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Speed aus Burma

Erstellt von DisainaM, 01.12.2001, 18:12 Uhr · 18 Antworten · 1.559 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Speed aus Burma

    Fast 13 kg speed Tabletten + 6 Heroin Schmuggler wurden gestern festgenommen.

    Davon waren 4 Thais, ein Burmese (Aka Herkunft) und ein Taiwanese darunter.
    Die Drogen stammen wie meistens aus der burmesischen Drogenherstellungsstadt Tachilek.
    Die Lieferung war für den taiwanesischen Markt vorgesehen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Torsten

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    Re: Speed aus Burma

    @Wissende - Hat hier eigentlich mal einer so ein Ding geschluckt?


  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Re: Speed aus Burma

    Schlucken tun das nur die Reichen, die genug davon haben,
    die anderen rauchen 1/4 einer Tablette, haben damit die gleiche Wirkung.

    Man soll im Kopf schnell werden, kein Hungergefühl mehr haben und sehr aktiv sein.

    (Habe heute nachmittag den Bericht über Basel gesehen, wo in hunderten von kleinen Drogengeschäften das Marihuana legal als Badezusatz verkauft wird - die Verkäufer wissen natürlich nichts davon, das viele Käufer die Badezusätze aufrauchen - aber demnächst soll ja in der gesamten Schweiz das Basler Modell eingeführt werden)

  5. #4
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Speed aus Burma

    Speed (Amphetamin) wird eigentlich traditionell nicht geschluckt oder geraucht, sondern geschnieft. Hab´s ein paar mal versucht aber keinen eigentlichen Nutzen darin gefunden. Man wird sehr, sehr gesprächig, nervös, aufgedreht, zuweilen etwas ungestüm....
    Ein Gefühl der Steigerung des Selbstwertgefühls, Selbstbewußtseins und ähnliche Überschätzungen sind nicht zu verleugnen. Bei höheren Dosen leidet man unter Schlaflosigkeit. Bei regelmäßigem Konsum über mehrere Tage hinweg entsteht bei den meisten Individuen eine extreme Paranoia mit zeitweiligen Halluzinationen. Geheimagenten tauchen überall auf (man verdächtigt Unschuldige), Einbrecher im ganzen Haus, und ähnliche Phänomene...etc...Andere suchen unentwegt nach einem beliebigen Gegenstand, finden ihn, - verlegen ihn wieder an einer andeeren Stelle, suchen wieder verbissen u.s.w. Stundenlang. Meistens wahllose Hyperaktivität!
    Bei den Burmesischen "Speedpillen" handelt es sich möglicherweise nicht um reines Amphetamin, sondern um eine Art Designerdroge, oder ganz einfach eine Mischung aus mehreren Biochemischen Substanzen mit einer "ausgewogenen UP/DOWN" Wirkung. Extrem wirksam aber auch extrem schädlich und gefährlich (übrigens äußerst preiswert, wie alles was aus Burma kommt...)

    @DisainaM

    Ich werde versuchen höfflich zu bleiben...
    Erst wollte ich eigentlich fragen in welchem Jahrzehnt du lebst...
    Lassen wir das lieber. In der Schweitz wird eine Gesetzeslücke gezielt seit fast 10 Jahren (oder sind´s mittlerweile mehr) zum pseudolegalen Konsum von Canabisprodukten ausgenutzt.
    Da hat sich mittlerweile eine ganze Industrie aufgebaut und da sind Milliarden Schweizer Franken im Spiel. Die Farmen wurden zeitweise von Wachmännern samt Hundestaffel Tag und Nacht überwacht. Zig Prozesse wurden mit den "industriellen" Grasproduzenten geführt, manche gewonnen manche verloren. In der Schweiz gibt es nämlich ein Gesetz, das das Anbauen und Vermarkten von Hanf erlaubt, solange die hergestellten und verkauften Produkte nicht Drogen oder andere gesetzeswidrige Nebenprodukte sind.
    Man hat eine ganze Palette solcher Produkte entwickelt, Riechbeutel, Strohblumen, sogar aus haschisch gepresste Sammelmünzen. Manche haben sogar die frischgeernteten Hanfpflanzen direkt "vom Feld" als Dekopflanzen und Sträuße verkauft...

    Naja, solange es nicht als Droge verkauft wird...
    Ein Gummiparagraph mit dem die Schweizer Kantone, die Regierung und die Polizei schon Jahrelang graue Haare bekommen. Vor etwa 2 Jahren ein Riesendebakel, hat sich wieder beruhigt, wird aber von Zeit zu Zeit wieder aktuell....

    Bin allerdings nicht auf dem neuesten Stand.

  6. #5
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Speed aus Burma

    luk

    vergiss den scheiss mit der gesetzeslücke.
    hat nichts mit einer gesetzeslücke zu tun ausser für euch andersländer, die den anbau nicht begreiffen.

    bruno

  7. #6
    Avatar von Torsten

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    Re: Speed aus Burma

    @Chainat - Dachte, der MrLuck wäre auch ein Eidgenosse!?

    Auch egal, was hat es denn Deiner Meinung nach mit dem "Anbau" bzw. der Gesetzeslücke auf sich?


  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    Re: Speed aus Burma

    hi Mr. Luk,

    keine Angst, ich stelle weder Hanf und Speed auf eine Stufe, noch bin ich ein Gegner des Hanfkonsumes.

    (Und das im Übrigen aus dem ruhigen Gewissen, das staatliche Gutachten mehrerer Länder ermittelt haben, das Hanf heilt.
    Alkohol ist 10 mal schädlicher.
    Viele der Europaabgeordneten in Brüssel, die über die Zukunft von Europa Entscheidungen treffen, tun dies nach neuesten Erkenntnissen mit einer Hanfzigarette / Belgien hat nach Holland Hanf legalisiert /Hanf heilt)

    Das nun Alkohol, als staatlich legalisierte Droge gefördert wird, indem die Folgekosten der Alkoholkrankheit über das öffentliche Gesundheitssystem der Allgemeinheit aufgebürdet wird, hat wohl auch mit der Drogenkultur in unseren Breiten zutun.

    Wenn wir eine multikulturelle Drogengesellschaft anstreben, sollte man jedoch den Trennungsstrich dort ziehen, wo Drogen die Gesundheit schädigen.
    Natürlich gibt es verschiedene Formen, und das Häufigste werden wohl Adrenalienjunkies sein, die auf der Autobahn mit 250 km/H ihr Gehirn mit körpereigenem Adrenalien flüten, oder Bungeejumper, und alle anderen, die Extremsportarten betreiben, zum Zwecke der Adrenaliengewinnung, wobei bei Unfällen /Rollstuhl/ die Folgekosten wieder bei der Allgemeinheit landen.

    Nun kenn ich nicht Deinen Standpunkt, Mr. Luk, aber mach Dir ruhig Luft, denn das Forum lebt ja schließlich davon.

  9. #8
    Airport
    Avatar von Airport

    Re: Speed aus Burma

    Hut ab, Mr.LUK, dass Du zugibst Drogen konsumiert zu haben oder es noch tust!!
    Ich bewundere dich deswegen nicht, aber finde es mutig, dass Du es zugibst!
    Ueber die Gesetzes-Geschichte in der Schweiz kann ich nix sagen, da duerfte Bruno der bessere Mann sein.
    Ich persoenlich verabscheue alle Arten von "harten Drogen"! Egal ob natuerlich oder kuenstlicher Herkunft.
    Bin aber ein Befuerworter der sogenannten "Coffe-Shops". Dabei darf aber nur Grass verkauft werden und das muss unbedingt kontrolliert werden. Auch Haschisch in der Medizin befuerworte ich. Aber wie gesagt: Nur im kontrollierten Bereich und auf keinen Fall an Jugendliche unter 21 Jahren.
    So, jetzt seit Ihr wahrscheinlich ueber den guten alten Airport entsetzt!!!! :schaem:. !!!!!!!!


    [move:67af21641c]FAAG JAI BAI ISAAN. .. !!!!!!![/move:67af21641c]

    Letzte Änderung: Airport am 02.12.01, 18:58

  10. #9
    Avatar von Torsten

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    Re: Speed aus Burma

    @Airport - Entsetzt? Nee, tolerante Menschen find ich gut, genau wie offene und ehrliche (MrLuk)...

  11. #10
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Speed aus Burma

    Schade, ....wo ist mein letztes Posting geblieben...da hatte ich wohl zuviel der Vorschau und den entscheidenden Posting Button doch glatt vergessen...muß ich wieder von vorn anfangen.

    @ Disaina,
    Du hast mich insofern missverstanden als ich nicht behaupte das du Speed (Amphetamin Derivate) mit THC haltigen Drogen (Gras, .... und Oele) auf die gleiche Stufe setzt. Später mehr darüber

    Interessant was ein Schweizer Wissenschaftler herausgefunden hat: (ruhig Blut Bruno) die Drogenkonsumenten (leider auch die Abhängigen) suchen sich instinktiv die "richtige" Droge gegen ihr psyschisches Unwohlsein aus, - sozuagen als autotherapeutisches Medikament. Übersehen aber die Nebenwirkungen (der freundliche Drogendealer steckt nämlich kein Zettelchen zu den Packungen) und auch der Artzt oder Apotheker gibt dazu nur äußerst ungern seine Meinung ab ohne zu kassieren wenn man bei der Konkurenz eingekauft hat:-)
    Ja, seltsamerweise suchen sich alle Drogenkonsumenten ihr Mittelchen mit unbewußter Fachkenntnis aus, werden aber leider süchtig, - und ihre Probleme werden nicht gelöst. Wie bei klassischer Psyschopharmaka, die übrigens auch abhängig machen kann und allzuoft zu extremen Preisen verkauft wird, ist nur Linderung- aber keine Heilung zu erwarten.

    Das ist nicht anders bei Alkohol und auch Canabis Stativa.
    Ich stelle sie hier nur nebeneinander da sie als softe Drogen gehandelt werden, die eine unter staatlicher Kontrolle vertrieben, die andere zum größten Anteil auf dem Schwarzmarkt...
    Und man bedenke wieviel Steuergelder dem Staat hier entgehen.

    Alkohol ist international verbreitet. und greift in europa auf eine Geschichte von über 2000 Jahren zurück - dem ist nicht so mit Canabis.

    Ich habe in ferner Vergangenheit eine Menge Canabisprodukte "vernichtet" oder in der Pfeife geraucht, wie man es denn sehen will...um genau zu sein, während über 3 Jahren täglich konsumiert (das erste Pfeifchen nach dem Frühstück).
    Daß ich davon nicht süchtig geworden bin, kann ich 100% bejahen - da ich von einem auf den anderen Tag (ohne jegliche medizinische oder therapeutische Unterstützung) radikal damit. aufgehört habe. Das liegt jetzt etwa 17 Jahre zurück und in mir ist das Verlangen nach "Rauchen" nie wieder aufgekommen.

    Nur.......
    Canabis ist insofern nur heilsam als daß es auch als Medikament benutzt wird (und das unter Ärztlicher Kontrolle, so wie das bei jedem beliebigen Medikament der Fall sein dürfte).

    Als Genußmittel konsumiert ist es ganz klar eine bewustseinserweiternde, verzerrende, stimuliernde und beeinflußende Droge die nicht unterschätzt werden darf.
    Man kann alkohol und Canabis eigentlich nicht direkt vergleichen, das ist so wie bei Birnen und Äpfeln. Äpfel haben eher eine abführende Wirkung, und Birnen führen bei übermäßigem Konsum zur Verstopfung. Alkohol ist eher eine Gesellschaftsdroge die die Sinne (und Reflexe) Abstumpft und daddurch zu unvorhersehbaren unangenehmen "Aussagen und Handlungen" führen kann. Sozusagen Hemmungshemmend wirk. Wogegen Canabis eher für den "stillen Genießer" gedacht ist der gern sinniert und grübelt. Eher in einer selektiven Geselschaft als auf dem Oktoberfest zu konsumieren.

    Canabis ist allerdings wesentlich schwerer zu dosieren als Alkohol, das gelingt. einem "Habitué" auch nur bedingt.
    Man wird von beiden allerdings auf die Dauer dumm, müde und faul. Beide wirken auf ihre eigene Art bewußtseinserweiternd.
    Säuft man, werden die größten Idioten plötzlich zu deinen Freunden; raucht man, werden deine besten Freunde zu Psychopaten - oder mindestens zu einer psychologischen Bedrohung:-) Falls beides nicht eintrifft, dann wird man eben zum Egoisten und zum ..........en, wobei die Droge die Rolle des Fetischs übernimmt.

    In Asbach Uralt ist der Geist des Weines, im Schwarzen Afganen ist der Geist des Shits.
    Die Idee des Geistes in der Droge finde ich ganz interessant!
    In dem man eine Droge nimmt, beschwört man den Geist der in der Substanz enthalten ist. Und der ist meistens nicht faul und flüstert uns Dinge zu die wir denken oder tun sollen. Unser allgemeines Verhalten ändert sich auch - und manche die uns unter dem Einfluß von Alkohol oder Drogen nicht erlebt haben, (oder den Geist der Droge niemals in Aktion gesehen haben), erkennen uns manchmal nicht wieder.
    Der Geist kann auf mehreren Ebenen hilfreich sein - bis hin gelegentliche Unzulänglichkeiten unseres Charakters zu ergänzen. Er kann uns aber auch zum MR. Hide machen!

    Das Entstehen einer Abhängigkeit (durch den Geist, den Djin) liegt dann auch auf der Hand. Wenn er da ist und unsere Persönlichkeit unterstützt und leitet, unsere Schmerzen und Lebensängste lindert, dann ist die Welt zu ertragen...
    Ist er nicht bei uns, dann sind wir ängstlich, zaghaft und unsicher

    Das schädlichste und gefährlichste an Drogen ist meiner Meinung nach allerdings eine Bewußtseinserweiterung die unvorhergesehen mitten in einer untolleranten, phantasielosen und penibelen Gesellschaft stattfindet.

    PS: ich erwähne Nebenwirkungen und Schäden korperlicher Natur hier ganz bewußt nicht - sie werden zur Genüge über diverse Drogenaufklärung etc. angeboten. Was nicht heißen will daß diese Dinge ein Nebenrolle spielen oder von mir, in diesem Zusammenhang nicht als wichtig angesehen werden.

    Ich bin ganz klar für die legalisierung von Canabis, allerdings lediglich um die Konsumenten zu entdiskriminieren und zu "amnestieren". Eine "Canabis Lizenz" sollte ebenfalls nicht schwerer zu bekommen sein als sein alkoholisches Pendant. Jeder Staat hat allerdings mehr Angst vor der politischen Bewußtseinsänderung als vor den gesundheitlichen Folgen, (die bei Cannabis politisch wesentlich gefährlicher sein könnte als bei Alkohol) und deshalb wollen die Politiker nicht daß Canabis einmal salonreif wird. Holland ist nicht zuletzt deshalb so tolerant in diesem Bereich weil es über eine der sozialsten und liberalsten Regierungssystemen der Welt verfügt.

    Was Bruno vielleicht meint ist das Schweizerische Pendant der "Willhelm Tellschen" Mentalität seiner Landsleute....





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