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Thai. Sprechen, Lesen, Schreiben - oder besser andersherum?

Erstellt von Eutropis, 23.11.2015, 13:40 Uhr · 192 Antworten · 13.082 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von marekbrodzik

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    Stimmt, ebenso wenig auf Anhieb erkennbar wie "soep" (von "serve", mit Verstummungszeichen in der Mitte), "kia" (von "gear"), "aem" (von "amplifier"), "ae" (von "air", sogar noch mit "r" am Ende mit Verstummungszeichen geschrieben) oder eigenständige Zusammensetzungen wie "tomdi" (aus "tomboy" und "lady").

    Falls das Subjekt klar ist, wird es in der informellen Sprache oft weggelassen. So etwas gibt es aber auch in der deutschen Sprache. Wohin gehen Sie? Oder Wohin gehen sie? Ist ja auch beim Sprechen je nach Situation
    Im Deutschen ist die Satzstellung flexibler, weil wir noch ein Kasussystem haben. "Der Jäger verfolgt den Bären" oder "Den Bären verfolgt der Jäger" ist inhaltlich jeweils eindeutig, bei der zweiten Variante würde sich allenfalls der Fokus der Aussage verschieben. Im Englischen ist eine Drehung nicht möglich, ohne den Sinn zu verändern.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von Dieter1

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    Marek, fuer einen angeblichen "Sprachwissenschaftler" verbreitest Du mir hier zu viel vollig unwissenschaftlichen Quark.

  4. #123
    Avatar von marekbrodzik

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    Diese Meinung kannst Du sehr gern vertreten, ich habe damit überhaupt kein Problem. Nur eine Begründung anhand konkreter Beispiele wäre erfreulich. Übrigens bin ich Sprach- und Kulturwissenschaftler, nur der Vollständigkeit halber.

    Und ich bin Anhänger des Strukturalismus und der Varietätenlinguistik, welche sprachwissenschaftlichen Schulen vertrittst du?

  5. #124
    Avatar von KhunTom

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    Falls ich das Objekt herausstellen möchte kann man es auch so machen:ไวน์แก้วนี้ ผมไม่ดื่ม (Den (dieses Glas) Wein trinke ich nicht) Objekt Pause Subjekt Negative Verb dahinter bei Bedarf noch Partikel.Aber Alles kann man bestimmt nicht erklären, bei mir ist das ja nur der Anfängerbereich.
    Das Garang (Verstummungszeichen) gibt es ja nur bei Fremdwörter (hauptsächlich aus dem englischen Bereich). Damit es noch ansatzweise im Original anhand der thailändischen Schriftweise gesprochen werden kann.

  6. #125
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von marekbrodzik Beitrag anzeigen
    ... Sprach- und Kulturwissenschaftler, ...
    Kann man beides überhaupt voneinander trennen?

  7. #126
    Avatar von KhunTom

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    hier eine Zusammenfassung nach 80 Stunden Thailändisch Unterricht. Die Bücher, die zusammengefasst wurden sind von Giovanolli und Becker sowie Ausschnitte aus einem Schulbuch der ersten Klasse. Die zusammenfassende Romanisation bei den Buchstaben richtet sich natürlich auch nach diesen Bücher. Bei dem Plakat Tonhöhen ist der fallende Pfeil etwas komisch, aber das ist auch noch das Material von 2006. im Vorwort bei Kursbuch ist auch der Stand der Lektionen erläutert. Die Erläuterungen waren dann an der Tafel. Viel Spass beim lesen. Fehler dürfen gerne gemeldet werden.Die Frage welche Reihenfolge ich empfehle, dürfte damit auch beantwortet werden.

    marekbrodzik ich hoffe du liest dir meine links auch mal durch. Das hier könnte noch interessant für deine Studien sein.
    https://opus4.kobv.de/opus4-euv/fron...index/docId/63
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  8. #127
    Avatar von marekbrodzik

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    Kann man beides überhaupt voneinander trennen?
    Nein, das ist natürlich eng miteinander verbunden, und eigentlich gehört auch noch Sprachsoziologie dazu, aber der Studiengang hieß halt offiziell "Sprach- und Kulturwissenschaft". Soziologie habe ich auch nicht mehr belegt, stattdessen konnte man auch Translationswissenschaft wählen.

    Übrigens möchte ich mich bei dieser Gelegenheit auch noch für den Link zu den Youtube-Videos von Alif Silpachai bedanken, die sind ja wirklich sehr gut gemacht (und er ist ja ein echtes Sprachgenie und spricht neben Thai, Kam Muang und Lao auch noch Englisch, Spanisch und Katalanisch). Allerdings haben mich die Videos darin bestärkt, daß im Anlaut von manchen Konsonantenclustern kein klassisches, kurzes helles "a" gesprochen wird, sondern - wie ich es vermutet hatte - ein sogenannter "a-schwa", also ein relativ weit hinten im Mundraum ausgesprochener Zentralvokal (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Fast_offener_Zentralvokal).

    Deutlich zu hören im Video zu Früchtenamen auf Thai und Lao: "Jackfrucht" heißt auf Thai [kʰɐnǔm] (fast wie der Kuchen: [kʰɐnǒm]) und auf Lao [màkpî:] (das Tonzeichen gehört auf das u bzw. o, verrutscht aber aus unerfindlichen Gründen beim Kopieren aus dem IPA-Editor auf das "m").

    Tonregeln und Buchstaben decken sich genau mit meinem Lehrbuch, den Abschnitt zur Grammatik muß ich mir noch durchlesen.

  9. #128
    Avatar von marekbrodzik

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    Das Garang (Verstummungszeichen) gibt es ja nur bei Fremdwörter (hauptsächlich aus dem englischen Bereich). Damit es noch ansatzweise im Original anhand der thailändischen Schriftweise gesprochen werden kann.
    Die Idee mit dem Verstummungszeichen finde ich auch genial, dadurch kann man den Ursprung von Wörtern besser nachvollziehen, weiß aber gleichzeitig, was nicht ausgesprochen werden muß. Das gibt es übrigens auch und vor allem bei Wörtern indischen Ursprungs ("karan(t)" hat ja selbst ein Verstummungszeichen am Ende), bei denen teilweise (wie bei "Mond") mehrere Buchstaben stummgeschalten werden. Teilweise steht aber auch kein Verstummungszeichen, obwohl ein bestimmter Konsonant nicht ausgesprochen wird, z. B. bei "bat" (geschrieben "batr"), dem "Schein". Offensichtlich ist den Sprechern klar, daß Konsonantenfolgen nur im Anlaut in der gesprochenen Sprache vorkommen können.

  10. #129
    Avatar von KhunTom

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    Klar, die Regeln kann ich ja nicht verändern. Mein Hauptanliegen liegt dann auch an den Erklärungen. Auch das Auge isst immer mit. Mein Bezug liegt halt auf Deutsch Unterricht, da dies im Anfangsbereich meine Hauptbeschäftigung ist. da geht es mir ja auch um guten Unterricht. Nicht nur eine Auswendig lernen für die Prüfungsvorbereitung sondern auch so, dass Studenten in jeder Institution ohne Probleme weiter lernen können. Was aber für Thailänder in der Deutschen Sprache gilt, gilt auch für Deutsche die Thailändisch lernen.
    Bei den Tönen, die von den tiefen ein hohes Gegenstück haben werden die hohen im Goo Gai oft nicht so hart Betont, so gebrauche ich auch für ein deutsches Z ein Soo Soo, da dieser diesem Buchstaben am Nächsten kommt. bei den hohen Konsonanten ist aber auch die Aussprache steigend, da hoher Konsonant plus langer Vokal.

  11. #130
    Avatar von KhunTom

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    entschuldige mein Deutsch, da ich oft in Unterrichtspausen und aus dem Kopf schreibe, da denke ich dann etwas anders. Bei Wörtern indischen Ursprungs ist auch oft eine I oder U Endung möglich die nicht ausgesprochen wird wie das bei สุวรรณภูมิ Suvanapum, der Name des Flughafens, der ja etwas wie goldenes Land bedeutet. Stolz heisst ja dann:ภูมิใจ

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