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Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht tun?

Erstellt von Mr_Luk, 10.07.2005, 12:19 Uhr · 59 Antworten · 3.965 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von nokopie

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    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Für mich stellt sich aber auch noch die Frage, weiso läuft die deutsche Schwägerin überhaupt so in Thailand rum?

    Hat sie sich denn nicht im Vorfeld ihrer Reise über die Gegebenheiten informiert?

    Ich denke auch das sollte hier mal bedacht werden.

    Gruss, Nokopie

  2.  
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  3. #12
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Zu "Sensibilität" und "Einsicht" gehören in einer Beziehung immer zwei, egal wo man lebt. Sich in die Situation des jeweils anderen zu versetzten, ist eine Aufgabe für beide Partner. Auch eine Thai mit geringerer sozialer Kompetenz kann (und sollte) versuchen die kulturellen Unterschiede ihres Farang-Ehemannes zu verstehen.
    Das ist keine Einbahnstrasse.

    Natürlich sollten beide auf einander zugehen und mit Wohlwollen und Respekt mit den "Andersartigkeiten" des Partners umgehen.

    In einer Thai / Farang - Beziehung haben beide Seiten vorher gewußt, daß es Unterschiede im Denken und Handeln gibt. Niemand hat dabei größere "Rechte", ob in Thailand oder in Deutschland.

    Und Eifersuchtsszenen wird man mit einer Thaiparnerin oft erleben, egel aus welchem Grund.

    Gruß
    Monta

  4. #13
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Mal abgesehen von dieser individuellen Geschichte, Mr.Luk's Frage war ja "Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht..."

    Hier sind ja schon die Begriffe "anpassen..." gefallen.

    Anpassen ist sicher das schlechteste was man machen kann!
    Auf Dauer kann das nicht gut gehen

    Meine Einstellung - man muss eine gehoerige Portion " Weltoffenheit" mitbringen, die eigene Kultur, sozialverhalten, Bildung... in Frage stellen koennen und fuer "neues" offen sein.

    Ich entdecke in der "Thaikultur" eine menge Verhaltensweisen die mir weit weniger gefallen - genausoviele ( und mehr ) finde ich in der deutschen " Kultur".

    Das "Paradies" auf Erden gibt es auch in TH nicht, allerdings gibt es "fuer mich"!! einige Verhaltensweisen in dem miteinander ( unter Thais ) die ich der "deutschen Art" vorziehe.
    Ob sie besser oder schlechter ist will ich nicht beurteilen - ich komme mit der "Thaiart" besser klar!!
    Einfacher ist sie auf keinen Fall!!

    Man muss "diese Thai-Art" schon akzeptieren, ja nicht nur akzeptieren sondern als erstrebenswerter empfinden - was nuetzt es einem wenn man sich selbst "verbiegen" muss nach dem Motto - "da gewoehn ich mich dran, werde irgendwann mit klarkommen..."

    Ich brauch das Land nicht zu wechseln wenn ich von vornherein weiss das es im "neuen Domozil" Verhaltensweisen seitens der Bevoelkerung gibt, mit denen ich nicht " ganz" klarkomme.

    Anpassen Nein! Mir muss bewusst sein was auf mich zukommt und es muss fuer mich persoenlich eine "verbesserung" sein, bei allen "neuen" Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten die mich in der neuen Kultur erwarten.

    Muss jeder selber abwaegen ob ein "Ortswechsel" tasaechlich das "Non plus Ultra" ist - ich denke das die meisten ueber kurz oder lang auf die Nase fallen, weil sie mit falschen Vorstellungen in ihr "Traumland" ( nicht nur TH ) umsiedeln

  5. #14
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
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    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    @Tschaang-Frank,

    Ich halte keineswegs darauf dass das Beispiel aus dem Eingangsthread exclusiv als Aufhänger für die Thematik benutzt wird. Es gibt genügend andere Beispiele und auch Probleme die damit zusammenhängen. Und die sollten nicht zurückgehalten werden.

    Deine Aufstellung hat ja sicherlich Hand und Fuß, ist ja fast sowas wie eine eigene Philosophie zum Thema.

    Anpassen ist sicher das schlechteste was man machen kann!
    Auf Dauer kann das nicht gut gehen
    Hier allerdings kann ich dir nicht ganz folgen bzw. zustimmen. Für mich hat der Begriff "anpassen", keine negative Nebenbedeutung. Das ist sicherlich eine Frage der Bedeutung die der Einzelne einem Begriff zumisst. Beispiel: Flexibilität, hat für mich auch keine negative Nebenbedeutung (zumindest noch nicht), obschon das Extrem von Flexiblilität auch eine "totale Verbiegung" bedeuten könnte, im wahrsten Sinne des Wortes

    Das ist glaube ich ein sehr generelles Problem mit den verschiedenen Bedeutungen die man den 'Begriffen' zumessen kann! Die Missverständnisse sind zu oft schon vorprogrammiert.

    Zurück zum Thema:
    Man muss "diese Thai-Art" schon akzeptieren, ja nicht nur akzeptieren sondern als erstrebenswerter empfinden - was nuetzt es einem wenn man sich selbst "verbiegen" muss nach dem Motto - "da gewoehn ich mich dran, werde irgendwann mit klarkommen..."
    Ja, ich glaube dass das Mass der Akzeptanz, wie du sagst, auch im Gleichklang mit dem Erstrebenswerten sein sollte. Dann ist es nämlich eine 'richtige' Akzeptanz, denn vergessen wir nicht:

    Akzeptieren ist nicht gleichbedeutend mit tolerieren oder billigen! Akzeptanz heißt: anerkennen, annehmen, begrüßen, beipflichten, beistimmen, bejahen - und in einer weiteren Bedeutung: "annehmen, und demnach auch für sich selbst als richtig und gut empfinden"!

    Aber, aber... das ist sicherlich nicht in allen Punkten der Fall!

  6. #15
    tuxchiangdao
    Avatar von tuxchiangdao

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Ich denke die Fragestellung waere besser:
    Was soll der "Farang" tun ? Warum verdammt?
    dann koennte er seine eigene soziale Kompetenz betrachten,unter einem hoffentlich positiven Vorzeichen.Vor allem sollte er sic selbst treu bleiben,damit meine ich,dass andere Menschen sofort merken,wenn sich jemand "verstellt".Es ist auch keine Schwaeche ein Nichtwissen darzulegen und zu fragen,was man tun kann.Natuerlich gehoert aus meiner Sicht auch ein Mindestmass an Einfuehlungsvermoegen dazu.Sich in irgendeiner Situation sich in Alkohol zu stuerzen bringt nur Schwierigkeiten,wie weiter oben beschrieben.Ausserdem sollte ich mir bewusst sein,dass ich Gast bin und kein"Thaileben" nachholen kann.Ich kann nur lernen mit den hiesigen Menschen umzugehen und diese Beziehungen zu gestalten.

  7. #16
    Avatar von fauxpas

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    215

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="258801
    Für die Mia des Bekannten war die Schwägerin (die übrigens das erste Mal in Thailand war und keinen Schimmer über Thaikultur, über 'do and don't do' hatte) eine absolute Zumutung im Haus, - für den Farang hingegen war ihre Präsenz, ihre Aufmachung und ihr Verhalten eher eine Selbstverständlichkeit!
    Damit habe ich meine liebe Mühe. Warum haben wir Westeuropäer immer das Gefühl, uns allen und jedem anpassen zu müssen? Bei anderen Kulturen (gerade die Thais hier in Schweiz/Deutschland)habe ich eine ähnliche Bereitschaft, sich den lokalen Gepflogenheiten anpassen zu wollen, noch nie, oder dann in einem geringen Mass feststellen können.
    Sie kaufen auch keine Reiseführer um mehr über die Kultur und Geschichte, Politik, Essen usw. zu erfahren. D.h. sie benehmen sich in Europa auch genauso wie zu Hause, was aber keines Falls schlecht ist. Wenn ich mit meiner Frau in ihre Heimat gehe benehme ich mich dort auch genauso wie in der Schweiz, auch wenn sie dafür kein Verständnis hat und halt ein wenig sauer wird. Auch in die Tempel gehe ich nicht mehr mit. Wieso soll ich in einen Tempel gehen wenn ich zu Hause nicht in die Kirche gehe? Nur weil Buddhismus gerade in Mode ist und um mich tolerant und weltoffen zu geben? Gelesen habe ich darüber einiges aber ich knie nicht mehr vor einem Mönch hin und lege ihm Spenden dar. Denn daran glauben, dass mein Leben dadurch positiv beeinflusst wird oder dass mir zum Dank die sechs richtigen Lotto-Zahlen im Traum erscheinen tue ich sicher nicht.
    Es wird jetzt sicher wieder einige geben, die sich über meine Einstellung ärgern, aber warum sollte ich mein Benehmen ändern, wenn ich nicht in negativer Absicht handle?
    Meiner Meinung nach sind wir in vielerlei Hinsicht viel zu tolerant und bestrebt uns anzupassen, und schränken uns so selber ein.

  8. #17
    Avatar von tira

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    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Zitat Zitat von fauxpas",p="258897
    .....Meiner Meinung nach sind wir in vielerlei Hinsicht viel zu tolerant und bestrebt uns anzupassen, und schränken uns so selber ein.
    moin fauxpas,

    so übel ist deine einstellung nicht, von deiner warte ;-D

    bei der luk´schen fragestellung:
    ´Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht tun?´ ist da eher der gesichtsverlust der thai
    frau/freundin gemeint. ich für meinen teil habe mit gesichtsverlust keine probleme, weder in d noch im los.
    die frage inwieweit sich jeder einzelne dahingehend anpasst hängt letzlich davon ab, welches
    mass an zugeständnisse bin ich bereit zu geben.......

    gruss

  9. #18
    Avatar von ReneZ

    Registriert seit
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    4.327

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Wo ich nie sehr lange in TH war bin ich nicht in der Lage
    hier sehr viel hinzuzufügen.
    Ich bin aber der Meinung (bin ich da allein?) dass es in
    mancher Situation schon ein wesentlicher Unterschied mach
    ob die Geschichte sich in TH oder in Deutschland (A, CH, etc)
    abspielt.
    Für mich ist es eher normal dass man sich einigermassen an
    sein Gastland anpasst.

    Das ist jetzt generell gemeint. In die hier geschilderte
    Geschichte wissen wir ja nicht wie lange der Mann schon
    versucht hat die beiden Frauen zu ´Verständnis´ zu bewegen.

    Interessantes Thema!

    René

  10. #19
    tuxchiangdao
    Avatar von tuxchiangdao

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Das geht doch manchmal bis zur Blutrache,die es glaube ich in allen "Kulturen" gibt egal ob in TH D A oder sonstwo auf der menschlichen Welt.Ich weiss nicht ob es das bei Staatsvoelkern wie Bienen Ameisen gibt.Waer interessant zu wissen

  11. #20
    Avatar von UweFFM

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    2.041

    Re: Was soll der "verdammte Farang" um Himmelswillen nicht t

    Das ist ein sehr schmaler Grat.
    Was soll die Schwägerin machen, sich etwa in Sack und Asche kleiden oder gar im Hotel wohnen, statt im Haus des Verwandten (das der evt. auch noch bezahlt hat) ?
    Das würde ich dann nicht Anpassung sondern Unterwerfung nennen. Ein solches leben auf Knien könnte ich niemals, ich sehe sowas aber auch in D. öfter, traurig.

    Wie sagte ein Member mal, einer ist eben Sado, der andere Maso. ;-D

    Eine Aussprache/ Klärung ist vernünftig, respektlosen Umgang mit meinen Leuten würde ich dagegen nicht tolerieren.
    Wer von euch würde es sich denn trauen, den beliebten Bruder der eigenen Frau wegen seines Verhaltens/ Kleidung derart anzugreifen?
    Wo ich dieses Beispiel gerade aufschreibe fällt mir auch ein, wie eine Thaifrau auf solche Ideen kommen könnte.
    Gruß Uwe

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