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Reisemönche

Erstellt von Chris67, 18.06.2013, 17:07 Uhr · 32 Antworten · 3.948 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Chris67

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    Reisemönche

    ... habe ich mir bisher immer anders vorgestellt.

    Debatte über buddhistische Mönche: Zu viel Luxus - SPIEGEL ONLINE

  2.  
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  3. #2
    Avatar von MadMac

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    Ich mag Gartenzwergmoenche


  4. #3
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    ... habe ich mir bisher immer anders vorgestellt.
    " Eine Schwalbe..macht noch keinen Sommer.."

    Mönche sind Menschen..
    Hatte mich selbst schon mal gewundert..wie aus " meiner Familie " ..zwei Zeitmönche, seitens Familie umsorgt wurden...

    Denke mir meinen Teil..
    Die Welt ändert sich..überall.

  5. #4
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    " Eine Schwalbe..macht noch keinen Sommer.."[...]
    Ich enthalte mich da auch bewusst jeder Wertung.

  6. #5
    Avatar von Nokgeo

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    @ Chris 67,
    hab nicht viel Ahnung..über das Mönchsdasein in TH.

    Bin nicht Khon Thai..der was beurteilen könnte. Bin nur ein Tourist.

    Westliche Denke..thl. Denke..ect. so what..

    Nähe Korat..Wat..Luang Phor Khun..
    Hmmmm..war selbst ein paarmal dort gewesen.

    Thais am Boden..haben sich " Haue " geben lassen..dafür bezahlt.
    Plastikeimer gingen rum..voll mit Geld...( Spenden )
    Luang phor khun..damals..unterwegs mit Benz incl. Fahrer..

    Nicht mein Problem. Problem..?

  7. #6
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    ... habe ich mir bisher immer anders vorgestellt.
    Aus dem Link:
    Oft genug kämen die Luxusgeschenke von Buddhisten.
    In vielen Fällen waren es die Anhänger, die den Mönchen den Luxus gaben.


    Und erhofften sich als Gegenleistung ein "angemessenes" Tambun.
    Vergleiche zum Ablasshandel liegen nahe.
    Volksbuddhismus halt.

    Mönche sind auch nur Menschen...

  8. #7
    Avatar von lucky2103

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    Ich war bereits als Mönch im Wat - und mein Abt hatte und wollte nie ein Auto, hat sich jeden Tag nur von den Almosen der Gläubigen ernährt. Oke, Das Shampoo im Bad war "Korean Spa" und "Singha Water" war im Wat unter den Mönchen beliebter als das Wasser von der Hausfrauengruppe aus dem Dorf.
    Aber das ist noch kein Ärgernis.

    Aber ich erkenne die Problematik: Ein Benz und das Mönchtum passen nicht recht zusammen...kann man drehen und wenden, wie man will.

  9. #8
    Avatar von Nokgeo

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    OK..
    sehe das selbst " anders "..

    Habe selbst.. einen " Aussen-Betrachtungswinkel.."...oiii.

    Das thl. Volk..wird schon " wenden und drehen können.." ?
    nicht mein Job...
    und nicht mein Volk.

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    zu unterscheiden,
    - das Abholen von Mönchen auf der Pickupladefläche, im Benz, im Privatjet, auf Veranlassung desjenigen, der zB. eine Hauseinweihung ausrichtet.
    - das Beschenken von Mönchen mit Sportwagen, die aber nur auf dem Tempelgelände rumstehen,
    - das Benutzen von Luxusgegenständen im privaten Gebrauch, wie man es den führenden Dhammakaya Kadern vorwirft.

    Die Lehre, dass die intensive Lektüre religiöser Schriften, der Kauf von Amuletten oder stundenlange Meditationssitzungen im Wald unnötig seien und die schlichte und leicht zu erlernende Praxis der Dhammakaya-Meditation sogar hilfreicher sei als die Mönchsweihe, kam besonders bei vielbeschäftigten Berufstätigen und Geschäftsleuten gut an. Politiker und Militärs wie der ehemalige Ministerpräsident Chavalit Yongchaiyudh und Finanzinstitutionen wie die Siam Commercial und die Bangkok Bank unterstützten die Bewegung.[7] 1995 leitete Kronprinz Vajiralongkorn die Makha Bucha-Feier des Tempels.[8]

    Die Größe und der Wohlstand der Anhängerschaft des Tempels sorgen für große Spendeneinnahmen, regelmäßig mehrere Millionen Baht pro Monat.[9] Besonders großzügige Spender werden mit speziellen Titeln und Vorteilen ausgezeichnet. Die führenden Mönche der Sekte tragen aus der Schweiz importierte Roben und reisen in Luxuslimousinen.[6] Den Erwerb religiöser „Verdienste“ (puñña) bietet die Dhammakaya-Bewegung wie eine Handelsware an. Dabei gibt sie an, dass sich der Wert verdienstvoller Handlungen zahlenmäßig berechnen lasse. Beispielsweise verspricht sie, dass wer jeden Monat 1000 Baht spendet, als Millionär wiedergeboren werde.[4]
    Wat Phra Dhammakaya

    Das der Spiegelartikel dann noch einige Beispiele von Leuten anführt,
    die gerade aus der Haft entlassen erstmal in einem Tempel unterkommen,
    indem sie die Mönchsrobe anlegen,
    aber im späteren Verlauf durch ihren Lebensstil, (Glücksspiel, Prostitution usw) wieder aus dem Mönchsstand entlassen werden,
    ist kein Makel des th. Buddhismus,
    sondern ein nebeneffekt, dass das Anlegen der Robe jedem offen steht.

  11. #10
    EO
    Avatar von EO

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    Ich persönlich,lebe meine eigene Religion so wie ich es für richtig halte.Komme ich nach grosse,reiche Tempel,wo es aussieht nach schnöden Mamon,gebe ich Garnichts als Spende.ist schon sehr viel Kommerz.Da gehe ich lieber in kleine Dörfer,alte halb zerfallene Tempel.Wo die Mönche ,auch als Bettelmönche die alten Werte richtig darstellen und ausleben.Es ist schon passiert,das ein alter Mönch gesagt hat:Wir haben schon lange keine Spende erhalten,könnt ihr was geben?.Da sind wir los und haben aufn Markt viel Essen eingekauft,und anschliessend wurde im Tempel mit armen Kindern alles geteilt.Soll heissen,es war sofort sichtbar,was mit unserer Spende passiert.Gibst du nirgendwo Geld,bist du nur einer von vielen Unbekannten.Diese massiven Geldspenden führen dazu,das dann gesagt wird:Seht her das ist ne reiche Gemeinde.So und damit habe ich persönlich meine Probleme.

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