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Selbstversorger/Farangfood

Erstellt von Otto-Nongkhai, 01.02.2009, 09:14 Uhr · 232 Antworten · 13.151 Aufrufe

  1. #21
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Zitat Zitat von Kurt",p="685902
    Ich war von 2007-2008, 5 Monate in Thailand und habe da hervorragend in unserem Haus gekocht.
    Man soll den Koch immer loben, egal wie es geschmeckt hat... ;-D

    Kurti, du hast ja schon mehrmals Attacken gegen Otto geritten und dich danach entschuldigt. Läuft es wieder darauf hinaus?

    Dann hau mal rein...

  2.  
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  3. #22
    Avatar von soulshine22

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Zitat Zitat von Kurt",p="685917
    Hallo Chris!
    Der Beitrag ist super, nur das mit dem Deutschen Hobbykoch stoesst mir sauer auf, weil er mich damit meint.
    Wusste ich nicht.

    LG

  4. #23
    Avatar von Lungkau

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Zitat Zitat von soulshine22",p="685925
    Zitat Zitat von Kurt",p="685917
    Hallo Chris!
    Der Beitrag ist super, nur das mit dem Deutschen Hobbykoch stoesst mir sauer auf, weil er mich damit meint.
    Wusste ich nicht.

    LG
    Kurt outet sich immer gerne selbst

  5. #24
    Avatar von ernte

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    schau mal öfters mal in den Kleinanzeigenmarkt vom Farang, da hab ich schon mehrfach Angebote von Küchengeräten gesehen.

    http://www.der-farang.com/index.php?article=classifieds

  6. #25
    Avatar von tomtom24

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Kurt

    5 Monate und ein tolles Steak gemacht. Wow. Weisst Du was? Du hast keine Ahnung.

    Otto:

    Brot ist relativ einfach. Du musst aber auch zu ein paar kleinen Tricks greifen. Du benötigst einen dieser Gasherde mit Backofen. Die werden heiss genug (der Bäcker in SHV an mit den Teilen gebacken anfangs wie ein Weltmeister und das ganze Dorf versorgt;lass Dir alsonicht einreden es ginge nicht mit denen). Die funktionieran auch besten für Pizza.

    Der Trick an der Sache ist die Hefe. Die musst Du selbst ansetzen. Wird zwar nicht so intensiv, aberreicht aus. Ausser Du bekommst zufällig Trockenhefe, dann geht die auch.

    Wurst: ich hab ein gutes Rezepte für Leberwurst und wie es auch mit der Aufbewahrung in den Tropen klappt. Bei Intresseaberper pn. Sollen die Klugschei..er hier selbst drauf kommen. Das selbe gilt für Brezen (die Lauge). Gbt es auchganz einfach zu finden. besonders bei Dir oben in Laos.

    Wein: kannst Du gut selber ansetzen. Du brauchst halt die richtigen Gefässe dafür. Ich hatte da ne Seite (muss ich erst raussuchen). Ich schick Dir dann den Link.

    Auch Sauerkraut, falls es Dich interessiert.

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Zitat Zitat von UAL",p="685899
    @ Waanjai, ich muss sagen, dass ich in LOS garnicht niemals Appetit auf typisch deutsche Kost empfinde. Vll. würde das sich bei einem mehrjährigem Aufenthalt ändern, keine Ahnung aber so typisch deutsch esse ich selbst in Deutschland Ohne Smile nicht
    Ich gehe einmal auf Deine Aussage - allerdings entkernt - ein, weil ich sie für weiterführend erachte.

    Es gibt eine ganz enorme Bandbreite in den Reaktionen der dt. Expats auf eine neue Eßkultur um sie herum in Thailand.

    Da gibt es zunächst die sprichwörtlichen armen Säcke, die nicht nur nicht die thail. Sprache verstehen noch sprechen, sondern auch das thail. bzw. das regionale Essen nicht vertragen. Integrationsverlierer. Die werden notgedrungen Hobbyköche.

    Es gibt dann auch die glühenden Anhänger der ja besonders guten thailändischen Küche. Essen diese von A-Z und dann wieder von Z nach A. Inkl. der frittierten Heuschrecken und sonstigen netten kleinen Maleng. Ich habe mit meiner Frau ein Abkommen: Sie gibt mir weder irgendwelche Innereien, noch Dinge, die ich irgendwie (ist ja letztlich alles eine Frage der Sozialisation) als abschreckend empfinde. Das ist eine Liste, die sich aus Erfahrungswissen nährt: Also keine Singvögel, keine ganzen Frösche, keine kleinen Fische, die mit Kopf und Innereien gegessen werden, kein rohes Rind- oder Schweinefleisch (ja z.B. in Form von laab nüa bzw. laab moo ganz beliebt) außer Sushi und Sashimi, welche zu meinen Lieblingsspeisen zählen. Keine Heuschrecken. Kriege nur sehr selten Ameisen-Eier. Als ich sie zuletzt aß, waren die in einer Suppe sehr lecker.

    Dann gibt es die, die eigentlich alles mögen, aber sie vertragen es nicht pet-pet. Ich liebe Somtam über alles. Kriege aber Probleme mit der Magensäure dann, würde ich die hier bevorzugte Variante Somtam Lao essen. Also bereitet mir meine Frau oder meine Tochter eine Spezialmischung zu, die sie liebevoll und amüsant Somtam Baby nennen. Es ist die Variante, die man durchweg auch als Somtam Thai oder Somtam Bangkok kennt (also etwas für Warmduscher ;-D )

    Aber dann gibt es ja auch noch die Bedürfnisse meiner thail. Familie an ein gutes Farang-Essen. Großmutter und Großvater lieben Bratkartoffeln mit Speck. Sie lieben Spaghetti Bolognese mit Spaghetti al dente gekocht. Oh, was lieben sie Rinderrouladen (angefertigt mit Löwensenf extra) und leckerer Rouladen-Sauce und Kartoffelpüree und Rotkohl.
    Meine Frau und eins meiner Stiefkinder (die in D war) lieben Brot, vor allem die Sauerteig-Variante nebst Salami, über alles. Meine Frau kriegt Heißhunger auf Old Amsterdam oder Beemster - mindestens 26 Monate gereift.
    Und natürlich mindestens 1x in der Woche der Heißhunger auf Griechischem Bauernsalat mit Oliven (gibt´s in Thailand auch, haben sogar welche im Garten, Ernte folgt später) und Schafskäse. Baquette haben wir hier an der Grenze zu Lao ja ohnehin immer - die Franzosen brachten es nach Laos als Laos noch Protektorat von Frankreich war. Und die Laoten waren nie so blöd, auf so etwas leckeres zu verzichten. Da mögen die in Bangkok noch so sehr auf die Rothemden herabschauen.

    Wie soll man so etwas benennen? Ganz einfach. Es ist eine Fusion-Küche, die dann in Thailand in den Häusern dt.-thailändischer Ehen entsteht. Die will auch dann keiner mehr missen. Symbiotische Küche halt.

    Tatsächlich ist es allerdings in ihrer Mischung eine andere Fusion-Küche, die wir hatten, als wir in Europa waren. Da aßen wir halt pan-europäisch. Was Du ja wohl auch mit dem Hinweis, dass Du in D so "deutsch" garnicht ständig essen würdest, meintest.

  8. #27
    Avatar von ernte

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    2.297

    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Ich hab mal einen Gulasch gemacht. Der Top war schneller leer als ich schauen konnte.
    Schweinefleisch, Pfeffer, Salz, Thaimaggi, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Chilis - fertig

    Schmeckt lecker mit Klebereis.

  9. #28
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="685954
    Zitat Zitat von UAL",p="685899
    @ Waanjai, ich muss sagen, dass ich in LOS garnicht niemals Appetit auf typisch deutsche Kost empfinde. Vll. würde das sich bei einem mehrjährigem Aufenthalt ändern, keine Ahnung aber so typisch deutsch esse ich selbst in Deutschland Ohne Smile nicht
    Ich gehe einmal auf Deine Aussage - allerdings entkernt - ein, weil ich sie für weiterführend erachte.

    Es gibt eine ganz enorme Bandbreite in den Reaktionen der dt. Expats auf eine neue Eßkultur um sie herum in Thailand.

    Da gibt es zunächst die sprichwörtlichen armen Säcke, die nicht nur nicht die thail. Sprache verstehen noch sprechen, sondern auch das thail. bzw. das regionale Essen nicht vertragen. Integrationsverlierer. Die werden notgedrungen Hobbyköche.

    Es gibt dann auch die glühenden Anhänger der ja besonders guten thailändischen Küche. Essen diese von A-Z und dann wieder von Z nach A. Inkl. der frittierten Heuschrecken und sonstigen netten kleinen Maleng. Ich habe mit meiner Frau ein Abkommen: Sie gibt mir weder irgendwelche Innereien, noch Dinge, die ich irgendwie (ist ja letztlich alles eine Frage der Sozialisation) als abschreckend empfinde. Das ist eine Liste, die sich aus Erfahrungswissen nährt: Also keine Singvögel, keine ganzen Frösche, keine kleinen Fische, die mit Kopf und Innereien gegessen werden, kein rohes Rind- oder Schweinefleisch (ja z.B. in Form von laab nüa bzw. laab moo ganz beliebt) außer Sushi und Sashimi, welche zu meinen Lieblingsspeisen zählen. Keine Heuschrecken. Kriege nur sehr selten Ameisen-Eier. Als ich sie zuletzt aß, waren die in einer Suppe sehr lecker.

    Dann gibt es die, die eigentlich alles mögen, [highlight=yellow:314163cbe2]aber sie vertragen es nicht pet-pet[/highlight:314163cbe2]. Ich liebe Somtam über alles. Kriege aber Probleme mit der Magensäure dann, würde ich die hier bevorzugte Variante Somtam Lao essen. Also bereitet mir meine Frau oder meine Tochter eine Spezialmischung zu, die sie liebevoll und amüsant Somtam Baby nennen. Es ist die Variante, die man durchweg auch als Somtam Thai oder Somtam Bangkok kennt (also etwas für Warmduscher ;-D )

    Aber dann gibt es ja auch noch die Bedürfnisse meiner thail. Familie an ein gutes Farang-Essen. Großmutter und Großvater lieben Bratkartoffeln mit Speck. Sie lieben Spaghetti Bolognese mit Spaghetti al dente gekocht. Oh, was lieben sie Rinderrouladen (angefertigt mit Löwensenf extra) und leckerer Rouladen-Sauce und Kartoffelpüree und Rotkohl.
    Meine Frau und eins meiner Stiefkinder (die in D war) lieben Brot, vor allem die Sauerteig-Variante nebst Salami, über alles. Meine Frau kriegt Heißhunger auf Old Amsterdam oder Beemster - mindestens 26 Monate gereift.
    Und natürlich mindestens 1x in der Woche der Heißhunger auf Griechischem Bauernsalat mit Oliven (gibt´s in Thailand auch, haben sogar welche im Garten, Ernte folgt später) und Schafskäse. Baquette haben wir hier an der Grenze zu Lao ja ohnehin immer - die Franzosen brachten es nach Laos als Laos noch Protektorat von Frankreich war. Und die Laoten waren nie so blöd, auf so etwas leckeres zu verzichten. Da mögen die in Bangkok noch so sehr auf die Rothemden herabschauen.

    Wie soll man so etwas benennen? Ganz einfach. Es ist eine Fusion-Küche, die dann in Thailand in den Häusern dt.-thailändischer Ehen entsteht. Die will auch dann keiner mehr missen. Symbiotische Küche halt.

    Tatsächlich ist es allerdings in ihrer Mischung eine andere Fusion-Küche, die wir hatten, als wir in Europa waren. Da aßen wir halt pan-europäisch. Was Du ja wohl auch mit dem Hinweis, dass Du in D so "deutsch" garnicht ständig essen würdest, meintest.
    Da kann ich aber nicht dafür.

    Spaß beiseite: Das, was man im Isan sich selber bei den Versuchen deutsch-angelehnt zu kochen, zubereitet, wird hier von einigen wilden Köchen seit einiger Zeit als Trend verkauft. Try and error, learning by doing und schließlich hat man neben einer neuen Freizeitbeschäftigung noch einiges an Erfahrungen hinzugewonnen.

    Jochen

  10. #29
    Avatar von marc

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    in thailand kochen sie viel keine frage, aber im grunde werden immer die gleichen öle und gewürzen eingesetzt. nach 2 monaten thaiküche am stück war bei mir schon die grenze erreicht und ich suchte nach europäischer küche ;-D in vietnam und auch malaysia ist die küche dagegen klar besser.

  11. #30
    Avatar von Lungkau

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    Re: Selbstversorger/Farangfood

    Mit Kokusnusschalen kann man Z.B. Fisch räuchern

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