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Pflege einer Angehörigen

Erstellt von Schwarzwasser, 22.12.2014, 11:50 Uhr · 3 Antworten · 573 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Schwarzwasser

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    Pflege einer Angehörigen

    Hallo beisammen,

    da meine Mutter mit 87 Lenzen nun in die Jahre kommt und bald nicht mehr alles alleine bewerkstelligen kann, stellt sich die Frage, wie es denn weitergeht, wie man die irgendwann bevorstehende Pflege managt und inwieweit meine Frau sich einbringen kann. Meine Frau (Thai) - lebt seit nunmehr drei Jahren hier - hat bislang lediglich auf Minijob-Basis gearbeitet. Derzeit arbeitet sie nicht, da noch andere Dinge wie weitere Sprachkurse, Führerschein, Doppelstaatsbürgerschaft und berufsvorbereitende Maßnahmen anstehen. Sie ist seit Beginn des Aufenthaltes über mich (Beamter) privat krankenversichert. Sie hätte grundsätzlich Zeit und großes Interesse, sich um ihre Schwiegermutter zu kümmern.

    Das Antragsprozedere für Pflegeleistungen ist mir klar.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Thema, bzw. wessen Frau führt Pflegetätigkeiten für die Schwiegereltern durch ?

    Macht es Sinn, als Mitglied der privaten Krankenversicherung das Angebot der Pflegversicherung zu nutzen und über die ausgeübte Pflegetätigkeit in die gesetzliche Kasse der zu pflegenden Person wechseln ? Meine Frau müsste spätestens bei einer Arbeitsaufnahme eh in die gesetzliche Kasse wechseln - eine private Zusatzversicherung würde ich dann übernehmen.

    Wäre nett, ein paar hilfreiche Antworten zu erhalten. Danke mal im Voraus.

    Gruß

    Rainer

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Loso

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    Wenn man als Angehöriger pflegt, bekommt man das zwar je nach Pflegestufe (mit Abschlägen) bezahlt, ein Wechsel in die Krankenversicherung des Pflegebedürftigen ist damit jedoch nicht möglich. Bei vorhandenem Interesse spricht nebenbei ja auch nichts dagegen, mit Hilfestellungen anzufangen, Wunsch und Wirklichkeit sind manchmal zwei Paar Schuhe. So ganz habe ich die Fragestellung aber evt. auch nicht verstanden.

  4. #3
    Avatar von Socrates010160

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    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist Dein Hauptanliegen zu klären, ob es sinnvoll ist, dass Deine Frau während der Pflege Deiner Mutter von der privaten KV zur angebotenen, kostenfreien gesetzlichen KV wechselt.

    Da es anders als bei der Rentenversicherung in der gesetzlichen KV keinerlei Anwartschaften gibt, die man durch Mitgliedschaft erwerben könnte, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, in die gesetzliche KV zu wechseln.

    Die Vorteile der privaten KV kennst Du selbst und da Du angibst, bei einem Wechsel in die gesetzliche KV eine Zusatzversicherung ab zu schließen, kostet Dich diese nur unnötig Geld.

    Anders bei Aufnahme einer pflichtversicherten Tätigkeit. Dann kommst Du bzw. Deine Frau nicht umhin in die gesetzliche KV zu wechseln und erst dann macht es auch Sinn, eine Zusatzversicherung ab zu schließen. Bis dahin, würde ich KV-technisch alles lassen, wie es ist.

  5. #4
    Avatar von Schwarzwasser

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    Vielen Dank, so war das gemeint.

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