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Stromversorgung in Thailand. Braucht man einen UPS?

Erstellt von sanukk, 25.07.2015, 22:22 Uhr · 428 Antworten · 27.531 Aufrufe

  1. #281
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Wenn aber elektronische Geräte hinter dem mit Rechteckspannung versorgen Schaltnetzteil hängen, die ..wie du ja schon erwähntest.. manchmal.. ebenfalls Wechselstrom brauchen, bekommen diese aus dem Schaltnetzteil auch immer noch Strom mit der Rechteckspannung..
    Echte transparente (nicht durchsichtige) Schaltnetzteile meinst Du? Aus China? Will ich haben

  2.  
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  3. #282
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Echte transparente (nicht durchsichtige) Schaltnetzteile meinst Du? Aus China? Will ich haben
    Ein nicht erfüllbarer Wunsch eines einzelnen Elektrikers.., denn "transparente Schaltnetzteile" wären doch durchsichtig, jedenfalls was das Gehäuse angeht. Deine wohl schon vorsichtshalber in Klammern gesetzte Deutung von "transparent" als undurchsichtig ist also schon falsch.

    Was bei China-Netzteilen vor allem nicht transparent genug ist, wird die Qualität der Geräte, bzw. die der verwendeten Bauteile und die Qualität des auf sparsamen Bauteileinsatz optimierten Schaltplanes (..der nicht mitgeliefert wird) sein . Beides ist von Käufern also nicht gut ..oder überhaupt nicht zu durchblicken.

    Weil europäische Hersteller aber auch oft oder sogar häufig China-Ware beziehen und diese nur mit einem deutschen/europäischen Namen "veredeln", sind diese Geräte ebenfalls als äußerst intransparent (undurchsichtig..) zu bezeichnen.

    Aber um die Chinesen nicht unnötig schlecht zu machen.. Die können durchaus auch sehr gute Geräte bauen, wenn der Auftraggeber bereit ist, dafür auch die erforderliche Kohle auf den Tisch zu legen. Wenn also ein europäischer Auftraggeber mit seinem bekannten Markennamen für einen in China gebauten Sinus-Wechselrichter "bürgt" oder für ein Schaltnetzteil , dann würde ich das Gerät bei Bedarf auch kaufen.

    Einen Wechselrichter mit Rechteck- oder Trapezförmiger Ausgangsspannung aber trotzdem nicht, denn dabei wird ein namhafter Hersteller aus gutem Grund garantiert nicht in die Gebrauchsanleitung schreiben, dass das Ding sich auch ..genau so gut wie Sinus-Wechselrichter.. zum Anschluß kapazitiver Lasten eignet und man Probleme deshalb nicht zu befürchten habe.

    J.P valance führt diese "vornehme Zurückhaltung" der Hersteller, also den angeblichen Unsinn, anscheinend nur darauf zurück, dass die Hersteller und Händler an den aufwendiger herzustellenden und in höheren Preisregion angesiedelten Sinus-Wechselrichtern natürlich auch besser verdienen können. Kann ich aber nicht glauben, solange ich außer seiner im Forum geäußerten Einzelmeinung nicht noch genügend entsprechende Hinweise z.B. Artikel in Fachzeitschriften gelesen hätte.

    Dann würden nämlich auch manche Hersteller von preisgünstiger herstellbaren Rechteckspannung-Wechselrichtern (..Aufwand für Modulation möglichst "reiner" Sinusspannung entfällt dabei) schon ganz aggressiv Reklame für ihre Geräte gemacht haben unter Hinweis darauf, wie "universell" und problemlos diese doch einzusetzen seien und man sich das Geld , d.h. den Mehrpreis..für einen Sinuswechselrichter besser sparen solle..

  4. #283
    Avatar von tuxluchs

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    Ein deutsches Produkt, mit einem deutschen Preis, mit reinem Sinus Bildschirmfoto vom 2015-08-20 19:49:25.pngBildschirmfoto vom 2015-08-20 19:50:28.png

    und wenn was nicht funktioniert, kann man sie am telefon auf Deutsch angreinen.

  5. #284
    Avatar von tuxluchs

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    Wo kann man denn in Thailand PV Module zu einem vernünftigen Preis kaufen?

  6. #285
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Ein deutsches Produkt, mit einem deutschen Preis, mit reinem Sinus

    und wenn was nicht funktioniert, kann man sie am telefon auf Deutsch angreinen.
    Die Firma Steca hat auch einen Vertriebspartner in Chiangmai, doch auf dessen Webseite sind die Geräte der Serie AJ nicht zu finden.

    STECA | ABO Trading Limited Partnership

  7. #286
    Avatar von didi

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Einen Wechselrichter mit Rechteck- oder Trapezförmiger Ausgangsspannung ...
    Warum sollte jemand auf die Idee kommen, sowas zu bauen? Nehmen wir mal spezielle Anwendungen, die z.B. ein Rechtecksignal, wie in der Nachrichtentechnik brauchen würden, aus. Mit Trapezförmiger Ausgangsspannung hat auch nicht wirklich jemand was am Hut.

    Alle Wechselrichter, die am Ausgang Netzspannung bieten, bilden mehr oder weniger gut oder schlecht eine sinusförmige Ausgangsspannung durch Modulation nach. Modulationsfrequenzen liegen dabei üblicherweise zwischen 2.000 bis 4.000 Hz. d.h., eine Vollwelle kann demnach mit etwa 40 bis 80 Impulsen des Wechselrichters durch angereihte Rechtecksignale unterschiedlicher Spannungshöhe simuliert werden.

    Reinen Sinus gibt es NUR von einem Generator!

    Was ist das Problem von solchen Invertern? Durch die Pulsmodulation entstehen auf der Ausgangsspannung Oberwellen. Diese widerum erzeugen in Verbindung mit nicht ohmschen Verbrauchern Blindströme. Blindströme leisten keine Arbeit, sondern erzeugen lediglich Verluste und Wärme!

    Oberwellen im Netz werden z.B. in Deutschland künstlich erzeugt. Die verschiedenen Energieversorger überlagern ihr Netz mit einer sogenannten Rundsteuerfrequenz, die irgendwo zwischen 200 und 1.000 Hz oder mehr liegt. Was wollen die damit? Damit kann man Zähler im Tarif ferngesteuert vom Energieversorger umschalten, z.B. auf Nachttarif für Speicherheizungen u.a.m.

    Fazit: Wechelrichter sind lediglich eine Alternative für die Versorgung. Speziell dann, wenn diese eine Überbrückungszeit für einen Netzausfall anbieten.
    Ansonsten: -> Netzspannung!

  8. #287
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Warum sollte jemand auf die Idee kommen, sowas zu bauen? Nehmen wir mal spezielle Anwendungen, die z.B. ein Rechtecksignal, wie in der Nachrichtentechnik brauchen würden, aus. Mit Trapezförmiger Ausgangsspannung hat auch nicht wirklich jemand was am Hut.

    Alle Wechselrichter, die am Ausgang Netzspannung bieten, bilden mehr oder weniger gut oder schlecht eine sinusförmige Ausgangsspannung durch Modulation nach. Modulationsfrequenzen liegen dabei üblicherweise zwischen 2.000 bis 4.000 Hz. d.h., eine Vollwelle kann demnach mit etwa 40 bis 80 Impulsen des Wechselrichters durch angereihte Rechtecksignale unterschiedlicher Spannungshöhe simuliert werden.

    Reinen Sinus gibt es NUR von einem Generator!

    Was ist das Problem von solchen Invertern? Durch die Pulsmodulation entstehen auf der Ausgangsspannung Oberwellen. Diese widerum erzeugen in Verbindung mit nicht ohmschen Verbrauchern Blindströme. Blindströme leisten keine Arbeit, sondern erzeugen lediglich Verluste und Wärme!

    Oberwellen im Netz werden z.B. in Deutschland künstlich erzeugt. Die verschiedenen Energieversorger überlagern ihr Netz mit einer sogenannten Rundsteuerfrequenz, die irgendwo zwischen 200 und 1.000 Hz oder mehr liegt. Was wollen die damit? Damit kann man Zähler im Tarif ferngesteuert vom Energieversorger umschalten, z.B. auf Nachttarif für Speicherheizungen u.a.m.

    Fazit: Wechelrichter sind lediglich eine Alternative für die Versorgung. Speziell dann, wenn diese eine Überbrückungszeit für einen Netzausfall anbieten.
    Ansonsten: -> Netzspannung!
    Sind ja nicht echte Rechteck/Trapezspannungsverläufe, aber halt kein sauberer sinus bei billigen Geräten, da wird halt am Kupfer gespart. Egal ab Wechselrichter oder FU, ist eh im Prinzip das gleiche, ohne ordentlich Kupfer (Spulen) gibt es kein saubere Spannung.

    Und ich glaube, weiß, bei billigen, unsauber gesiebten Geräten, kommen halt viele Störwellen raus, welche das daran angeschlossene Schaltnetzteil verückt machen.

    Ein Bild vom Innenleben eines österreichischen Freundes, oben das "Wickelgut" drunter die Pinci (sprich Pinky), der Brain ist unterm unteren Deckel.
    Wenn die Wickelgut Brücke raus ist, wiegts fast nix mehr. Fronius.png

  9. #288
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Und ich glaube, weiß, bei billigen, unsauber gesiebten Geräten, kommen halt viele Störwellen raus, welche das daran angeschlossene Schaltnetzteil verückt machen.
    Tuxluchs, genau so sehe ich das auch. Ein Schaltnetzteil, welches dann hinter solch einem "Störgenerator" hängt, ist schaltungstechnisch nur so konzipiert, dass es bei Anschluß an normaler Spannung aus dem Netz störungsfrei arbeiten soll. Entsprechend störungsanfällig ist es dann für schlecht "nachgebauten Strom" aus einem billigen Wechselrichter.

    Natürlich ist auch die Netzspannung schon durch Störwellen überlagert bzw. "verschmutzt", wie z.B. durch die schon erwähnten Rundsteuerfrequenzen der E-Werke. Die benutzen aber einen ganz bestimmten Frequenzbereich und diese Wellen wären somit ohne großen Aufwand auszufiltern, wenn das überhaupt nötig ist.
    Was jedoch aus nicht ausdrücklich als (fast) reine Sinus-Wechselrichter gebauten Geräten, also aus solchen mit Rechteck- und Trapezförmiger Spannung an Störwellen ungefiltert herauskommt, nimmt schon ganz andere Dimensionen an, könnte ich mir vorstellen.

    Und so etwas können dann eben längst nicht alle Schaltnetzteile (..und auch andere Geräte nicht) ab und die funktionieren dann nicht mehr richtig oder gehen schnell kaputt. Anders sähe es nur aus, wenn Schaltnetzteile und Elektronik-Geräte schon gleich für den Betrieb an besonders störspannungsverseuchten Wechselrichtern konzipiert wären. Sind sie aber garantiert nicht..

    Aber nur mal angenommen, sie wären es, dann müsste für jedes dieser Geräte genau der schaltungstechnische Mehraufwand mit Filtern und Saugkreisen zur Störspannungsunterdrückung betrieben werden, welcher zuvor beim billigen Wechselrichter eingespart worden ist.
    Soweit meine .. bisher angelesene .. Elektrobastlermeinung zu diesen Sachen..

  10. #289
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Alle Wechselrichter, die am Ausgang Netzspannung bieten, bilden mehr oder weniger gut oder schlecht eine sinusförmige Ausgangsspannung durch Modulation nach.
    Nicht nur weniger gut , sondern eher vergleichsweise schlecht sieht es schon standardmäßig in der preisgünstigen bis Billigklasse aus.

    Diese Wechselrichter liefern nur mehr oder weniger schlecht "modifizierte" Sinus-Spannung , d.h. es wird nur eine mit einer treppen- oder trapezförmigen Sinuswelle geformte Wechselspannung ausgegeben. Wegen der fehlenden bzw. mangelhaften Glättungstechnik sind die natürlich viel preisgünstiger als "reine" Sinuswechselrichter. Für Verbrauchsgeräte mit ohmschen Verhalten, wie Heizgeräte, einfache Kaffemaschinenn oder Glühlampen reicht das natürlich.

    Die zunächst im Wechselrichter erzeugte rechteckförmige Spannung kann jedoch nur mit ziemlich hohem Bauteile- und Modulations-Aufwand auf sehr gute Sinusform "zurechtgebogen" werden, welche die Hersteller von qualitativ hochwertigen Wechselrichtern dann aber sogar als "reine Sinuswelle" zu benennen wagen..

    Um die vom Wechselrichter erzeugte Spannung der normalen Netzspannung noch perfekter anzugleichen, wird auch die 50Hz - Frequenz quarzgesteuert erzeugt und kontrolliert.

    Reinen Sinus gibt es NUR von einem Generator!
    Mag schon sein, aber vielleicht dürfen die Hersteller von Sinus-Wechselrichtern schon mit Reiner Sinusspannung werben, wenn ihre Wechselrichter 99,98 Prozent reine Sinusspannung liefern.. Der Rest ist Toleranz und darf deshalb großzügig vergessen werden ..

    Was ist das Problem von solchen Invertern? Durch die Pulsmodulation entstehen auf der Ausgangsspannung Oberwellen.
    Die lassen sich ausreichend wegfiltern, wenn sie als zu stark und schädlich anzusehen sind. Oberwellen haben es nun mal so an sich, dass nur die erste die stärkste ist..und die folgenden werden immer schwächer.

    Da werden die Hersteller schon wissen, wie sie mit dem Problem, wenn´s eins wäre, schaltungstechnisch fertig werden. Immerhin speisen die Photovoltaik-Anlagen ihren Strom auch mit den guten, "reinen" Sinuswechselrichtern ins "normale" Netz ein. Schädliche Oberwellen-Produzenten unter den Wechselrichtern würden deshalb gar nicht zugelassen.

    Wechselrichter sind lediglich eine Alternative für die Versorgung. Speziell dann, wenn diese eine Überbrückungszeit für einen Netzausfall anbieten. Ansonsten: -> Netzspannung!
    Sicher, für den "Normalbürger" im Deutschland mag das schon so stimmen, aber wir haben es hier doch auch mit auswanderungsfreudigen Thailand-Abenteurern zu tun. Für die könnte sich der Netzausfall zum häufigen oder in abgelegenen Gegenden, wo die Welt eher in anderer Hinsicht noch in Ordnung zu sein scheint, vielleicht zum Fast-Dauerzustand entwickeln..

    Auch aus reinem Spaß an der Freude könnte sich ein Elektro-Bastler eine Anlage bauen, die ihm autarke Stromversorgung ermöglicht. Dabei gibt man sich dann nicht mit Notlösungen und Billig - Wechselrichtern zufrieden, sondern da muß optimale Qualitätsware zum Dauerbetrieb her.

    Der große Vorteil eines hochwertigen, "reinen" Sinus-Wechselrichters besteht nun mal darin, dass eine Sinuswelle erzeugt wird, die der einer Hausnetzspannung in absolut nichts nachsteht. Es gibt deshalb keinerlei Einschränkungen, denn der Strom eignet sich auch für die empfindlichsten zu betreibenden Elektronik- und Elektro-Geräte. Warum sich also mit weniger zufrieden geben..?

  11. #290
    Avatar von j.p.valance

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    Was war noch genau der Unterschied zwischen Schaltnetzteil und Wechselrichter?

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