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Thai. Sprechen, Lesen, Schreiben - oder besser andersherum?

Erstellt von Eutropis, 23.11.2015, 13:40 Uhr · 192 Antworten · 12.638 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von KhunTom

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    Wörterbuch Deutsch-Thai


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  3. #152
    Avatar von KhunTom

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    Amazon hat sich wohl mit der Beschreibung etwas geirrt.Dies ist die Rückseite meiner 2 Wörterbücher. die Umschrift ist IPA. es ist das wohl beste Wörterbuch, welches für Thai- Deutsch geschrieben wurde und ein Pflichtbuch für Jeden, der einsteigt richtig Thailändisch oder Deutsch zu lernen. Da ich thailändisch lesen kann, habe ich die Umschrift nur als Hilfe bei komplizierten Wörtern gebraucht.Eine Überprüfung dieser Umschrift hat dann allerdings auch nicht die zu erwartenden Erfolge gehabt. Alles ist aber noch in den Kinderschuhen denn es wäre sehr erfreulich nur eine Umschrift in allen thailändischen Lehrbüchern zu haben. Dann würde ich aber aus Respekt die vom königlichem Sprachinstitut wählen.

    wort.jpg

    da es nicht nur mir so ergeht, hier noch eine andere Erfahrung:

    ... Insgesamt sind seine Einträge aber weniger fehlerbehaftet als die bei Rohrer, der auch die von ihm leider verwendete und für Thai offensichtlich nicht besonders gut geeignete IPA-Lautschrift (ausweislich sehr oft irreführender Einträge bei Rohrer wie etwa pai thîo für ไปเที่ยว bpai tîao) im Buch nicht erklärt.
    Die besten Wörterbücher, um Thai zu lernen.

    Wie man sieht, gibt es da noch viel Platz für Verbesserungen.

    Da das Thema ja heisst: Thai. Sprechen, Lesen, Schreiben - oder besser andersherum? Empfehle ich, gleich von Anfang an mit der Schrift zu lernen.

  4. #153
    Avatar von Grüner

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    Sehe ich genauso. Thais und Regeln passen einfach nicht zusammen.

    Immerhin bei den Straßennamen, Provinzen usw. halten sie sich meistens dran, außer es geht um irgendwelche Königsnamen.

    Siehe: Amtliche lateinische Schreibweise von Thai-Ortsbezeichnungen

    Ja, wenn man schon lernt, sollte man Thai richtig lernen, mit der Schrift.

    Google Maps macht auch alles in der offiziellen Umschreibung des Royal Institute. Langfristig tut sich vielleicht doch endlich mal was für weniger Konfusion!

  5. #154
    chrima
    Avatar von chrima
    Man lernt im Leben nicht nur eine Fremdsprache, manchmal will ich auch nur die Aussprache eines Fremdwortes kennen, zuletzt Huawei [xwǎˈwěɪ] und da macht es schon Sinn wenn das verwendete phonetische Alphabet einheitlich ist, nicht nur für Thai.
    Wenn jede Sprache eine andere Transkription nutzt macht das die Sache unnötig kompliziert.

  6. #155
    Avatar von marekbrodzik

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    Das https://de.wikipedia.org/wiki/Thail%...mschriftsystem ist sicher als grobe Orientierung nicht schlecht, aber ohne die Markierung der Länge von Vokalen, ohne Tonhöhenmarkierung und ohne die Unterscheidung zwischen offenem und geschlossenem "o" (gibts im Deutschen auch: vgl. das "o" in Not und Wort) letztlich dann doch deutlich unpräziser als IPA, wo all dies deutlich angegeben wird.

    Das ganze geht eher in Richtung einer "Romanisierung", also einer näherungsweisen Umschrift für Straßenschilder usw. und nimmt nicht für sich in Anspruch, bis ins Detail die präzise Aussprache anzugeben.

    pai thîo für ไปเที่ยว bpai tîa
    Die IPA-Schrift wird speziell an jede Sprache angepaßt, wenn eine neue Sprache erforscht und dokumentiert wird, dann werden ggf. auch neue Buchstaben für die Umschrift eingeführt. Somit paßt IPA wirklich für jede Schrift weltweit... Oben sind aber beide Umschriften nicht korrekt, richtig nach IPA wäre im Sinne einer korrekten Aussprache eines Muttersprachlers:

    [paj tʰî:əw]

    Zur Realisierung des kurzen "a" als "aʔ" (mit Stimmlippenverschlußlaut), "ə" oder "ɐ" finde ich auch dieses Video ganz interessant:



    "Realistisch" ist selbst bei gebildeten Sprechern das "ə" oder "ɐ", also würde ich auch dieses transkribieren und nicht das "a".

  7. #156
    Avatar von didi

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    Ich möchte an der Stelle nach einiger Zeit in Thailand auch mal etwas zum Thema schreiben.
    Für Sprachwissenschaftler mag die Beherrschung der Lautschrift ein Klacks sein, ebenso die Kenntnis der Thai Schrift mit den korrekten Betonungszeichen. Das kann dann durchaus dazu führen, dass man das eine oder andere Wort in Thai vollkommen korrekt aussprechen kann.

    Was ich persönlich, andere können da anderer Meinung sein, als viel wichtiger ansehe, man sollte erst mal einen gewissen Vorrat an Vokabular haben. Korrekt betont oder nicht, ist dabei erstmal zweitrangig.

    Um z.B. die Frage einer Person in Thai mehr oder weniger korrekt zu beantworten, muss ich die Frage erstmal verstanden haben! Ob die dabei mit den richtigen Betonungszeichen geschrieben würde, ist dabei völlig Banane. Z.B. sage ich dem Taxifahrer mein gewünschtes Ziel. Er fragt daraufhin etwas, weil er nur Betonungszeichen aus dem Issan bei seiner Frage verwendet hat, die man nicht richtig kennt, sagt man dann aus Verlegenheit einfach "kap". Oder sagt man besser "krrap"?

    Fazit: Praxistest ist auch für Sprachwissenschaftler angesagt!

  8. #157
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Er fragt daraufhin etwas, weil er nur Betonungszeichen aus dem Issan bei seiner Frage verwendet hat, die man nicht richtig kennt, sagt man dann aus Verlegenheit einfach "kap". Oder sagt man besser "krrap"?
    Mit 'krab" bist Du immer auf der sicheren Seite .

  9. #158
    Avatar von marekbrodzik

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    Das kann dann durchaus dazu führen, dass man das eine oder andere Wort in Thai vollkommen korrekt aussprechen kann.
    Nicht nur das eine oder andere, das führt vielmehr zu einer Trefferquote von 99 % allein durch Lernen der Rechtschreibung und Anwenden der Regeln. Einfach nur die Schreibung einprägen, Aussprache und Tonhöhe kann man direkt aus der Schrift ableiten. Beim restlichen 1 % prägt man sich halt zusätzlich die kleinen Details ein, die geringfügig von der Schreibung abweichen.

    Oder sagt man besser "krrap"?
    Man schreibt ครับ und spricht zu 100 % wie in der Schrift [kʰráp]:

    Aussprache:

    ค = ein behauchtes "k", also ähnlich wie im Deutschen mit einem kurzen "h" danach gesprochen, ร = ein "r", im Idealfall ein Zungenspitzen-r wie z. B. im Italienischen, ั = ein kurzes "a" und บ = am Wortende ein stimmloses "p" (am Wortanfang wäre es ein stimmhaftes "b")

    Tonhöhe (der Begriff "Tonhöhe" ist korrekt, "Betonung" meint eher die Intonation der Satzmelodie, fachsprachlich auch "Prosodie" genannt):

    - das ค ist ein tiefer Anfangskonsonant, die Silbe endet auf einen stimmlosen Konsonanten, ist also eine tote Silbe, somit ergibt sich laut Tonregel ein hoher Ton

    In der Praxis verschlucken viele Sprecher das "r", genauso wie viele Sprecher mal einen Verschlußlaut am Silbenende verschlucken. Ähnlich wie man in Deutschland ja auch "willste mal" statt "willst du mal" sagt...

    Im Gegensatz zum Deutschen und Englischen ist die thailändische Rechtschreibung nämlich extrem logisch und unterscheidet in der Schrift sorgfältig selbst kleinste Details wie lang/kurz (das ist ja im Deutschen nicht der Fall, vgl. die Schreibung von Not/Boot - mal markiere ich den langen Vokal, mal nicht).

    Korrekt betont oder nicht, ist dabei erstmal zweitrangig.
    Das stimmt leider nicht, weil die meisten Wörter der Alltagssprache extrem kurz sind (meist nur eine Silbe) und sich nur in winzigen Details unterscheiden. Sprichst du statt [kʰráp] beispielsweise [kàp], dann bedeutet das "mit", [kʰàp] bedeutet "fahren" usw. "mai" hat je nach Tonhöhe 5 verschiedene und völlig unterschiedliche Bedeutungen, und wer bei "khao" nicht zwischen langem und kurzem "a" und behauchtem und unbehauchtem "k" unterscheidet, sondern alles inkl. Tonhöhe gleich ausspricht, bietet seinem Gesprächspartner damit zahllose Interpretationsmöglichkeiten an. Macht man dies mit jedem einzelnen Wort, ist selbst aus dem Zusammenhang kaum noch eine Bedeutung ableitbar.

    Es ist doch nicht so schwer, mal einige Wochen lang jeden Tag einen Buchstaben und eine Regel zu lernen, um dann nach 2 bis 3 Monaten wirklich lesen, schreiben und vor allem richtig aussprechen zu können... das ist ja kein Chinesisch oder Japanisch, wo man jahrelang mit Tausenden von verschiedenen Schriftzeichen beschäftigt ist, sondern letztlich eine Buchstabenschrift (mit kleinen Besonderheiten).

  10. #159
    Avatar von Taunusianer

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    Zitat Zitat von chrima Beitrag anzeigen
    Man lernt im Leben nicht nur eine Fremdsprache, manchmal will ich auch nur die Aussprache eines Fremdwortes kennen, zuletzt Huawei [xwǎˈwěɪ] und da macht es schon Sinn wenn das verwendete phonetische Alphabet einheitlich ist, nicht nur für Thai.
    Wenn jede Sprache eine andere Transkription nutzt macht das die Sache unnötig kompliziert.
    Braucht man wirklich eine Transkription, wenn man eine fremde Sprache lernen will? Ich würde sagen nein und meine das gilt ebenso einheitlich für alle Sprachen vielleicht mal mit Ausnahme derer, die auf Logogramme setzen.

  11. #160
    Avatar von marekbrodzik

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    Wenn die Wörter lang sind und sich ausreichend unterscheiden, dann kommt man auch mit einer näherungsweisen Aussprache durch.

    Einen spanischen Kollegen verstand ich bei einem Ferienjob auch, obwohl er immer "zwof" statt "zwölf" sagte.

    "Feder" und "Mensch" kann ich auf deutsch gar nicht so falsch aussprechen, daß mein Gesprächspartner keinen Unterschied mehr heraushört. Wenn ich im Thailändischen indes [kʰǒn] statt [kʰon] sage, dann sage ich in der Tat "Feder" (oder "Fell") statt "Mensch". Das mag bei einzelnen Wörtern ja noch aus dem Zusammenhang zu erschließen sein, wenn jedes einzelne Wort knapp bis stark daneben liegt, dürfte die Kommunikation aber sehr mühsam bis unmöglich werden.

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