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Stromversorgung in Thailand. Braucht man einen UPS?

Erstellt von sanukk, 25.07.2015, 22:22 Uhr · 428 Antworten · 27.560 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von j.p.valance Beitrag anzeigen
    Klar das war eine echte Erleichterung für Leute die bis dahin mit zentnerschweren Trafos oder den auch nicht wesentlich leichteren Thyristorgeräten auf Baustellen herumwerken mußten.
    Hab hier gerade aus zwei kaputten UPSen eine Funktionierende gebaut. Das aeltere Dingens lief doch tatsaechlich noch mit einem richtigen Netztrafo, dessen Richtung einfach umgeschaltet wurde. Dabei wurde bei Batteriespeisung fett Strom mit 50Hz zerhackt. 2x2 50A Mosfets dafuer, wobei es eine Welle zerschossen hat. Nicht wert, das zu reparieren, viel zu ineffizient.

    Der Trafo wiegt allein 3kg. Der muesste mindestens 15A bei >25V (2x12V mit Mittelanzapfung) ausspucken, um auf die angegebene Leistung zu kommen. Der wird ein schoenes fettes neues Labornetzteil antreiben.

    Hab fuer die kombinierte UPS dann ein neueres Board reingebaut, dass mit 40kHz hackt, drum wesentlich kleiner und leichter. War nur von Saeure angefressen, ging aber zu reparieren.

    Werde die Tage mal den Oszi dranstecken, um zu sehen, was da als Kurve rauskommt.

  2.  
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  3. #302
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Junge Junge, das ist mittlerweile schon peinlich. Ich schrieb extra noch "nicht durchsichtig".
    Du hast folgendes geschrieben:
    Echte transparente (nicht durchsichtige) Schaltnetzteile meinst Du? Aus China? Will ich haben
    Transparent bedeutet für deutschsprachige Leser : "durchsichtig" bzw. mehr oder weniger durchsichtig..
    Wenn du also etwas "echt transparentes" brauchst und dahinter in Klammern auch noch erklärend (nicht durchsichtige) schreibst, fällt jedem "echten" Deutschen sofort auf, dass das nicht zusammen passt.

    Was du als Elektriker aber unter Transparent zu verstehen geben wolltest, reichst du jetzt immerhin dankenswerterweise nach:
    Transparent bedeutet, dass ein Eingangssignal unveraendert durchs System durchgereicht wird. Also in Deinem Beispiel das Rechtecksignal vom Eingang des Schaltnetzteils wieder am Ausgang desselben ankommt. Was natuerlich voelliger Bloedsinn ist, da es wie Jaypee schon erklaerte, zerhackt wird.
    Mit dem Begriff "völliger Blödsinn" solltest du aber nicht so inflationär umgehen, denn was am Ausgang eines billigen Schaltnetzteils wieder herauskommt, ist doch recht unterschiedlich.

    Wenn es heruntertransformierten Wechselstrom liefern soll, liegt es am schaltungsmäßig betriebenen Aufwand, was am Ausgang wieder herauskommt. Da kannst du also schönste Sinusspannung reinschicken und durch die dann folgenden Transformationsstufen mit "Zerhacken" , Stabilisieren und heruntertransformieren kann diese Spannung dann am Ausgang wieder mehr oder weniger "verhunzt" d.h.. mit Störwellen "verschmutzt" heraus.

    Egal ob es sich nun um ..je nach Gerät.. um heruntertransformierte Sinusspannung oder, was meistens wohl der Fall sein wird, um ..möglichst.. gut gleichgerichtete Spannung handelt.

    Genau daraus resultieren dann die Probleme mit den durch diese Schaltnetzteile versorgten Verbrauchsgeräten. Wenn dort viel empfindliche Elektronik drin ist, sind sie entsprechend störanfällig, wenn sie nicht das saubere "Futter" kriegen, auf dessen Erhalt sie jeweils konzipiert sind..

    Es kommt eben immer auf den schaltungstechnischen Aufwand an. Aus Kostengründen machen Gerätehersteller oft nur das allernötigste, was die Verringerung der Störanfälligkeit angeht..

  4. #303
    Avatar von MadMac

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    Kubo, Du bist ein Laberlutz, sorry. Nicht wirklich Ahnung, ausser was Du gerade ergoogeln kannst. Insofern ganz lustig und unterhaltsam, wie Disi.

    Hast Du eigentlich auch eine Festung mit deutschen Sicherungen?

    P.S. ich bin kein Elektriker

  5. #304
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von j.p.valance Beitrag anzeigen
    Was war noch genau der Unterschied zwischen Schaltnetzteil und Wechselrichter?
    Frag doch besser mal nach Gemeinsamkeiten.. ..und nach den nicht weg zu diskutierenden Störanfälligkeiten und auch Störungen verursachenden "Fähigkeiten" solcher Geräte , bei welchen die schaltungstechnischen Möglichkeiten zur Vermeidung derselben aus Kostengründen nicht ausreichend genutzt wurden.

    Wer nicht zufällig ein Testlabor wie z.B. die Stiftung Warentest zu Hause hat oder beauftragen kann, muss sich daher leider schon auf die von den Herstellern gemachten Angaben verlassen.

    Im Fall von Wechselrichtern beispielsweise überzeugen mich diese Angaben jedenfalls so weit, dass ich ihnen die Angabe "reine" Sinusspannung und "wie echter Netzstrom" bei einem preislich entsprechend höher angesiedelten Gerät schon einigermaßen abnehme..Wenn ich eins brauchen würde, um empfindliche mit Elektronik bestückte Elektrogeräte zu versorgen, wäre das dann für mich ein Kaufgrund.

  6. #305
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Kubo, Du bist ein Laberlutz, sorry. Nicht wirklich Ahnung, ausser was Du gerade ergoogeln kannst. Insofern ganz lustig und unterhaltsam, wie Disi.

    Hast Du eigentlich auch eine Festung mit deutschen Sicherungen?
    Ich merke schon, du magst mich nicht.. Pech dabei aber für dich, dass es dir und anderen Gleichgesinnten trotzdem nicht gelingt, einfach mal wie normale Menschen zu argumentieren . z.B. in folgender Art und Weise: "Hier schreibst du etwas falsch, denn es ist in Wirklichkeit wie folgt :....

    Das dämliche Gesulze wie "Laberlutz", "völliger Blödsinn" "keine Ahnung" "nur ergoogelt" "Unwissender", "Halbwissender" "total bekloppt" u.s.w. bringt doch absolut nichts und überzeugt keinen denkfähigen und intelligenten Leser.

    Die verlassen sich dann doch lieber auf Google , Beiträge aus Fachzeitschriften und Kubo, der das, was er in seiner Eigenschaft als bisher recht erfolgreicher Elektrobastler verkündet, in ganz sachlicher Art und Weise schreibt.

    Wenn dazu von anderen Fachleuten oder solchen, die sich dafür halten, keine überzeugenden Gegenargumente kommen, sind personenbezogene "Anmachen" für mich sogar die beste Bestätigung dafür, dass es an meinem Beitrag mal wieder nichts , bzw. nichts Wesentliches auszusetzen gab..

    PS: Du schreibst:
    P.S. ich bin kein Elektriker
    Entschuldige, wenn ich dich nur für einen "gewöhnlichen" Elektriker gehalten habe und du in Wirklichkeit vielleicht etwas "viel besseres" bist.. Kann ja mal vorkommen ..und der Stil deiner Kommunikation lässt das ja nun wirklich nicht erkennen..

    Zu deiner Frage mach meiner Festung und den deutschen Sicherungen: Meine deutsche "Festung" in Thailand hat einen Schaltkasten mit in Deutschland gekauften Sicherungen der Marke ABB.. Wie weit die deutsch sind, weiß ich im Moment auch nicht.. Jedenfalls deutsch genug, um im "namhaften" deutschen Baumarkt Toom schon jahrelang im Sortiment zu sein.

    In Thailand gibt es die von ABB zwar auch, doch sie passen nicht gut in eine Reihe mit den in Deutschland verkauften. Kleiner Unterschied bei der Form und den Schraubanschlüssen. Der untere passt nicht zum gemeinsamen Verbinden mit der Kupferschiene, welche die in Deutschland verkauften ABB-Sicherungsautomaten nutzen können.

  7. #306
    Avatar von MadMac

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    Du bist an der Stelle fuer mich voellig transparent. Und jetzt meine ich durchsichtig. Bastler unter Bastlern

    Hab auch nix gegen Dich persoenlich. Warum auch.

  8. #307
    Avatar von didi

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Im Fall von Wechselrichtern beispielsweise überzeugen mich diese Angaben jedenfalls so weit, dass ich ihnen die Angabe "reine" Sinusspannung und "wie echter Netzstrom" bei einem preislich entsprechend höher angesiedelten Gerät schon einigermaßen abnehme.
    Das ist ja auch der Grund, warum die Hersteller diese Angaben machen. Nämlich genau darum, dass Leute die Angaben für bare Münze nehmen. Ein Wechselrichter bildet den Sinus einfach nur nach, das ist Fakt! Wie genau, ist eigentlich unerheblich, da der Ausgang immer Oberwellenbehaftet ist. Die Wellenform direkt aus dem Netz, die durch einen richtig rotierenden Generator entstanden ist, schafft so ein Ding eben nicht.

    Eine USV (Unterbrechungsfreie StomVersorgung) wird eigentlich nur dann benötigt, wenn man z.B. sein Gerät wie einen Computer gegen Netzausfall schützen möchte. Alles andere macht in der Praxis keinen Sinn.

    Schaltnetzteile sind robuster, als jeder annimmt. Gibt es doch von Apple für die Telefone ein Netzteil mit der groben Form eines Würfels mit etwa 2.5 cm Kantenlänge. Ich hab mal ein solches angehoben, nach meiner Einschätzung ist da kein Eisen verbaut. Die nehmen alles am Eingang von 100 bis 240 Volt und Die Frequenz ist auch egal. Wenn mir nun jemand erzählen möchte, dieses Schaltnetzteil sollte man durch eine USV schützen, mit Verlaub, der hat sie nicht mehr alle auf der Reihe!

  9. #308
    Avatar von j.p.valance

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch der Grund, warum die Hersteller diese Angaben machen. Nämlich genau darum, dass Leute die Angaben für bare Münze nehmen. Ein Wechselrichter bildet den Sinus einfach nur nach, das ist Fakt! Wie genau, ist eigentlich unerheblich, da der Ausgang immer Oberwellenbehaftet ist. Die Wellenform direkt aus dem Netz, die durch einen richtig rotierenden Generator entstanden ist, schafft so ein Ding eben nicht.

    Eine USV (Unterbrechungsfreie StomVersorgung) wird eigentlich nur dann benötigt, wenn man z.B. sein Gerät wie einen Computer gegen Netzausfall schützen möchte. Alles andere macht in der Praxis keinen Sinn.

    Schaltnetzteile sind robuster, als jeder annimmt. Gibt es doch von Apple für die Telefone ein Netzteil mit der groben Form eines Würfels mit etwa 2.5 cm Kantenlänge. Ich hab mal ein solches angehoben, nach meiner Einschätzung ist da kein Eisen verbaut. Die nehmen alles am Eingang von 100 bis 240 Volt und Die Frequenz ist auch egal. Wenn mir nun jemand erzählen möchte, dieses Schaltnetzteil sollte man durch eine USV schützen, mit Verlaub, der hat sie nicht mehr alle auf der Reihe!
    @didi
    Eisen in der gewohnten Form ist da auch nicht drin das stimmt, die nur noch recht kleinen Kerne sind aus gesintertem Eisenpulver (Ferrit).
    Damit lassen sich wesentlich höhere Energien bezogen auf das Volumen und Gewicht übertragen als mit dem Elektroblech herkömmlicher 50Hz Trafos.
    Faktor 100 ist da keine Seltenheit.

    ------------------------------

    Diese Angaben wirst du auf fast allen Notebook, Handy und was noch alles Netz / Ladegeräten finden die für die jeweilige Leistung recht klein und leicht sind.
    100V - 240V ist absolut normal, es gibt welche von 60V bis 280V und die Frequenz ist auch unkritisch.
    Trafonetzteile obwohl eher alte solide robuste Technik reagieren wesentlich unfreundlicher, da sind 210V bis 240V schon schwer zu finden.
    Herkömmliche Netzteile verheitzen bauartbedingt den Spannungshub für die Leistung die nicht abgerufen wird bei entnommenem Strom.
    Wirkungsgrad bei Vollast max. etwas über 90%, bei geringer Last geht im Verhältnis zum entnommenen Strom jedes Volt Überspannung (auf das Netz 230V bezogen) quadratisch in die Verlustleistung ein.
    Bei Schaltnetzteilen wird nichts verheitzt weil nur soviel Energie dem Zwischenkreis entnommen wird wie am Ausgang entnommen wird.
    Abgesehen von ein parr hundert Milliwatt bis Watt aber ziemlich unabhängig von der entnommenen Leistung für die Steuerelektronik.

    Die Eingangsstufe eines SNT ist in der Regel ein Brückengleichrichter mit Ladekondensator der nur eine möglichst glatte Spannung liefern soll.
    Aus welcher Kurvenform die Spannung letztlich generiert wird ist der Wandlerschaltung dahinter recht egal (möglichst glatt ist natürlich am Besten).
    Ich habe keine Bedenken ein SNT z.B. für einen Laptop mit z.B. 150V DC zu betreiben.
    Lediglich der Brückengleichrichter würde nur mit 2 der 4 Dioden aktiv mitspielen und in Grenzfällen könnte der Zweig überlastet werden, allerdings nicht im von und besprochenen Einsatzbereich.
    Die kleinsten gängigen Brückengleichrichter haben 1,5A und 250V AC, liegen also weit außerhalb der Gefährdung weil ich mit den Werten schon weit über 100Watt erziele und es zudem Pfennigskram ist. und auch die Chinesen daran nicht sparen.

    Auch die Aussage, dass in chinesischen Produkten undurchsichtige Bauteile verwendet werden wird nur in ganz wenigen Fällen zutreffen, da China mittlerweile ein ganz großer in Sachen Bauteile ist und wohl einen Großteil des Weltmarktes versorgt.
    Natürlich gibt es schon ärgerliche Situationen dadurch. Ich suche seit Jahren ein spezielles IC das in kleinen Ladegeräten der unterschiedlichsten nicht chinesischen Markenhersteller verbaut ist (Canon in meinem Fall, Epson, Panasonic, etc.)
    Wenn man nun im Netz nach dem Bauteil sucht trifft man etliche Leidensgenossen und kann irgendwo nachlesen, daß dieses Teil nicht ausgeführt wird aus China.
    Also bleibt nur der Neukauf des Netzeils übrig.


    Ich schreibe noch mal entgegen vieler anderslautender Beiträe besonders von einem Member, dass Laptopnetzteile eher selten kaputt gehen und wegen sich verbunden habenden Phasen und ähnlichem Voodooglauben schon mal garnicht.
    Auch die Sache mit den Powernetzteilen (500W und mehr) im richtigen Computer die angeblich sein müssen und dann möglichst noch vom Papst der gar keine Netzteile baut wie behauptet wurde oder einer Firma die Lüfter herstellt aber mit Computernetzteilen beim besten Glauben nichts zu tun hat.

    Aber auch die Frage an den Betreffenden wie sich denn die verkettete Spannung darstellt die die billigen Multimeter zerstört wie auch die Frage wie warm und nach welcher Zeit denn nun eine Leitung von 1,5qmm wird die von 16A durchflossen wird steht noch unbeantwortet im Thread.

  10. #309
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    In Thailand gibt es die von ABB zwar auch, doch sie passen nicht gut in eine Reihe mit den in Deutschland verkauften. Kleiner Unterschied bei der Form und den Schraubanschlüssen. Der untere passt nicht zum gemeinsamen Verbinden mit der Kupferschiene, welche die in Deutschland verkauften ABB-Sicherungsautomaten nutzen können.
    Das ist ein Problem was mich fast jeden Tag nervt, die Breite ist quasie genormt, die Höhe der Kammschienenanschlüsse nicht, da sind leider Höhenunterschiede drin, jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen.

    Rat mal was ich arbeite.

  11. #310
    Avatar von j.p.valance

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Das ist ein Problem was mich fast jeden Tag nervt, die Breite ist quasie genormt, die Höhe der Kammschienenanschlüsse nicht, da sind leider Höhenunterschiede drin, jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen.

    Rat mal was ich arbeite.


    Schienenkämmer oder Barbier?


























    Nee, sorry war ein Witz.

    Du hast ja hier schon mehrfach fundierte Kenntnisse bewiesen.
    Vermutlich hast du mit Haus oder Gebäudeinstallation oder Planung zu tun, möglicherweise selbstständiger Handwerksmeister.

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