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Seehofers Kreuther Kracher...

Erstellt von lucky2103, 02.01.2014, 20:32 Uhr · 249 Antworten · 11.625 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von rolf2

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    Na Chak, Du bist doch an der Quelle, wie geht's Der Mandantschaft denn heutzutage, alle wohlauf und kräftig am Investieren?

  2.  
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  3. #92
    Avatar von naty

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    Zitat Zitat von khwaam_suk Beitrag anzeigen
    Wenn Du nicht nur solche kindischen Sprüche posten würdest, könnte man in eine Diskussion durchaus einsteigen, so habe ich allerdings leichte Schwierigkeiten, Dich auch nur halbwegs ernst zu nehmen. ...
    Fuer anderer Leute Lese- und Verstaendnisdefiziten kann ich nichts.

  4. #93
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Na Chak, Du bist doch an der Quelle, wie geht's Der Mandantschaft denn heutzutage, alle wohlauf und kräftig am Investieren?
    Kräftig würde ich nicht sagen, aber verhalten positiv. Schwierig ist die Wirtschaftslage jedenfalls derzeit nicht, insofern kann ich die offiziellen Zahlen bestätigen.

  5. #94
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    @Socrates

    es ist ein Fehler von sich auf andere zu schließen, mag ja sein das Du von A nach B ziehen würdest, mag sein das Du alles zur richtigen Zeit richtig entscheidest, nur.........

    das kann nicht für alle gelten und endet im Raubtierkapitalismus, was ist mit den Schwächeren ?

    mein Neffe hat ne Freundin, die hat nen Job, er hat seine Familie hier und nicht irgendwo, was mir auf den Zeiger geht ist die Umverteilung
    und das Gebaren der Weltkonzerne, was soll ein Einzelner dagegen ausrichten, schau jetzt mal nach Kambodscha was passiert da grade mit den Näherinnen für global auftretende ausbeuterische Konzerne ?

    was sollen die jetzt sagen oder tun, neuen Job annehmen? wegziehen oder wie?

    Ne Lösung kann ich auch nicht anbieten aber zu sagen was solls die sind selber Schuld sollen halt flexibler werden kanns doch auch nicht sein, wenn diese Multis rücksichtslos die Kohle aus den Ländern abziehen und kaum Steuern zahlen oder Verantwortung tragen wollen.

    Zu unserer Zeit als wir jung waren hingen überall Jobangebote aus, kein Problem.... aber für die Jugend heute siehts anders aus.
    Guten Morgen Rolf,

    Hier unterscheiden wir in unseren Ansichten. Es ist heute genau so einfach oder genau so schwer einen Job zu finden, oder sich selbstständig zu machen, wie vor 30 Jahren.

    Den Rauptierkapitalismus gibt es in der Form nicht. Alles was geschieht ist legal und von der Politik so gewollt. Wollte die Politik das nicht, könnte sie es ändern. Doch es geht/ ging hier in unserer Diskussion weder um den Kapitalismus noch um Kambodscha.

    Ausserdem werden wir beide das nicht ändern. Der alte Spruch: "wer nicht mit der Zeit geht - geht mit der Zeit" hat noch heute seine Richtigkeit.

    Übrigens erzählt mein Vater (geb. 1936) oft davon, wie er von einer Kleinstadt nach Regensburg ging, weil er dort gute und besser bezahlte Arbeit bekam, als in seiner Heimatstadt. Und das ist jetzt rund 50 Jahre her.

    Mein Sohn meinte während seiner Ausbildung, dass er nicht wüsste, ob er übernommen wird. Mein Rat an ihn: sei in der früh der Erste und abends der letzte. Zeige Deinem Chef, dass Du Freude an dem hast, was Du tust und versuche der Beste zu werden.

    Er hatte das Jobangebot 3 Monate vor Beendogung seiner Lehrstelle. 5 seiner Kollegen mussten gehen. Ist er deswegen ein Raubtierkapitalist ? Übrigens arbeitet er 70 km von seiner Geburtstadt entfernt und hat sich dort ein eigenes Leben schon während seiner Lehrzeit aufgebaut.

    Ein ehemaliger Mitarbeiter kam vor 5 Jahren zu mir mit der Bitte, ich solle ihn unterstützen, weil er sich selbstständig machen wollte. Er wollte wissen, welchen Rat ich ihm geben kann.

    Darauf teilte ich ihm mit, dass er nur dann erfolgreich sein wird, wenn er bereit ist, 3 Jahre lang jeden Tag 18 Stunden zu arbeiten, keinen freien Tag hat und jeden Cent, den er verdient in seine Firma reinvestiert.

    Er wollte gleich einen Laden mieten und gross einsteigen. Davon riet ich ihm ab. So begann er mietfrei in einer Ecke meines Ladens und nach 1 Jahr begann er seine eigene Firma. Heute verdient er in etwa das gleiche wie ich.

    Was ich damit sagen möchte ist: wer sich bewegt hat einen Vorteil und ist erfolgreich.

    Die Wirtschaft interessiert es nicht, wo Dein Neffe oder seine Familie lebt. Sie braucht ihren Informatiker eben da nicht. Man wird ihm keinen Job ins Wohnzimmer tragen.

    Er hat nun die Option in seinem Selbstmitleid aus zu harren, oder sich zu bewegen.

    Dass Du als Unternehmer das anders siehst, wundert mich.

  6. #95
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Zu unserer Zeit als wir jung waren hingen überall Jobangebote aus, kein Problem.... aber für die Jugend heute siehts anders aus.
    Berufsbildungsbericht: So viele Ausbildungsplätze unbesetzt wie noch nie - Wirtschaftspolitik - FAZ



  7. #96
    Avatar von klaustal

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    hallo erst einmal,
    moin Tramaico,ein großteil der nicht besetzten ausbildungsplätze sind in der gastronomie zu finden.gerade in dieser branche ist der auszubildene der gebeutelte.Mein Sohn lernte dort bis er es körperlich nicht mehr schaffte und warum?
    seine Arbeitszeit begann um 9.00 uhr bis14.00 und dann wieder ab 17.00 bis 20.00 uhr.weil er noch nicht 16 war.als er 16 war, wurde seine arbeitszeit umgestell,nun mußte er erst gegen 10.00 uhr los bis 14.00 uhr und wieder ab 18.00 bis 22.00 uhr.das bedeutete für ihn keine kontakte mehr zu seinen freunden oder familie.jeder tag war kaputt,ausser montags und samstag vormittag und sonntag nachmittag.kein sportverein mehr möglich oder andere aktivitäten. wer möchte den gern in solch einem Beruf gerne arbeiten, bzw. ausgebildet werden. Ähnlich ist die arbeitszeit im hotelgewerbe. nur noch für die arbeit leben ist kein leben.heute teilen sich einige leute aus dem ostblock diesen job,alles 450 € jober.ist das auch die lösung wenn noch mehr nichtdeutsche aus europa bei uns arbeiten?auch die mitbürger aus rumänien und bulgarien werden keine verträge bekommen die über lange zeit ihren arbeitsplatz sichern.diese kräfte werden auch mit weniger lohn zufrieden sein und dadurch fachkräfte mit unbefriesten verträgen vom markt gedrängt.

    gruß klaustal

  8. #97
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ist hier in Thailand ein bisschen anders.

    Der Freund meiner Tochter, der praktisch wie ein Sohn fuer mich ist, arbeitet in einem Coffee Shop und schmeisst praktisch zwischenzeitlich den Laden selbststaendig. Arbeitszeit ist von morgens 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr. 6 Tage die Woche. Er hat mit THB 9.000 im Monat angefangen und liegt derzeit bei THB 12.000. Hat durch diese Taetigkeit viel praktische Erfahrung gewonnen, nachdem er ein oder zwei Jahre Werbung an einer Uni studiert hatte. War anfangs auch unklar, ob er in Bezug auf Militaerdienst ausgemustert wird.

    Derzeit ist er im Coffee Shop in der Surawong Road, der auch sehr stark von Auslaendern frequentiert wird, ca. 2 Jahre taetig und der Umgang mit den Auslaendern hat seinen englischen Sprachkenntnissen erheblich geholfen. In seiner freien Zeit macht er nicht sonderlich viel, meist schlaeft er wenn sich die Moeglichkeit ergibt wie ein Stein.

    Zielstellung ist wohl, dass er sich mal in absehbarer Zeit selbststaendig machen wird.

    Meinem Eindruck nach haben sich die Zeiten erheblich geaendert und die Jugend scheint oftmals eher wenig physische und psychisch belastbar zu sein. Praktisch auch nicht lebensfaehig ohne regelmaessige Social Networks.

    Erinnere mich noch an meine Zeit. Realschule, danach Hoehere Handelsschule unmittelbar danach mit nur zwei Wochen Ferien, ehe es direkt in die Ausbildung zum Industriekaufmann ging. Musste fruehzeitig aus dem Zeltlager zurueckkommen, da die Ausbildung puenktlich am 01.08.1979 begann. Zwei Jahre Ausbildung dann Pruefung. Wollte danach erst einmal ein wenig Urlaub machen, wurde dann aber vorzeitig zurueckberufen, da jemand in der Buchhaltung ausgefallen war und ich dort als Kassierer einspringen musste. Warum ich, nun ja, hatte recht gute Beurteilungen in der Abteilung obwohl Buchhaltung nie meine Welt war, hatte aber das Beste daraus gemacht.

    Danach temporaere Beschaeftigung in der Auftragsabwicklung, da ich meine Wehrpflicht noch absolvieren musste, aber mein Wunsch wurde erhoert in de Abteilung "Auslandsbeteiligungen" arbeiten zu koennen. Mir gefiel die Taetigkeit dort ausgesprochen gut und das Betriebsklima in dieser Abteilung war auch sehr gut. Hatte durch den Job auch die Moeglichkeit zu vielfaeltigen Kontakten mit den unterschiedlichsten Nationalitaeten. 1986 dann im Alter von 25 Jahren einen Monat Trainingsaufenthalt bei der englischen Tochtergesellschaft und 1989 dann Versetzung in die USA zur Tochergesellschaft in die USA nach Springfield, N.J. Praktisch auch nur ein Training in der Taetigkeit als Marketing Assistant mit mickrigen US$ 20.000 im Jahr plus Wohngeldzuschuss, da man sonst absolut nicht finanziell ueber die Runden gekommen waere. Dort in New Jersey entsprach die Kaufkraft ungefaehr 1 US$ = 1 DM und die Miete fuer das moeblierte Apartment betrug schon US$ 1.250 im Monat.

    Hinzu kam, dass ich auch noch meine damals zwanzigjaehrige deutsche Freudin auf eigene Kosten mitnahm, die natuerlich mit ihrem Touristenvisum nicht arbeiten durfte. Aber egal, alles irgendwie geregelt und die Sache brachte erhebliche Erfahrungswerte mit sich. Manchmal ging es tatsaechlich um jeden einzelnen Dollar um ueber die Runden zu kommen.

    Nach diesen zwei Jahren dann Rueckkehr nach Deutschland. Leitender Angestellter mit praktsich doppeltem Gehalt. Die Verantwortung stieg stetig und schliesslich uebertrug man mir die Leitung des verhassten Order Management. Abteilungskopfzahl ca. 20 Personen, 19 davon Damen. Mein lieber Schwan, da ging es unter den Mitarbeiterinnen ganz schoen rund, doch der Laden lief. Hauptsaechlich weil ich auch als Abteilungsleiter selbst immer einsprang, wenn Not am Mann oder Frau war. Machte alles. Auftragserfassung, mit der Sackkarre ueber den Hof um dafuer zu sorgen, dass Ware rechtzeitig zur Auslieferung kam. Hatte auch schon mal mit einer Mitarbeiterin am Freitagabend im Versandlager mehrere Paletten Ware etikettiert, da die Ware dringenst rausmusste und auch schon selbst Ware zum Flughafen nach Hannover gefahren. Kurzum, praktisch betrieb ich meine Abteilung wie eine eigene kleine Firma innerhalb der Firma und man liess mich gewaehren und akzeptierte sogar meine Exzentrik.

    An vielen der unzaehligen Besprechungen nahm ich nicht teil, da ich schliesslich zu arbeiten hatte. Sagte einfach den anderen Abteilungsleitern, dass man mich anrufen solle, wenn der direkte Input meinerseits gefragt war. Es wurde zwar geschluckt aber akzeptiert. Mein Landen lief ja. 1999 wollte man mir dann das gesamte Ordermanagement der Firma uebertragen, also auch fuer die anderen zwei Sparten. Das haette einen Anstieg auf 50 Mitarbeiter(innen) bedeutet, obwohl ich derzeit schon ca. 55 Stunden die Woche arbeitete plus manchmal auch noch zusaetzlich am Wochenende, wenn es dringend erforderlich war. Okay, mein Gehalt wurde abermals um 10 oder 12% angehoben. In dieser Phase fasste ich dann den Entschluss nach Thailand zu gehen und teilte dies meinem Boss aus heiterem Himmel mit. Nach gut zwanzigjaehriger Taetigkeit in der Firma. Hat ziemlich viel Furore gegeben oder sogar der Geschaeftsfuehrer unserer thailaendischen Niederlassung wurde gefragt, was denn in Thailand vorgefallen sei, da ich anscheinend voellig den Kopf verloren haette. Alain, uebrigens ein Suedfranzose und seit ca. 15 Jahren bereits in Thailand, sagte natuerlich, dass er von nicht wuesste, was auch in gewisser Weise bedingt stimmte.

    Anyway, ca. ein dreiviertel Jahr spaeter flog ich dann nach Thailand mit einem Touristenvisum und praktisch einem one way ticket. Ein Apartment war bereits angemietet und die Firma zu 50% gegruendet. Der Prozess learning by doing begann erneut. Bis heute.

    Sicherlich ein recht steiniger Weg und es mussten einige Opfer gebracht werden, aber nun ja, letztendlich wurde dann nur das realisiert, was man eigentlich selbst wollte. Mit aller Konsequenz. Viele ehemalige Mitarbeiter sagten mir damals kurz vor meiner Abreise, wie gut ich es doch haette. Ich fragte, wieso, jedem ist es doch ueberlassen mir gleichzutun. Schweigen. Natuerlich kostet es Ueberwindung das sichere weiche Nest zu verlassen und sich auf eine Einbahnstrasse zu begeben, aber nun ja, geschenkt wird nun mal eben nichts.

    Natuerlich koennte ich auch heute noch in bei meinem Arbeitgeber beschaeftigt sein und sicherlich mit einem sehr guten Gehalt und dazu passenden gesundheitlichen Beschwerden. Ob ich damit jedoch Zufriedenheit erlangt haette ist jedoch eher zweifelhaft. Moeglicherweise haette ich auch schon den Loeffel abgegeben. Trotz gutgefuelltem Bankkonto und Premiumkrankenversicherung. So wie meine Schwester im Maerz 2008. Ein Marmorgrabstein fuer ca. Euro 5.000 ist alles was letztendlich noch vorhanden ist. Ich werde sicherlich nie einen Marmorgrastein fuer Euro 5.000 haben. Ist aber nicht schlimm, mir liegt auch nichts an ihm. Wuerde dies der Fall sein, dann waere ich sicherlich in einem Schwellenland falsch aufgehoben. Passt irgendwie schon.

    Ob meine ehemaligen Mitarbeiterinnen heute immer noch vom "Gummi-Dienstag" sprechen? Es ist Dienstag, der Tag scheinbar endlos lang und der Freitag noch so fern. Fuer mich gibt es keinen Gummi-Dienstag. Jeder Tag ist so gut wie der andere. Der Nachteil hierbei ist, dass die Zeit rasend schnell zu vergehen scheint, weil man eben nicht im Kreislauf des Wartens auf Freitag gefangen ist. Wieviel Tage des Lebens moegen wohl auch diese Weise fuer nichts und wieder nichts verschenkt werden? Nun, letztendlich wird es wohl diesbezueglich immer an einem selbst liegen und Selbstmitleid kaum weiterhelfen.

    In diesem Sinne mit vielen Gruessen aus Bangkok von meinem Hund und mir.

  9. #98
    Avatar von lucky2103

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    3Arbeit, egal ob selbststaendig oder abhaengig, ist Unsinn.
    Wir rennen den ganzen Tag rum, damit wir am Ende Geld bekommen, um uns Dinge zu kaufen, von denen wir den groessten Teil gar nicht brauchen.

    Wenn ich abends vor dem Schlafengehen vor unserem Hausaltar a-titan mache, so bitte ich nie um viel Geld oder Reichtuemer, sondern immer um gute Gesundheit und ein glueckliches Familienleben.

    Ich habe mal vor dem Central World mit hundert Anderen 'wai jao-tee' gemacht.
    Sie verteilen dort vorgedruckte Gebetszettel und Kerzen. Da stand auch was von Reichtuemern drauf, was mir etwas missfiel.

  10. #99
    Avatar von rolf2

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    Ach dujemine,

    na logisch wird's immer einige geben die sich durchsetzen es wird nur immer schwieriger. Habt ihr etwa noch nichts von Verdichtung der Arbeit gehört, oder Effiziensteigerung und Rationalisierung, Maschienisierung?

    Da wo es in unserer Jugend 1000sende kleine Läden gab und damit auch tausende kleine Bosse die ihr Geld in der Region ausgaben, da sind jetzt die Ketten wie Aldi, Lidl , deichmann, McDonald's, Mediamarkt usw.
    Die ziehen die Kohle aus der Region ab und Drücken gleichzeitig die Margen ihrer Angestellten und Zulieferer.

    für täglich 8 Std Schichtarbeit im Lidl Zentrallager erhält ein unverheirateter Single heute netto knapp 1000€, wie weit das heutzutage bei den Miet. und steigenden Nebenkosten reicht könnt ihr Euch vielleicht vorstellen.
    früher übliche üppige Schichtzulagen, Urlaubs und Weihnachtsgelder sind weitestgehend abgeschafft.

    Die Zeiten haben sich geändert. Die Arbeitswelt auch und auch die Bedingungen sowie die Anforderungen an die Belegschaft. Unsere Wirtschaft sucht nicht nach unausgebildeten Hilfsarbeitern.

  11. #100
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von klaustal Beitrag anzeigen
    hallo erst einmal,
    moin Tramaico,ein großteil der nicht besetzten ausbildungsplätze sind in der gastronomie zu finden.gerade in dieser branche ist der auszubildene der gebeutelte.Mein Sohn lernte dort bis er es körperlich nicht mehr schaffte und warum?
    seine Arbeitszeit begann um 9.00 uhr bis14.00 und dann wieder ab 17.00 bis 20.00 uhr.weil er noch nicht 16 war.als er 16 war, wurde seine arbeitszeit umgestell,nun mußte er erst gegen 10.00 uhr los bis 14.00 uhr und wieder ab 18.00 bis 22.00 uhr.das bedeutete für ihn keine kontakte mehr zu seinen freunden oder familie.jeder tag war kaputt,ausser montags und samstag vormittag und sonntag nachmittag.kein sportverein mehr möglich oder andere aktivitäten. wer möchte den gern in solch einem Beruf gerne arbeiten, bzw. ausgebildet werden. Ähnlich ist die arbeitszeit im hotelgewerbe. nur noch für die arbeit leben ist kein leben.heute teilen sich einige leute aus dem ostblock diesen job,alles 450 € jober.ist das auch die lösung wenn noch mehr nichtdeutsche aus europa bei uns arbeiten?auch die mitbürger aus rumänien und bulgarien werden keine verträge bekommen die über lange zeit ihren arbeitsplatz sichern.diese kräfte werden auch mit weniger lohn zufrieden sein und dadurch fachkräfte mit unbefriesten verträgen vom markt gedrängt.

    gruß klaustal
    Lieber Klaustal...

    Dein Sohn hat entweder den falschen Beruf gewählt, oder ihr beide hattet ein völlig falsches Bild des Gastgewerbes. Auch ich betreibe u.a. eine Gaststätte mit Biergarten und auch ich passe die Arbeitszeiten meiner Mitarbeiter den Erfordernissen an. Was nützt es im Dienstleistungsgewerbe, wenn die Mitarbeiter zu den ihnen genehmen Zeiten arbeiten - jedoch keine Kunden da sind, weil diese selbst arbeiten ???

    Junge, Junge... genau da liegt die Chance für die ausländischen Arbeitnehmer. Denen ist es egal, wann und wieviele Stunden sie arbeiten. Der Unterschied zu den Wohlstandsansprüchen der Deutschen ist genau der, den ich anprangere... sie sind flexibel und WOLLEN arbeiten.

    Auf solche Jammerlappen, denen die Arbeitszeit nicht passt, oder vielleicht die Arbeit an sich oder gar der Kunde nicht - auf die können meine Mannschaft und ich gerne verzichten.

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