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Thai Grundstückspreise

Erstellt von Wharitchapum, 06.08.2016, 22:16 Uhr · 348 Antworten · 14.233 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von rolf2

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    eine für mich allgemeingültige Definition wäre in etwa folgendermaßen

    der aktuelle Landkaufpreis ist niedriger als der durchschnittliche Landkaufpreis der letzten 10 Jahre in einer speziellen Region bei insgesamt über diesen Zeitraum erfolgten Wertsteigerung bei allen Verkäufen und einer günstigen Prognose für die Zukunft.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von halbschlau

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    eine für mich allgemeingültige Definition wäre in etwa folgendermaßen

    der aktuelle Landkaufpreis ist niedriger als der durchschnittliche Landkaufpreis der letzten 10 Jahre in einer speziellen Region bei insgesamt über diesen Zeitraum erfolgten Wertsteigerung bei allen Verkäufen und einer günstigen Prognose für die Zukunft.
    Der Landkaufpreis steigt "preiswert" in der Regel solange keine Spekulaten im Spiel sind.
    Ein grosser Fehler kann man jedoch machen - man kauft äusserst günstiges Pampaland und der Boden ist nicht für eine Landwirtschaft geeignet.
    Viele Thais betreiben Monokulturen bis zum bitteren Ende.

  4. #113
    EO
    Avatar von EO

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    vor ca. 20 jahren kauften wir ne Parzelle von 520 qm. Preis 500 000 Baht.plus Überschreibungsgebühr von 15000 Bht.Im Norden Bangkoks Nakorn Nayok.Nach ca. 5-7 JAhren war der Verkehrswert bei 780000 Bht.Später 1,08 Mio. Aber niemand kaufte angrenzende Parzellen.Strasse vorhanden.Städtisches Wasser auch.Pfeiler mit Stromanschluss auch.Wir wollten für 800 000 verkaufen.Aber Thais haben kein / soviel Geld.Alles nur über Kredite.vor ca. 3 Jahren bekam ich einen Schreck.Es waren Plakate mit Tel-Nummern an Parzellen.Meine Frau rief an und tat so, als sei sie eine Intressentin.Es war eine unbekannte Entwicklungsbank.Preis für ne gleich grosse Parzelle 400 000 Baht.Wir bekamen dann heraus, das andre Parzellen für 200 000 verkauft worden waren.Da stellt man sich die Frage. ist man beim erstenmal schon abgezockt worden?oder warum ist der Preis gefallen?Nun behalten wir es.

  5. #114
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von EO Beitrag anzeigen
    vor ca. 20 jahren kauften wir ne Parzelle von 520 qm. Preis 500 000 Baht.plus Überschreibungsgebühr von 15000 Bht.Im Norden Bangkoks Nakorn Nayok.
    Nakhon Nayok ist eine Provinz, die nordoestlich von Bangkok liegt und relativ haeufig von Ueberschwemmungen betroffen ist. Nicht gerade eine Boomgegend.

    Eine Parzelle inmitten von anderen unbebauten Parzellen zu kaufen, von denen laut Deinen Worten keine ausser eurer bebaut ist, ist auch keine gute Idee.

  6. #115
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    natürlich die richtigen Kalkulationen und geschäftlichen Entscheidungen musst Du bringen, das ist eine Voraussetzung damit die Leute dann durch ihre Arbeit Deinen geplanten Gewinn für Dich erwirtschaften.

    Aber dieser zusätzliche Gewinn durch Mitarbeiter entsteht bei richtiger Kalkulation eben erst dadurch das es diese Mitarbeiter gibt und sie auch arbeiten. Also ohne diese Mitarbeiter kannst du kalkulieren soviel Du willst, der Mehrwert und die Wertschöpfung entstehen durch deren Arbeit.

    Mit andern Worten sie erwirtschaften den Gewinn der dadurch entsteht das Du richtige Entscheidungen triffst und richtig kalkulierst.
    es macht keinen Sinn, mit Dir über etwas zu diskutieren, von dem Du nichts verstehst. Vielleicht solltest Du mal Chak fragen, was Gewinn ist und wer diesen versteuert.

    Wertschöpfung ist das, was Mitarbeiter generieren. So wie Roboter und Maschinen. Nicht mehr und nicht weniger. Dass daraus ein Gewinn entsteht, liegt nicht im Ermessen der Arbeitnehmer.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Die Manager können entscheiden was sie wollen, dadurch entstehen Fehler oder eben nicht. Das ändert überhaupt nichts am Prinzip, die Leute in der Fertigung und Entwicklung produzieren Werte und Mehrwert. Die Manager produzieren garnichts, nur Zahlen.

    auch hier irrst Du. Auch geistige Arbeit ist eine Wertschöpfung. Hier kannst Du als bestes Beispiel einen Siemens Ingenieur in den Entwicklungsabteilung nehmen... einer meiner Nachbarn. Er arbeitet produktiv nichts... aber in seinem Gehirn entstehen Schaltkreise die Maschinen rund um die Welt bewegen.

    Definition von Gewinn: Unter Gewinn oder Profit versteht man im Rechnungswesen den Überschuss der Erträge über die Aufwendungen eines Unternehmens

    und wie bereits mehrmals erwähnt, haben Arbeitnehmer weder auf die Summe der Erträge noch der Aufwendungen größeren Einfluss.

  7. #116
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    war es nicht so das Dir Dein Mineralölkonzern Bedingungen vorgeschrieben hat die du nicht akzeptieren konntest, und war es nicht so das dieser Konzern Dir den Verkaufspreis des Benzins vorschreibt sowie die Marge an Deinen sonstigen Artikeln?

    unternehmerische Freiheit definiere ich anders.
    Kraftstoff ist ein Teilbereich an einer Tankstelle. Er macht den höchsten Umsatz und bringt den niedrigsten Ertrag. Der Gewinn eines Tankstellenbetreibers ist abhängig von mehreren Faktoren. Vor allem aber von seinem Ideenreichtum, seiner Ausdauer und seiner Einsatzbereitschaft, die sich nicht nur auf die Tankstelle bezieht.

    Für mich waren meine Tankstellen immer nur Grundlage meiner Existenz und nur in den ersten Jahren meine einzige Existenzgrundlage. Nach den ersten 3-4 Jahren gründete ich weitere kleine Unternehmen und generierte irgendwann mit diesen Satelliten mehr Gewinn als an der Tanke.

    Ein guter Tankstellenpächter kann heute mit einer Tankstelle ca. 60.000 € Gewinn erzielen.

  8. #117
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen

    Ein guter Tankstellenpächter kann heute mit einer Tankstelle ca. 60.000 € Gewinn erzielen.
    Das sind 5000€ pro Monat, da macht ja eine Currywurstbude mehr. Lächerlich

  9. #118
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    es macht keinen Sinn, mit Dir über etwas zu diskutieren, von dem Du nichts verstehst. Vielleicht solltest Du mal Chak fragen, was Gewinn ist und wer diesen versteuert.

    Wertschöpfung ist das, was Mitarbeiter generieren. So wie Roboter und Maschinen. Nicht mehr und nicht weniger. Dass daraus ein Gewinn entsteht, liegt nicht im Ermessen der Arbeitnehmer.




    auch hier irrst Du. Auch geistige Arbeit ist eine Wertschöpfung. Hier kannst Du als bestes Beispiel einen Siemens Ingenieur in den Entwicklungsabteilung nehmen... einer meiner Nachbarn. Er arbeitet produktiv nichts... aber in seinem Gehirn entstehen Schaltkreise die Maschinen rund um die Welt bewegen.

    Definition von Gewinn: Unter Gewinn oder Profit versteht man im Rechnungswesen den Überschuss der Erträge über die Aufwendungen eines Unternehmens

    und wie bereits mehrmals erwähnt, haben Arbeitnehmer weder auf die Summe der Erträge noch der Aufwendungen größeren Einfluss.
    Du wiederholst Dich. Ohne den Ingenieur, ohne den Arbeiter keine zusätzliche Wertschöpfung und daher kein zusätzlicher Gewinn, der Siemens Vorstand ist da genauso eingeschränkt wie Du. Wie gesagt Du betrachtest die produktive Seite allein als Kostenfaktor, das ist falsch. Der Kostenfaktor ist nur eine Größe in der Bilanz, der andere viel wichtigere Faktor ist die Produktivität und Wertschöpfung pro Mitarbeiter.

  10. #119
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Du kannst kein Kaufmann sein, denn sonst wüsstest Du, dass viele Firmen nur deshalb den Bach runter gehen, weil das Managemant versagt.

    Mitarbeiter können schuften, was und soviel sie können. Wenn der/ die Chefs z.B. zuviel Geld privat entnehmen, oder sich mit ihren Preisen verspekulieren oder ein grosser Kunde pleite geht und sie sch nicht abgesichert haben, ist es sehr schnell zu Ende.

    Der Gewinn in meinen Firmen hängt im Wesentlichen von meinen Entscheidungen ab und nur im geringen Masse von den Mitarbeitern.

    Dass sie im Rahmen ihrer Arbeitsplatzbeschreibung das tun, was von ihnen erwartet wird, sollte selbstverständlich sein.
    Die Wertschoepfung wird von den Mitarbeitern geleistet. Das Management schafft lediglich die Rahmenbedingungen. Wer das nicht begreift ist ein selbstueberschaetzender Depp.
    Das passende Stichwort hat Mac mit "human capital" bereits geliefert. Oder warum wird im englischen Sprachraum nicht von der Personalabteilung geredet sondern von human resource management?
    Aber spaetestens 2030 werden wir ja Zahlen sehen.

  11. #120
    Avatar von DisainaM

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    Human Capital ist auch der Ansatzpunkt, wie man von Thais lernen kann,

    mit Flüchtlingskrisen umzugehen,

    wir sehen in Deutschland nur negativ die Last von den Flüchtlingen,

    in Thailand sah man sofort die Chancen, die sich aus den Rohyingia Flüchtlingen ergaben,
    man sieht nicht 1.000 Kostenträger, sondern 1.000 Menschenfrüchte, die verwertet werden wollen,
    1.000 Nieren, 1.000 Arbeitstiere, 1.000 Spielzeuge, die man verkaufen und zu Geld machen kann.

    In Afgahnistan verwandelten die Thaliban die russischen Gefangenen zu Menschenhunde,
    die ihr verbleibendes Restleben gehorsam ihrem Herrchen folgen, also so eine STockholm/Patricia Hearst Deformation des einzelnen Menschen.

    In Deutschland hat man dynamisches Denken verlernt,
    weil eine Gesellschaft viele Menschen nur noch auf Mindestlohn (Fellachen-Lohn) eines Zeitarbeiters setzt,
    und diese sich aus dieser ökonomischen Zwangslage nicht mehr befreien können,
    weil das bürokratische Überwachungskorsett die Initiative erstickt, das ihnen Menschen mit würdevollem Einkommen vorschreiben.

    Dem einst humanistischen Gedanken des nationalen Human Capital, welcher durch die Gewerkschaften beschützt wurde,
    wurde das Konzept der globalisierten Werkbank,
    die Globalisierung der Werklöhne, durch outsourcing der Arbeiten in Betriebsstätte anderer Niedriglohnländer entgegengesetzt,
    sodass der deutsche Lohnempfänger nur noch zu einem "thks for having me" - einem Statisten mutierte,
    der als Steuerabschreibstelle eine Auflage gegenüber der Politik erfüllt,
    weil man staatliche Aufträge nur noch bei einem Stellenbestand von XXX deutschen Mitarbeitern bekommt.

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