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Was sollte man über ein Moban wissen?

Erstellt von petpet, 10.05.2008, 13:12 Uhr · 159 Antworten · 10.270 Aufrufe

  1. #21
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Es ist in der Tat ein interessanter Aspekt, wie die Abrechnung bzw. Veranschlagung der Kosten in der Zukunft gehandhabt wird. Ich werde hierzu auch einmal einige Bewohner des für uns in Frage kommenden Objektes befragen. Das Moban kenne ich nun seit 6 oder 7 Jahren und empfinde die Entwicklung die es gemacht hat als recht positiv. Den Vertrag werde ich gegebenenfalls übersetzen lassen. Generell denke ich, dass ich für die Abwicklung beim Kauf einen Anwalt mit einbeziehen werde. Danke für die Hinweise!
    Gruß
    Jochen

  2.  
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  3. #22
    Avatar von DisainaM

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Wer in Deutschland eine Eigentumswohnung kauft, kennt das Spiel, wenn jemand in der Wohnanlage 51% der Wohnungen besitzt,
    und deshalb in der Eigentümerversammlung bestimmen kann, was gemacht wird, ob ein Hausmeister angestellt wird, oder die Tiefgarage renoviert wird,

    Bei abgeschlossenden Privatsiedlungen ist es genauso,
    denn hier erwirbt man nicht einfach Eigentum, sondern man verpflichtet sich auch, für die anteiligen Kosten der Wohnanlage aufzukommen.

    In der spanischsprachigen Welt sind es die Urbanisationen,
    Villages in engl., oder Moobahns in thai,
    gemeint sind immer private Siedlungen, wo man von der öffentlichen Strasse auf eine Privatstrasse fährt, um zum eigenen Grund zu kommen.

  4. #23
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Vor über einem Jahr - als noch unentschieden war, ob Hauskauf oder Haus-Neubau - sind wir in Udon Thani und Umgebung ne ganze Reihe Moobaans abgefahren. Bei einigen hätten wir direkt einsteigen können, andere hatten Wartelisten (wohl aber Modell-Häuser).

    Wir haben nirgendwo zugeschlagen. Grund 1: Die Bauweise gefiel uns nicht - überwiegend zu niedrige Decken. Grund 2: Waren die Häuser von ansprechender Größe/Beschaffenheit, dann mußten wir durchweg feststellen, dass dort tagsüber tote Hose war. Der Grund ist simpel: Diese moobaans waren alle ziemlich teuer, die Thais, die dort wohnten mußten alle dafür hart arbeiten. Soll heißen, die kamen erst abends von der Arbeit ins moobaan, stellten dann den Fernseher schön laut an, am nächsten Morgen in aller Früh, gings wieder ab zur Arbeit. Die einzigen Kumpanen, die man als Falang dort tagsüber noch hatte, waren jede Menge Straßen-Hunde (soi dogs, nicht maa baan).
    Grund 3: Zu meist kein Anschluß an Bus-Linien. Jeder braucht also ein Transport-Mittel (also 1-2x Auto, x-mal Motor-Cycle)

    Dies sind alles Eigenschaften von moobaans, die noch völlig unabhängig von den Unwägbarkeiten der Besonderheiten der Hauseigentümer-Versammlungen sind (die hier schon zutreffend dargestellt wurden)

    Für mich persönlich sind heutzutage moobaans eine attraktive Alternative zum Haus-Neubau für Thai-Deutsche-Ehepaare ohne thailändische Verwandtschaft (besser: ohne lokal verfügbare thailändische Verwandtschaft). Hat man aber die Unterstützung durch thailändische Verwandtschaft - mit denen man kann - dann ist ein Haus-Neubau (wo auch immer) kein Problem und man braucht nicht die ständig schlafende Security (meist im 2. oder 3.-Job tätig) zu bezahlen.

  5. #24
    Avatar von ptysef

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="588949
    Wer in Deutschland eine Eigentumswohnung kauft, kennt das Spiel, wenn jemand in der Wohnanlage 51% der Wohnungen besitzt,
    und deshalb in der Eigentümerversammlung bestimmen kann, was gemacht wird, ob ein Hausmeister angestellt wird, oder die Tiefgarage renoviert wird,

    Bei abgeschlossenden Privatsiedlungen ist es genauso,
    denn hier erwirbt man nicht einfach Eigentum, sondern man verpflichtet sich auch, für die anteiligen Kosten der Wohnanlage aufzukommen.
    Ja und nein.

    Ja, man muss sich an den Kosten beteiligen, und zwar alle! Wenn hier in TH dieses Ziel zu 75% erreicht wird, ist das ein gutes Village.

    Nein, in einem Village in TH sind selten mehr als 50% in einer Hand, ich kenn´ jedenfalls keines.

    Kann man nicht mit einer Eigentümer-Gemeinschaft in EU vergleichen.

    Ich würde vorschlagen, besser die Klappe halten bevor man redet, wovon man keine Ahnung hat!

  6. #25
    Avatar von DisainaM

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Zitat Zitat von ptysef",p="588962

    Ja, man muss sich an den Kosten beteiligen, und zwar alle! Wenn hier in TH dieses Ziel zu 75% erreicht wird, ist das ein gutes Village.

    Nein, in einem Village in TH sind selten mehr als 50% in einer Hand, ich kenn´ jedenfalls keines.

    Kann man nicht mit einer Eigentümer-Gemeinschaft in EU vergleichen.

    Ich würde vorschlagen, besser die Klappe halten bevor man redet, wovon man keine Ahnung hat!
    Mensch Bengel, reiss Dich zusammen,,

    Was war den das Thema,

    die Rechtsstruktur einer privaten Urbanisation,
    meine zitierten Ausführung war an Wikulan gerichtet, um ihm die Problematik plastisch zu machen.

    und jetzt zum Kasper Niveau,
    er kommt mit Klappe halten,
    darauf die Antwort,
    typisch Alkoholiker am PC,
    darauf ...

    haben wir das nötig ?!


    Es müssen nicht 51% in einer Hand sein, es reicht ein Team, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen, zu Lasten der übrigen.

    Klar müssen sich alle an den Kosten beteiligen, entscheident ist, welches Mehrheitsteam bestimmt, ob der Gemeinschaftspool lieber still gelegt wird, oder von einer Luxusbaufirma renoviert wird.

    Welche Villages funktionieren nach xx Jahren Laufzeit noch gut ?
    Gibt es in Pattaya und Umgebung mehr gute oder mehr negative Beispiele von Villageverwaltungen ?

    Deine Einstellung ahne ich
    http://www.nittaya.de/viewsource.php?p=566252&id=566259

    Die echten Risiken bei Villageprojekten sind sehr vielfältig

    Wie kann ein Village-Kaufinteressent feststellen, ob die Villagebetreiber ihre Steuerverpflichtungen der letzten Jahre erfüllt haben ?
    Was passiert, wenn ein Village unter Zwangsverwaltung kommt, kann ein privat Ersteigerer, der das Privatstrassennetz eines Village ersteigert, die Verbindungsstrassen von heute auf morgen zu machen ???

    (Ja, kann er, erst nach 10 Jahren geduldeter Strassennutzung von einer privatstrasse mit mehr als 9 bewohnten Häusern, entsteht nach th. Recht ein Gewohnheitsrecht, wobei ein Antrag auf öffentliche Strassennutzung gestellt werden kann.<))

    Unsere Firma übernimmt deshalb keine Haftung, wenn sich einer unserer Kunden in einem Privatvillage im Ausland ein Haus erwerben will, und wir die Verträge prüfen müssen,
    da einfach zuviele Nebenrisiken bestehen.

  7. #26
    Avatar von Dieter1

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Zitat Zitat von Sioux",p="588935
    Ich kann fuer mich nur sagen, dass ich Leute die den Dieter freiwillig besuchen fuer ein bisserl seltsam halte.
    Das werden die nicht gerne hoehren, die meisten davon kennst Du aus diesem und anderen Foren :-) .

  8. #27
    Avatar von Dieter1

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="588977
    Es müssen nicht 51% in einer Hand sein, es reicht ein Team, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen, zu Lasten der übrigen.
    Das ist der Punkt!

    Ein weiterer Nachteil ergibt sich bei einem beabsichtigten Weiterverkauf. Moobaan Objekte sind kaum nochmal zu einem vernuenftigen Preis weiterzuverkaufen.

    Die meisten sind schlicht unveraeusserbar nach einigen Jahren.

    Wenn alles schon ein wenig runtergekommen ist und 70% permanent leer stehen, machen diese Anlagen einen traurig oeden Eindruck, der wenig einladend wirkt.

  9. #28
    Avatar von Khun Han

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Wir wohnen seit 7 Monaten in einem Moo Ban von Land and Houses, mit Seen, Parks, Trimm-Dich-Anlage und Sportplatz, Swimmingpool, Sauna und Fitnessraum. Ich kann mir keine bessere Alternative vorstellen. Deng braucht ihren Garten (sie schneidet gerade mit der Schere den Rasen) und ich genieße die Ruhe. Von den geplanten 1000 Häusern sind etwa die Hälfte fertiggestellt und werden laufend verkauft. In den ersten 5 Jahren fallen keine Gebühren an für Müllabfuhr (2xwöch.), Straßenreinigung (tägl.), Anlagenpflege und Bewachung. Die Wächter sind auf Zack, ist schon fast ne Überwachung.

    Habe mal vor Monaten begonnen, einen Bericht über unser Leben hier zu schreiben. Wenn ich meine Schreibblokade und Faulheit überwunden habe, werde ich ihn reinstellen.

    Wer Zeit und Lust hat, kann sich ja selbst ein Bild machen und auf ein Bier oder nen Kaffee vorbeikommen. Sind nur ein paar Minuten vom Suvarnabhumi.

  10. #29
    Avatar von Dieter1

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Wenn Du Dich dort wohlfuehlst wo Du wohnst, ist ja zunaechst mal alles prima.

    Was mich an der Geschichte dennoch stoert ist die bereits angesprochene Tatsache der "Eigentuemergemeinschaft" aehnlich wie bei den Besitzern von Eigentumswohnungen in Deutschland.

    Beachten sollte man auch wie bei allen Bautraegerobjekten, dass man gemessen an der realen Bauqualitaet zuviel bezahlt.

    Irgendwo muss der Bautraeger ja seinen Gewinn machen.

    Interessant wirds bei Dir auf jedenfall nach Ablauf der "garantiert kostenfreien" ersten fuenf Jahre.

    Wie sieht es bei Dir eigentlich mit den Verkehrsverbindungen in die Stadt aus?

  11. #30
    Avatar von Samuianer

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    Re: Was sollte man über ein Moban wissen?

    Ich habe meine Kindheit, meine Jugend und einen Teil meiner Twen Jahre in der Enklave Berlin, bewacht von vier Weltmaechten, verbringen duerfen!

    Das hat mir weder das Gefuehl von Sicherheit noch das Gefuehl von Freiheit gegeben!

    Dieser Umstand hat mich dazu bewegt in die weite Welt zu schauen, sie zu bereisen und wo immer es mir zugesagt hat, mich nieder zu lassen und zu schaffen.

    Immer hielt ich die Moeglichkeit offen, jederzeit weitermachen zu koennen und gut so!

    Bisher habe ich keinen meiner Schritte bereuen muessen!

    Warum sollte ich dann in einen kontrollierten Pferch ziehen, der einer Korrekturanstalt in fast Nichts nachsteht?

    Mal abgesehen von dem Umstand das Mensch sich die Nachbarn nicht aussuchen kann, und da bin ich sehr waehlerisch!

    Da kommt hinzu das irgendwann, bei Vielen von Anfang an die "Umlagekosten", dem Mietpreis fuer aehnliche Objekte gleichen.

    So Jedenfalls hier auf Samui.


    Dieter hat sich ja Punkto Rendite etc. schon hinlaenglch geaeussert!

    Jedem das Seine, oder wie Mann sich bettet, so liegt er!





    @: Indianer der sich "Sioux" nennt, aber keiner ist, findest du das nicht schon seltsam genug?

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