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Schock! Ein Euro nur noch 44 Baht...

Erstellt von walt., 26.01.2007, 08:47 Uhr · 136 Antworten · 18.422 Aufrufe

  1. #111
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Und man schaue sich doch mal den hetigen Kurs an. Gestern stand der Kurs bei 38,4. Heute ist er rasant auf 38,7 angestiegen. Hätte als gestern jemand 1 Mio Euro gekauft, könnte er diese heute verkaufen und hätte einen Gewinn von 0,3 Mio. THB, also 300.000 THB, also und rund 775 EUR gemacht! Kein schlechter Tagesverdienst.
    Der Notenankaufkurs fuer den Euro steht heute bei der Bangkok Bank bei THB 37,93 und der Verkauf bei THB 40,88750. Meinst Du nicht, dass Du da eine Milchmaedchenrechnung aufstellst.

    Auch bezueglich Schwankungen durch Waehrungsspekulationen? Es geht hier nicht um Peanussummen von 1 Million Euro sondern wenn dann muesste man schon mit Milliarden pokern. Wer pokert jedoch bei der derzeitigen ungewissen Lage mit Milliarden. Hattest Du nicht erwaehnt, dass Du kein Glueckspieler seist.

    Kann mir nicht helfen, aber irgendwie kommen mir Deine Ansichten bezueglich der Finanzmaerkte sehr naiv vor. Sag, wenn Du in der Lage waerst 1 Milliarde Euro zu kaufen, wuerdest Du dies heute tuen, rein unter dem Gesichtspunkt, dass die Maerkte einfach schwanken und man somit immer nur Geld verdienen und nicht verlieren kann.

    Manch einer ist bei den Finanzspekulationen auch schon pleite gegangen und die Wahrscheinlichkeit beim Spekulationsgeschaeft ist meiner Ansicht nach hoeher dabei zu verlieren als massiv zu gewinnen. Falls nicht, dann waere es sehr einfach fuer Jedermann Geld hiermit zu verdienen. Nicht erstaunlich, dass soviele Profis bei der Lehmann Pleite so Federn lassen mussten. Sind dies nun einfach Idioten, wo sie doch eigentlich so leicht Geld verdienen koennten?

    Wieso benoetigten die spanischen Banken einen bailout? Die muessten doch eigentlich Geld wie Heu haben und eigentlich duerfte es doch auch gar nicht diese Eurokrise geben. Griechenland haette einfach nur Euros kaufen muessen, warten bis der Kurs steigt und dann mit Gewinn verkaufen. Dann wuerden alle Griechen Sportwagen fahren und keinen "Rettungsschirm" benoetigen.

    Der Markt reagiert oftmals sehr schwerfaellig, so ein bisschen wie ein Ozeanriese auf ein Drehen am Steuerrad, und -zig Milliarden An- oder Verkaeufe machen sich vielleicht mit ein paar .Punkten bemerkbar oder auch nicht, weil da auf einmal eine unberechenbare Komponente eingetreten ist. Da hat jemand vielleicht Euros en masse gekauft, aber jemand anderes hat sich just von seinen Bestaenden getrennt und anstatt, dass nun die Waehrung steigt, faellt sie.

    Deine einzige "Sicherheit" ist anscheinend derzeit, dass Schwankungen ganz normal sind und die Maerkte es schon richten werden. Dennoch kann bereits morgen schon die Hiobsbotschaft kommen, dass ein weiteres Euroland eine Finanzspritze braucht. Ist dieses Deutschland, dann hast Du mit der Spekulation verspielt und bist ueber Nacht vom Milliardaer zum Bettelmann geworden. Das kann nicht nur Privatpersonen passieren sondern auch Firmen, Banken, ganzen Laendern. Naemlich dann, wenn sie auf einer Treibsandbasis spekuliert haben und Milchmaedchenrechnungen veranstalten. Wie damals z. B. Japan. Das finananzstaerkste Land war eigentlich gar nicht so finanzstark sondern wenn man mal richtig schaute, war es stattdessen kurz vor dem Bankrott weil ein Finanzkartenhaus zusammenbrach.

    Schau mal hier: Versandhändler Neckermann ist pleite - SPIEGEL ONLINE

    Ist Sun Capital vom wilden Affen gebissen kein Geld mehr geben zu wollen? Die schneiden sich doch in's eigene Fleisch, die Deppen.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von PonyXX

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen


    0,3 Mio. THB, also 300.000 THB, also und rund 775 EUR gemacht! Kein schlechter Tagesverdienst.
    Hast du da nicht irgendwo eine Null vergessen.Außerdem 775 EUR Gewinn bei einem Einsatz von 1 mio.EUR ist ein schlechter Kurs.

  4. #113
    Avatar von Socrates010160

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    Wenn jemand 1 Milliarde anlegen wollte, würde ich ihm raten, die Esso Deutschland GmbH. zu kaufen. Exxon Amerika möchte sich aus dem deutschen Markt zurück ziehen und versucht seit langem ihre Esso Deutschland GmbH für diesen Preis zu verkaufen... der Gewinn von Esso Deutschland lag im letzten Jahr bei 865 Millionen €, womit sich diese Investition bereits nach 1,5 Jahren amortisiert hätte...

  5. #114
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Wenn jemand 1 Milliarde anlegen wollte, würde ich ihm raten, die Esso Deutschland GmbH. zu kaufen. Exxon Amerika möchte sich aus dem deutschen Markt zurück ziehen und versucht seit langem ihre Esso Deutschland GmbH für diesen Preis zu verkaufen... der Gewinn von Esso Deutschland lag im letzten Jahr bei 865 Millionen €, womit sich diese Investition bereits nach 1,5 Jahren amortisiert hätte...
    Man sollte aber noch ein paar Milliarden auf der Seite haben um die Renovierungen der eigenen Tankstellen in Angriff zu nehmen...haben einen riesigen Investitionsstau. Alleine die Sanierungen der Tankanlagen können pro Standort in die Millionen gehen. Exxon hat dies wohl endlich erkannt...

  6. #115
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Chinchuk Beitrag anzeigen
    Als die Asienkrise einsetzte, fiel der Baht von ca. 36-38 auf 50-55 zum Euro. Wer davor in Baht angelegt hat war abgeduscht und hat sowas nie wieder gemacht.
    Wer damals von der 'kalten Dusche' richtig wach wurde und angefangen hat nachzudenken konnte binnen weniger Jahre wieder im PLUS sein.

    1. Die Zinsen waren zeitweilig bei 15.5%

    2. Die Aktien waren ordentlich gefallen

    3. Die Immobilien-Preise waren ebenso gefallen

    Da es mich 1997 kalt erwischt hatte war meine Motivation enorm gestiegen keinen Verlust zu realisieren. Es ist mir auch gelungen, durch die Kombination der 3

    vorgenannten Punkte.

    Anfang 2003 war bei mir alles wieder im saftig-gruenen Bereich. Also, mit Geduld und ordentlich Spucke kommt man auch wieder auf die Beine...

  7. #116
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Man sollte aber noch ein paar Milliarden auf der Seite haben um die Renovierungen der eigenen Tankstellen in Angriff zu nehmen...haben einen riesigen Investitionsstau. Alleine die Sanierungen der Tankanlagen können pro Standort in die Millionen gehen. Exxon hat dies wohl endlich erkannt...
    Investitionsstau ist sicherlich vorhanden. Doch das Tankstellennetz besteht zu 50 % aus Eigentümern. Den meisten davon hat man in den letzten Jahren die Tanks aufs Auge gedrückt. Esso selbst betreibt 200 Tankstellen, die gewinnstärksten unter der Tochterfirma ROC in Eigenregie. Dort wurde in den vergangenen 5 Jahren alles saniert. Lediglich in die verbleibenden rund 500 Pachtstationen müsste investiert werden. Da dabei jedoch viele kleine "Krücken" darunter sind, sollte man die nach kaufmännischen Gesichtspunkten besser schliessen. Eine Sanierung der Tanks ist bei den wenigsten Stationen notwendig. Die Sanierung würde je nach Grösse keine Millionen, sondern ca. 100.000 €, je nach Standort, kosten.

    Der Grund weshalb Exxon seine Tankstellennetze in Europa nach und nach aufgibt ist recht einfach: früher musste Exxon Absatzmärkte für sein Upstreamgeschäft finden...das sog. Downstreaming übernahmen Jahrzehnte lang die Tankstellennetze. Diese kosten jedoch Geld und vermiesen letztendlich die Gewinne von Exxon, da die Investitionen nicht die gleichhohen Renditen abwerfen, wie der reine Handel mit Rohöl und Fertigprodukten.

    Heute ist die Nachfrage nach Rohöl und Fertigprodukten derart gestiegen, dass Exxon ohne eigene Netze mehr Gewinne realisieren könnte, als mit.

    Ausserdem haben sich die Interessen von Exxon in den vergangenen 5 Jahren geändert. Da die Gasvorkommen noch Jahrhunderte länger reichen als die Ölvorkommen, investiert Exxon in immer mehr Gasfelder oder kauft Firmen auf, die Anteile an Gasfeldern besitzen.

    Die Esso Schweiz wurde vor 1 Jahr an das aserbaidschanische Unternehmen "Socar" verkauft... und ich denke, Deutschland wird bald den gleichen Weg gehen... ausser es leiht mir jemand 1 Milliarde €...

  8. #117
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    ausser es leiht mir jemand 1 Milliarde €...
    Frag doch mal das Merkel, alter Grieche

  9. #118
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Frag doch mal das Merkel, alter Grieche
    Du meinst, wenn sie schon mit den Milliarden um sich wirft, käme es auf diese eine für mich auch nicht mehr an... ist ein guter Gedanke, MadMac... doch auch wenn ich alle Hosentaschen umkremple, reichen die Sicherheiten noch nicht mal für 1 %... damit könnte ich die Zinsen für 1 Jahr abdecken, wenn ich den gleichen Zinssatz erhalte, wie die Banken.....

  10. #119
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    doch auch wenn ich alle Hosentaschen umkremple, reichen die Sicherheiten noch nicht mal für 1 %... damit könnte ich die Zinsen für 1 Jahr abdecken,
    Das würde bedeuten, das Du 10 Mio. auf der hohen Kante hast, als Sicherheiten.. Warum machst Du dir dann Gedanken, über Deine Krankenversicherung? Damit kannst Du es Dir doch mehr als gut gehen lassen, im LOS!


    ps.: aber nur, wenn ich mich nicht verrechnet habe.......

  11. #120
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Der Notenankaufkurs fuer den Euro steht heute bei der Bangkok Bank bei THB 37,93 und der Verkauf bei THB 40,88750. Meinst Du nicht, dass Du da eine Milchmaedchenrechnung aufstellst.

    Auch bezueglich Schwankungen durch Waehrungsspekulationen?
    Also es gibt ja diese schönen Minianwendungen auf dem Desktop von Windows 7. Und da habe ich ständig den Währungsrechner EUR/THB laufen. Dadurch habe ich eine vergleichbare Basis, unabhängig nun, welche Bank mehr zahlt oder einkauft. Auch wenn die Realkaufwerte bei Banken anders sind, bleibt damit ja die Vergleichbarkeit bestehen (nur dann eben auf etwas geringerem Niveau).

    Und mittlerweile ist ja auch bekannt, warum der Euro eine verhältnismäßig großen Sprung am Donnerstag gemacht hat. Egal,w as Staaten so planen, Rettungsschirme spannen etc.... Das tangiert die Anleger recht wenig. Aber am Donnerstag hat die EZB Tacheles geredet und sich klar gemacht, dass sie alles tun wird, um den Euro zu retten. Und das heißt konkret, dass sie wieder Staatsanleihen von sogenannten Krisenstaaten kaufen werden. Und schwupps stieg der Kurs um 0,7 THB binnen weniger Stunden.

    Und das belegt ja, wie die Sache nun mal läuft. Staatliche Einflüsse sind nur sehr gering. Die Anleger vertrauen eben lieber dem Markt selbst, in diesem Fall der EZB als Teil davon.

    Das ganze ist ein Spiel - nichst anderes. Großes Poker, bei dem man einfach die Nerven bewahren muss. Es geht nicht nur um Glück oder Fakten. Es ist sehr viel Psychologie dabei.

    Du hast ja auch wieder zum Ausdruck gebracht, dass es bei der Lehmann-Pleite nur Verluste gab. Oder nach dem Platzen der Internet-Blase, nach 9/11 etc... Ja, es gab viele Verluste. Doch wo Verluste sind, gibt es genauso Gewinne. Das Geld muss ja irgendwo bleiben. Geredet wird aber nur über die Pleiten. Die Gewinner sieht keiner. Aber selbst Gregor Gysi ist nun aufgefallen, dass sich die Zahl der Millionäre in Deutschland in den letzten Jahren während der "Krise" erhöht hat.

    Im Devisen- und Aktienmarkt gibt es immer wieder Verlierer. Aber es geht doch um langfristige Gewinne. Ist auch wie beim Poker. Gute Spieler verlieren zwar 10 mal im Jahr, aber dafür gewinnen sie auch 50 mal. Soll auch heißen: es sind eher die Zocker, die gewinnen. Sicherheitsbewusste oder die Einmalanleger (wie damals bei der Volksaktie T-Online, die um 90% einbrach) sind eher die Verlierer oder Kaum-Gewinner.

    Irgendwann wurde das Spiel halt mal gestartet. Seit es Börsen gibt bleibt einem ja gar nichst anderes übrig, als mitzuspielen. Sonst wird man selbst zum Spielball und wird nur getreten. Also selbst man kein Spieler sein will, wäre es ratsam, mitzuspielen.
    Und da muss man eben einen kühlen Kopf behalten, keine Panik haben und immer den richtigen Zeitpunkt finden, um zu investieren oder sich von etwas zu trennen. Dazu braucht man aber auch Zeit, um sich zu informieren und reagieren zu können. Oder man benötigt ein finanzielles Polster, um auch mal ein paar negative Jahre überstehen zu können.

    Das sind Dinge, die dringend in Schulen vermittelt werden sollten, um eben seinen Lebensstil schon als Kind entsprechend anpassen zu können. Doch in Schulen scheint es ja wichtiger zu sein, das Liebesspiel von fleischfressenden Pflanzen zu lehren oder wann Alexander der Große mal wieder Völker zerstört hat.

    Schuld an den ganzen Pleiten ist also das Bildungssystem.
    Oder man gibt diesen ganzen Spekulationsmarkt komplett auf, d.h. Schließung aller Börsen. Doch das ist wohl eine Illusion.

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