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proper english - schoen waere es

Erstellt von strike, 05.04.2011, 06:44 Uhr · 31 Antworten · 2.482 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von strike

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    proper english - schoen waere es

    Eigentlich sollte man annehmen, dass mit Briten lange verheiratete Thais ein gutes Englisch sprechen.
    Letztes Jahr habe ich aber erlebt, dass dies kein "muss" ist.

    Vor ein paar Tagen traf ich nun einen Englaender aus Sherwood hier im Dorf, der seit 6 Jahren vor Ort lebt.
    Voellig erstaunt nahm ich zur Kenntnis, dass auch er mittlerweile ein Englisch mit grossen Maengeln in der Grammatik und den Zeitwendungen verwendet.
    Klar, wir haben uns prima unterhalten und auch verstanden, aber ich war schon einigermassen irritiert und habe an meinen Englischkenntnissen gezweifelt.
    Bis mich dann spaeter meine Frau fragte, ob dies denn immer korrektes Englisch war.

    Es macht mich baff, dass ein paar Jahre Thailand offensichtlich selbst einem Muttersprachler das "proper english" kosten kann.
    Habt ihr aehnliches auch schon einmal erlebt oder sind dies eher zufaellige, seltene Ausnahmen?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Pee Niko

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    Dem Arnie hat es sogar das Steirische fast völlig zerschlagen.

  4. #3
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Dann sollte man vielleicht mal die Ossis rueberschicken

  5. #4
    Avatar von Armin

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    @strike, das ist bestimmt keine Ausnahme. Mein englisch ist manchmal auch grottenschleht und die Verständigung wird auch schlechter. Dabei konnte ich mal ganz passables English und meine Frau auch. Seit ich mehr Thai spreche, verlernt sie viele Vokabeln und heraus kommt dabei ein grausliges t-englisch. Und wenn dann noch ein Deutscher dabei ist fallen mir viele deutsche Worte nicht ein.
    Ein ähnliches Phänonem hatte ich bei meiner Schwester in Schweden erlebt. Heute kann sie beide Sprachen (deutsch und schwedisch) perfekt.

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Es macht mich baff, dass ein paar Jahre Thailand offensichtlich selbst einem Muttersprachler das "proper english" kosten kann.
    Dafür ist nicht ihr Thailand-Aufenthalt ursächlich, die sind schon mit ihrem schlechten English so nach Thailand gekommen.
    Bekanntlich haben die Briten einen besonders großen Anteil an den Touristen, die nach Thailand kommen. Und dies vor allem aus den Motivationen "warm und billig" heraus. Dementsprechend sind es sehr oft Vertreter der blue collar-worker. Von denen man weiß, dass die überwiegend völlig anders sprechen - vokabelmäßig, grammatik-mäßig - als das, was wir Ausländer für English halten oder lernen. Das "Oxford-English", selbst das "Queens-English", wird nurmehr von Minderheiten gesprochen. Bildet aber weiterhin das Vorbild für Nachrichtensprecher des BBC. Wenn man hier Deutsche befragt, an wen die sich noch erinnern könnten, der als Engländer etwas so aussprach wie im deutschen Lehrbuch der englischen Sprache vorgeschrieben, dann kommt zumeist der Name Sir Edward Heath.

  7. #6
    Avatar von Chris67

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    Stimmt, Waani,

    Auch hier in Deutschland sprechen ja längst nicht alle "proper German". Ich selbst spreche immer noch weitgehend das englisch welches ich in der Schule (LK im Abi) gelernt habe, nur wesentlich besser als damals, möcht ich meinen. Damit komme ich überall auf der Welt gut durch, sogar so gut, dass ich von z.B. Australiern gefragt werde aus welchem englissprachigen Land ich denn komme. Ich habe aber praktisch noch nie jemanden genausoein schulenglich sprechen höre, und ich komme viel rum. Meine Tochter z.B., die immer sehr schlecht in englisch war, macht seit August 2010 "work and travel" in Australien. Neulich haben wir über skype telefoniert, und da höre ich sie kurz jemanden im Hintergrund auf englisch ansprechen. Auf meine Bemerkung hin dass sich das ganz gut anhörte, meinte sie, wir könnten ja mal auf englisch uns weiter unterhalten, was wir dann auch eine halbe Stunde durchgehalten haben. Sie machte das sehr gut und flüssig, ohne deutschen Akzent und ohne nach vielen Wörtren suchen zu müssen. Aber es war australischer slang, also grammatisch eher bedenklich. Eine Feundin von mir auf Trinidad (stammt aus Guyana) spricht genauso grauslich.

    Also das was man hier in der Schule lernt, oder was man in der BBC hört oder bei Reden der Queen ist auf der Welt, und selbst im UK nicht sehr verbreitet.


    Gruß, Chris

  8. #7
    Avatar von wasa

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    Sorry,
    es juckt mir zu sehr in den Fingern,es muss einfach raus.

    DOLL DOLL
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  9. #8
    Avatar von Chris67

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    Moin Wasa,

    Hast Recht, war 'n bisschen dich aufgetragen von mir

    Was ich damit sagen wollte war: man kann nicht erwarten irgendwo auf der Welt unser schulenglisch geboten zu bekommen. Genauso werden Ausländer die nach Deutschland kommen seltenst irgendwo geschliffenes Hochdeutsch hören, weil immer und überall irgendwelche Dialekte, Akzente oder Umgangssprachen gesprochen werden.

  10. #9
    Avatar von wasa

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    HUT AB @chris67
    So eine Antwort freut mich,denn Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

  11. #10
    Avatar von strike

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    Also Jungs, meine Erwartungshaltung ist sicher nicht zu hoch.
    Telefonkonferenzen unter anderem mit Suedafrikanern oder Schotten haben mich schon gelehrt, dass uns unser Schulenglisch nicht immer weiter bringt.
    Allerdings war die Do- bzw. Hilfsverb-Umschreibung - die ja gerade wir Deutschen so gern vergessen - bei einer Frage fuer mich unbestrittener Bestandteil der englischen Sprache unabhaengig von irgendwelchen Dialekten.
    Him/He - Saetze, darueber will ich mich gar nicht erst auseinandersetzen.

    Naja, es ist auf der anderen Seite ja auch gut.
    Muss man kein schlechtes Gewissen haben wenn mal ein Satz nicht gelingt.
    Ich biete eh immer an bei Verstaendigungsproblemen ins Deutsche zu switchen.



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