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regelmässige zahlung an die familie

Erstellt von soi1, 16.06.2005, 18:43 Uhr · 66 Antworten · 4.275 Aufrufe

  1. #1
    soi1
    Avatar von soi1

    regelmässige zahlung an die familie

    bin mal gespannt ob sich jemand meldet und berichten kann was er oder seine lebenspartnerin regelmässig der familie im isaan zukommen lässt.
    teilweise schwirren da ja utopische beträge im raum.
    das die frauen ja moralisch dazu verdammt oder auch verpflichtet sind ist ja nicht von der hand zuweisen.
    die eltern gehören ja unterstützt aber alles im geregelten rahmen. wer die thais kennt der weiß wie schnell sie übermütig und geldgeil werden.
    ich persönlich finde es teilweise unerträglich wie die familie ihre töchter unter druck setzen.
    im gleichen atemzug wird es hingenommen das der mänliche part wahrlos die blüten bestäubt und keinen satang abdrücken muss.

  2.  
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  3. #2
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier, und nun habe ich aufgehört zu suchen

  4. #3
    Avatar von tira

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    Re: regelmässige zahlung an die familie

    hallo chris,

    die so von dir angeführte geldgeile familie im isaan habe ich nicht geheiratet.
    wenn und was meine frau gibt, gibt sie freiwillig. seit ich meiner frau auch einen acker erworben habe.
    hat die familie eine zusätzliche einnahmequelle und seitdem ist eine unterstützung nur in notfällen
    vorgesehen. gab es im übrigen in den letzten 4 jahren noch keinen.

    gruss

  5. #4
    Avatar von mipooh

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    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Ich bin zwar nicht im Isaan, aber auch hier ist man recht arm.

    Als die Mutter meiner Frau von der Anmeldung des ersten Motorbikes erfuhr hat sie nach fünf Jahren ohne Kontakt gleich beim ersten Telefonanruf Geld "leihen" wollen. Als ich es abgelehnt habe, hat sie meiner Frau empfohlen, sich einen anderen Falang zu suchen.
    Meine Frau kann ihre Mutter nicht so stark ablehnen, wie sie gern würde, dafür aber ich. Wenn sie mal herkommt, betritt sie unser Grundstück nicht. Sie weiss, dass ich sie nicht mag. Allerdings hat sie uns ihre jüngste Tochter aus zweiter Beziehung angedreht...dafür muss sie zahlen, 2000Bath pro Monat, ist aber nach einem guten Jahr mit 11000 im Rückstand...sie schickt halt meist nur 1000Bath. Dass On ihrer Schwester ein besseres Leben wünscht als sie es selbst hatte, kann ich nachvollziehen. Mir tat sie auch leid. Jane ist ein fittes kleines Mädchen (8) und macht sich ganz gut. Bei ihrer Mutter wird sie wohl kaum noch leben wollen, da sie sich an unseren Lebensstil (auch die Umgangsformen) bereits gewöhnt hat.

    Der Rest der Familie war wesentlich anders. Der Vater hat noch nie nach Geld gefragt.

    Meine Frau war zum Teil bei ihrer Tante grossgeworden. Der haben wir zwei Rai abgekauft, und dort unser Haus gebaut. Dann habe ich die Familie ein wenig unterstützt, allerdings so wie ich das wollte. Insgesamt kam da schon einiges zusammen. U.a. hatte ich Luan, dem nichtverheirateten Lebensgefährten der Tante einen monatlichen Lohn bezahlt, da etliches hier zu tun war. Das war zwar für hiesige Verhältnisse viel (5000 Bath/Monat), aber es hat sich auch für mich gelohnt. (klar hätte ich das etwas billiger haben können, aber ich wollte es so) Ausserdem hatte ich eine Hilfsaktion im Internet, die ich inzwischen aber beendet habe.

    Diese Familie hatte durch unseren Landkauf dann zunächst mal keine Schulden mehr. Inzwischen haben sie wieder über 200 000Bath Schulden und ausser den von mir (und einigen Spendern aus D) finanzierten Verbesserungen (Bad/Dach) ist nichts geschehen. Daher habe ich vor einiger Zeit meine Zahlungen auf 2000Bath gekürzt (Luan arbeitet auch nicht mehr viel für uns) und denke daran, dies ganz einzustellen.

    Dass die Familie den Bach runtergehen wird, liegt auf der Hand. (Ich vermute, dass Tante ziemlich viel Geld für die Lotterie ausgibt, denn wie sonst könnten die Schulden so schnell gewachsen sein. Alkohol spielt hier keine Rolle. Eine andere Erklärung bietet sich nicht an.) Luan hat immer sehr viel gearbeitet, Tante ist vergleichsweise "gemütlich". Als ich neulich beim "Leihversuch" zunächst Informationen wollte, wo denn die Schulden herkommen, hat Tante sich im Dorf das Geld geliehen (um einen kurzfristigen Kredit zurückzubezahlen). Die Zinsen betragen zwischen 3 und 5 Prozent pro Monat!

    Dummerweise stellte sich nach dem Grundstückskauf heraus, dass das Land dem Sohn und der Tochter gehören, die erst mit 20 unterschreiben dürfen. Ich vermute, dass ich vorher das Land einer Bank nochmal abkaufen "darf". Wir haben zwar ein Papier mit hübschen Stempeln, aber ich denke, das nützt uns als Privatpersonen nicht sehr viel. Eine Bank hat da mit einiger Sicherheit die besseren Zugriffsmöglichkeiten.

    Unterm Strich, es tat mir nicht weh, war aber vergebliche Liebesmühe, ich hätte es mir sparen können. Hier kommt eh kein Armer jemals auf einen grünen Zweig. Wenn sie nicht an der Wirtschaftslage scheitern, dann an der eigenen Mentalität. Allen in der Umgebung wohnenden Familien (alles Reisbauern) geht es genauso. Einige sind derart hoch verschuldet, dass mir schleierhaft ist, wie sie nur denken können, davon jemals wegzukommen.

    Ist jetzt ein bischen länger geworden, aber das drumherum muss ja irgendwie mit rüberkommen. Eigentlich ist es noch bei weitem zu kurz geraten...
    Gruss
    mipooh

  6. #5
    Avatar von Johann

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    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Zitat Zitat von mipooh
    .......Meine Frau kann ihre Mutter nicht so stark ablehnen, wie sie gern würde, dafür aber ich.............Sie weiss, dass ich sie nicht mag.....
    Das kommt mir irgendwie bekannt vor, ebenso wie die anderen Schilderungen von Dir. Es gibt da ja viele Variationsmöglichkeiten.

    Gruß Johann

  7. #6
    Avatar von Lao Wei

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    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Bei der Mutter lebt die 12 jaehrige Tochter meiner Frau. Wir geben ihr alle 3 Monate 20.000 Baht. Meine Frau meint, das waere mehr als genug.

    Die Mutter hat uns oder besser meiner Frau 140 Rai Land geschenkt. Ausserdem hat sie uns ein Haus im Isaan bauen lassen.

    Ich schaetze mal, dass uns eher die Mutter unterstuetzt hat

  8. #7
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Zitat Zitat von Lao Wei",p="253046
    ...Die Mutter hat uns oder besser meiner Frau 140 Rai Land geschenkt. Ausserdem hat sie uns ein Haus im Isaan bauen lassen....


    hi lao wei,

    du glückspilz, sollten die 140 rai gutes ackerland sein sprechen wir von 224.000 m² und die können
    bei einigermassen verkehrsanbindung etwa 7 mio bath wert sein.

    gruss :P

  9. #8
    ray
    Avatar von ray

    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Servus,

    da Chris das gleiche Thema im "Gecko-Forum" angeschnitten hat und ich darauf schon geantwortet habe, möchte ich das auch hier machen:



    da dies ein Thema ist, mit dem ich vor kurzer Zeit unmittelbar eingehend zu tun hatte hier meine Meinung:

    Bitte überlegt euch sehr gut, ob und wenn in welchem Umfang ihr Geld nach Thailand schickt! Meistens, ich sage meistens und nicht immer werden die Geldspenden nicht für den Zweck verwendet für die sie eigentlich sein sollten.

    Ich selbst habe noch nie Geld gespendet, weil ich erstens mein Geld sauer verdienen muß, zweitens nicht sehr viel habe und drittens die Verhältnisse in Thailand sehr gut kenne. Ich habe es allerdings schon immer für gut gehalten, wenn meine Frau(en) die Mutter unterstützt hat(ben). Allerdings in einem Vernünftigen Rahmen! Das ist das Entscheidende.

    Meine jetzige Schwigermutter ist 73 Jahre braucht keine Miete zu zahlen und hat auch sonst keine Verpflichtungen. Also sind meiner Meinung nach 50 Euro im Monat mehr als genug. Es hat sich allerdings eingebürgert, dass meine Frau, seit sie selbst arbeitet öfters mehr als 50 Euro geschickt hat. Inzwischen leben in diesem Haushalt eine Menge Kinder von irgendwelchen Brüdern und Schwestern die alle meinen sich von dem Geld meiner Frau sich ein schönes Leben machen zu können.

    Die Forderungen sind immer unverschämter geworden und die ganze Situation hat in unserer Ehe zu einer großen Kriese geführt. Um dem ganzen ein Ende zu bereiten, habe ich meine Frau vor die Wahl gestellt: entweder sie lässt sich weiter erpressen, dann lasse ich mich umgehend scheiden. Oder sie stellt jede Zahlung sofort ein, dann hat unsere Ehe wieder eine Chance.

    Jetzt ist das so, dass viele denken, man kann das nicht kontrollieren und die Frauen machen das dann heimlich. Ich kann das immer nicht nachvollziehen. Wenn man verheiratet ist, weiß man doch über die Geldangelegenheiten des Partners bescheid. Ich weiß doch wieviel meine Frau verdient (Lohnbescheinigung) und ich kenne sämtliche Kontoauszüge (nummeriert) meiner Frau. Umgekehrt übrigens auch, so sollte es doch sein in einer Ehe.

    Ich kenne oder besser kannte (früherer Bekanntenkreis meiner ersten Ehe mit einer Thai) wo sich die Männer ausnehmen haben lassen wie weihnachtsgänse und es nicht einmal gemerkt haben. Im Gegenteil, die waren auch noch Stolz darauf, wenn sie der Schwiegermutter ein "neues Dach" für das von ihnen spendierte Haus (Kommentar: kostet ja nur soviel wei eine Garage in Deutschland) gekauft haben. Ich kenne sehr viele Fälle, wo diese "spendablen" Männer dann irgendwann einen Tritt in den Ars...bekamen und aus wars mit dem Traum vom Haus im Paradies. Wobei ich nie ganz nachvollziehen kann, wo im Issan ein Paradies oder ein schöner Platz für meinen Lebensabend sein soll? Aber das ist ja Geschmacksache

    Kurzum, ich habe der Schwiegermutter einen nicht ganz so freundlichen Brief (absichtlich nicht die thailändische Art, sondern die bayerische: geradeaus und deutlich) geschrieben. In dem Brief habe ich ziemlich eindringlich geschrieben, dass ich keine Lust habe zuzusehen, wie sich meine Frau abstrampelt, um dann ihr sauer verdientes Geld nach Thailand zu schicken um ein paar arbeitscheuen Brüdern deren Kinder zu ernähren. Ich habe ihr unmißverständlich erklärt, dass in Deutschland die Geldscheine nicht auf den Bäumen wachsen und ab sofort keine "Unterstützungen" mehr kommen. Auch nicht, wenn der Fernseher kaputt ist usw. Es gibt auch keine samstäglichen Telefongespräche mehr (jedenfalls nicht von meinem Telefonanschluß), denn die gingen nur immer ums Geld, so viel verstehe ich die thailändische Sprache.

    Jetzt kommt bestimmt von vielen hier der Aufschrei: das ist doch das Geld Deiner Frau, das geht dich doch nichts an, was sie damit macht. So ein Argument lasse ich aber nicht gelten. Denn das stimmt nicht. Je mehr Geld die Frauen nach Thailand schicken, um so weniger können sie sich um den hiesigen Haushalt kümmern und damit bezahlt wieder indirekt der Mann! Und viele der Thailänderinnen haben gar nicht das Bewußtsein, dass sie in einer anderen Kultur leben, in der die Finanzen innerhalb einer Ehe gemeinsam geregelt werden.

    In unserer Ehe ist wieder Ruhe eingetreten und es sieht so aus, als ob wieder alles OK ist. Ich bin jedoch kein Träumer und weiß sehr gut, dass die Verwandten in Thailand alles tun werden, damit wieder Geld aus Jölaman fließt. Dabei ist denen jedes Mittel recht. Auch das kenne ich aus früheren Bekanntschaften. Viele der in Deutschland lebenden Frauen werden regelrecht erpresst und müssen sich dann eben einen anderen Mann (besser gesagt deppen) suchen. Ich bin froh, dass bei uns wieder alles stimmt. Aber ich bin auch froh, dass ich diesmal einen Ehevertrag abgeschlossen habe!

    Gruß Ray

  10. #9
    Avatar von alhash

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    4.824

    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Hier kommt eh kein Armer jemals auf einen grünen Zweig. Wenn sie nicht an der Wirtschaftslage scheitern, dann an der eigenen Mentalität.
    Was ich nur unterstreichen kann. Nach den bisher von mir gemachten Erfahrungen haben Thais einfach keinen Bezug zum wirtschaftlichen Umgang mit Geld, bis auf ganz wenige Ausnahmen. Schulden machen ist hier völlig normal.

    Wäre natürlich interessant zu wissen, wie das in der Oberschicht gehandhabt wird. Die Mittelklasse ist ja nur schwach ausgeprägt hier.

    Zum Thema, meine Frau unterstützt ihr Mutter, die bei einer Schwester lebt, auch eine andere Schwester leistet ihren Obulus. Das kann man aber von den Brüdern nicht sagen, die immer mehrmals aufgefordert werden müssen, doch bitteschön für Mama etwas zuzugeben. Ich selber gebe nichts mehr, denn wenn ich einmal gebe, kommt automatisch der Wunsch nach der nächsten Gabe. Gut, ich bin deswegen nicht gerade angesehen, aber ich kann damit umgehen.

    Gruß
    AlHash

    Gruß
    AlHash

  11. #10
    Avatar von Chang Nam

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    19.11.2004
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    264

    Re: regelmässige zahlung an die familie

    Meine Frau schickt ihrer Mutter monatlich EUR. 100,--, von mir gibt es nichts. Wie ich bei verschiedenen Telefonaten schon herausgehört habe, fragte die Mutter auch öfter nach mehr. Meine Frau lehnte ab, und erklärte ihr, dass wir hier auch hart für das Geld arbeiten müssen und ihre beiden jüngeren Halbschwestern mal den Allerwertesten heben sollen um auch etwas zum Lebensunterhalt beizutragen. Mir gegenüber verteidigt meine Frau die Mutter natürlich immer. Wenn wir aber dort in Urlaub sind und sie sich mit ihrem älteren Bruder unterhält, bekomme ich mit, dass sie das Verhalten und die Geldgier der Familie nicht mag. Während des Urlaubs kaufen wir mit für sie ein, an den paar Baht soll es mir nicht liegen. Aber Bares gibt es keins!

    Gruss Chang Nam

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