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Was passiert bei einem Todesfall?

Erstellt von schalker, 03.07.2013, 07:09 Uhr · 300 Antworten · 18.026 Aufrufe

  1. #271
    Avatar von andiho

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    es ist dennoch ein Unterschied, ob Du volles Risiko gehst, Dir Geld leihst um damit etwas auf zu bauen und Dein Unternehmen nach und nach zu vergrößern.. oder ob Du 12 Stunden malochen gehst, ohne irgendeine Verantwortung...und die Gefahr bei einer falschen Entscheidung Dich selbst zu ruinieren...
    Also da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Die zusätzliche Verantwortung als eigener Chef und Inhaber dürfte jede Arbeitsstunde um Einiges schwerer wiegen lassen. Hut ab mein Bester, da bin ich direkt froh, dass ich nur Angestellter bin und sich die Verantwortung in Grenzen hält bzw. klar definiert ist.

  2.  
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  3. #272
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von andiho Beitrag anzeigen
    Also da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Die zusätzliche Verantwortung als eigener Chef und Inhaber dürfte jede Arbeitsstunde um Einiges schwerer wiegen lassen. Hut ab mein Bester, da bin ich direkt froh, dass ich nur Angestellter bin und sich die Verantwortung in Grenzen hält bzw. klar definiert ist.
    wär nichts für mich... ich bin mit 16 Jahren von zu Hause ausgezogen mit 20 DM in der Tasche... und einer Vision... diese Vision habe ich verfolgt.. auf direktem Weg... und nach weiteren 8 Jahren hatte ich die Kohle für meinen ersten Betrieb... nach weiteren 5 Jahren hatte ich 5 verschiedene Firmen und 15 Mitarbeiter... und es ging steil bergauf.

    Nur die Beziehungen gingen alle schief, weil für mich die Arbeit immer an erster Stelle stand. Mein Motto: eine Frau kann gehen - meine Firma bleibt... mir war immer bewusst, dass ein Geschäft untergeht, wenn man den Vorstellungen einer Frau folgt... und nach vielen Jahren kann ich rückblickend sagen, dass ich die richtigen Entscheidungen getroffen habe.

    Erst als ich mit 50 meine jetzige Frau kennen lernte, änderte sich mein Leben... weil sie die erste Frau war, die begriff, dass man mit Arbeit Kohle verdienen kann... sie hat soviel Power, wie ich in meiner besten Zeit hatte..... und ist sich für keine Arbeit zu schade ist.

    Früher war ich im permanenten Dauerstress... mit ihr ist es möglich, dass wir unsere Arbeit in 4 Tagen a 6 Stunden erledigen...und in unserer Freizeit das Leben genießen.... mir geht es mit ihr so richtig gut.

  4. #273
    Avatar von Spencer

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    Hallo zusammen,

    auch auf mich kommt dieses Thema ( Bau eines kleinen Häuschens im Isaan ) in ca. 2 - 3 Jahren zu.
    Diesen thread habe ich daher aufmerksam gelesen und am Ende .......... ist mir schwindlig geworden !

    Gibt es denn nicht so etwas wie eine "Checkliste" welche alle wichtigen, unbedingt zu beachtenden Punkte beinhaltet ---- genau zu dem Thema :

    Was muss man ( ich ) vor und während des Hausbaus beachten, um im Falle des Todes der Ehefrau nicht im Regen zu stehen ?

    Gruß
    Spencer

  5. #274
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Spencer Beitrag anzeigen

    Was muss man ( ich ) vor und während des Hausbaus beachten, um im Falle des Todes der Ehefrau nicht im Regen zu stehen ?


    Spencer
    Die Antwort ist jetzt etwas unwissenschaftlich, aber es ist eigentlich ganz einfach.

    Wenn die Angehörigen dich dort wohnen lassen wollen, dann brauchst du keine besonderen Absicherungen oder schwindligen Konstrukte.
    Wollen sie sich das Haus unter den Nagel reissen, was nun mal die Regel ist, dann nutzt dir kein noch so cleverer Vertrag - du wirst die Bude nicht mal verkaufen können.

    Möglicherweise würde noch eine Chance bestehen, wenn du ein Haus auf Phuket oder Samui hättest - also weit weg von der buckligen Verwandtschaft.
    Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Farang nach dem Tod seiner Frau noch in dem Haus im Isaan wohnen bleibt, wenn die das nicht wollen.

    Es schläft sich wesentlich besser, wenn man solche Investitionen von Anfang an abschreibt und sich jeden Tag aufs Neue freut, wenn
    die Frau 1. gesund und am Leben ist und 2. noch Interesse an der Fortführung der Ehe hat.

    Ich habe keine Ahnung, wie meine angeheiratete Familie reagieren würde, aber für mich ist sonnenklar, dass ich im Fall des Todes meiner Frau denen einfach das Haus überlassen würde. Vorausgesetzt ich hätte eines. Was sollte ich auch alleine in so einem Kaff machen?

    Eine ganz andere Sache ist natürlich wenn man Kinder hat - da sollte man schon aufpassen, dass die das Haus nicht vom Bruder weggefiedelt bekommen.

    Es dürfte aber ungleich einfacher sein thail. Staatsbürgern zu ihrem Recht zu verhelfen, als einem Farang.

  6. #275
    Avatar von MadMac

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    Man kauft oder baut kein Haus in der Pampa oder in der Nachbarschaft der Verwandtschaft. Einfache Regel. Sollte was passieren, so greift normale Erbfolge und auch als Farang kann man Land besitzen. Muss das aber innerhalb eines Jahres auf einen Thai / Thai Entity umschreiben lassen. Egal was die bucklige Verwandtschaft will.

    Man sieht, wie es praktisch mit der Familie laeuft bzw. gelaufen ist beim Gerhard V. Dort wurde gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen.

  7. #276
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Die Antwort ist jetzt etwas unwissenschaftlich, aber es ist eigentlich ganz einfach.
    Es dürfte aber ungleich einfacher sein thail. Staatsbürgern zu ihrem Recht zu verhelfen, als einem Farang.
    In den Tiefen des Kitty meine ich gelesen zu haben, dass das Erbrecht in TH ähnlich dem deutschen ist.
    Verstirbt die Thai-Gemahlin, geht ihr Anteil an dem gemeinsamen Gut an den Herrn über, mit dem kleinen, gemeinen Zusatz, dass -im Falle es sich um Grund und Boden handelt, und der Herr ein Ausländer ist- dieser Grund und Boden innerhalb eines Jahres an einen thailändischen Staatsbürger zurückgegebenen werden muss (verschenkt/verkauft). Liege ich damit falsch @alder?
    In der Praxis gebe ich allerdings @alder vollkommen recht. Was macht der Farang in einem Isaan-Dorf, wenn die "Verbindung" dazu abhanden kommt?

    MadMac war schneller.

  8. #277
    Avatar von DisainaM

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    der Erbe kann es auch innerhalb 1 Jahres an eine th. Company verkaufen, die er als Erbengemeinschaft zum Zwecke der ... bezeichnet, und wo gewisse Stiftungsregelungen eingeflossen sind.

    Haus in der Pampa, heisst in der Regel doch Haus im Machtbereich der Schwiegereltern.
    Wie ist die Stellung der Ehefrau zu Lebzeiten, dann ist ganz schnell klar,
    das sowas auf Dauer nicht gut geht,

    am Ende möchten viele im ausländergenehmen Ausläufer von Hua Hin, irgendwo im Hinterland von Cha Am etwas bauen,
    aber auch da gilt,
    wer kümmert sich um das Haus ?
    Dann doch lieber in einem Village ein Standarthaus, wo sich die verwaltung um Handwerker kümmert.

    Als Rentner lebt man in Thailand in dem Umfeld,
    wo der Gedanke, - das ist meine / unsere Zeit berücksichtigt wird.

  9. #278
    Avatar von Spencer

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    Danke für die informativen Beiträge.

    Eine Frage habe ich dennoch :

    Gibt es denn nicht auch die Möglichkeit dass man sich ( wie in der BRD ) ein sog. Nießnutz oder Nutznieß ? ( oder Nichtsnutz ? ) auf Lebenszeit eintragen lässt.


    Also,
    meine Planung sieht so aus:

    1.Mein Haus hier in Deutschland werde ich noch VOR meiner Ausreise auf unseren gemeinsamen Sohn ( deutscher Staatsbürger ) überschreiben lassen und mich als Nichtsnutz eintragen lassen.

    2.Für das noch zu errichtende Domizil möchte ich meine Stieftochter ( thai. Staatsbürgerin ) als Erbin einsetzen, mich aber ebenfalls als Nichtsnutz registrieren.

    Ist das so machbar ? Oder begehe ich einen Denkfehler ?

    Gruß
    Spencer


    PS :
    Komisch -
    wo ich auch auftauche; als Nichtsnutz scheine ich überall zu gelten

  10. #279
    Avatar von rolf2

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    als Nichtsnutz kannst du dich immer eintragen lassen, die Frage ist und bleibt dabei, wozu sollte das nütze sein.

    wenn Du und die Familie nicht klarkommst wirst Du dort nicht leben wollen, wenn ihr klarkommt braucht man sowas nicht.

    Ich jedenfalls sehe keinen Sinn für mich überhaupt in die Pampa zu ziehen, ob mit oder ohne Frau ist man dort doch ziemlich verlassen. Als Farang kriegst du dort kaum Besuch, Deine Frau aber täglich.

    Möchte ich mir nicht antun das da jeden Tag ein paar alte Schachteln auftauchen und Bier trinken und dabei Somtum und Lab sich reinziehen während ich Löcher in die Luft starre.

  11. #280
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    In den Tiefen des Kitty meine ich gelesen zu haben, dass das Erbrecht in TH ähnlich dem deutschen ist.
    Verstirbt die Thai-Gemahlin, geht ihr Anteil an dem gemeinsamen Gut an den Herrn über, mit dem kleinen, gemeinen Zusatz, dass -im Falle es sich um Grund und Boden handelt, und der Herr ein Ausländer ist- dieser Grund und Boden innerhalb eines Jahres an einen thailändischen Staatsbürger zurückgegebenen werden muss (verschenkt/verkauft). Liege ich damit falsch @alder?
    In der Praxis gebe ich allerdings @alder vollkommen recht. Was macht der Farang in einem Isaan-Dorf, wenn die "Verbindung" dazu abhanden kommt?

    MadMac war schneller.
    Das ist richtig, in der Praxis sieht das aber so aus, dass du das Haus nicht verkaufen kannst, wenn die in dem Kaff das nicht wollen. Da müsste man schon einen selten dämlichen Farang finden, der nicht durchblickt, was er sich für einen Ärger einhandelt.

    Wie ich schon sagte, sind die Chancen in einem Tourispot deutlich besser das Ding innerhalb eines Jahres loszuwerden.

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