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Reinkarnation als Python

Erstellt von sleepwalker, 17.04.2008, 19:29 Uhr · 134 Antworten · 5.638 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von wingman",p="583445
    Heilige ...............war der Guru nicht Helge Schneider?
    nee, der hiess Swami Voelligdurchananda!

    Leutz wat'n herrlicher Freitachsfreddy! einfach zum Piepen!

    Wenn ich einen haette, wuerde ich meinen Vogel Hai-raten!
    Zur Sache:Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen u.ä. gelten im Alltagsverständnis zunächst einmal als nicht der Realität zugehörig!

    Logik untersucht die Gültigkeit von Argumenten hinsichtlich ihrer Struktur unabhängig vom konkreten Inhalt der eigentlichen Aussagen, die scheint hier abhanden gekommen zu sein!

    Mangels Beweise oder im Zweifelsfall sollte Mensch sich auf die Werte 1 und 0 - Ja/Nein beschraenken, dann ist die Moeglichkeit zu irren auf 2 reduziert, was die Entscheidung um ein Vielfaches erleichtert!

    Um dann eine Entscheidung zu treffen waere es durchaus zutraeglich sich der Logik zu bedienen!

    Bei dem Wiedergeburtsbegriff treffen wir auf das Phaenomen der Gottesfrage!

    Bis Heute bleibt diese Frage offen, weder konnte der Beweis erbracht, noch konnte die moegliche Existenz wiederlegt werden!

    Wir, so befuerchte ich, werden uns weiterhin auf den "gesunden Menschenverstand" verlassen muessen!

    Das verhaelt sich wie das hier erbrachte Beispiel mit den zugebundenen Augen und der Mauer.

    Wenn ich nicht wissen kann ob da eine Mauer oder Abgrund ist, wuerde ich auf jeden Fall versuchen heraus zu finden ob dem so ist und nicht einfach drauf losrennen oder gar springen und schon gar keine Schlange heiraten; weil ich meine das sei meine reinkarnierte Frau, wissen kann das keiner, aber die Wahrscheinlichkeit duerfte bei 0 liegen!

    Diese Form des Hoffens und Glaubens verhaelt sich im Prinzip, wie wenn Mensch versuchen wollte, mit einer Dartspitze EINEN bestimmten Punkt auf einer beliebigen Flaeche zu treffen!

    Der Fehlschluss, dass das Fehlen oder die Unkenntnis von Tatsachen, die eine Aussage unterstützen, die Aussage widerlegen bzw. der Fehlschluss, dass eine Aussage wahr ist, weil ihre Unwahrheit nicht bewiesen ist, oder vice versa, ist oft mit dem Glauben verbunden, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses immer umgekehrt, proportional zu der Anzahl der Möglichkeiten ist. Beispiel: "Niemand hat gezeigt, dass es keinen Gott gibt; also muss Gott existieren." (oder "Niemand kann beweisen das es einen gibt, also.....

    Diese Theorie duerfte somit dem Lager der Einfaeltigen, Hoffenden und Glaubenden zugeordnet werden!

  2.  
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  3. #102
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von Samuianer",p="583452
    Mangels Beweise oder im Zweifelsfall sollte Mensch sich auf die Werte 1 und 0 - Ja/Nein beschraenken
    Eben nicht. Damit schließt der Mensch völlig ohne Not viele Möglichkeiten aus. Sinnvoll ist immer eine dritte Variante "offen".

    Wenn ich nicht wissen kann ob da eine Mauer oder Abgrund ist, wuerde ich auf jeden Fall versuchen heraus zu finden ob dem so ist und nicht einfach drauf losrennen oder gar springen und schon gar keine Schlange heiraten;
    Schlechtes Beispiel mit der Mauer in Bezug auf die Wiedergeburt. Wenn du daran glaubst, durch eine Mauer laufen zu können, könnte etwas Negatives passieren, wenn es doch nicht stimmt.
    Doch was passiert, wenn du an Wiedergeburt glaubst und es tritt nicht ein? Dann landest du im "schlechtesten" Fall im Paradies oder bist komplett tot und bekommst eh nichts mehr mit. Das Zweite könnte zwar auch im Mauerfall eintreten, aber es kann auch ganz dumm laufen und du bsit querschnittsgelähmt.

    Beispiel: "Niemand hat gezeigt, dass es keinen Gott gibt; also muss Gott existieren."
    Das behauptet ja niemand hier. Ich habe z.B. gesagt, dass es zumindest die Möglichkeit gibt, also der Zustand "offen" ist.

    Im ganz rationalen Leben gibt es doch wunderbare Beispiele, dass der Glauben in die Gesellschaft integriert ist.
    Beispiel: ein Geschäftsmann gründet ein neues Unternehmen. Er kann natürlich nicht wissen, wie der Laden in Zukunft läuft. Er stellt zwar Recherchen an, aber im Endeffekt kann er nur "glauben", dass es ein Erfolg wird. Er geht also ein gewisses Risiko ein.

    Andere wiederum spielen Woche für Woche Lotto im Glauben, mal etwas zu gewinnen. Und es soll schon Leute gegeben haben, die tatsächlich den 6er abgeräumt haben.

    Wenn jetzt jeder nach dem 0-1-Prinzip vorgehen würde, müssten alle nur auf Sicherheit gehen. Also z.B. keine Ehe mehr, denn die könnte ja irgendwann in einer Scheidung enden.

    Das wäre ein sehr armes Leben auf diesem Planeten - absoluter Stillstand. Bundesliga ade, denn ein Team könnte ja mal verlieren. Also dann lieber gar nicht erst antreten.
    Wäre schrecklich.

    Du siehst: Glauben tut der gesamten Menschheit gut. Der religiöse Glaube ist ja nur eine besondere Form des Glaubens, der zumeist den einzelnen eher motiviert als Unheil bringt. Terroranschläge und sonstige Verbrechen gegen andere im Namen des Glaubens schließe ich natürlich aus.

  4. #103
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="583453
    Dann landest du im "schlechtesten" Fall im Paradies oder bist [highlight=yellow:88ab407a6b]komplett tot[/highlight:88ab407a6b] und bekommst eh nichts mehr mit.


    Also ich bekomm so schon nichts mehr mit...

    Die alternative Variante von Ja/Nein - 1/0 waere dann nur ein bischen tot d.h. unterwegs zur Wiedergeburt?

    Den merk ich mir! ;-D

  5. #104
    Avatar von Dieter1

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    Re: Reinkarnation als Python


  6. #105
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von Samuianer",p="583454
    Die alternative Variante von Ja/Nein - 1/0 waere dann nur ein bischen tot d.h. unterwegs zur Wiedergeburt?
    Nein, in diesem Falle sollte man die Bedeutung des Wortes "tot" anzweifeln. Und das ist ja gerade das Problem. Da werden Dinge und Wörte einfach so definiert ohne sich tiefere Gedanken zu machen.
    Suggeriert wird dadadurch bei vielen Menschen, dass tot "tot" sein muss. Dass dem evtl.(!) nicht so ist, bringt natürlich bei manchen das logische Denken ins Wanken.

    Daher ja immer mein Reden: vertraut niemals Dingen, die euch von irgendwelchen Leuten aufgedrängt worden sind, wie hier bei der Definition "tot". Solange der Zustand des Tot-Seins nicht nachgewiesen ist, darf es ein solches Wort eigentlich gar nicht geben. Aber wer denkt schon darüber nach?

  7. #106
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="583456
    Nein, in diesem Falle sollte man die Bedeutung des Wortes "tot" anzweifeln. Und das ist ja gerade das Problem. Da werden Dinge und Wörte einfach so definiert ohne sich tiefere Gedanken zu machen.
    Suggeriert wird dadadurch bei vielen Menschen, dass tot "tot" sein muss. Dass dem evtl.(!) nicht so ist, bringt natürlich bei manchen das logische Denken ins Wanken.

    Daher ja immer mein Reden: vertraut niemals Dingen, die euch von irgendwelchen Leuten aufgedrängt worden sind, wie hier bei der Definition "tot". Solange der Zustand des Tot-Seins nicht nachgewiesen ist, darf es ein solches Wort eigentlich gar nicht geben. Aber wer denkt schon darüber nach?

    Kannst du das noch steigern? ;-D

    Das wird immer besser!

    Sagte doch schon nur 'n bischen tot!

    Aus deiner Argumentation laesst sich demnach folgern, da es weder Ja noch Nein, weder tot noch ...... Also auch das lebendig Sein in Frage zu stellen, da sich Alles auf entweder oder aber, reduziert!

    "sagen sie Herr Doktor ist der Mensch tot?"

    "Nein, er kann nur nicht mehr atmen, sprechen, hoeren, sehen, wahrnehmen, kein Kreislauf, kein Puls mehr, kein Herzschlag und keine Hirnfrequenz mehr, allmaehlich wird auch der physische Verfall einsetzen. Dieser Mensch ist nur klinisch tot, im Glauben vieler lebt er aber weiter, denn er ist auf eine Reise, zum Antritt seiner Neueinstellung als Wiedergeborener gegangen, er befindet sich sozusagen im Vor-Stadium zur Totalrunderneuerung*!"

    *(siehe R.Moody)


    "Deswegen koennen wir unbesorgt die verbliebenen Ueberreste kremieren oder anderweitig entsorgen, er kommt dann spaeter komplett runderneuert wieder und holt sich seine Reisetasche und Papiere ab, da dieser Vorgang eine unbestimmte Zeit in Anspruch nehmen wird, achten sie Bitte mit hoechster Sorgfalt auf sein Eigentum!"

    ;-D

    Der 14te Dalai Lama hat das immerhin schon 14x geschafft, hat viel Geduld der Mensch!

  8. #107
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von Samuianer",p="583459
    Aus deiner Argumentation laesst sich demnach folgern, da es weder Ja noch Nein, weder tot noch ...... Also auch das lebendig Sein in Frage zu stellen, da sich Alles auf entweder oder aber, reduziert!
    Genau, freut mich, dass du meinen Gedanken folgen kannst.
    "Leben" ist ebenso ein Unwort. Das merkt man schon daran, dass sich die Menschen beim geprägten Wort "Leben" selber gar nicht sicher sind, wann ein Leben anfängt: in der Eizelle, als Embryo, nach 3 Monaten im Mutterbauch, nach der "Geburt" oder erst mit 18 Jahren Volljährigkeit.
    Welch Irrsinn!
    Leben ist natürlich viel mehr als die behördlich regulierte Definition.
    Aber was es ist, kann ich natürlich auch nicht beantworten. Genau darin liegt aber der Reiz, es herauszufinden.

  9. #108
    Avatar von spartakus1

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    Re: Reinkarnation als Python

    Kaum is Primus wech und dann so was... ;-D

    Ich frage mich, was macht es für einen Sinn. wenn der Wiedergeborene nicht weiss, dass er einer derselbigen iss?

    Dann brauch ich auch nicht den Bettlern gutes zu tun, wenn ich von meinem alten Leben nichts weiss.

    Ob Wiedergeburt oder nicht, iss mir Wurscht, ist mir dann sowieso nicht bewusst.

  10. #109
    Avatar von Samuianer

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von spartakus1",p="583463
    Kaum is Primus wech und dann so was... ;-D

    Ich frage mich, was macht es für einen Sinn. wenn der Wiedergeborene nicht weiss, dass er einer derselbigen iss?
    Tja das ist der Haken, hier wird es dann schwierig, da bleiben ja nicht mal Gene uebrig die sich dran erinnern koennten!

    Selbst der DL sagt ja das er das Selbst auch nicht weiss... ;-D

    Gehe aber davon aus, das bei seinem Wissen um diese Umstaende uns Kollege knarf noch weitere erfrischende Aufklaerungen liefern wird!

  11. #110
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Reinkarnation als Python

    Zitat Zitat von Samuianer",p="583469
    Gehe aber davon aus, das bei seinem Wissen um diese Umstaende uns Kollege knarf noch weitere erfrischende Aufklaerungen liefern wird!
    Ich weiß gar nichts. Ich geh nur Vermutungen, diversen Informationen und Gefühlen, logischen und scheinbar unlogischen Gedankengängen nach und hinterfrage halt alles.
    Vielleicht gibt es ja den Tod, wie man ihn definiert hat, wirklich. Auch möglich.

    Die Frage, welchen Sinn es hat, wenn "der Wiedergeborene nicht weiss, dass er einer derselbigen iss" klingt auf dem ersten Blick berechtigt.
    Doch das ist zu kurzfristig gedacht.
    Man geht ja davon aus, dass "Leben" leid bedeutet.
    Dass das bei einigen tatsächlich so ist, zeigt ja die Selbstmordrate.
    Anderen (wie mir auch) macht das Leben Spaß. Hier stellt sich dann schon eher die Frage, ob es irgendetwas besseres gibt, wofür es sich lohnt, ein guter Mensch zu sein?

    Aber entscheidend ist dann doch dss Bewusstsein im nächsten Leben. Hat man es versäumt, sich ein gutes Karma anzusammeln, dann kann das Leben durchaus schlimm werden. Dabei spielt es ja keine Rolle, ob man von seinem Vorleben überhaupt weiß. Im Prinzip kann es einem jetzt ja auch egal sein, frei nach dem Motto: "wir heizen, was das Zeug hält - die Erderwärmung könne ja aunsere (vielleicht noch nicht mal vorhandenen) Kinder ausbaden". So in etwas läuft das auch mit seinem eigenen Ich ab.

    Das ales natürlich nur, WENN es denn so stimmt mit der Theorie der Wiedergeburt, Karma etc.
    Keiner weiß es. Die Frage ist daher eher. Will man das Risiko eingehen und das jetzige Leben ohnen Wenn und Aber genießen. Oder sollte man nicht vorsichtshalber immer ein "guter" Mensch sein. Das hilft einem selber, seiner Umwelt und evtl. im nächsten Leben.

    Somit ist man immer auf der sicheren Seite.
    Und die Kriminellen dieser Welt müssen halt ewig bangen, dass ihre Theorie des "gesunden Menschenverstandes" die richtige ist. DAS würde ich eher als "durch die Mauer rennen" bezeichnen.

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