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Respekt und Verehrung

Erstellt von dutlek, 01.04.2007, 12:55 Uhr · 24 Antworten · 2.510 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Dieter1

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    Re: Respekt und Verehrung

    Ach herrjeh, ueber tiefempfundene religioese Gefuehle darf man sich halt nicht lustig machen :-).

    Mich wundert diese voellig humorlose Ausseinandersetzung mit dem Buddhismus, der eigentlich alles andere als humorlos ist.

  2.  
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  3. #12
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Respekt und Verehrung

    Mr_Luk

    kann mich gut erinnern, wäre auch gern dabei gewesen. Du musstest morgens anwesend sein, da war es einfach nicht möglich, mich auch noch in Chiang Mai abzuholen.

    War mir andererseits sehr recht, denn die Angelegenheit betraf ausschließlich Dich und Deine Familie. Dafür durfte ich nachmittags mit der Familie und Deinen Arbeitern feiern.

    @DisainaM spricht mir aus der Seele, wenn es um die Berührung dieser so ganz anderen Welt geht. Hatte mehrmals die Gelegenheit und durfte Empfindungen spüren, die tatsächlich kaum zu beschreiben sind, mich aber auf eine mir bis dahin unbekannte Weise berühren.

    Ein gutes Beispiel war das Tempelfest letztes Jahr zu Sonkran, mitten in Chaweng, zu dem mich Pook mitnahm und ich daraufhin die nächsten beiden Abende nochmal hin wollte, was wir dann auch taten. In meinem letzten Reisebericht fand dieser Teil eine besondere Erwähnung, natürlich mit Fotos.

    Karlheinz

  4. #13
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Respekt und Verehrung

    Neben dem Haus meiner Frau ist ein Wat. Ich hatte noch nie Probleme Mönchen meine Ehrebietung zu zeigen. Es gibt auch keinen "Zwang" dieses zu zeigen, sondern eine innerliche Einstellung meinerseits.

  5. #14
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Respekt und Verehrung

    bin nicht sicher ob ichs schon mal geschrieben habe
    folgende Situation: ChiangRai Hospital,Loddar liegt lang ausgestreckt auffe Pritsche zum Blutspenden da nimmt mir gegenueber ein Moench Platz der auch spenden moechte, irgendwann realisier ich das ich dem Moench die Sohlen meiner Schlappen zeige.Schreck lass nach, ich setz mich auf und lass die Beine seitlich von der Pritsche baumeln. Thumbs up und ein breites Grinsen des Moenches waren mein Lohn.
    Als Moench dann neben mir auf der Pritsche lag haben wir uns per Augenkontakt (Gestik und Mimik) unterhalten.
    Dieses Erlebnis moechte ich nicht missen

    Gruesse
    der
    Lothar aus Lembeck

  6. #15
    Avatar von x-pat

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    Re: Respekt und Verehrung

    Dieter: Mich wundert diese voellig humorlose Ausseinandersetzung mit dem Buddhismus...

    Ach, ich finde es eigentlich ganz lustig, wenn hier von hochnotpeinlichen Erlebnissen in Gegenwart von Mönchen berichtet wird. Es ist auch nicht ganz ohne Komik, zu sehen, wieviele Westler sich einen Zacken aus der Krone brechen, um sich eine Verbeugung vor einem Mönch oder einer Buddhastatue abzuringen.

    Für jene die an der Buddhismus Thematik interessiert sind, und tiefer einsteigen möchten, kann ich ein Kurzzeit-Retreat empfehlen, wie sie z.B. vom WFBY (http://www.wfby.org) angeboten werden. Dort lernt man auch das unkomplizierte Verneigen.

    Cheers, X-Pat

  7. #16
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Respekt und Verehrung

    Dieter, ich sehe solche Gefühle gar nicht als tief religiös, nicht einmal annähernd. Ich empfand und empfinde es als sehr menschlich - eine Art der Verbundenheit jenseits von Religion. Ich sehe es eher als eine Falle, "tief religiöse Schlüsse" aus derartigen Erlebnissen zu ziehen. Genauso für Denjenigen der sie erlebt, als für den Aussenstehenden, der sich seinen Reim macht ohne je ähnliches erlebt zu haben.

    Oder noch irregeleiteter, wie der Bericht einer jungen Dame bsplsw., die bei der buddhistischen Meditation zu Gott zurück gefunden haben glaubte, und wieder zur Christin wurde. Der kann man wirklich nicht mehr helfen, die war in ihrer Vorstellung derart festgefressen, dass die fest eingebrannten Bilder und "religiösen Algorithmen" immer wieder hochkamen. Gut, sie hatte ihren Gott wieder - war aber von der Freiheit weiter entfernt als je...

    Solche Gefühle haben für mich nur zusammen mit Freiheit Wert und, wenn sie jenseits von religiösen Vorstellungen (weiter) existieren können.

    Humorlos ist der Umgang mit Spiritualität auch nicht, - aber das ist eben nicht das Selbe wie wenn man sich aus Angst, es könne einen berühren, diesen Teil in's lächerliche zieht. Bzw. Aussagen Anderer dadurch entwerten will, indem man sich lustig darüber macht. Das ist so wie wenn ein Mann die sich aus Liebe die Seele aus dem Leib weint. Wer sich darüber lustig macht, schützt sich vor allem davor - will dadurch vermeiden bloss nie in die selbe Veerlegenheit zu kommen.

    Und x-pat, Peinlichkeiten sind Peinlichkeiten und entstehen durch alle Arten von Verlegenheiten. Wer in der Gegenwart von Mönchen gelassen bleibt, knickt eventuell bei anderen "events" und Gelegenheiten ein - bzw. stellt sich heraus dass er anderwertig keinen Hintern in der Hose hat.

    Also ist dies auch nur ein "moment in life" - eines Jeden, aus dem man sich kein Urteil erlauben sollte, - bzw. es nicht unbedingt lustig finden sollte, wenn man selbst damit weniger Probleme hat. Irgendwann ist man nämlich selber dran wie das Laugebrötchen beim Bäcker. Und dann möchte man auch nur in den seltensten Fällen, dass Andere die eigene private Hochpeinlichkeit lustig finden. :-)

    Nichtsdesto trotz, ich liebe Humor, bewahrt er mich doch vor so manchen Peinlichkeiten

  8. #17
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Respekt und Verehrung

    Ich finde es schon albern jemanden dazu aufzufordern nen bueckling zu machen!
    Leute die sich mit dem Buddhismus beschaeftigen und ihn ansatzweise verstehen und respektieren, fuer die sollte es von alleine kein Problem sein seinen Respekt einem Moench zu zeigen.
    Jemand der keine Ahnung davon hat und den es vielleicht auch gar nicht weiter interessiert, der eine andere Religion hat usw. - der muss gar nichts!
    Also ich finde es schon daneben jemanden in der oeffentlichkeit aufzufordern dieses oder jenes zu tun, entweder macht er es von alleine weil er es will oder er laesst es!
    Und ich denke das jeder Moench auch gut damit leben kann wenn jemand mit erhobenen Hauptes an ihm vorbeimaschiert, falls er sich dadurch beleidigt fuehlt hat er seinen "Beruf" verfehlt und die Lehre nicht verstanden

  9. #18
    Avatar von x-pat

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    Re: Respekt und Verehrung

    TF: Also ich finde es schon daneben jemanden in der oeffentlichkeit aufzufordern dieses oder jenes zu tun, entweder macht er es von alleine weil er es will oder er laesst es!

    Ja, niemand sollte zu etwas gezwungen werden was er nicht möchte. Allerdings gibt es auch eine "sanfte" Art des Lernens (denn hier lernen Nicht-Buddhisten tatsächlich etwas Neues), nämlich indem man es einfach vormacht und erklärt.

    TF: Und ich denke das jeder Moench auch gut damit leben kann wenn jemand mit erhobenen Hauptes an ihm vorbeimaschiert, falls er sich dadurch beleidigt fuehlt hat er seinen "Beruf" verfehlt und die Lehre nicht verstanden

    Ganz richtig, Frank. Allerdings hat auch der Vorbeimarschierende etwas nicht verstanden. Das Verbeugen ist eine Übung, die dem Verbeuger dient und nicht dem vor dem man sich verbeugt. Um dies zu wissen (nicht zu vermuten, glauben, oder es für richtig zu halten, sondern tatsächlich zu wissen), ist jedoch viel Erfahrung nötig.

    Cheers, X-Pat

  10. #19
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Respekt und Verehrung

    Allerdings gibt es auch eine "sanfte" Art des Lernens ), nämlich indem man es einfach vormacht und erklärt.
    Na das setze zumindest ich vorraus - also wenn ich mit Bekannten unterwegs bin ( Watbesuch ) die sich mit TH und Buddh. nicht so auskennen, natuerlich spreche ich vorher ( meist fragen sie auch ) ueber die Verhaltensweisen.
    Wenn ich aber merke das es jemanden "fremd" nicht "genehm" ist, er damit nichts anfangen kann - dann soll er halt so wie er will.
    Wo ich stinkig werde, wenn sich jemand "daneben" benimmt! Man muss die "Regeln" nicht akzeptieren aber zumindest respektieren ( dazu gehort kein bueckling vor dem Moench! ) aber z.B nicht auf eine Buddhastatur klettern um daemlich in die Kamera zu grinsen usw. - wen das bekannte sind gibt es ne Ansage - wenn ich es bei "Fremden" beobachte Frage ich mich wie Leute nur so wenig desinteresse haben an fremder Kultur ( sich vorher nicht informieren ) aber 10.000 Km durch die Lande fliegen

  11. #20
    Avatar von wingman

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    Re: Respekt und Verehrung

    Hallo Frank,
    auf eine Buddhastatue klettern kann bösen Ärger bedeuten.
    Mit Schuhen in den Tempel gehen, die Spezies gibt es öfters.
    Sich ein wenig einzulesen scheint manchen Gipsköpfen zu viel zu sein.
    Ich ärgere mich immer wieder über solche Trampel.

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