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Reinigungsservice nach Flut

Erstellt von Chak, 04.11.2011, 11:39 Uhr · 69 Antworten · 3.857 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Chak

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    Wie lange dauert es denn, bis sich Schimmel bildet? Das Haus steht jetzt zwei Wochen unter Wasser, und einenn Monat wird es wohl noch dauern.

    Nein, Schwiegervater will kein Geld. Der wohnt dafür ja auch mietfrei dort.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von wingman

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    Nun der TV dürfte wohl auch hin sein, die Elektrik abgesoffen etc. . Nach dem Grundreinigen kommt der Check ob man überhaupt (wenn schon vorhanden) Strom aufschalten sollte.

    In meinem Elternhaus trat mal der Bach nebenan übers Ufer und der gesamte Keller lief halbvoll. Nachdem wir den Schlamm (15 cm) rausgeschaufelt hatten, traten die waren Schäden zutage. Elektrik, Telefonanschlusskasten etc. alles Wasserschäden.

  4. #23
    Avatar von Socrates010160

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    @ Chak

    das Problem ist primär nicht der Schimmel.. so lange die Feuchtigkeit nicht aus den Mauern und dem Boden raus ist, würde ich nicht daran denken etwas dagegen zu tun, da er wieder kommen würde.

    Die Frage ist, was darf es kosten und wie lange hat man Zeit auf die Trocknung zu warten.

    Spielt Geld keine Rolle, würde ich den Fussboden aufreissen und einige Wochen austrocknen lassen. Anschliessend oder gleichzeitig die feuchten Mauerteile nach und nach ersetzen... das heisst: die feuchten Steine in türgrossen Öffnungen bis kurz über die Höhe des Hochwasserstandes entfernen und mit trockenen Steinen ersetzen... damit gibt es keine Probleme mit der Statik und Du hast den monatelangen Modergeruch nicht im Haus.

    Für den Fall, dass die Mauern nicht ersetzt werden sollen: Putz abschlagen und die Steine auslüften lassen....Erst wenn sichergestellt ist, dass die Mauern trocken sind mit Isopropanol Alkohol die Mauern einsprühen...(genaue Arbeitsweise ergoogeln)....und wieder neu aufbauen.

    Alles andere, auch Trocknungsgeräte würde ich nur zur Unterstützung einsetzen. Den Geruch und die Schimmelsporen bringt man mit diesen Geräten nicht aus dem Haus....

  5. #24
    antibes
    Avatar von antibes
    Bevor ich mir Gedanken über eine Trocknung des Gebäudes machen würde, wäre für mich die Prüfung der Standsicherheit des Gebäudes oberste Priorität. Die Flut könnte z.B. Fundamente bzw. Bodenplatten unterspült haben und aufgrund des "fehlenden" bzw. nicht mehr gleichenförmigen Untergrundes statische Risse an der tragenden Konstruktion des Gebäudes verursacht haben. Risse z.B. in Betonstützen führen zum Verrosten der Bewehrung (Baustahl). Daher würde ich nach Abebben der Flut einen Fachmann zu Rate ziehen.

    Auch die Trocknung geht nicht so einfach. Ich gehen einfach davon aus, dass Mauer mit einem relativ dichtem Zementputz vershehen sind. Dort bleibt die Feuchtigkeit ewig erhalten.
    Sind z.B. Elektro- oder HLS-Installation beschädigt, etc.....

    Auch hier einen vertrauensvollen Fachmann fragen.

    http://www.schimmelpilz.de/massnahmen/hochwasser.php


    http://www.bauphysik.com/download/Me...wasser.001.pdf

  6. #25
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Nun der TV dürfte wohl auch hin sein, die Elektrik abgesoffen etc. . Nach dem Grundreinigen kommt der Check ob man überhaupt (wenn schon vorhanden) Strom aufschalten sollte.
    Der Fernseher wurde natürlich ins obere Stockwerk gebracht. Wenn er also nicht Plünderern in die Hände gefallen ist, dann dürfte der noch gehen. Strom gibt es offensichtlich weiterhin. Diejenigen, die geblieben sind, haben noch welchen.

    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    @ Chak

    das Problem ist primär nicht der Schimmel.. so lange die Feuchtigkeit nicht aus den Mauern und dem Boden raus ist, würde ich nicht daran denken etwas dagegen zu tun, da er wieder kommen würde.

    Die Frage ist, was darf es kosten und wie lange hat man Zeit auf die Trocknung zu warten.

    Spielt Geld keine Rolle, würde ich den Fussboden aufreissen und einige Wochen austrocknen lassen. Anschliessend oder gleichzeitig die feuchten Mauerteile nach und nach ersetzen... das heisst: die feuchten Steine in türgrossen Öffnungen bis kurz über die Höhe des Hochwasserstandes entfernen und mit trockenen Steinen ersetzen... damit gibt es keine Probleme mit der Statik und Du hast den monatelangen Modergeruch nicht im Haus.

    Für den Fall, dass die Mauern nicht ersetzt werden sollen: Putz abschlagen und die Steine auslüften lassen....Erst wenn sichergestellt ist, dass die Mauern trocken sind mit Isopropanol Alkohol die Mauern einsprühen...(genaue Arbeitsweise ergoogeln)....und wieder neu aufbauen.

    Alles andere, auch Trocknungsgeräte würde ich nur zur Unterstützung einsetzen. Den Geruch und die Schimmelsporen bringt man mit diesen Geräten nicht aus dem Haus....
    Die Mauern sind nicht mit den auf dem Land üblichen dünnen Ziegeln gebaut, sondern in Plattenbauweise.

    Antibes, ändert das etwas an deiner Aussage?

  7. #26
    Avatar von Socrates010160

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    Mit Plattenbau habe ich keine Erfahrung... meine Idee dazu wäre, die Platten unter Berücksichtigung der Statik nach und nach aus zu wechseln... vorausgesetzt, dass das was Antibes schrieb kein weiteres Problem ist...

    Sind die Innenwände auch Plattenbau ?

  8. #27
    Avatar von Chak

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    Socrates, worauf gründet sich deine Fachkenntnis? Da wäre mir an Antibes Antwort schon mehr gelegen.

  9. #28
    Avatar von Socrates010160

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    Ich habe mehrere Wohnungen, die ich zum Teil selbst renoviert habe. Zuletzt hab ich auch hier im Forum dazu Beiträge geschrieben... dass ein langjähriger Mieter die gesamten 70 qm an Decken und Wänden mit Ölfarbe ausgemalt hatte... dazu lüftete er nicht.. so konnte kein Luftaustausch an den Wänden stattfinden und er lebte wie in einer Plastiktüte.... soweit das Auge reichte war Schimmel an Decken und Wänden...ich arbeite jetzt seit Anfang September daran und hoffe, dass ich die Abbrucharbeiten bis zu unserem Urlaub beenden kann... ist genau die Arbeit, die ich Dir beschrieben hatte...

    Schimmelwohnung 1 kompr..jpgSchimmelwohnung 2 kompr..jpgSchimmelwohnung 3 kompr..jpg

  10. #29
    Avatar von mylaw

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    Das austrocknen der Wände wird in Thailand sehr lange dauern, bedingt durch die hohe Luftfeuchte! Schimmelpilz kann mit Chloranstrich abgetötet werden(giftig).
    Auch OZON würde gehen (sehr giftig). Es gibt auch och die Möglichkeit-je nach Bausubstanz- den Putz abzuschlagen und mit spezial-Atmungsaktiven Putz zu verputzen.
    Dieser führt dann die Feuchtigkeit nach aussen ab! Ob das in Thailand auch funktioniert weiss ich nicht, wegen der hohen Luftfeuchte.
    Die 8000 baht für die Reinigung sind normal bei Hochwassser, starke Nachfrage lässt die Preise stark steigen.
    umgekehrt bei der Dürreperiode- keine Kunden lassen die Preise purzeln !!

  11. #30
    Avatar von Pitmacli

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    Mylaw - Deine Sichtweise stimmt weitgehend. Berücksichtige dabei, dass auch wir hier Entfeuchtungsgeräte besitzen, welche Innenräumlichkeiten tatsächlich zum Trocknen bringen, trotz höherer Luftfeuchtigkeit. Das Problem liegt woanders, aber das bestätigst Du ja ebenfalls. Es gibt Farangs hier, die sind der Meinung, die Thais könnten froh sein, dass sie hier Entwicklungshilfe leisten. Was? Auch noch bezahlen für Schäden, die ja von eurem Scheissland herkommen...
    Und, obwohl die Kosten um ein Vielfaches niedriger sind wie aus dem Heimatland (umgerechnet), wird um jeden Baht gefeilscht.
    Das Endresultat kann dann selbst der Dümmste sich vorstellen. Man bekommt das, wofür man bezahlt. Auch die Thais haben dazugelernt. Besass in der Schweiz auch mal Haus und Garten. Bezahlte für verschiedene kleinere Veränderungen mehr, als ich hier für Heim und Umschwung aufwenden musste. Gibt halt viele - die sehr rasch jede Verhältnismässigkeit verlieren...
    Und fluchen und jammern im Nachhinein, weil sie genau das bekommen haben, wofür sie ein paar Baht geopfert haben.
    Die Wandelbarkeit menschlichen Denkens ist eine Wissenschaft für sich - aber oftmals auch aufheiternd und belustigend...
    Was wäre das Leben, ohne Salz in der Suppe? Siehst es aber sehr reell - grüsse Dich - Pit...

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