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Schwarzarbeit in Zusammenhang mit Thaimassagen weit verbreitet

Erstellt von Beachboy, 11.05.2016, 07:59 Uhr · 40 Antworten · 3.816 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Eutropis

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    Janz Klug Crazygregg
    Das ging für mein Baujahr 1966 nicht mehr.
    Du hast da Glück gehabt. Andere haben diese Möglichkeit nicht mehr bekommen.

    Es gibt dann nur die Option 16 Jahre voll machen und raus
    oder voll weiter zahlen.
    Wie hättest Du da entschieden ?

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ich bin seit 34 Jahren selbstständig und kann nur den Kopf schütteln über das was ich hier lese.

    Man kann auch als Selbstständiger freiwillig den Mindest-Satz an Rente in die staatliche Rentenkasse zahlen, es hindert einen niemand daran !
    Es hindert einen keinen daran, aber besonders schlau ist das nicht von der Rendite her.

  4. #23
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von LosFan Beitrag anzeigen
    zum anderen lässt sich der Personal-Einsatz natürlich besser planen,
    je eher sich ein Kunde zu einem Massage-Termin anmeldet,
    d.h.
    eigentlich sollte es die Regel sein, das man nicht "spontan" in die Massage geht,
    sondern mindestens n-Stunden vorher telefonisch einen Termin dann vereinbart.
    Besonders kundenfreundlich ist diese Forderung aber nicht. Was kümmert mich als Kunden denn, ob der Unternehmer planen kann oder nicht? Ich mach zwar auch Beratungsgespräche nur nach vorheriger Vereinbarung, aber zum Steuerberater geht man ja auch eher selten spontan, außerdem ist es die Frage, ob eine Massage damit am Markt besteht.

  5. #24
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Wenn mich nicht alles täuscht, werdet ihr beim Jahresausgleich mit den Steuerklassen IV / IV berechnet.
    Es gibt weder einen Jahresausgleich, noch gibt es bei der Einkommensteuerveranlagung Steuerklassen, aber vom Effekt her kommt das hin was du meinst. Die Steuerklasse V ist von daher in erster Linie eine psychologische Barriere. Ansonsten lohnt es sich immer arbeiten zu gehen, auch mit Steuerklasse V.

  6. #25
    Avatar von Eutropis

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    Ich korrigiere mich
    Die Rentenversicherungspflicht für selbsständige Handwerker
    beträgt 216 Beitragsmonate also 18 (!) Jahre.
    Die Beitragsmonate vor der Selbstständigkeit zählen natürlich mit.
    Mit einem Mindestbeitrag weiter zu wachsen ist nach 1964 geborenen versagt.
    Sonst hätte ich mich nach Ablauf der 216 Monate nicht komplett befreien lassen aber natürlich trotzdem
    Privates abgeschlossen, was heutzutage leider auch keine Rendite mehr bringt.

  7. #26
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von Beachboy Beitrag anzeigen
    Es ist oft die Regel, dass die Beschäftigung in einer Thaimassage nur als Minijob angemeldet wird und die Frauen aber von morgens ca. 10 bis abends 20 Uhr an 5 bis 6 Tagen in der Woche arbeiten.

    Die Frauen werden allerdings nicht pro anwesender Arbeitsstunde bezahlt, sondern nur, wenn sie wirklich am Kunden arbeiten. Pro Massagestunde gibts dann in meiner Region 12 Euro. Es ist also so...........läufts gut und es kommen viele Kunden, dann verdienen die Frauen viel. Läufts schlecht und es kommen nur 1 oder 2 Kunden, dann wird wenig verdient und es gibt den sogenannten "Garantielohn", der dafür sorgen soll, dass die Frauen immer wenigstens 30 Euro pro Tag haben. Mit dem "Garantielohn" in Höhe von 30 Euro für Anwesenheit während der Öffnungszeiten wird auch gegen das Mindestlohn-Gesetz verstoßen! Illegal werden also häufig 1000 bis 1200 Euro im Monat verdient, wobei das Trinkgeld noch dazu kommt. 1000 oder 1200 Euro hört sich viel an, aber dafür sitzen die Frauen aber jeden Tag von morgens 10 bis abends 20 Uhr in der Massage und oftmals auch noch am Samstag! Würde man davon noch Steuern und Sozialversicherung abziehen, dann bliebe den Frauen für 10 Stunden Anwesenheit und Arbeit wirklich nur ein kläglicher Lohn netto übrig. Dann würde es sich gar nicht mehr für die Frauen rechnen.

    Alternativ müßten die Frauen auch für die Zeit bezahlt werden, wo sie nicht arbeiten. Aber dann gäbe es allerdings Tage, wo der Massagebesitzer die Frauen zum größten Teil nur für Anwesenheit bezahlen müßte bei vielleicht nur einem Kunden an einem solchen Tag. Ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen auch für reine Anwesenheit bezahlt werden und ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen nicht von morgens 10 bis 20 Uhr trotz Minijob anwesend wären. Und mal sind es pro Angestellte und Tag 8 Kunden, dann mal wieder 5 Kunden, dann mal nur 2 Kunden............. Und die Kunden lassen sich fast immer 1 Stunde lang massieren und dafür gibts wie gesagt in meiner Region 12 Euro.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das System und die Geschäftsidee "Thaimassage" nur illegal funktioniert aus verschiedenen Gründen. Häufig werden die Frauen nicht einmal wenigstens mit 450 Euro als Minijob angemeldet, sondern oft nur mit zum Beispiel 300 Euro, weil das für den Massagebesitzer billiger ist! Obwohl also schon illegal schwarz gearbeitet wird, ist mancher Massagebesitzer tatsächlich so dreist und will hier auch noch sparen. Ach ja, selbst wenn man wollte, könnte man gar nicht so viele Frauen für einen Mini- oder Midijob einstellen, wie man für legale Arbeit bräuchte, da gute Kräfte nicht an jeder Ecke zu finden sind.

    Zum Schluß meiner Ausführungen noch die Anmerkung, dass es sicherlich in Deutschland auch Ausnahmen gibt und die Frauen eventuell auch legal beschäftigt werden, aber weiter verbreitet ist sicherlich die illegale Variante.
    es gäbe , wie schon von Dir angedeutet, zwar auch die Möglichkeit sich selbst als Masseurin in etwa Richtung Gewerbe/Selbstständige Tätigkeit / Kleinunternehmer unter zu bringen , doch fehlt den meisten thailändischen Frauen dann die entsprechende Unterstützung bei dieser Thematik oder der eigene Deutsche Ehemann fängt an massiv zu blocken wenn ihm bewusst wird , dass dann möglicherweise die Einnahmen der Ehefrau im Zuge der Einkommenssteuerveranlagung mit erscheinen sollen . Ebenfalls sind Folgefragen wie z.B. die oft vorzufindende KV Mitversicherung über den Ehemann nicht außer acht zu lassen .

    Das führt dann tatsächlich in aller Regel zu der von Dir beschriebenen Minijob-Lüge .

    Hab ja schon in diesem anderen Thread wo eine Massage in Freiburg verkauft werden soll darauf hingewiesen , dass man sich zu aller erst mal über Theorie und Praxis ein Bild verschaffen sollte .......denn wenn die Finanzbehörde erst mal eine Plausibilitätsprüfung zu Ungunsten des Betreibers durchführt ....na dann wirds aber mal so richtig lustig .....

  8. #27
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    ich bin seit 34 Jahren selbstständig und kann nur den Kopf schütteln über das was ich hier lese.

    Man kann auch als Selbstständiger freiwillig den Mindest-Satz an Rente in die staatliche Rentenkasse zahlen, es hindert einen niemand daran !

    so habe ich es gemacht, auch um 8 Jahre sozialversicherungspflichtige Tätigleit nicht zu verlieren. Mein Rentenanspruch beträgt heute stolze 720.- Euro im Monat.

    Da gehts mir nicht nur um die Höhe der Rente, sondern auch das beruhigende Gefühl, da in der Gesetzlichen Krankenkasse verblieben, ich als Rentner mit 80.- Euro im Monat dabei bin !

    So schlau wie die Mehrheit hier bin ich gottseidank nicht.
    .
    Ich gratuliere dir Nicht nur wegen deinem jetzigen Rentenanspruch, sondern auch wegen dem Verbleib in der gesetzlichen KV!

    Doch leider sind nicht alle so schlau und haben Fehler gemacht. Das Thema: „eigene Thaimassage“ eröffnen, hat so manchen bis dato vernünftigen Ehemann an seine Nervengrenzen gebracht. Da wurden oder werden Massagen eröffnet, die sich zwar irgendwie tragen, aber dennoch für eine wahre Existenz nicht taugen. Auf den ersten Blick ja, doch schaut man etwas tiefer, dann sieht’s schon deutlich negativer aus. Viele Thais, sehen nur das Heute und denken nicht an Morgen, halt Thailandfeeling. Ein Feeling, was sich später absolut negativ auswirkt. Auch ein Feeling, was oft der Gatte seiner Frau nicht klarmachen kann und im Falle eines Falles zu Ungunsten des Mannes ausgelegt wird, obwohl er versucht hat, darauf hinzuweisen. Wer letztendlich der Dumme, oder Gesamtverlierer ist, kann man sich schon ausdenken.

  9. #28
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    Ich korrigiere mich

    Mit einem Mindestbeitrag weiter zu wachsen ist nach 1964 geborenen versagt.
    Sonst hätte ich mich nach Ablauf der 216 Monate nicht komplett befreien lassen aber natürlich trotzdem
    Privates abgeschlossen, was heutzutage leider auch keine Rendite mehr bringt.

    Du musst dich nochmal korrgieren- jeder Beitrag der an die GRV gezahlt wird erhöht den Rentenanspruch. Selbst unser Sohn- als Zeitungsausträger taschengeldverdienend hat schon eigene Rentenpunkte (allerdings nur 0,.....) auf seinem Konto. Diese gibt es sogar wenn man keinen eigenen Beitragaanteil zahlt nur aus dem Arbeitgeberanteil des Minijobs.

  10. #29
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Du musst dich nochmal korrgieren- jeder Beitrag der an die GRV gezahlt wird erhöht den Rentenanspruch. Selbst unser Sohn- als Zeitungsausträger taschengeldverdienend hat schon eigene Rentenpunkte (allerdings nur 0,.....) auf seinem Konto. Diese gibt es sogar wenn man keinen eigenen Beitragaanteil zahlt nur aus dem Arbeitgeberanteil des Minijobs.
    Das stimmt nicht. Wenn nur der Arbeitgeber einen Beitrag im Minijob zahlt, dann erwirbt der Minijobber keine Rentenansprüche.

  11. #30
    Avatar von Eutropis

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    Michael59

    Ist das so schwer. Kein Selbstständiger wird den vollen Beitrag zahlen bezogen auf sein Einkommen,
    sobald er sich befreien lassen kann.
    Und weniger als den vollen Beitrag geht eben für die Jüngeren nicht mehr.
    Da lässt sich Geld leichter verbrennen als so.
    Ist das so schwer zu verstehen ? Ein Taschengeld - Zeitungsausträger hat jetzt auch wenig mit
    selbstständigen Handwerkern / innen zu tun.

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