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Sars !

Erstellt von Thaistar, 01.04.2003, 21:45 Uhr · 134 Antworten · 6.387 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Sars !

    Hallo Mac!
    Habe gerade in den Nachrichten gehört ,dass euer Präsident in Singapore der Sache nicht mehr gewachsen ist und den Notstand ausgerufen hat.
    Täglich steigende Daten.

    SARS soll ja schon im November in Hongkong aufgetreten sei ,als ich gerade dort war.

    Gruss

    Otto

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Didel

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    Re: Sars !

    Gibts was neues :???:
    Wird es jetzt wieder besser oder lasen nur die Horrorberichte nach?
    Wie sieht es aus vor Ort in Thailand oder am Flughafen.


    Gruss Didel

  4. #83
    Festus
    Avatar von Festus

    Re: Sars !

    zum Einen lässt die Berichterstattung langsam nach - die Presse verdient ja derzeit nicht unbedingt damit, solange sich nichts neues tut,

    also hier: die Erkrankungsrate noch schneller steigt, oder andere Länder auch Maßnahmen ergreifen müssen.


    Leider mein Tip: Wort des Jahres 2003 "SARS",

    denn da kommt noch weitaus mehr ...

  5. #84
    Avatar von Didel

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    Re: Sars !

    Das "Schwere akute respiratorische Syndrom"- abgekürzt SARS - ist die vorläufige Bezeichnung für eine neue Infektionskrankheit, die zu einer schweren Lungenentzündung führen kann.

    Vorgeschichte
    Im November 2002 wurden in der südchinesischen Provinz Guangdong erstmals Atemwegserkrankungen mit schweren Lungenentzündungen beobachtet, die sich rasch ausbreiteten und im Februar 2003 auf das benachbarte Hongkong, später auch auf andere Provinzen und Länder übergriffen. Seither sind zahlreiche Krankheits- und Verdachtsfälle bei Reisenden aus Südostasien und deren Kontakpersonen beobachtet worden, auch in Europa und Amerika.
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    Krankheitsbild
    Nach einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch) von 2 - 7, maximal 10 Tagen beginnt das Krankheitsbild mit Fieber sowie einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens mit Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und trockenem Husten. Seltener kommt es zu Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Auswurf, Halsschmerzen, Schnupfen oder Durchfall. Die meisten Patienten entwickeln eine Lungenentzündung, die in 10 - 20% der Fälle schwer verlaufen kann, wobei die kritische Phase am Ende der ersten Woche liegt. Die Sterblichkeit wird mit 3-5% angegeben. Besonders gefährdet sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Intensivmedizinische Maßnahmen haben sich als sehr hilfreich erwiesen. Eine ursächliche Behandlung (Antibiotika) ist derzeit nicht möglich.

    Erreger und Übertragung
    Als Erreger wurde ein neues Virus aus der Familie der sog. "Coronaviren" identifiziert; es erhielt den Namen "SARS-Virus".

    SARS wird von Mensch zu Mensch vorwiegend auf dem Atemwege ("Tröpfcheninfektion") übertragen; die Infektion setzt in der Regel einen engen Kontakt ("face to face") voraus. Die meisten Ansteckungen fanden daher im medizinischen Pflegebereich und der Familien- bzw. Wohngemeinschaft statt. In Einzelfällen wurden Übertragungen bei weniger engen Kontakten z.B. im Hotel oder Flugzeug beobachtet. Andere Infektionswege wie z.B. durch Schmierinfektionen, über Abwässer oder durch Tiere werden diskutiert, sind aber bisher nicht bewiesen.

    Befallsgebiete ("affected areas")
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sog. Befallsgebiete ("affected areas") definiert. Dabei handelt es sich um eine Region, aus der das betreffende Land eine örtliche Übertragung von SARS gemeldet hat. Nach dieser Defininition gibt es derzeit folgende Befallsgebiete:

    Land Region
    China Guangdong-Provinz,
    Hongkong spez.Verw. Einheit,
    Peking, Shanxi, innere Mongolei
    Großbritannien London*
    Kanada Toronto
    Singapur Singapur
    Taiwan Taiwan*
    USA nicht gemeldet*
    Vietnam Hanoi


    *Befallsgebiet mit begrenzter lokaler Übertragung ausschließlich durch engen Mensch zu Mensch-Kontakt ohne Nachweis einer internationalen Ausbreitung von dieser Region nach dem 15.März 2003.

    Falldefinition
    Zur Vereinheitlichung der weltweiten Erfassung des SARS hat die WHO folgende Falldefinition erstellt:

    Verdachtsfall
    Eine Person, die folgende Beschwerden hat:
    Hohes Fieber (> 38° C) und Husten oder Atembeschwerden
    und auf die eine oder mehrere der folgenden Angaben innerhalb der 10 Tage vor Beginn der Symptome zutreffen:
    Enger Kontakt mit einem verdächtigen oder wahrscheinlichen Fall von SARS
    Reise in ein SARS-Befallsgebiet
    Wohnsitz in einem SARS Befallsgebiet
    Wahrscheinlicher Fall
    ein Verdachtsfall
    nachgewiesener Lungenentzündung

    oder
    Tod an einer ungeklärten Atemwegserkrankung
    Reisende, auf die diese Angaben zutreffen, müssen im internationalen Reiseverkehr derzeit mit verschärften Kontroll- und ggf. Quarantänemaßnahmen rechnen.


    Hinweise für Reisende
    Generell ist es im internationalen Reiseverkehr derzeit überall möglich, auf irgendeine Weise mit Problemen des SARS konfrontiert zu werden.

    Was Sie beachten sollten
    Seit dem 2.April empfiehlt die WHO, Reisen nach Hongkong und Guangdong, die nicht unbedingt notwendig sind, zu verschieben. Andere Destinationen sowie der Transitverkehr über die internationalen Flughäfen sind von dieser Reisewarnung nicht betroffen.

    Bei Reisen in Länder mit SARS-Befallsgebieten (s.o.) müssen Sie in der Regel im Flugzeug bzw. bei der Ein- und Ausreise eine schriftliche Gesundheitserklärung abgeben, daß auf Sie keine der oben unter "Falldefinition" genannten Angaben zutrifft. Rechnen Sie im Reiseverkehr mit diesen Ländern immer mit verschärften Kontrollmaßnahmen und planen Sie entsprechende Zeitverluste ein.


    Was Ihnen passieren kann
    Unabhängig von Ihrer Gesundheitserklärung können Sie bei der Ein- und Ausreise kontrolliert und ggf. untersucht werden. Bei verdächtigen Krankheitserscheinungen können Sie von den örtlichen Behörden nach den dort geltenden Bestimmungen, d.h. auch zwangsweise, in Quarantäne genommen werden.

    Wenn Sie auf einem Flug aus einem Land mit Befallsgebieten verdächtige Krankheitszeichen haben oder entwickeln, sind die Fluggesellschaften angewiesen, Sie im Rahmen der Möglichkeiten an Bord abzusondern und sie am Zielflughafen den zuständigen Gesundheitsbehörden zu übergeben.

    Wenn Sie im Flugzeug mit einer krankheitsverdächtigen Person Kontakt hatten, werden Ihre persönlichen Daten erfaßt, aus denen hervorgehen muß, wo sie sich während der folgenden zwei Wochen aufhalten. Die Behörden können Ihnen bei der Einreise diesbezügliche Auflagen machen. Erkranken sie in dieser Zeit, sollten Sie unter Hinweis auf den SARS-Kontakt sofort einen Arzt aufsuchen.

    Kranke Personen sollten allein aus diesen Gründen eine Reise in die betroffenen Länder unterlassen.


    Was Sie tun können
    Die folgenden Ratschläge können nach jetzigem Kenntnisstand bei einer Reise in ein Befallsgebiet das SARS-Risiko nicht völlig verhindern, aber erheblich mindern:
    Halten Sie sich von allen Menschenansammlungen fern;
    vermeiden Sie nahe Kontakte mit anderen Menschen auf engem Raum, wie z.B. in Verkehrsmitteln, Fahrstühlen etc.
    beschränken Sie jegliche Kommunikation auf das notwendige Maß;
    meiden Sie jeglichen Kontakt mit Kranken;
    führen Sie immer einen Mundschutz mit und legen Sie ihn bei Begegnungen mit krankheitsverdächtigen Personen sofort an;
    beachten Sie die üblichen Maßnahmen der allgemeinen Hygiene (Trinkwasser, Nahrung, Körperhygiene, speziell Händewaschen) besonders sorgfältig,
    vermeiden Sie Begrüßungszeremonien mit Handschlag oder Umarmung;
    Und wenn Sie sich krank fühlen?
    Achten Sie nach den Vorgaben der WHO auf folgende Zeichen:
    Fieber über 38° Celsius und
    Husten oder Atembeschwerden evtl. in Verbindung mit anderen Symptomen (s.unter Krankheitsbild) und
    Kontakt mit einem verdächtigen oder wahrscheinlichen SARS-Kranken oder Aufenthalt in einem Befallsgebiet innerhalb der letzten 10 Tage.
    Fallen Sie nicht in Panik! Suchen Sie möglichst rasch einen Arzt auf und weisen Sie ihn auf Ihren Verdacht hin. Sofern der Arzt andere Gründe für Ihre Beschwerden findet, ist der Verdacht auf ein SARS bereits so gut wie ausgeschlossen.

    ...und zuguter Letzt:
    Vorsicht ist gut - Angst ist schlecht!
    Reisen, auf denen man sich unterwegs laufend ängstigt, sollte man allein aus diesem Grund lieber unterlassen.



    gelesen bei Centrum für Reisemedizin

  6. #85
    Avatar von MadMac

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    Re: Sars !

    @Didel & Festus

    Glaubt nicht, dass die Berichterstattung nachlaesst. Vielleicht in DL und vielleicht im Nittaya, weil ich ein paar Tage wech war ....

    Heute stand hier jedenfalls ueberall auf den Titelseiten ein offener Brief des Premiers an alle "fellow Singaporeans". Er appelliert an alle vernuenftig zu sein und u.a. Quarantaeneanordnungen einzuhalten. Nachdem letztes Wochenende ein ganzer Grossmarkt Stubenarrest bekommen hat kein Wunder. Gleichzeitig wurde ein haerteres Vorgehen bei Missachtung angekuendigt. Halte ich fuer angemessen.

    Aktueller Stand soweit ich es mitbekommen habe:
    im Krankenhaus 41 (Intensivstation 19), 110 entlassen, 16 Tote, insgesamt 186 Krankheitsfaelle und 1798 unter Hausquarantaene.

    Nach der Schliessung des Gemuese-Grossmarktes duerfen Leute im Supermarkt nur noch Gemuese fuer 10$ einkaufen. Schueler bekommen alle ein Digitalthermometer geschenkt. Ab morgen fahren ausserdem alle Taxis mit runtergelassenen Scheiben und Aircon aus.

    Gruss,
    Mac

  7. #86
    Avatar von Jinjok

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    Re: Sars !

    Hallo MadMac
    Glaub ja nicht, daß die SARS-Berichterstattung hier nachläßt. Gerade habe ich in den heute-Nachrichten gesehen, daß China auf den Flughäfen jetzt Wärmebildkameras installiert hat. Wer da besonders hell auf den Screen erscheint, wird gleich rausgewunken. Also auch wenn mans eilig hat, immer schön dschai jen jen. Bloß nicht hetzen, sonnst hat man nachher erhöhte Temperatur und Puls.
    Jinjok

  8. #87
    Avatar von MadMac

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    Re: Sars !

    @Jinjok

    Wow...klingt nicht gut...hatte die letzten Tage nur begrenzt News in Malaysia und da war nur die Rede von den Waermescannern in Singapore. Sollen wohl an den zwei Land-Grenzuebergaengen installiert werden.

    Die Story ueber China iss komplett neu. Umsomehr besorgniserregend. Verdammte Vertuschungstaktik. Hinterher schlaegt es potenziert zurueck. Und wohl mittlerweile mit einer 10hoch2er-Potenz. Bisher war nur die Rede von 10fach hoeherer Rate...wenn ich das jetzt lese glaub ich eher an 100fach....

    Gruss,
    Mac

  9. #88
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Sars !

    Verdammte Vertuschungstaktik. Hinterher schlaegt es potenziert zurueck. , vorhin die RTL-Nachrichten gesehen, bei den Kommentaren würde ich mir wünschen, es würde was vertuscht werden.
    China legt die Zahlen offen und nach den Bildern zu urteilen treten wohl Einige die Flucht aus Peking an.
    Besonders ermutigend war die Festellung von Mutationen und die Prognosen über die zukünfigen Entwicklung.
    Gruß Sunnyboy
    (kein Freund einer Gesichtsmaske )

  10. #89
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Sars !

    Wie gefährlich ist SARS wirklich?




    22.4.2003 - Mittlerweile sind über 200 Menschen an dem Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (SARS) gestorben. Vor allem in Südostasien reagieren die Menschen panisch, tragen Atemschutzmasken und wollen nicht zur Arbeit gehen. Über die Gefahren des SARS sprach LIFELINE mit Prof. Tino F. Schwarz, Chefarzt am Zentrallabor des Krankenhauses der Stiftung Juliusspital in Würzburg.

    LIFELINE:
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Reisen nach Südostasien. Sollten Reisen auf jeden Fall abgesagt werden?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Dies ist davon abhängig, ob auch das Auswärtige Amt sich für eine Reisewarnung ausspricht. Es ist nicht anzunehmen, dass für jeden Reisenden ein gleiches Infektionsrisiko besteht; das ist abhängig von seiner Konstitution und insbesondere auch von der Art und Intensität der vermutlichen Kontakte. Insofern sollte die Entscheidung individuell gbetroffen werden. Man kann davon ausgehen, dass diese Epidemie in den nächsten Wochen den Höhepunkt erreicht und die Infektionsgefahr dann wieder gebannt ist.


    LIFELINE:
    Wie können sich die schützen, die z.B. beruflich reisen müssen?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Durch eine Atemschutzmaske lässt sich ein guter Schutz vor infektiösen, virushaltigen Tröpfchen erreichen. Allerdings sollte sie mit einer Schutzbrille kombiniert werden, da der Erreger auch über die Augen in den Körper eindringen kann. Die Übertragung kann zudem durch Schmierinfektion, insbesondere durch kontaminierte Hände (Händeschütteln!), erfolgen. Da der Erreger auch mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann, ist ein .....-oraler Übertragungsweg nicht auszuschließen. Dies ist insbesondere in asiatischen Großstädten wegen der eingeschränkten sanitären Anlagen möglicherweise auch von Bedeutung. Hygiene ist also besonders wichtig, um eine Ansteckung zu verhindern. Der beste Schutz lässt sich durch Meiden von engem Kontakt (U-Bahn, Bus etc.) zu anderen Menschen in Risikogebieten erreichen. Auf das Aufsuchen eines Krankenhauses in einem Risikogebiet sollte, wenn möglich, wegen einer besonders hohen Infektionsgefahr verzichtet werden.


    LIFELINE:
    Wie groß ist zurzeit tatsächlich die Gefahr, sich anzustecken?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    In Anbetracht der insgesamt niedrigen Fallzahlen bezogen auf die hohe Einwohnerdichte in asiatischen Großstädten und der Zeitdauer des Auftretens ist diese Infektion, etwa im Vergleich zur Influenza, eher als mittelgradig infektiös einzuschätzen. Daher halte ich den derzeitigen Aktionismus für nicht angemessen.


    LIFELINE:
    Wann besteht Verdacht für ein SARS, welche Symptome sind typisch?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Für die Verdachtsdiagnose eines SARS wird derzeit international eine Falldefinition verwendet. Danach ist ein Verdachtsfall anzunehmen, wenn der Beginn der Erkrankung nach dem 01.02.2003 war und Fieber über 38 Grad Celsius und eines oder mehrere respiratorische Symptome wie z.B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit und mindestens eine der folgenden Expositionen vorliegen: enger Kontakt innerhalb von zehn Tagen vor Beginn der Symptome mit einem wahrscheinlichen Fall für SARS oder Aufenthalt innerhalb von zehn Tagen vor Beginn der Symptome in einer Region, aus der Häufungen von SARS berichtet werden.


    LIFELINE:
    Wie lange dauert die Krankheit?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Nicht jeder Infektionsfall verläuft gleich schwer. Epidemiologische Untersuchungen werden sicher in nächster Zeit belegen, dass viele Menschen die Infektion nur mit leichten oder gar keinen Symptomen durchgemacht haben. Die Erkrankungsdauer ist sehr variabel und reicht von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen.


    LIFELINE:
    Gibt es ein Mittel gegen SARS?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Eine spezifische Behandlungsmöglichkeit steht für SARS bisher nicht zur Verfügung. Es können zurzeit nur die Symptome behandelt werden.


    LIFELINE:
    Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate?

    Prof. Tino F. Schwarz:
    Nach derzeitigen Statistiken beträgt sie etwa 3,5%. Allerdings sind in dieser Zahl infizierte Personen ohne Krankheitssymptome nicht eingeschlossen. Die Sterblichkeitsrate ist also wahrscheinlich noch geringer.

    Aus LIFELINE

  11. #90
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Sars !

    SARSfolgen:

    Die Investment-Bank Morgan Stanley hat Thailands wirtschaftliches Wachstums nach unter korrigiert. Für dieses Jahr sagen die Analysten nur noch ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber bisher 4 Prozent voraus. Morgan Stanley bezeichnet SARS als grösste Gefahr für die asiatische Wirtschaft seit der Krise in den Jahren 1997 bis 1998.

    • • •

    Abgeordnete des Parlaments und die Senatoren müssen alle für die nächsten drei Monate geplanten Auslandsreisen absagen.

    • • •

    Im Tiefseehafen Laem Chabang werden aus Hong Kong, Singapur, China, Taiwan und Vietnam kommende Schiffe zwar ent- und beladen, den Mannschaften ist aber jeder Landgang untersagt.

    • • •

    Strafgefangene müssen vorerst auf den Besuch von Familie und Freunden verzichten. Sobald die Lungenent- zündung unter Kontrolle ist, sollen in den Haftanstalten die üblichen Besuchszeiten wieder gelten.

    • • •

    Taiwans Ministerpräsident Yu Shyi-kun droht Bangkok, keine Landsleute mehr als Touristen nach Thailand zu lassen. Der Boykott werde so lange dauern, bis Thailand Taiwan von der Liste der SARS-Risikoländer gestrichen habe.

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