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Schweizerischer siegt vor Verwaltungsgericht.

Erstellt von Chainat-Bruno, 30.10.2001, 18:05 Uhr · 0 Antworten · 374 Aufrufe

  1. #1
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Schweizerischer siegt vor Verwaltungsgericht.


    Das Verwaltungsgericht von Thailand musste gestern das erste mal über eine Klage eines Ausländers entscheiden. Ein Schweizer Kauffmann klagte gegen das Innenministerium wegen Verzögerung beim Bearbeiten seiner Eingabe für einen Residentstatus. Das Gericht befand, dass das Ministerium zu lang nicht gehandelt hatte, um die Aufgabe abzuschliessen und es angewiesen, sich bei George Bachmanns Antrag für eine residente Aufenthaltsgenehmigung innerhalb 15 Tage zu entscheiden. "Ich bin so froh, dass das Verwaltungsgericht mir Gerechtigkeit getan hat", sagte Bachmann. Er sagte dass er den Prozess eingeordnet hatte, nur um zu fordern, dass das Innenministerium seinen Antrag beschleunige. Weiter sagte er, dass er seinen Antrag vor mehr als einem Jahr einreichte und man von ihm verlangte, dass er 10 Million Baht auf einem festen Konto an der Regierungsbank anlege, um einer vom Ministerium gesetzten Anforderung zu entsprechen. Das Innenministerium bietet residente Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer an, wenn sie wenigstens 10 Millionen Baht im Königreich investieren. Die Investition könnte in verschiedenen Formen, einschliesslich einer festen Anlage auf einer lokalen Bank sein. Bachmann, 44, erfuhr von anderen Bewerbern, dass es üblicherweise ungefähr drei Monate brauchte, bis die Genehmigung empfangen werden kann. Am 13. Juli fragte er bei der Einwanderungsbehörde, wo er den Antrag stellte nach, wie lange es noch dauern werde, doch bekam er keine Antwort von den Beamten. Dadurch beschloss er am 31. Juli das Verwaltungsgericht in seinem Fall einzuschalten. In seinem Prozess erklärte Bachmann, dass er Geschäftsgelegenheiten aufgrund der Verzögerung verloren hatte. Er sagte, dass durch das blockieren seines Geldes auf der Bank er davon abgehalten wurde, in neue Geschäfte zu investieren und dadurch viel Geld verloren habe. Er forderte in seinem Fall auch die Herabsetzung der Vermögenshinterlegung bei einer Bank von den obligatorischen 3 Jahren auf 2 Jahre, doch ging das Gericht auf diese Forderung nicht ein.


    ชัยนาท. บูรโน่


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    Letzte Änderung: Chainat-Bruno am 30.10.01, 18:09

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