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SPENDE

Erstellt von Lanna, 22.01.2010, 18:59 Uhr · 57 Antworten · 3.973 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von wingman

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    Re: SPENDE

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="817864
    Nicht jeder Verzweiflung entschuldigt Verbrechen an Kindern -
    vor allem wenn bekannt ist was mit ihnen passiert.
    Wenn Hamburg völlig zerstört wäre und alles in Schutt und Asche liegen würde (ich hoffe das wird nie geschehen, denn ich mag Hamburg) und vielleich Angehörige verschüttet/vermisst sind denkst du eventuell etwas anders darüber.

  2.  
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  3. #52
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: SPENDE

    Zitat Zitat von wingman",p="817937
    Zitat Zitat von Joerg_N",p="817864
    Nicht jeder Verzweiflung entschuldigt Verbrechen an Kindern -
    vor allem wenn bekannt ist was mit ihnen passiert.
    Wenn Hamburg völlig zerstört wäre und alles in Schutt und Asche liegen würde (ich hoffe das wird nie geschehen, denn ich mag Hamburg) und vielleich Angehörige verschüttet/vermisst sind denkst du eventuell etwas anders darüber.
    Vergiss nicht die Luden, Drogenhändler und Schlepper der Reeperbahn. Sogar Zwangsprostitution soll es dort geben.

    Wer wird denn da noch Hamburgern helfen wollen?

  4. #53
    Avatar von Joerg_N

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    Re: SPENDE

    Zitat Zitat von wingman",p="817937
    Wenn Hamburg völlig zerstört wäre und alles in Schutt und Asche liegen würde (ich hoffe das wird nie geschehen, denn ich mag Hamburg) und vielleich Angehörige verschüttet/vermisst sind denkst du eventuell etwas anders darüber.
    Hallo Wingi,

    dass ist nicht der Ansatz den ich meinte - Hamburg wurde auch im Krieg in Brand gesetz mit 10.00 tausenden von Toten in einer Nacht,
    oder denke an die Flut - aber in diesen Tagen hielten die Hamburger zusammen - die erste Hilfe kam von den eigenen Leuten - klar sicher gans auch asoziale die die Not ausgenutzt haben.

    Aber hier sind nicht 24 Stunden später Menschen mit Macheten oder anderen Waffen durch die Strassen gelaufen
    um diese im grossem Maase auszunutzen -und das kritisieren ja manche Haitianische Menschen selber - es herrscht sehr wenig solidarität untereinander - einfach "Survival of the fittest".
    Wohlen die Gutmenschen im Westen dass nicht sehen oder wahrhaben - Hauptsache sie reinigen ihr Gewissen durch Anteilnahme oder spenden ?

    In jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang - und hier muss man gleich beginnen.

    Als ich den Bericht über die Kindersklaven gelesen und gesehen habe hat mich das schon sehr berührt,
    hab ja selbst einen kleinen Sohn.
    Und ich bin froh dass er gesund ist und nicht behindert - Behinderete zählen in Haiti nichts - und alles das komt ausnahmsweise nicht von den Amerikanern - diese Kultur hat man sich dort selbst geschaffen - und nicht nur Famillie Duvallier.

    Man soll ihnen helfen - aber nicht damit sie hinterher mit ihren Grausamkeiten weitermachen wie bisher.

    Wenn ein Land mit ca 10 Mio Einwohnern um die 300.000-500.000 Kindersklaven hält liegt das auch an der Einstellung der Einwohner und dem Respekt vor dem leben oder Menschen allgemein.

  5. #54
    Avatar von Rooy

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    Re: SPENDE

    Haiti ist doch eine Anarchie! Der Stärkere gewinnt!
    Das ist vor allem der Bevölkerung Bewusst!
    Hart an der Realität, den Leuten, Familien Mütter und Vätern geht es nur ums Überleben und die Chance aus der Tragödie einen Vorteil zu ziehen!
    Die leben nicht als Freiwillig Obdachlosen :-) wie hier!!!
    Da ist Brutalität normal!!!
    Irgendwann, ehr nicht.. wird es auch einem Paddy bewusst werden wie es in der Welt draussen zu geht!!!

    Rooy

  6. #55
    Avatar von wingman

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    Re: SPENDE

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="817947
    Zitat Zitat von wingman",p="817937
    Wenn Hamburg völlig zerstört wäre und alles in Schutt und Asche liegen würde (ich hoffe das wird nie geschehen, denn ich mag Hamburg) und vielleich Angehörige verschüttet/vermisst sind denkst du eventuell etwas anders darüber.
    Hallo Wingi,

    dass ist nicht der Ansatz den ich meinte - Hamburg wurde auch im Krieg in Brand gesetz mit 10.00 tausenden von Toten in einer Nacht,
    oder denke an die Flut - aber in diesen Tagen hielten die Hamburger zusammen - die erste Hilfe kam von den eigenen Leuten - klar sicher gans auch asoziale die die Not ausgenutzt haben.

    Aber hier sind nicht 24 Stunden später Menschen mit Macheten oder anderen Waffen durch die Strassen gelaufen
    um diese im grossem Maase auszunutzen -und das kritisieren ja manche Haitianische Menschen selber - es herrscht sehr wenig solidarität untereinander - einfach "Survival of the fittest".
    Wohlen die Gutmenschen im Westen dass nicht sehen oder wahrhaben - Hauptsache sie reinigen ihr Gewissen durch Anteilnahme oder spenden ?

    In jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang - und hier muss man gleich beginnen.

    Als ich den Bericht über die Kindersklaven gelesen und gesehen habe hat mich das schon sehr berührt,
    hab ja selbst einen kleinen Sohn.
    Und ich bin froh dass er gesund ist und nicht behindert - Behinderete zählen in Haiti nichts - und alles das komt ausnahmsweise nicht von den Amerikanern - diese Kultur hat man sich dort selbst geschaffen - und nicht nur Famillie Duvallier.

    Man soll ihnen helfen - aber nicht damit sie hinterher mit ihren Grausamkeiten weitermachen wie bisher.

    Wenn ein Land mit ca 10 Mio Einwohnern um die 300.000-500.000 Kindersklaven hält liegt das auch an der Einstellung der Einwohner und dem Respekt vor dem leben oder Menschen allgemein.
    hier ist die staatsform etc. völlig irrelevant. auch in kolumbien (bogota z.b.) gehören strassenschiessereien fast zur normalität.
    das problem ist........niemand hat sich bislang für haiti interessiert. ausgenommen einiger familien die aus diesem land kinder adoptiert haben.
    die armut war schon immer dort........nur die jetzige situation ist eine völlig andere.
    mir ist im moment die regierung und die dortige politik völlig egal. es geht einfach nur um das überleben der dortigen menschen. kindersklaven gibt es sogar in europa nur schaut man einfach weg.
    oder behinderte kinder in griechenland die in käfigen gehalten werden und im eigenen dreck leben.
    haite beginnt nun zwangsläufig bei der stunde null und hier liegt auch die chance für das kleine land. wenn es nicht wieder vergessen wird.

  7. #56
    Avatar von Joerg_N

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    Re: SPENDE

    Zitat Zitat von wingman",p="817963
    mir ist im moment die regierung und die dortige politik völlig egal. es geht einfach nur um das überleben der dortigen menschen. kindersklaven gibt es sogar in europa nur schaut man einfach weg.
    oder behinderte kinder in griechenland die in käfigen gehalten werden und im eigenen dreck leben.
    Wingi,

    es geht nicht um die Politik oder bdie Regierung - ich spreche über die dortige Gesellschaft - das kommt nicht von der regierungsebene - es ist Gesellschaftlich akzeptiert die Sklaverei, das Leid der Kinder,
    die Unakzeptans der Behinderten - es hat nichts mit Armut oder der Regierung zu tun - die Gesellschaft Haitis ist es,
    natürlich kann man sagen man muss ihnen trotzdem helfen
    und ich sag halt, ich werde nichts zur Hilfe beitragen.

    Aber die Greusamkeit sind nich nurt die Naturkatastrophen
    und deren Folgen,
    der Grossteil der haitianische Gesellschaft ist grausam.

    Und das kann man icht mit Rumänien oder sonst etwas vergleichen.

    Es ist eine der unsolidaritätischsten Gesellschaften dieser Welt und das schon seit 200 Jahren - nur
    es hat keiner hingeschaut

  8. #57
    Avatar von kcwknarf

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    Re: SPENDE

    Andere brauchen eigentlich nicht auf Haiti zu schauen. Haiti hatte jede Chance, ein floriemndes Land zu werden. Sie liegen direkt neben der DomRep, wo Millionen Touristen die Strände belagern und richtig viel Geld ins Land spülen.
    Haitis Strände sind nicht viel schlechter.

    Nur hat sich das Land nicht nach außen geöffnet. Die Braunen (spanischstämmigen) waren viel zu sehr mit dem Kampf gegen die Schwarzen und umgekehrt zu tun. Egoistisches Politikgeplänkel, anstatt sich um das Wohl der Bevölkerung zu kümmern. Ein sehr gutes Beispiel dafür, wie gefährlich Regierungen sein können. Ähnliches gilt ja auch für Myanmar. Was könnte das für ein Luxusland sein? Die haben doch noch viel mehr zu bieten als Thailand.
    Oder man denken an Länder im Orient oder auch in Afrika, wo die Kriminalität jede Chance auf Touristik oder andere Wirtschaftsbereiche gebremst wird.

    Die Egoistik der Bevölkerungsgeruppen und der Regierungen kann man von außen nicht verändern. Das muss von innen kommen. Insofern liegt auch in jeder großen Katastrophe eine große Chance. Das sieht man an Japan nach den Atombomben oder dem Untergang des Deutschen Reiches.

    Am wichtigsten für die Zukunft Haitis sind also weniger die Hilfsgüter aus anderen Ländern, sondern ein verändertes Bewusstsein in der Bevölkerung. Gemeinsam Ideen entwickeln und von der DomRep lernen (auch wenn dort auch noch nicht alles perfekt läuft).

    Es ist traurig, dass Menschen erst durch Katastrophen anfangen zu begreifen und zu lernen. Aber das liegt wohl in den menschlichen Genen.

  9. #58
    Avatar von Samuianer

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    Re: SPENDE

    Ja, knarfi, schoen geschrieben!

    ... sagen dir die Namen François "Papa Doc" Duvalier, Simone Duvalier, Jean-Claude Duvalier (Bébé Doc oder Baby Doc) und Michele Bennet was?


    40,000 to 60,000 political opponents were killed during the 29-year reign of the father and son. Mr. Duvalier, along with family and political cronies, also embezzled at least $500 million during his last decade of rule

    Home was a villa in Mougins in the hills above Cannes. He and his family drove through the French Riviera in a BMW and a Ferrari Testarossa and shopped at expensive boutiques. They owned a chateau outside Paris and two apartments in the city.
    Quelle:
    http://www.wehaitians.com/exile%20in...aby%20doc.html

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