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sind thai gluecklich?

Erstellt von fred1, 24.03.2012, 12:17 Uhr · 39 Antworten · 3.317 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von gespag Beitrag anzeigen
    ich mag diese gesichter, die das lächeln nur vortäuschen und dahinter sieht man unsicherheit, angst und neid!!! was schöneres gibt es nicht. diese menschen sauge ich regelrecht aus. ob in soa oder in europa.
    sag denen nur nicht ,dass du Hipp-Gläschen in der Arbeit gratis naschen darfst ,sonst platzen sie vor Neid.

    wenn ich deine Posts lese ,weiss ich ,dass du richtig glücklich bist.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von wasa

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    Sitz' du mal schwer krank in einer Isaanhütte und einer Family, in der es keine reichen Verwandten oder eingeheiratete Farangs gibt...
    ... und wessen Schuld,hier trifft diese Aussage genau zu:

    Jeder ist doch fuer sich selbst und sein Leben verantwortlich,

  4. #23
    Avatar von kager

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    sag denen nur nicht ,dass du Hipp-Gläschen in der Arbeit gratis naschen darfst ,sonst platzen sie vor Neid.

    wenn ich deine Posts lese ,weiss ich ,dass du richtig glücklich bist.
    Bei dem gehspakg in der Anstalt ist doch alles glücklich.
    Die bekommen doch regelmäßig ihre Dosis ins Futter gemischt.

  5. #24
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    ... und wessen Schuld,hier trifft diese Aussage genau zu:
    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du ein Sozialdarwinist - weg mit Sozialhilfe / Krankenversicherung / Arbeitslosenkohle - wer früher stirbt, ist billiger für die Allgemeinheit und die Stärkeren sind moralisch aus dem Schneider, weil die Underdogs sich selbstverantwortlich ins Jenseits befördert haben. So in etwa richtig??

  6. #25
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du ein Sozialdarwinist - weg mit Sozialhilfe / Krankenversicherung / Arbeitslosenkohle - wer früher stirbt, ist billiger für die Allgemeinheit und die Stärkeren sind moralisch aus dem Schneider, weil die Underdogs sich selbstverantwortlich ins Jenseits befördert haben. So in etwa richtig??
    Und das funktioniert sogar! In manchen Staaten der USA ist die Sozialhilfe für Teenager-Mütter gestrichen worden. Es gibt dort nun deutlich weniger Teenager Schwangerschaften. Die Kinder dieser Mütter hatten sehr oft auch wieder Nachwuchs bevor sie Volljährig wurden. Der Teufelskreis wurde so auf recht brutale Weise unterbrochen.

    Damit mich jetzt keiner mißversteht, ich halte soetwas nicht für das geeignete Vorgehen. Eine gute Ausbildung wirkt da sicher nachhaltiger.

    M.

  7. #26
    Avatar von gerhardveer

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    Was für Teenagermütter zwar brutal ist, aber vielleicht zum Nach. bzw.Vordenken anregt, ist bei Dingen wie Krebs, Dialyse oder ähnlichem das Todesurteil...
    Nach Wasa hat meine Frau selbstverantwortlich Krebs, aber das Glück, einen Farang mit deutscher Privatversicherung und damit ein paar Jahre gewonnen zu haben - selbstverantworlich Krebskranke im Isaandorf gehen da eben früher drauf...
    Ich möchte Wasa ja nichts Böses wünschen, aber ein bißchen Unglück zum Nachdenken wäre für manchen nicht schlecht....

  8. #27
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du ein Sozialdarwinist -
    Weiss nicht ob Wasa einer ist, ich bin jedenfalle einer und habe das auch schon mehrmals bekannt. Nein, es ging mir nie zu gut und ich bekam auch nie etwas geschenkt oder habe darauf gebaut. Ich erwarte einfach nichts von meinen Mitmenschen und auch dann nicht, wenn ich schwerkrank bin. In diesem Fall sterbe ich einfach, was sowieso unvermeidlich ist und es ist aus meiner Sicht auch unwesentlich ob das nun ein paar Jahre oder Jahrzehnte mehr sind oder nicht. Solange es aber noch nicht soweit ist, mache ich lediglich das beste aus meinem Sein. So sollte es nach meiner Meinung jeder halten, ob arm, ob reich, ob krank, ob gesund. Por piang raet ja Seine Majestaet an - sei zufrieden mit dem was Du hast. Finde ich einen guten Rat obwohl ich eigentlich materiell nie aussergewoehnlich viel hatte, was ich aber nicht als weiter schlimm empfand oder empfinde. Natuerlich gibt es Leute, die weitaus mehr und auch welche, die weitaus weniger haben.

    Das Beste aus der Situation machen, wie immer die auch aussehen mag. Ist weitaus klueger als auf eine helfende Hand von Gott und seinen Mitmenschen zu vertrauen. Somit erwarte ich auch von keinem Mitmenschen mehr als ich von mir auch erwarten wuerde, aber auch nicht weniger. Wenn ich mich notfalls mit dem Notwendigsten begnuegen kann, dann sollte das jeder andere Mitmensch auch koennen. Ich fordere von niemanden etwas und somit erwarte ich auch, dass niemand etwas von mir fordert. Verstaendlicherweise bin ich aus diesem Grund natuerlich in einem Sozialstaat auch am falschen Platz und habe meinen "goldenen" Kaefig gegen ein Dasein im Schellenland eingetauscht und zwar mit aller Konsequenz, das heisst ich verzichte freiwillig auf die "Vorzuege" von Sozialhilfe, Krankenversicherung und Arbeitslosenkohle. Meine persoenliche Freiheit und eigene Entscheidungen zu treffen bis hin wann ich den Loeffel abgebe ziehe ich deutlich vor. Natuerlich ist das darwinistische Prinzip auch in der modernen Gesellschaft praesent. Man kann es bestenfalls ein wenig kaschieren und frisieren um sich etwas vorzumachen, aber der Groessere frisst letztendlich trotzdem immer den Kleineren, wenn es wirklich hart auf hart kommt. In solch einer Situation ist dann sogar ein Sozialstaat zu Bauernopfern im Schachspiel bereit.

  9. #28
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Was für Teenagermütter zwar brutal ist, aber vielleicht zum Nach. bzw.Vordenken anregt, ist bei Dingen wie Krebs, Dialyse oder ähnlichem das Todesurteil...
    Nach Wasa hat meine Frau selbstverantwortlich Krebs, aber das Glück, einen Farang mit deutscher Privatversicherung und damit ein paar Jahre gewonnen zu haben - selbstverantworlich Krebskranke im Isaandorf gehen da eben früher drauf...
    Ich möchte Wasa ja nichts Böses wünschen, aber ein bißchen Unglück zum Nachdenken wäre für manchen nicht schlecht....
    Gegen Krankheit ist niemand letztendlich voll gefeit, aber man kann einiges durch seine Lebensweise steuern. Mich erstaunt es manchmal, wenn da so anscheinend wirklich gutsituierte Persoenlichkeiten wie Patrick Swayze, Farah Facett Majors und so dem Krebs zum Opfer fallen, obwohl die USA ja ueber die ausgefeilteste Schulmedizin verfuegt.

    Meine Schwester starb am 22.03.2008 in Deutschland an Krebs, im Alter von 48 Jahren. Obwohl sie krankenversichert war und eine Odysee durch Deutschland zu den besten Fachleuten machte. Alles hat ihr dann so ungefaehr noch zwei Jahre absolute Quaelerei eingebracht, ehe dann die Experten resignierten. Ein durch Metastasen enstandener Gehirntumor wurde erfolgreich entfernt, doch ein weiterer war dann nicht mehr operierbar. Was blieb war dann noch einige Zeit Pflege in einem Hospiz. Das ueberwachte Warten auf den Tod. Am 22.05.2008 folgte dann mein Vater im Alter von 73 Jahren.

    Ich werde voraussichtlich am 18.04. 51 Jahre alt, obwohl ich seit dem 16.02.2000 in einem Schwellenland ohne Krankenversicherung lebe. Habe durch eigene Erfahrungen und die in meiner Familie einiges dazugelernt. Wovon ich heute am meisten profitiere ist, dass mich der Tod nicht mehr schrecken kann. Eine gute Praeventation gegen moegliche schwere Krankheiten obwohl kein Allerheilmittel, aber nun ja, da mache ich mir keinen unnoetigen Kopf drueber. Der Augenblick zaehlt, denn wer weiss schon was morgen ist. Morgen bin ich vielleicht schon tot und trotzdem wird sich die Welt weiterdrehen. So war es immer, so ist es und so wird es immer sein und kein Mensch, auch nicht der sozialste, wird daran etwas aendern koennen. Die Natur ist gnadenlos, aber meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Mutter, obwohl sie Fehlern nicht vergibt. Sie erwartet Eigenverantwortung.

    Ach ja, natuerlich glaube ich auch nicht an Glueck und Unglueck sondern bestenfalls an eine Verkettung von Zufaellen, die sowohl positiv wie negativ sein koennen. Das Leben ist wie es ist und was man selbst daraus macht.

  10. #29
    Avatar von wasa

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    Ich möchte Wasa ja nichts Böses wünschen, aber ein bißchen Unglück zum Nachdenken wäre für manchen nicht schlecht....
    Zitat
    Vielen Dank fuer deinen frommen Wunsch.
    Ich hatte leider bisher nicht nur Glueck im Leben,aber jeder ist seines Glueckes Schmied.
    Besser als @tramaico in posting 27 kann ich leider meine Meinung und Ansicht nicht ausdruecken,gehe aber voll konform damit.

    Fuer deine Frau und dich tut es mir leid mit solch einer Krankheit konfrontiert zu sein.
    Ich wuensche Euch viel Glueck und Staerke.

  11. #30
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Yep.

    Die Spezialmaske, die in TH. aufgesetzt wird..nicht vergessen.

    Sooo glücklich..das doch einige zu Alc. und Drogen greifen,
    statt mit Bananen - Mangos - Papayas - Klebereis - Sonne, dem Wetter etc. zufrieden zu sein..:-)
    Einige? Thailand hat eine ausgesprochen hohe Rate an Alkoholikern und Drogenabhängigen.

    Es wäre auch sehr überraschend, wenn eine so materialistisch orientierte Gesellschaft 8was ich persönlich ja sehr gut finde) genügsam und glücklich wäre.

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