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Sicherheitshinweise

Erstellt von Mang-gon-Jai, 16.02.2002, 09:38 Uhr · 0 Antworten · 312 Aufrufe

  1. #1
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    Sicherheitshinweise

    Habe ich soeben erhalten. Stand: 15.02.02.
    >
    > Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, von Reisen nach
    > Thailand abzuraten. Eine besondere Sicherheitsgefährdung für
    > Touristen und Geschäftsreisende besteht nicht, wenn man die
    > überall auf Reisen angezeigte angemessene Vorsicht übt und sich
    > umsichtig verhält.
    >
    > Das Auswärtige Amt weist jedoch auf Sicherheitsrisiken bei
    > Reisen in einzelne Gebiete hin:
    >
    > In jüngster Zeit sind mehrere alleinreisende deutsche
    > Touristinnen im Süden Thailands ermordet worden. Die Botschaft
    > rät daher alleinreisenden Frauen zu besonderer Vorsicht.
    > Insbesondere sollte das Hotel nach Einbruch der Dunkelheit nur
    > noch in Begleitung verlassen werden. Vor dem Besuch einsamer
    > Strände, auch am Tage, wird dringend gewarnt. Ebenso sollte auf
    > die Benutzung von Fischerbooten zum Erreichen derartiger Strände
    > oder zum "Inselhopping" gänzlich verzichtet werden.
    >
    > Wegen sporadisch aufflammender bewaffneter
    > Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an
    > die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder
    > allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise
    > unternommen werden.. Reisen nach Chiang Mai und Chiang Rai und
    > deren Umgebung sind weiterhin möglich und unter
    > Sicherheitsgesichtspunkten unbedenklich.
    > Bitte beachten Sie, dass auch im sogenannten
    > "Goldenen Dreieck" ein Grenzübertritt nur an den
    > dafür zugelassenen offiziellen Grenzübergängen erlaubt ist.
    > Im Grenzgebiet zu Kambodscha ist es wiederholt zu Überfällen
    > durch bewaffnete Banden gekommen, die mitunter Menschenleben
    > forderten. Gleiches wird auch von Trekking-Touren in entlegene
    > nördliche Landesteile gemeldet. Bei Aufenthalt in dunklen
    > Straßen und einsamen Gegenden empfiehlt sich besondere
    > Achtsamkeit.
    >
    > Es wird darauf hingewiesen, dass Reisende stets ihre Ausweise
    > mit sich führen müssen, da seit Juli 2001 fast täglich Razzien
    > insbesondere in den Vergnügungsvierteln der Haupstadt, aber auch
    > in Pattaya, Phuket und Chiang Mai stattfinden. Personen, die sich
    > bei einer solchen Kontrolle nicht ausweisen können, werden
    > regelmäßig vorläufig festgenommen und müssen u. U. zwecks
    > Feststellung der Personalien eine Nacht in Polizeigewahrsam
    > verbringen. Eine Kopie des Passes ist auch ausreichend, dabei
    > muss unbedingt auch die Seite mit dem thailändischen Visum bzw.
    > Einreisestempel kopiert und mitgeführt werden. Im Regelfall
    > werden bei Razzien in Diskotheken, Bars oder Massagesalons auch
    > Urinproben genommen, um die Einnahme unerlaubter Drogen zu
    > testen. Dies ist nach thailändischem Recht zulässig. Nicht
    > zulässig sind dagegen HIV-Zwangstests. Wer sich dem Urintest
    > widersetzt riskiert die vorläufige Festnahme und die Einleitung
    > eines Strafverfahrens. Das Aufsuchen von Bars, Diskotheken,
    > Karaoke Bars und anderen "Entertainment Places" ist
    > weiblichen Personen nur dann gestattet, wenn sie in männlicher
    > Begleitung erscheinen. Sollten weibliche Personen während einer
    > Razzia ohne männliche Begleitung dort angetroffen werden,
    > müssen sie mit Verhaftung und Bestrafung rechnen.
    >
    > Seit Anfang Juli ist die Sperrstunde landesweit auf 2.00 Uhr
    > festgesetzt worden. Alkoholische Getränke dürfen nach
    > Mitternacht nicht mehr ausgeschenkt werden. In ihrem eigenen
    > Interesse sollten Reisende alle Etablissements spätestens um
    > 02.00 Uhr verlassen haben. Personen unter 20 Jahren ist der
    > Zutritt zu Bars, Diskotheken und Massagesalons generell verboten.
    > Zuwiderhandlungen werden hart geahndet. Für Jugendliche unter 18
    > Jahren gilt eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr. Jugendlichen, die nach
    > dieser Zeit ohne elterliche Begleitung in der Öffentlichkeit
    > angetroffen werden, droht die vorläufige Festnahme. Der Begriff
    > "Öffentlichkeit" wird von den Behörden sehr weit
    > ausgelegt und umfasst neben Restaurants auch Kinos. Alkoholkonsum
    > ist Jugendlichen unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit verboten
    > und wird bestraft. In jüngster Zeit wurden mehrere ausländische
    > Reiseleiter, darunter auch Deutsche verhaftet. Ihnen wurde
    > Arbeitsaufnahme als Reiseführer ohne die entsprechende
    > Genehmigung vorgeworfen. Ausländer können generell keine
    > Arbeitserlaubnis als Reiseführer erhalten. Reisende sollten auch
    > im eigenen Interesse darauf achten, dass diese Bestimmung
    > eingehalten wird.
    >
    > Das offene Tragen von Wertsachen und Schmuck sollte gemieden
    > werden. Vor "Kundenfängern" und Personen, die
    > ungebeten Hilfe leisten wollen wird gewarnt. Sicherer ist es, die
    > Dienste von Reisebüros in Anspruch zu nehmen. Vor dem Kauf von
    > Edelsteinen sollte das diesbezügliche Merkblatt der Deutschen
    > Botschaft konsultiert werden. Auf das hohe Risiko einer
    > HIV-Infizierung wird ausdrücklich hingewiesen.
    >
    > Auf die Dienste von Taxis, die nicht als solche ausgewiesen
    > sind, sollte unbedingt verzichtet werden. Stattdessen rät das
    > Auswärtige Amt, ausschließlich sogenannte
    > "Meter-Taxis", welche über ein Taxameter verfügen,
    > oder aber englischsprachige Hoteltaxidienste mit festen
    > Taxisätzen in Anspruch zu nehmen.
    >
    > Vor der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten vor allem bei
    > Fahrten auf offener See ist eine gewisse Vorsicht angezeigt. Nach
    > Möglichkeit sollte man vor Antritt einer solchen Reise den
    > Zustand des Schiffes in Augenschein nehmen und sich über
    > Sicherheits- und Rettungseinrichtungen informieren.
    >
    > Von Mai bis November (Regenzeit) wird Thailand gelegentlich
    > von Taifunausläufern gestreift. Vor allem im Süden des Landes
    > und im Mekong-Gebiet an der Grenze zu Laos kommt es in dieser
    > Zeit mitunter zu erheblichen Überschwemmungen. Dies ist
    > grundsätzlich kein Anlaß von einer Reise in diese Gebiete
    > abzusehen. Das Auswärtige Amt rät aber in diesem Zusammenhang,
    > sich mit Hilfe der Medien über die Wetterentwicklung zu
    > informieren und angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
    >
    > Auf besondere Bestimmungen im thailändischen Strafrecht wird
    > hingewiesen. Nähere Informationen dazu sind im Reisemerkblatt zu
    > finden.
    >
    > Weitere Reiseinformationen finden Sie auch auf der
    > Internetseite der Deutschen Botschaft Bangkok unter
    http://www.german-embassy.or.th


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