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Schulprojekt

Erstellt von Nadine, 09.04.2012, 13:01 Uhr · 48 Antworten · 3.103 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von DisainaM

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    wer im Alter ohne Familie und Arm sich durchschlagen muss,
    kann sich ja mal folgende Fotos ansehen
    Bangkok - Bangkok von Transformer - Fotograf | fotocommunity

    Das Vorsorgedenken in Form einer privaten Altersabsicherung ist in Thailand nicht sehr verbreitet,
    man versucht die Bevölkerung in Form von Schockwerbung darauf aufmerksam zu machen.


  2.  
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  3. #12
    Avatar von Nadine

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    das video ist ganz schön traurig

  4. #13
    KKC
    Avatar von KKC

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    Das schon, aber auch in englisch.
    Gibt es auch eine Thai-Version?
    Erst dann finde ich das Ganze glaubhaft.

  5. #14
    Avatar von waanjai_2

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    Schau auch 'mal hier hinein:
    http://www.nittaya.de/treffpunkt-16/...tml#post969938

  6. #15
    Avatar von Nadine

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    @waanjai
    dankeschön

  7. #16
    Avatar von jai po

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    Eltern, Kinder und Enkel leben immer noch unter einem Dach

    Altersversorgung in Thailand / Ältere werden geachtet

    Von Khun Daeng

    Altersheime spielen in Thailand keine Rolle. Alte Menschen leben normalerweise mit ihren Kindern zusammen. Die meisten Thais sehen es immer noch als wichtige Aufgabe an, ihre Eltern zu versorgen, wenn sie alt sind. Oft leben noch drei Generationen unter einem Dach, weil im Zusammenleben mehr Vorteile als Nachteile gesehen werden.
    Die Kleinsten können so erfahren, wie man mit Eltern und Grosseltern umzugehen hat. Und die Grosseltern helfen der Familie, solange sie gesund sind. So kochen sie und schauen nach den Enkelkindern und werden im Alltag wirklich gebraucht.
    Einige Thais glauben, die alten Menschen würden länger leben, wenn sie mit ihren Enkelkindern zusammen sind. Die natürliche Reinheit der Kinder und ihre Lebhaftigkeit seien wie Vitamine, die die Seele der alten Menschen erfrischen.
    In Thailand gibt es keine Versicherung für eine Altersrente, es sei denn, man schliesst privat eine ab. Berufstätige geben nach Möglichkeit von ihrem Einkommen freiwillig etwa 10 bis 40 Prozent für die Altersversorgung aus - jedoch nicht für sich selbst, sondern für die Eltern. So können z. B. auch Krankenpflegerinnen für die pflegebedürftigen Eltern engagiert werden.
    Die Haltung, die Eltern zu ehren und für sie zu sorgen, wenn sie alt sind, kommt aus der buddhistischen Lehre. Buddha betonte die Dankbarkeit (katanyu) gegenüber dem Geber, und ganz besonders gegenüber den Eltern, die den Kindern das Leben geschenkt haben.
    Thais betrachten Mutter und Vater als ihre Heiligen. Die Eltern hatten ja grosse Mühe und opferten sich für das Wohlergehen und die gute Entwicklung ihrer Kinder auf. Wird von oder zu den Eltern gesprochen, sollte man möglichst immer die Höflichkeitsform „Khun Phor“ (Herr Vater) oder „Khun Mae“ (Frau Mutter) verwenden.
    Auf die Frage: „Würden Sie Ihre Eltern unterstützen, auch wenn diese Sie in Ihrer Kindheit vernachlässigt hätten?“, antworten die meisten Thais mit „Ja“. Und sie begründen es damit, dass sie schliesslich ihr ganzes Dasein, ihren Körper, ihre Charaktereigenschaften den Eltern verdanken. Ohne Mutter und Vater gäbe es kein Menschenleben. Deshalb sind Eltern und Vorfahren und überhaupt ältere Menschen in Thailand sehr geachtet.
    Kindern wird schon in frühestem Alter beigebracht, Erwachsene mit einem Wai (Respektgeste) zu grüssen und sich beim Vorbeigehen demütig zu beugen. Ausländer kennen diese Sitte nicht und denken deshalb manchmal, das gebeugt laufende Kind könnte vielleicht Bauchschmerzen haben.
    Am Songkranfest, dem thailändischen Neujahrsfest, werden die alten Menschen geehrt: rodnam - damhua= mit Wasser begiessen - Segen erteilen. Der Neujahrstag beginnt mit der Würdigung Buddhas. Die Buddha-Statue wird mit Jasmingirlanden (Symbol für Respekt) geschmückt und mit einem Parfumgemisch begossen. Gebete begleiten diese Geste. Danach werden Grosseltern, Eltern, Onkel, Tanten, oft auch Senioren in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis besucht. Die Jungen erweisen ihre Dankbarkeit gegenüber den Alten, indem sie ihnen parfümiertes Wasser tropfenweise über die Hände giessen. Danach empfangen die jungen Menschen die Segenswünsche der Alten. So beglückwünschen sie die Jungen beispielsweise zu ihrem Aufstieg und erhoffen für sie Gesundheit, Glück und weiteren Erfolg. Sollten die Eltern oder Grosseltern nicht mehr am Leben sein, werden ihre Urnen mit Jasmingirlanden geschmückt und von den Mönchen gesegnet.
    Warum ist es so wichtig, Segenswünsche von älteren Menschen und insbesondere von den Eltern zu erhalten? Weil die Worte der Eltern heilig sind. Ihre Segensworte, in Liebe gesprochen, haben eine grosse Kraft und einen starken Einfluss auf die Kinder. Menschen, die ihre Eltern vergessen, sie im Stich lassen oder sie gekränkt haben, so glauben die Thais, werden keinen Aufstieg im Leben haben. Ohne die Segenswünsche der Eltern bleiben die Wege zu Glück und Erfolg versperrt.

    DER FARANG

  8. #17
    Avatar von siamthai1

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    tag jaipo

    das ist richtig ! aber um das alles hautnah zu sehen und zu erleben muss man nur mit , und unter den thais leben da kriegt man das alles mit.

  9. #18
    Avatar von Teddy

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    Hallo Nadine, in Thailand gibt es auch Altenheime, diese sind jedoch nur für sehr betuchte Menschen bezahlbar. Ist in der Familie ein Beamter, so sind die Eltern dessen abgesichert.
    Sonst in der bäuerlichen Umgebung ist die Familie für die Versorgung der Eltern zuständig. Ist Farmland vorhanden, so wird dieses entsprechend aufgeteilt, die Eltern behalten einen Teil, diesen bekommt dann das Kind, das die Eltern im Alter pflegt zusätzlich. So zumindest war es bei der Familie meiner Gattin.
    Es gibt natürlich auch Versicherungen, doch hierzu muss man erst einmal das Geld haben um die Beiträge zu bezahlen.
    Vermutlich ist dies auch ein Grund, warum soviele Thais einen ausländischen Partner suchen. So ist die Familie in der Regel gut abgesichert.
    Bildung ist in Thailand noch etwas im Rückstand, hier ist noch Aufholbedarf. Die Hochschulen müssen von den Studenten oder Familienangehörigen getragen werden. So ist auch wieder das Geld das Manko, ein ewiger Kreislauf.
    Zu wünschen wäre es, wenn die Kinder, die in einer Farangehe wohnen, eine gute Ausbildung bekommen. Nicht jeder ist seines Glückes Schmied !!

  10. #19
    Avatar von Nadine

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    echt gute beiträge habe gar nicht damit gerechnet, so viel gute info zu bekommen wunderbar ))))

  11. #20
    Avatar von siamthai1

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    tag nadine

    bei uns werden sie geholfen !

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