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Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

Erstellt von Mr_Luk, 19.02.2005, 16:11 Uhr · 130 Antworten · 5.038 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von chaolele

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    @ moouan

    An Indien musste ich auch gleich denken, als das Thema Müll und Dreck aufkam, ich denke, kein Vergleich zu Thailand!

    VG
    chaolele

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Doppelposting - bitte entfernen, danke!

  4. #53
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Ich möchte noch kurz ein paar Erläuterungen zu meinem Eingangsthread anfügen:

    Also, ich habe an Hand einer Anekdote (die natürlich real und tatsächlich gestern Abend so passiert ist) dargestellt, wo meine persönliche Grenze in Sachen Lebensmittelhygiene ist. Ich esse wie erwähnt seit einigen Jahren (ich möchte sagen regelmässig) an Garküchen. Ich bin bisher auch mit Wissen nicht krank davon geworden. Gestern bin ich halt an meine Grenzen gestossen - ausschlaggebend war ganz einfach der Verwesungsgeruch. Der ensteht an dieser Stelle wohl dadurch dass durch die tausenden Mahlzeiten die dort am Tag ausgegeben werden, das Fett und andere Lebensmittelreste auf der Strasse (und in den Gulis) zersetzen bevor Zeit gefunden wird dort sauber zu machen, wenn überhaupt. Ich schätze einmal (imNachhinein) dass es in der Regenzeit dort angenehmer zu essen ist

    Man gewöhnt sich an vieles, aber nicht an alles - so würde ich meinen Standpunkt dann nachträglich definieren.

    @Serge,
    Ja, Luk, so ist es, wie ESEL schon sagt. Welcome to Thailand. Ein Glueck dass Du mit organischen Plastikprodukten arbeitest und so dazu beitraegst, das langsam dieses verdreckte, stinkende Land in bessere Zeiten wandert. Da Du bestimmt Deine Kongs auch wiederverwertest und in glueckliche Pandas verwandelst, wird alles bestimmt besser.
    Auf welchen Knopf ich da bei dir (und bei manch anderen) ungewollt gedrückt habe, kann ich nur ahnen. Ja, ich arbeite mit Monomer, aber ist der Computer den du benutzt etwa aus Holz und nachwachsenden Rohstoffen zusammengesetzt? Ich habe in keinster Weise die Umweltpolitik Thailands oder die den allgemeinen Umgang damit angesprochen. Die Khongs (oder Kongs) habe ich ganz wertfrei im Zusammenhang erwähnt, nicht mehr und nicht weniger. Wieso projezierst du das so übermütig in meine Geschichte hinein - und hällst es mir vor?

    Ich werde mich schwer hüten in einem Thailandforum "erstazweise" Umweltpolitik oder dergleichen zu machen. In meiner Sitation ist das weder angebracht noch zweckmässig. Das war in meinem eigenen Land und vor 25 Jahren gut, als es zum einen bitternötig war und ich zum anderen glaubte etwas bewegen zu können.

    Ich habe dieses Thema eröffnet, weil ich neugierig war wie empfindlich, bzw. wie abgehärtet die einzelnen "Thailandfans" und Member im Schnitt so sind. Und besonders: wo die erwähnte individuelle GRENZE ist?! Und, wo ich mich eventuell einordnen kann.

    Mich interessiert der Zustand nicht, den kenne ich sehr wohl, - mich interessiert die Ansicht des Einzelnen. Bei der Frage der Lebensmittelhygiene (und dem was der Einzelne davon denkt) ist es wohl wie bei vielen anderen Themen Ansichts- und wie man hier speziell sehen kann, auch -Gewohnheitssache.

    Als ich klein war hat die ganze Familie nur Samstags gebadet - und das war in den meisten Familien so, besonders im Winter. Wenn ich das meiner Familie in Thailand erzähle, dann schaudert es sie (berechtigterweise). Nun, die Eskimos baden gar nicht, weil sie sonst erfrieren würden! Es ist einfach eine Frage der Umstände!

    Ich fände es allerdings ein bischen Schade, wenn es nach 4-5 Seiten Posts nur noch "Reaktionen auf die Reaktionen der Reaktionen" anstelle von persönlichen und neutralen Statements gäbe.

  5. #54
    Avatar von Dana_DeLuxe

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Gutes Thema, danke, Mr.Luk! BTW: Schön, Dich wieder hier zu lesen!

    Ich esse sehr gerne und oft draussen an den Garküchen. Ich sehe mir die Köchin und ihren Arbeitsplatz kurz an, nehme die Deckel vom Topf und mache die Riechprobe, was mir nach der Nase ist und mich auch optisch anspricht, kommt auf den Teller.

    Ich esse (fast) alles, wenn auch Thai dort essen, bisher hatte ich immer Glück.

    Wie schon von Moouan angemerkt ist dieses Verhalten völlig komplementär zu Indien, dort trinke ich nur aus vorher verschlossenen Flaschen, esse keinen Salat und kein Grünzeug - und trotzdem werde ich mindestens einmal pro Besuch "krank". Die Hitze ist dieselbe, woran es liegt? Keine Ahnung.

    Das einzige Mal, als ich und mein Mann ganze drei Tage Magen- und Darmprobleme bekamen, war nachdem wir in einem chinesischen Restaurant eines großen Hotels gegessen hatten...

    Ausserdem läuft auch noch mein immerwährender Task, die Suche nach der "perfekten Nudelsuppe". Bisher liegt ein Stand in der Nähe des River City Komplex´ vorne. Soooooooo lecker. :-)

  6. #55
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    In Indien, in Indien...

    Ich habe in Chiang Mai einmal einen jungen Kerl getroffen, der hat jeden zweiten Satz mit :"In Indien..." angefangen. Ich wollte ihm zum Abschied ein "custom T-shirt" schenken mit der Aufschrift "Nai, Intaladia, nai Intaladia" in Thaischrift, dermassen hat er mich damit genervt.

    Ja, in Indien sind die allgemeinen hygienischen Umstände meist noch schlechter als in Thailand, - in Nepal ist es übrigens noch schlimmer. Und man verdirbt sich den Magen auch schneller und leichter in diesen Gegenden. Na und - was hat das mit Thailand zu tun? Der Vergleich führt leider zu nichts, wenn er nicht in Bezug zum Thema gestetzt wird.

    Der Kerl der in Nepal Morgens dem ruf der Natur folgt und seine kleine und/oder grosse Not mitten auf der Strasse in die offene "Abwasserrinne" verrichtet, - muss höllisch aufpassen, dass er den Inhalt eines Familiennachttopfs, der zeitgleich aus dem Fenster eines höher gelegenen Stockwerk entleert wird, nicht voll in die Fresse bekommt. Ja, das mag allmorgentliche Routine für ihn sein,- aber eben nicht für mich! Und somit würde ich auch mein Frühstück nicht neben einem solchen Origialschauplatz (der nun mal ist wie er ist) zu mir nehmen. Vorausgesetzt ich würde mich gerade in dieser Gegend aufhalten und hätte dazu noch die Wahl zu einer weitaus apetitlicheren Alternative. ;-D

    Ergo sum: wenn ich klare Grenzen habe was ich meinem Magen und meinem Gemüt zutraue, ganz egal wo ich mich auf der Welt aufhalte, dann heisst das, lediglich dass ich entscheide was ich mir reinziehen will und was nicht. Ich beanstande und kritisiere damit aber nicht automatisch die allgemeinen oder extremen Zustände, Ursachen, etc, etc - auch dann nicht, wenn ich die Gelegenheit nutze und mir die Freiheit nehme meinen ganz persönlichen Eindrücke zu schildern.

  7. #56
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="217262
    Ein Thema das glaube ich noch nicht so häufig zur Sprache kam, ist die Hygiene, die Gerücher der Müll und der Dreck und alles was damit zusammenhängt.
    In der Tat, sollte dieses Thema zur Sprache gebracht werden. Nicht weil ich ein Farang bin, sondern weil die Thais mit denen ich taeglich kontakt habe, den Schmutz anders empfinden als so mancher Farang.

    .

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="217262
    Nun, wie isses bei euch, ist euch sowas ähnliches schon mal vorgekommen? Esst ihr an beliebigen Garküchen, oder nur an ausgewählten piksauberen "Nobelgarküchen" oder etwa vorzugsweise bei KFC, Chester´s, MacDo, Sizzler oder was weiss ich wo? Wo sind eure Grenzen, wo glaubt ihr dass es sozusagen unapetitlich oder gar ungesund ist - und wo und unter welchen hygienischen Bedingungen oder Geruchskulissen, könnt ihr euch erst gar nicht vorstellen zu essen?
    Wenn ich alleine Essen gehe, was selten vorkommt, so gehe ich in Strassenresaturants in denen mich meine Frau, Freunde und Bekannte schon brachten. Ich vertraue darauf dass sie bescheid wissen in welcher "Kueche" ich meiner Gesundheit nicht schade.

    Gerueche an sich stoeren mich nicht. Ich esse diese Blutwuerfel zum Beispiel nicht. Sollten sie dennoch in der Suppe sein, so ruehre ich diese nicht an.

    Sollte ich in einer fremden Gegend kommen und Hunger verspueren so schaue ich ob ich zusehen kann, wenn gekocht wird. Das heisst, ich gehe in Einsichtbare Strassenrestaurants.

    Die Hygiene ist nach meinen Empfinden eine Subjektive Erfahrung. Wenn ich an der Strasse esse, so weiss ich das durch die Umweltverschmutzung das Essen auch belastet ist. Wichtig fuer mich ist ein sauberer Tisch und ein sauberes Glas und Besteck. Es kommt schon vor, das ich ein Glas zurueckgebe.

  8. #57
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    PS: dieses Post richtet sich nicht an Leute die Indien auch mal zufällig erwähnen, sonder eher an die, die immer und andauernd Vergleiche mit anderen Ländern (par excellence Indien) anstellen - die aber einfach in keinem Zusammenhang stehen.

  9. #58
    Avatar von Serge

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Zitat Zitat von Chonburi's Michael",p="217446
    In der Tat, sollte dieses Thema zur Sprache gebracht werden. Nicht weil ich ein Farang bin, sondern weil die Thais mit denen ich taeglich kontakt habe, den Schmutz anders empfinden als so mancher Farang.
    Das ist es doch.
    In Indien, in Indien....
    Dann kann ich T-Shirts drucken mit "Smog, Dreck, Laerm, Stau, Gestank"

    Kennt ihr auch jemanden, der in einem totalen Chaos lebt, wo der Dreck sich tuermt etc? Auf jeden Fall denke ich, alle Berliner hier kennen eine solche „Bude“. Warum kann ein Mensch dort so leben? Ist es vielleicht, weil es sein selbstgemachter Schmutz ist, und somit ihn dieser nicht stoert?

    Die Frage zu stellen, geniesst Du es im Dreck zu essen oder wo sind die Grenzen Deines persoenlichen Drecks - was bringt das?

    Wieviele Stunden Sonnenbaden muss man am Tag? Muss ich durch einen Slum fahren, um Armut kennenzulernen? Wieviele Barladys brauchst Du, um Dich als Mann zu fuehlen? Bin ich schwul, wenn ich mit einem ....... flirte?

    Bestimmt ist ein interessantes Thema, Schmutz oder Schmutzkultur, die, wie ja vielfach erwaehnt wurde, auch in anderen Laendern anzufinden ist, zu eroertern. Aber wie geht man dann so ein Thema wirklich an, will, sollte man es ueberhaupt in einem Forum thematisieren?

    Rein auf das Essen bezogen sehe ich es so wie Chaolele. Die Strassenkueche, die ich sehen kann, ist mir lieb. Ebenso der Chinaimbiss in D., wo ich in den Wok schauen kann.

    Aber der Vergleich, der impliziert wird, oder der Masstab, aus der Sicht eines deutschen dieses Problem anzugehen oder zu beschreiben, macht fuer mich keinen Sinn. Da fehlt mir aehnlich wie Dir der Bezug. Wenn hier Thai waeren, die sich aktiv an diesem Thema befassen wuerden, waere es was anderes. Aber eine neutrale Umfrage zum Thema Garkeuchen aus der Sicht des Europaers geht irgendwie nicht oder?

    Thoma-Service, die Berliner kennen ihn vielleicht, mit seinen Rot-Weissen Bussen. Da waren wir mal im Sansoucci, in der Kueche - ausgasen. Da hat es dann Kakerlaken geregnet. Es ist eben nicht nur der Schmutz den man sieht, sondern viel mehr auch der Schmutz, den man nicht sieht.

    Stell doch mal was hier rein ueber die Kultur von Schmutz und den Zusammenhang mit Globalisierung und Industralisierung.

    Gruss in den Norden
    Serge

  10. #59
    Avatar von khon jöhraman

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    Eine kleine Geschichte am Rande:

    Ich esse grundsätzlich überall. Früher aß ich die Lot dee (Kenne nicht die genaue Schreibweise, es sind die Pfannkuchen mit Bananen, Zucker und Milch). Wobei ich immer ohne Milch bestellte. Manchmal ging der Verdauungsvorgang relativ schnell und ab und zu musste ich nach 5 Minuten ein gewisses Örtchen aufsuchen. Öfters sind wir von der Naklua Road bis in das Araberviertel in Südpattaya gefahren, nur weil ich Lust auf diese Pfannkuchen hatte. Doch manchmal kam auch eine ehemalige Arbeitkollegin und Freundin meiner Partnerin vorbei. Diese war früher mit einem Inder verheiratet gewesen. Der verkaufte bis zu seinem Tod diese Pfannkuchen. Eines Tages kam sie von Korat mit dem Moped und der kleinen Küche auf dem Beiwagen nach Pattaya gefahren. Dort zog sie auch den Handel damit auf. Ab und zu aß ich auch diese Süßspeise auch bei ihr.

    Eines Tages bat sie meine Freundin, ich solle ihr zu Hause helfen, ein Brett an die Wand zu nageln, da ihre eine Tochter ab kommenden Monat bei ihr leben würde und sie ein zweites Zimmer benötige. So ganz verstand ich zwar nicht, warum sie dann ein Brett an der Wand benöigte. Aber ich fuhr mit ihr. Wir landeten im schlimmsten Slum, den ich je gesehen hatte. Dort hatte sie eine Hütte, aber nicht aus Holz. Selbst die Außenwände waren aus Karton. Nun wollte sie innen mit eine weitere Wand mit Karton ziehen. das machten wir dann auch. Zuvor musste ich aber in die Hütte kommen. Um jede der Gebäude war ringsherum ein Graben gezogen. Darin standen die ganzen Abwässer und ......... Der Gestank an dem Ort war fast unerträglich. Na, mit einem Sprung kam ich hinüber. Gegen 17:00 Uhr waren wir fertig. Fließendes Wasser zum Waschen gab es nicht. Nur ein Eimer, in dem nach Angaben frisches Wasser wäre. Auf das Waschen - obwohl ich sehr verschwitzt war - verzichtet ich. Elektrizität war auch Fehlanzeige. Das war ja zu erwarten. Es gab also keinen Kühlschrank.

    Sie meinte, sie wolle gleich ihre Uttensilien mitnehmen. Und jetzt erschrak ich wirklich. In einer abgedeckten Ecke, sie nahm die Decke weg, lagen der Teig, die Bananen, die Milch und der Zucker. Auch hier Ungeziefer. Der Teig war lediglich mit einer Plastiktüte nochmals abgedeckt. Auf die Frage, wie sie das mache meinte sie. Früher habe sie den Teig bei BigC oder ähnlichen Märkten geholt. Da sei aber dann die Gewinnspanne zu klein gewesen. Jetzt mache sie wöchentlich 2mal den Teig selbst. Ich rechnete nach. Also lag der Teig mindestens 3 Tage, bis er vollkommen aufgebraucht war.

    Die Pfannkuchen, die ich zwei Tage zuvor gegessen hatte, das war 1998, waren die letzten, die ich bisher in Thailand gegessen habe.

    Gruß aus Patty
    K.J.
    P.S. Meine damalige Freundin ging wohl bewusst nicht mit zur Hütte ihrer Freundin

  11. #60
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Sokrapok mak-mak, wo sind die Grenzen?

    @Serge,

    Man könnte jede Menge witziger T-shirts drucken lassen (übrigens gar keine so blöde Idee) angefangen bei "Same-same but different" über "I'm not old, but a recicled Teenager" bis "Farangs taste like chicken" letzteres der beste Slogan den ich in den letzten 5 jahren auf T-shirts gelesen habe... ;-D

    Bestimmt ist ein interessantes Thema, Schmutz oder Schmutzkultur, die, wie ja vielfach erwaehnt wurde, auch in anderen Laendern anzufinden ist, zu eroertern. Aber wie geht man dann so ein Thema wirklich an, will, sollte man es ueberhaupt in einem Forum thematisieren?
    Serge, ich wiederhole mich ungern mehrfach. Das Thema das ich angeschnitten habe ist die persönlichen Grenze bei der Verpflegung in Thailand, und nicht etwa das was du und andere Member alles dazu hervorkramen. Dieses Thema oder das Thema der Hygiene kann doch gar nicht zusammen mit Thais diskutiert werden, da kämen doch durch die Bank ganz widersprüchliche und von der Basis her diametral verschiedene Ansichten zum Vorschein!

    Nein, ich glaube das geht schon in Ordnung! Farang ist nun mal Farang, und sowohl die persönlichen Details wie die Summe seiner Eindrücke kann ruhig gesondert betrachtet und diskutiert werden. Und man muss ja nicht alles vermischen, - so wie du das in deinem letzten Post (etwas ungestüm) tust, oder?

    Desweiteren haben sich gegen meine Erwartungen, ganz viele als recht anspruchsvoll und nicht etwa als "totaly hardboiled" geoutet... und das mit ihrem guten Rech - und nicht zuletzt offen und ehrlich.

    Es gibt übrigens noch einen sekundären Aspekt bei diesem Thema, den Ch.Michael unterschwellig angesprochen hat ("ich esse selten Auswärts")! Nämlich der Unterschied zwischen Tourist und Expat. Es gibt unter den Expats eine Menge Leute die ganz einfach am liebsten zu Hause bei Muttern essen. Dazu gehöre ich übrigens auch.

    Aber unter denen gibt es wiederum eine ganze Palette von Verhaltensweisen. Die reichen vom total angepassten Familienmitglied, das alles, aber wirklich alles isst was auf den Thaitisch kommt, bis hin zu Ehemännern die ihren Frauen kategorisch verbieten "geruchsintensive Ingredienzien" jeglicher Art zu verarbeiten. Ganz gleich ob das nun Knoblauch, Nam Puuh, vermentierter Bamus oder gerösteter Chili, oder was auch immer ist. In einzelnen Expathaushalten ist europäische Küche sogar Pflicht und Thaiküche kategorisch VERBOTEN. Ich kenne persönlich zwei solcher Extremfälle. Was da alles an hygienischen Reformen in diesen Haushalten auf Teufel (und Rente) komm raus durchgepoxt wird, das erspare ich mir.

    Und wie oft war ich auf Dorffesten und Zeremonien, wo die Expats in der Reihe sassen und keinen Bissen angerührt haben was ihnen aus der Tom Yam-Kanone (freundlicherweise) sofort gebracht wurde. Sie hatten nicht einmal den Anstand wenigstens ein wenig darin herumzustochern. Manche haben das Wasser nicht einmal angerührt, - den schwarzgebrannten Lao Kao erst recht verschmäht, wohl aus Angst zu erblinden! Da waren Leute d'runter, die 10, 20 und mehr Jahre in Thailand leben!!! Auch wenn solche Details in Foren nicht zur Tagesordnung gehören, heisst es noch lange nicht dass es sie nicht gibt.

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