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Styropor-Verpackungen gesundheitsschädlich?

Erstellt von alhash, 15.02.2013, 16:21 Uhr · 9 Antworten · 2.100 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von alhash

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    Styropor-Verpackungen gesundheitsschädlich?

    Durch einen Bericht im Tip bin ich auf die angebliche (?) Gesundheitsgefährdung von Styropor Verpackungen aufmerksam geworden.
    Diese Verpackungen werden hier in TH sehr häufig, neben den Plastiktüten, für mobiles Essen verwendet. Sind aber auch in den Supermärkten zu finden, abgepacktes Fleisch, Johurtbecher usw.

    Ärzte warnen vor der in Thailand weit verbreiteten Praxis der

    Auch ich kaufe oft beim Essenhändler meines Vertrauens und bekomme dann die Mahlzeiten in eben diesen Verpackungen.

    Im Wikipedia steht nun diese Anmerkung:
    Polystyrol ist physiologisch unbedenklich und für Lebensmittelverpackungen uneingeschränkt zugelassen. Polystyrol ist der einzige Kunststoff, der zur Lagerung von rohem Fleisch oder Fisch zugelassen ist.

    Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Zellkulturen durch eine Aufweichung des Materials unter Kulturbedingungen negativ beeinflusst werden können.
    Polystyrol

    Auf spiegel online las ich soeben einen Bericht, daß dieses Material wohl weltweit im Einsatz ist:
    Bloomberg will Styroporbecher aus New York verbannen - SPIEGEL ONLINE
    Hier ging es aber um Abfallvermeidung.

    Was sagen die Chemiker hier im Forum zu dieser Problematik?

    AlHash

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Na, dann gut Nacht zum take away food von den Garküchen.

    Aber nicht nur dort: In den Supermärkten gibt es zuhauf Obstaufschnitte - etwa SomO - auf Styropur. Wie lange da das Obst in Kontakt mit dem Kunststoff ist??????

  4. #3
    Avatar von Franky53

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    in Garküchen bekommst du deine Speise im Plastiksackerl ,zumindest die wo ich kenne.

  5. #4
    carsten
    Avatar von carsten
    Die sollen lt. dem besagten Artikel aber auch net recht viel gesünder sein.....

  6. #5
    Avatar von Yogi

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    Wie wird denn in D-Land das Fleisch in den Supermärkten abgepackt? Da ist doch auch immer eine Styroporschale drunter.

  7. #6
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    in Garküchen bekommst du deine Speise im Plastiksackerl ,zumindest die wo ich kenne.
    Das sieht immer aus wie Chappi to go.

  8. #7
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Wie wird denn in D-Land das Fleisch in den Supermärkten abgepackt? Da ist doch auch immer eine Styroporschale drunter.
    DAs Hauptproblem soll wohl die Wärmeeinwirkung sein, die das giftige "Styrol" freisetzt.

  9. #8
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von carsten Beitrag anzeigen
    DAs Hauptproblem soll wohl die Wärmeeinwirkung sein, die das giftige "Styrol" freisetzt.
    Das "soll wohl" macht die ganze Sache nicht richtig glaubwürdig.
    Ich muss aber gestehen, dass ich über die Problematik null Ahnung habe.

  10. #9
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich muss aber gestehen, dass ich über die Problematik null Ahnung habe.
    Ich auch nicht, kann deshalb auch nur den Inhalt des verlinkten Artikels wiederkäuen.....

  11. #10
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von alhash Beitrag anzeigen
    Was sagen die Chemiker hier im Forum zu dieser Problematik?

    AlHash
    Bin zwar kein Chemiker, berufsbedingt aber mit der Problematik konfrontiert. Grundsätzlich erst einmal sind Kunststoffe in den versch. Formen(so auch Polystyrol)als Verpackungsmaterialien auch für frisch produzierte Lebensmittel zugelassen. Zumindest für D hat der Hersteller dieser Verpackungsmaterialien,seine Produkte bei den zugelassenen Prüfstellen zertifizieren zu lassen. Spätestens ab hier ist dann aber in D , als auch in TH oder anderswo der Spekulation Tür und Tor geöffnet, was im Nachgang zur Zertifizierung so alles zur Anwendung kommen kann. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Einsatz von Brustimplantaten, welche den zulassenden Stellen in hoher Qualität zur Zertifizierung vorgelegt wurden, nach der Zertifizierung aber nicht mehr in der geprüften Qualität zum Einsatz kamen.Sowohl für Thailand, als auch in Europa und Amerika sollten andere Kriterien, wie Verarbeitung mit einem minimalen Hygienestandard(Sauberkeit,Umgebung etc.)) aber auch Erhitzung der Materialien(hier gibt es auch in Europa Standards zwischen 65-85°C), Lagerfähigkeit(Einhaltung der Kühlkette)sowie Deklarierung der eingesetzten Materialien(siehe aktuell Pferdefleischskandal) Vorrang genießen.
    Mal auf TH bezogen- weshalb einen Sturm im Wasserglas wegen des Einsatzes von Styropor entfachen, wenn Du z.B.an jeder Straßenecke mit Abgasen konfrontiert wirst, oder das Essen nur kurz angegart wird oder z. B. Fleisch und Eier keinerlei Kühlung erfahren.
    Ich halte prinzipiell die für Europa geltenden HACCP-Standards zwar richtig, aber in jedem Land,in jeder Stadt ist der Lebensmittelkontrolleur sein eigener "Papst" und die einzuhaltenden Gesetze sind in vielerlei Hinsicht unlogisch und inkonsequent.
    Und mal ehrlich,hier in Thailand gehe ich gern auch in kleine Imbisse essen-ohne das ich Angst oder Ekel verspüre, das was man so aus der alten Welt hört, läßt mich schon eher grausen.

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