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Stromversorgung in Thailand. Braucht man einen UPS?

Erstellt von sanukk, 25.07.2015, 22:22 Uhr · 428 Antworten · 27.636 Aufrufe

  1. #361
    Avatar von benni

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    MM, sag mal kurz, der Eutropis hat gesagt, ich soll dich fragen, wegen verstärkter Leuchtstärke südthailändischer Leuchtkäfer wenn man diese in Reihe schaltet...

  2.  
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  3. #362
    Avatar von MadMac

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    Geht auch parallel. Am besten tust die in eine Folietuete, da koennen sie sich selbst arrangieren.

  4. #363
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Du solltest deinen zur Gleichstromerzeugung dienenden ..genialen.. Rechteckwellen-Zusammenklapper zum Patent anmelden.. ,

    ..denn die gewöhnlichen Idioten machen sich bisher anscheinend immer noch viel zu viel unnötige Mühe beim Gleichstromerzeugen. Die kaufen sich elektronisch gesteuerte Netzgeräte oder benutzen dicke Trafos mit möglichst fetten Brückengleichrichtern, wohinter sie dann noch dicke Kondensatoren, Siebketten, Hoch- und Tiefpassfilter und sonstigen elektronischen Schnickschnack hängen, um aus Sinus-Netzspannungs-Strom wenigstens ziemlich Batteriestrom-ähnlichen Gleichstrom zu erzeugen.



    UPS soll ja möglichst netzspannungsähnlichen Sinusstrom produzieren, doch es wird so sein, dass erstens bei sehr preisgünstigen UPS an dem zur "reinen" Sinusspannung erforderlichen Modulationsaufwand gespart wird, so dass "hinten" trotzdem noch eher Rechteck- oder Trapezspannung als Sinus herauskommt ..

    ..und die von dir schon erwähnte "40kHz-NF-Tickerei" im UPS ist zwar erforderlich, doch werden die dadurch erzeugten Störwellen/Oberwellen nicht aufwendig genug herausgefiltert, sondern gelangen huckepack auf den sowieso schon verhunzten "Sinusstrom" in die mit dieser Mischung dann zu verseuchenden Verbraucher.
    Macht manchen Verbrauchsgeräten vielleicht nichts aus, aber es gibt bestimmt auch empfindlichere Geräte, welche das nicht gut abkönnen und entsprechend "ablehnend" sprich störungsanfällig reagieren. Genannt werden beispielsweise sogar die "besseren" Kaffeevollautomaten..

    Steht doch überall so wunderbar beschrieben, was guter Sinusstrom ist und wozu man den unbedingt den und keine nur schlecht nachgebildeten Sinus-Spannung braucht..
    Es lebe der "reine Sinusstrom" in Sinne von unverschmutzt, d.h. nicht Störspannungs/Oberwellenverseucht..

    Die Reklamemacher schreiben deshalb sogar voller Überzeugung :


    In billigen UPS-Geräten wird natürlich schon aus preislichen Gründen kein solcher Super-Sinusspannungserzeuger eingebaut sein können.
    Wenn Mad Max aber seinen Oszillographen anwirft, um den Ausgangsstrom des UPS zu prüfen, kriegt er womöglich auch kein brauchbares Ergebnis, denn wer weiß denn schon , mit welcher störwellenverseuchter Spannung aus dem Netz er den Oszi betreibt.. Kein Wunder, wenn es auf dem Mini-Bildschirm dann nur noch blitzt und flimmert..







    Google doch mal nach dem Gleichrichtwert einer Rechteckspannung, dann weißt Du was MadMac meint.

  5. #364
    Avatar von pegasus

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    Und dann überlege gleich nochmal weiter, was passiert, wenn man einen Brückengleichrichter mit einer Rechteckspannung beaufschlagt.

  6. #365
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    Google doch mal nach dem Gleichrichtwert einer Rechteckspannung, dann weißt Du was MadMac meint.
    Ich kann nicht rätseln, was er meint, sondern nur genau das lesen, was er schreibt.

    Nach dem von dir genannten Gleichrichtwert habe ich gegoogelt und u.a. folgendes darüber gelesen..:

    "Aber selbst die Netzspannung wird durch die Vielzahl von elektronischen, nicht linearen Lasten verzerrt. Erst recht wird die Stromaufnahme aus dem Netz oft so stark verzerrt, dass mit der Messung des Gleichrichtwertes keine vernünftige Aussage über die Stromstärke getroffen werden kann."

    Von "zusammengeklappten Rechteckwellen zur Erzeugung besten Gleichstroms ..wie er gleicher nicht geht" , also von dem, was Mad Max geschrieben hatte, habe ich nichts finden können.

    Der Gleichrichtwert einer Wechselspannung ist zu ermitteln, wenn diese dafür gleichgerichtet wird. Wie das in den dafür geeigneten Meßgeräten mit welchen Schaltungen gemacht wird, dafür habe ich mich aber mangels Wissensbedarf für eventuelle praktische Anwendungen bisher noch nicht interessiert.

    Weiter schreibst du: "Und dann überlege gleich nochmal weiter, was passiert, wenn man einen Brückengleichrichter mit einer Rechteckspannung beaufschlagt".

    Dazu könnte ich mir vorstellen, dass hinter dem Brückengleichrichter zwar Gleichstrom herauskommt, jedoch kein "bester" oder "sauberster" , worunter ich ausschließlich kontinuierlich fließenden Batteriestrom verstehe,..

    .. sondern aus einem mit Rechteckspannung gespeisten Brückengleichrichter kommt "nur" gepulster Gleichstrom heraus. Genau deshalb werden hinter den Brückengleichrichter doch zur ..oft erforderlichen.. Verbesserung dieses gepulsten Gleichstroms möglichst fette Kondensatoren gehängt, damit diese ständigen ..sagen wir mal Unterbrechungen.. im gepulsten Gleichstrom möglichst ausgeglichen werden.

    Wenn das nicht so sein sollte, wie ich es mir vorstelle, dann erklärt es doch mal "fachmännischer" anders , ..aber mit verständlichen Worten, die auch durchschnittlich begabte Bastler wie ich und Nicht-Google-Spezialisten verstehen können..

  7. #366
    Avatar von MadMac

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    Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.

    Dazu gibt es genug Lektuere. Google is your friend.

    Wenn Du Dir jetzt dazu das Oszibild der UPS anschaust, wirst Du sehen, dass hier die Pulsbreite schmaler ist, damit der Gleichrichtwert wohl den ~0.7 einer Sinusschwingung entspricht, ohne diese in irgendeiner Form nachzubilden. Man bekommt damit also keinen Gleichstrom, sondern abgehackten Mist. Hinter Deinem Brueckengleichrichter und der Kondensatorbank aendert das nichts, wohl aber erzeugt so ein System Stoerungen durch Oberwellen.

  8. #367
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.
    Nicht ganz. Da an jedem PN Uebergang der vier Dioden eines Brueckengleichrichters etwa 0,6 Volt abfallen, hast du ohne Siebung kleine Luecken im Spannungsverlauf.

    Im uebrigen googel mal Integration. (Das hat jetzt nichts mit Zuwanderen zu tun)

  9. #368
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.

    Dazu gibt es genug Lektuere. Google is your friend.
    Dein Freund scheint das wohl nicht zu sein. Ist ja auch nicht nötig, denn es gibt ja auch noch anderen Info-Quellen.

    Da könntest du dann auch etwas über den von dir genannten "theoretisch identischen" Gleichstrom nachlesen.
    Betonung auf "theoretisch" denn dass der Gleichrichtwert einer Rechteckspannung 1 ist, ändert nun mal absolut nichts daran, dass dieser mit einem Brückengleichrichter (Pegasus erwähnte den in seinem "Hinweis" an mich ..) gleichgerichtete Strom "nur" ein gepulster Gleichstrom ist, unabhängig davon wie schmal oder breit die Pulsbreite ist.

    Wie abgehackt der "Mist" -Gleichstrom aussieht, der bei Einsatz eines Brückengleichrichters herauskommt, hängt davon ab, ob überhaupt, bzw. welche Elektrolytkondensatoren noch dahinter gehängt werden. Das kannst du wie folgt nachlesen:

    Glättung und Siebung


    Durch die Gleichrichterschaltung entsteht eine stark pulsierende Gleichspannung. Zum Glätten dieser Spannung wird ein Kondensator verwendet. Meistens ein Elektrolytkondensator mit einer hohen Kapazität. Das Pulsieren der Spannung wird durch diesen Kondensator weitestgehend verhindert. Der Kondensator wird als Ladekondensator CL bezeichnet.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nun aber zum UPS, der ja sowieso keinen Gleichstrom erzeugen soll, sondern möglichst netzstromähnlichen Wechselstrom, den es zu ersetzen gilt.

    Du schreibst dazu:

    Wenn Du Dir jetzt dazu das Oszibild der UPS anschaust, wirst Du sehen, dass hier die Pulsbreite schmaler ist, damit der Gleichrichtwert wohl den ~0.7 einer Sinusschwingung entspricht, ohne diese in irgendeiner Form nachzubilden. Man bekommt damit also keinen Gleichstrom, sondern abgehackten Mist.
    Wenn die Pulsbreite der Wechselspannung am UPS-ausgang schmaler ist, wäre das schon mal die erste nicht wünschenswerte Abweichung von der Sinusspannung. Und wenn der Gleichrichtwert durch schmalere Pulsbreite auf 0,7 wie beim normalen Sinus-Netzstrom verringert würde..,

    (Der Gleichrichtwert eines sinusförmigen Strom gibt an, welcher Gleichstromwert dieselbe Ladungsmenge im betrachteten Zeitraum transportiert.)

    ..wäre damit doch nur eine unnötige Verringerung der Ausgangsleistung eines UPS verbunden, aber dadurch erreicht man keine bessere (mit dem Oszi erkennbare..) Nachbildung der mit 50 Hz arbeitenden Netz-Sinusspannung. Und an einer möglichst guten Nachbildung der normalen Netzspannung ggf. inklusive Herausfilterung unerwünschter Stör/Oberwellen erkennt man den guten, sprich qualitativ und preislich hochwertigen UPS.

    Dass so ein schaltungstechnischer Aufwand sowieso unnötig und überflüssig ist und nur zur Umsatz- und Gewinnsteigerung der UPS Hersteller dienen soll, kann ich mir nicht vorstellen.

  10. #369
    Avatar von MadMac

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    @Volker
    Drum schrieb ich "verlustfrei" und "theoretisch" .

    @Kubo
    Glaub halt, an was Du glaubst. An der Physik aendert das nichts.

  11. #370
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Ich wollte nur ( nicht ganz uneigennuetzig ) die Diskussion in Gang halten.

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