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Pachtkosten/Grundstückskosten Thailand

Erstellt von selfmade01, 12.09.2014, 18:37 Uhr · 247 Antworten · 11.475 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von selfmade01

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Zum einen ist der Begriff Asiate so weit,
    wie der Unterschied zwischen einem Rumänen und einem Nord-Deutschen.
    Das ist mir schon klar ich beziehe meine Asienbezeichnung auf Thailand, Kambodscha, Vietnam , Phillipinen, Indonesien
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Das Thema Thailand Immobilien ist sehr komplex,
    und für einen Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse nicht zu empfehlen,
    zu gross sind die kulturellen, juristischen, und Mentalitäts- Unterschiede.
    die juristischen Unterschiede sind bei den genannten Ländern nicht so groß zumindest ist es in der Basis überall das Gleiche.
    Der Ausländer kann kein Land auf seinen Name erwerben oder er ist Investor mit einer Firma die dann wieder bestimmten je nach Lans Auflagen unterliegt
    oder er heiratet sich ein und schreibt alles auf die Frau , in einigen dieser Länder kann er er sich dann noch ein Wohnrecht etc. einräumen lassen oder er macht es mit einem einheimischen Partner
    oder aber er pachtet von einem Einheimischen mit entsprechneder Absicherung was auch beim Partner der Fall sein kann
    was in D bei Notarverträgen eben nicht geht also ein Vertrag neben dem Notarvertrag der diesen wieder ungültig machen würde geht halt in diesen asiatischen Ländern nach entsprechender juristischer Absicherung die man in einigen dieser Länder auch gerne mal mit 2 oder 3 Juristen macht die sich dann wieder gegenseitig checken

    Ich kann es sehr gut nachvolziehen das die Forumsmitglieder hier viele Fragen bekommen und meist ist es eine Blase und der Fragende hat sich vorab gar keine echten Gedanken gemacht über sein Vorhaben

    Zu dieser Gruppe zähle ich mich nicht, wobei ich dennoch weiss dass ich gerade mal am Anfang bin meiner Infos die ich benötige aber doch soviel Infos und Erfahrungen z.B. aus Vietnam habe um zu wissen auf was ich mich da einlasse
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen

    Neben dem gesamten möglich erfahrbaren Wissen, zählt auch das Echo Deiner Persönlichkeit,
    was Du für ein Typ bist,
    ob Thailand für Dich zum Fiasko oder zur Offenbarung wird.
    Klar Mentalität der Bevölkerung ist mir schon wichtig.
    In Vietnam ist es z.B. das man dort keinem trauen kann und meist schon gar nicht einen Juristen.
    Das stört mich aber nicht.
    Wichtiger ist mir die Mentalität der Leutet, also der normalen Bevölkerung. In Vietnam ist man gerne gesehen wenn man arm ist, wenn der Nachbar dann etwas mehr hat kann es schnell ungemütlich werden, Neid und Missgunst ist dort teils extrem ausgeprägt hat wohl damit zu tun das es ein sehr gebeuteltes Land ist.
    Trotzdem ist das alles dann letztendlich dann ein Punkt den ich akzeptiere oder eben nicht wenn es mir woanders genauso gefällt und die Bedingungen dort ein Land zu bekommen ähnlich sind auch vom Preis.

    Ich komme bis dato mit Thailändern kambodschaner und Vietnamesen gut aus und das Leben der Leute sagt mir sehr zu
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Um mal ein Beispiel zu nennen,
    stell Dir vor, Du stehst auf einem Grundstück, das Dich interessiert,
    und Du wirst beim umhergehen plötzlich von einer Schlange gebissen.
    na ja , also, wenn ich mit sowas nicht klar kommen könnte das sowas passiert dann sollte man sich besser in D in seinen Räumen einsperren nicht das man auf der Straße vom nächste Rottweiler gebissen wird und wer weiss, hatte der nun Schaum an der Waffel oder nicht... mmmhhh ok lass ich mir mal ein Kilo gegen Tollwut spritzen sicher ist sicher

    also wenn ich so denken würde dann hätte ich schon einige Gegenden in den ich herrenlos alleins war besser gemieden

    aber klar, solche soll es auch geben die zwar an SDonne Strand Meer und tolle Frauen denken und bei der Ratte die mal nebenbei verzehrt wird den Schock ihres Lebens bekommen

  2.  
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  3. #22
    Avatar von DisainaM

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    Der Schock des Lebens sind eher die th. Rechtsradikalen, die in der Erscheinung von einer jugendlichen Mafia-Bande mit Schutzgelderpressungen, alle Zugezogenen derart unter Stress setzen, damit ...
    damit vernehmlich auch die eigenen, chancenlosen Leute wieder ihr Auskommen haben.

    Wie überall, gilt auch hier,
    der Gradmesser der Toleranz, ist der Umgang der einfachen Bevölkerung mit seinen Mischlingskinder.
    Ob Du in Kambodscha, als Indisch-Kambodschanisches, oder Vietnamesisch-Kambodschanisches, oder japanisch-Kambodschanisches Kind, das Licht dieser Welt erblickst, klar,
    wenn Du diesen Marathonlauf um ein Leben in Würde, beobachtest, wenn das Kind bei armen Kambodschanern aufwächst (was meistens der Fall ist), wirst Du erleben, wie tief die Gedanken des (Pol Pot Wahnsinns) reinen Erbgutes verankert sind, und das Kind ausschliesslich für ein Leben im Rotlicht vorgesehen wird.
    (was in den meisten Nachbarländern traditionell ebenso war, 1960 Bangkoks Rotlicht bestand fast ausschliesslich aus Thai Chinesischen Mischlingsfrauen, sowie anderer Mischungen). (not 100% Thai Blood)

    Dieser Gedanke an einer Gruppen-Grundreinigung im Blutsbestand, kehrt in regelmässigen Abständen in die Länder heim,
    und beschehrt somit eine immer wiederkehrende Form von Ausgrenzung, für Teile der Bevölkerung.
    Als Ausländer muss man sich selber in dieser Frage positionieren,
    wo man steht, ob man es akzeptiert, oder ablehnt.
    Man kann Stadtteile in Bangkok beziehen, wo sich sehr viele Mischlinge, die aus allen Teilen des Landes hier hergezogen sind, um sich der allgemeinen veränderten Stimmung der Blicke in ihren Dörfern zu entziehen, so es ihnen denn möglich war.
    Man kann sich fragen, ob Strassenkinder ein Synthom oder eine Ursache sind, doch wenn sie ein Synthom sind, dann darf man fragen, was die Ursache für dieses Problem ist.
    Armut
    Gesellschaften, wo für die arme Bevölkerung das Überleben schwerer wird, beginnt gerade bei Kindern mit der Ausgrenzung derjenigen Kindern,
    von der es glaubt, dass sie für ihre Gruppe eine zu grosse Last sei.
    So werden Kinder zu Strassenkinder gemacht, in manchen Ländern werden sie mit dem bewusstsein erzogen, dass sie aufgrund des Umstandes, dass sie nicht 100% reines Blut haben, sie minderwertig seien, und sich in diesem Leben erst beweisen müssten, ob sie gut genug, für die eigene Kultur seien, ihr halbes Leben wird man ihnen als verhasstes Spiegelbild die Reaktionsmuster eines Ausländers vorhalten.
    Bei weiterer Diskrepanz der sozialen Schere zwischen Arm und Reich bleibt es dabei natürlich nicht, sondern geht weiter in der Abgrenzung der unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeiten, also reine Hmong/Hmong Partnerschaften zu Hmong/Thai Chin Partnerschaften usw.
    Das vorab, zu dem Konsenz mir der Nachbarschaft, wenn man meint, es sei einfacher, wenn man arm ist,
    denn man muss sich als Fremdkörper begreifen, der in manchen Zeiten akzeptiert wird, in manchen Zeiten ignoriert wird, in manchen Zeiten gehasst wird, in manchen Zeiten hofiert wird, und in manchen Zeiten umgebracht wird.
    Richtig, die Regel, man baut kein 200.000 Euro Haus, in ein Umfeld von 15.000 Euro Häusern, und wenn bei den Häusern der Umgebung, ein gesellschaftlich anerkannter Gemeindevorsteher ein zweistöckiges Haus hat, so hält man seinen Dachgiebel unterhalb dessen Haus.
    Auf das, was in Pattaya gerade mit dem Waterfront passiert,
    (Ausländer baut (genehmigtes?) Hochhaus, das nun eine historische Statue auf einem Berg überragt,
    und damit in dieser Zeit, einen Aufschrei der Nationalisten im ganzen Land bewirkt hat,
    sodass der damals genehmigende Bürgermeister am liebsten einen Grund finden würde, (Abweichung der Bauausführung von der Baugenehmigung), um den ganzen Bau wieder abreissen lassen zu können, denn andernfalls wird er kein ruhiges Leben mehr haben.)

    Wer als Fremder in die lokale Hirarchie innerhalb der "Armut" eindringt, der positioniert sich,
    denn er trifft eine Auswahl, - bei wem er mietet, - mit wem er baut, - wo er sein Geld ausgibt, - wie er die lokale Grössen respektiert, - wie er sich verhält.
    Eine lokale Hirarchie, die einen Fremden in ihr Gebiet kommen liess, positioniert sich ebenfalls,
    denn es lässt zu, - wer der Person helfen darf, - wie man mit der person umgehen lässt, - wielange man der person lokale Jugendbanden ("Mafia") vom Hals hält, - in welchem Umfeld man Nachbarn dazu anhält, nachts Müll vor die Einfahrt zu werfen, usw usw.
    Aktuelles Beispiel, das Ende eines Gastronomen
    Das traurige Ende eines lebenslustigen Rheinländers

    Oft haben wir es in den asiatischen Ländern mit Auswanderern zutun, die Ansprüche stellen,
    indem sie zB. ein Leben mit einer aus dem eigenen Heimatlant gelebten elektrischen Sicherheit vorziehen,
    weil sie eben nicht mit dem Risiko leben wollen, beim Duschen von einem Stromschlag getötet zu werden.
    Manche wollen Aircons, elektrischen Luxus, mit dem sie, trotz aller gelebten Bescheidenheit, eben Akzente setzen,
    und sich in ihrem Umfeld positionieren, und sei es auch nur durch ihren Wasserverbrauch, den sie aus ihrem Brunnen hochpumpen, (ev. Pflanzen damit giessen, während die Pumpen in der Nachbarschaft, welche nicht so tief gehen, schon längst kein Wasser mehr hochpumpen können.
    Jeder entscheidet hier selbst, wie er sich in einem Umfeld positioniert.
    Wird das Klima unfreundlicher, muss er ebenfalls entscheiden, ob er sich davon beeinflussen lassen will, oder nicht. - Schön-Wetter Expats ziehen da schnell weiter.
    Klar, werden die Bedingungen in der Nachbarschaft schlechter, wird sich jeder Nachbar überlegen, wielange er diese ausländische Frucht neben ihn noch dulden kann, und ab wann er beginnt, diese zu ernten, und dem Haus zu einem unbewohnten Zeitpunkt einen besuch abstattet (wir begehren, was wir täglich sehen)
    Die Pressemeldungen sind voll von Berichten, wo festgenommende Thais auf der Polizeiwache erklären, ihre Finanzsituation sei ausweglos, aber dennoch würden sie niemals einen Thai bestehlen, sondern ausschliesslich nur Ausländer - der Ausländer als hinnehmbare Beute, wenn die Zeiten schlechter werden.

    Abschliessend noch ein Wort zur Juristerei,
    wir haben eine Gesetzgebung, eine Anwendung von Gesetzen und eine Desinformation von Juristen über die angeblich praktizierte Rechtssprechung.
    Unter der Rubrik, Desinformation von Juristen können wir die Beratung von Ausländern sehen, diese vor 15 Jahren in Firmenkonstellationen zu schicken, weil es noch niee damit Probleme gegeben hatte, und die sich mittlerweile als falsch darstellt.
    Unter der Rubrik, Gesetzgebung können wir die Fälle sehen, wo zB. Prostitution in Thailand gesetzlich verboten ist, aber das Gesetz über Jahrzehnte nicht umgesetzt wurde, sodass diese Art von Gesetzen zwar bestehen, sie aber bei einer juristischen Beratung unterschiedlich gewürdigt werden.
    Und als letztes haben wir die Anwendung von Gesetzen, die je nach Änderung des politischen Klimas, jederzeit die Möglichkeit bietet, bestehende Gesetze in neuer Anwendung umzusetzen. Als weiteres haben wir neue Gesetze, welche rückwirkend in Kraft treten, und damit rechtliche Sachverhalte, die früher legal gewürdigt wurden, im Nachhinein als illegal erscheinen lassen. Beliebtes Beispiel, ein Drogenhändler kauft von seinem Bruder ein Auto ab, nach neuester gesetzlicher Anwendung, kann man nicht nur das Auto einziehen, sondern auch das Geld beim Bruder.

    Das -- in aller Kürze ---

  4. #23
    Avatar von selfmade01

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    Hallo,

    wow, dass ist natürlich die ganz andere Seite die man auch kenne muss.

    Mir selbst ist bewusst das wenn ich in eines dieser asiatischen Länder ziehe dass ich dann von vielen dieser ach so tollen festgesetzten regeln hier in D Abschied nehmen muss und das in diesen Ländern ein ganz anderes Rad gedreht wird.
    Natürlich will ich nicht als total verrückter Draufgänger gelten weshalb ich versuche soweit es geht mich im Netz und wo auch immer, als auch dann vor Ort nochmals intensiver zu erkundigen ob denn dass was ich sah, was ich glaubte zu sehen, was ich denke und was mein Bauchgefühl sagt mit dem so überein stimmt was tatsächlich hinter dieser vermeindlich rosaroten Brille zum Vorschein kommt auch überein stimmt zumindest annähernd.

    Solche Ausführungen von Dir finde ich dabei genauso hilfreich wie andere Daten.
    Das jedes land seine eigenen Probleme hat, seine ganz ureigenen Gesetze und viele Dinge mehr die Ausländern erstmal verborgen bleiben, das ist überall so und je nachdem ausgeprägter un bestimmte Richtungen hin.

    Solche Infos wie von Dir, sind für mich und wohl für viele die solche Forumsbeiträge lesen wichtig zumindest dann wenn sie auf die eigenen Situationen interpretierbar sind (kommt halt auf den Horizont des jeweiligen Interessierten an ob er diese Infos für sich verwerten kann oder nicht).

    Solche Fälle mit dem Barbesitzer aus Düsseldorf sind natürlich immer und egal wo Schreckensszenarien.
    Aber was erwatet man?
    Ein günstiges Leben bzw. ein günstiger Lebensunterhalt wird ja meist mit Nebeneffekten erkauft. Wenn jemand denkt das er in ein solches Land egal wo auf diesem Planeten zieht wo dann der Rest auch noch so ist wie in einem EU-Land dann hat er seine trübe Brille noch nicht abgelegt.
    Es ist immer schwer auch einen Fragenden zu beurteilen wenn man diesen gar nicht kennt und anhand seiner geschrieben Fragen versucht zu beurteilen. Das geht im Netz ganz einfach meist daneben.
    Wie gesagt ich will nicht als totaler Draufgänger zählen. Ich hatte mir z.B. auch Infos zu den Philippinen eingeholt und mich dort nach den unterschiedlichen Mentalitäten sowie unruhige Gebiete und auch Gebiete bei den Ausländer nicht so willkommen sind erkundigt.

    Letztendlich zielt meine Fragestellung bzw. Teile daraus auch auf das ab damit ich später eine Entscheidungsmöglichkeit habe wo ich mich erstmal 6, 12 oder noch mehr Monate aufhalte um dann de finalen schritt zu unternehmen.
    Ich habe mich so oft die Frage gestellt, was nützt es mir wenn ich mich 6,12 oder noch mehr Monate in einem Land aufhalte, erstmal die Mentalitäten kennen lerne die Gegebenheit etc. etc und es dann zum Schluss schon an der Basis scheitert weil ich mich aus gesetzlichen Gründen nicht niederlassen kann , das Startkapital u.U. nicht reicht oder sonstige wichtige Unwegbarkeiten da sind die ich schon im Vorfeld abklären hätte können.
    Die meisten machen es wohl genau so, sie halten sich erst im Land auf, ziehen dann hin und erfahren dann im Anschluss das es ja gar nicht möglich ist das umzusetzen was sie vor hatten.
    Ob meine Vorgehensweise richtig ist, keine Ahnung, mein Bauchgefühl und auch meine Erfahrungen z.B. mit Juristen in Vietnam sagt und zeigt mir zumindest das es nicht der falsche Ansatz ist.
    Je mehr Infos ich habe und auch in solch einem Forum bekomme desto besser Fragen kann ich dann später stellen .

    jeder muss dann selbst für sich entscheiden ob er diesen schritt gehen will und ob er sich seinem ach so behütetem Heim in D entziehen möchte.
    Um letztendlich dann auch solche Vorkommnisse wie die oben mit dem Barbesitzer oder anderen bewerten zu können, müsste man so glaube ich viele Dinge mit einbeziehen. Wie viele Ausländer leben in diesem Land, wieviele Einwohner gibt es, wie ist das Verhältnis von solchen Übergriffen etc. etc. ich glaube nur dann ist eine wirklich Abschätzung möglich ob es ein heisses Pflaster ist oder ob es nicht viel anders ist wie in den USA.

    Aber das ist nur meine Sichtweise und ich bin weiterhin dankbar über jegliche Info auch in positiver Sicht

  5. #24
    Avatar von DisainaM

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    Der erste entscheidende Fehler,

    das mangelnde Sicherheitsdenken.

    Bist Du aufgewachsen in einem Land, wo der illegale Waffenbesitz die Ausnahme und nicht die Regel ist,
    ist Dein Blick auf die Realität verstellt,
    weil Du die Gefahren um die Problematik,
    zur falschen Zeit am falschen Ort, - nicht richtig einschätzt

    Weiter ist das Internet als Infoquelle bedingt brauchbar,
    solange in einem Forum nicht die Stimmen dominieren,
    die zB. in Thailand ein Touristenprojekt führen, und Negativmeldungen jeglicher Art in einem Forum torpedieren,
    und die Schreiber verbal verunglimpfen, weil sie das Land als Urlaubsziel emotional kritisch sehen.

    Persönlich finde ich es wichtiger, in einem Forum dazu beizutragen, das der Infogehalt dem Leser gewissermassen ein Uprade eines guten Reiseführers gleich kommt,
    wobei jedoch nicht eine publizistische Dauerwerbung vollzogen wird, sondern möglichst ausgeglichen Pro und Cons betrachtet werden.

    In Bezug auf Vietnam gehöre ich auch zu denen,
    die sich seit jahren die Entwicklung im Blog von
    Zwischen Traditionen und Moderne
    ansehen,
    die als in Ost Deutschland aufgewachsende Vietnamesin, nach der Wiedervereinigung von ihrer neuen Oma ihres Stiefvaters, mit einer beträchtlichen Erbschaft bedacht wurde, und so vor einigen Jahren nach Vietnam auswanderte und die dortige Staatsbürgerschaft annahm. Auch wenn sie politisch einen teilweise verklärten Blick auf den Sozialismus hat, so ist sie eine sozial angagierte verantwortungsvolle Frau, die sich an der dortigen Verwaltungskorruption genauso ärgert, wie jeder andere,
    und kann die Kritik auf öffentlich posten.

    Gerade diese verwaltungskorruption ist es aber,
    die aus meiner Sicht den Erfolg eines Ausländers in dem Land unkalkulierbar macht,
    will er in einem abgelegenden Meeresgrundstück ein Projekt verwirklichen.
    Abgesehen vom Klimaproblem (Anzahl der Regentage im Jahr, nördlich von Hue)

    Zum Anderen sind die gesellschaftlichen Akzeptanzen von ausländischer Anwesendheit in Vietnam noch sehr begrenzt,
    Der Tag der Schande in Bình Dương - Zwischen Traditionen und Moderne
    und als Ausländer darf man in Vietnam heute noch keinen Mietwagen fahren.

    Zum Vergleich USA,
    dort kannst Du Dich in Stadtteile zurück ziehen, die sicher sind,
    in Kambodscha und den Phillipienen sind ab 18.00, wo es dunkel wird,
    im Grunde nur Shopping Center wirklich 100% sicher,
    man muss die Plätze kennen, wo man sich problemlos aufhalten kann.

    Für Thailand, malaysia, Singapore, Vietnam aber auch Laos spricht die Sicherheitslage.
    Für Thailand, Malaysia, Singapore und Vietnam, spricht die vorhandene Internetstruktur.
    Für Thailand und Vietnam, sprechen die staatlichen subventionierten Grundlebensmittel, Energiepreise, sowie bedingt Benzin.
    Für Thailand spricht das bessere Wetter und die bessere Versorgungsstruktur

  6. #25
    Avatar von selfmade01

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    hallo,

    wieder finde ich das meiste oben geschriebene sehr interessant, möchte aber da nur ganz kurz drauf eingehen um nicht zu sehr vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

    Korruption? ok die haben wir hier in D und der ganzen EU auch sie steht nur unter einem anderen Deckmantel.
    Ob der hohe Politiker sich nach seiner Amtszeit in einen Aufsichtsratsposten heben lässt der ihn bis zum Lebensende absichert nur weil er während seiner Zeit einem großen Konzern einige Hilfen verschaffte oder der kleine Bürgermeister am Land von einem Jungunternehmer der öffentliche Aufträge möchte einen verschlossenen Umschlag entgegen nahm und und und oder die auf den Baubehörden bei dem so entscheiden und beim anderen so was ich selbst schon alles real erlebte (bei Baubehörden)
    also über das Thema möchte ich mich hier gar nicht auslassen denn dann würde ich gleich morgen in dne Flieger steigen um von hier zu verschwinden und lieber in einem der o.g. Länder einem Beamten eine Freundschaftszahlung leisten um jahrelangen Stress zu vermeiden
    Aber auch da sind die Ansichten, Erfahrungen jedes Einzelnen und und und zu verschieden um tatsächlich das Für und Wieder korekt beantworten zu können.

    Singapore und Malaysia beziehe ich gar nicht mit ein. Als ich in Sinagpore war und das meine ich ganz offen und ehrlich kam mir D so vor als hätten wir die Zukunft verschlafen. Die sind doch in vielen Bereichen uns in der EU Meilenweit voraus.

    Die Energiepreise zumindest in Vietnam sind ja auch nicht mehr so toll, zumindest wenn man es im Verhältnis zu einheimischen Einkommen setzt und in Thailand ist es ja auch so zumindest wenn ich jetzt die Preise richtig im Kopf habe.
    Das einzige asiatische Land was hier noch einigermaßen zumindest für Einhemische an humanen Preisen von Benzin und Strom hat ist wohl Indonesien.

    Aber letztendlich sind das zwar Faktoren die sich aber dann nur im gesamten auf die Gesamtbeurteilung bei mir niederschlagen sofern der Rest annehmlich ist.

    Ich zumindest finde es auch wichtig wie die ärztliche Versorgung ist und ich glaube zumindest da gehört Thailand zu den o.g. Ländern (ausser Singapore und evtl. noch Malaysia) was den besseren Standard oder zumindest die bessere Auswahl an Möglichkeiten für Ausländer bietet. Das ist aber auch nur eine Info die ich noch nicht selbst erfahren habe und von Dritten in Erfahrung brachte.

    In Bezug auf Vietnam und nördlich von Hue, gebe ich Dir recht, aber alles was früher mal nördlich der DMZ lag die sich ja um Hue zog würde ich eh niemals in Betracht ziehen selbst bei meinen Ausflügen in die nördliche Region und den dortigen von mir stets bevorzugten Kontakten zur einheimischen Bevölkerung also ohne Touris um mich rum, muss ich ganz ehrlich sagen... ich war froh als ich wieder im Süden war, die haben dort echt einen an der Waffel und sind noch ganz tief im strengen Kommunismus verstrickt und werden dort wohl so schnell auch nicht rauss kommen da dies denen wohl schon in der Muttermilch übertragen wird.

    ps. vom wetter ganz zu schweigen, wenn ich an den Norden von Vietnam denke müsste ich gleich eine Heizung von D aus mit exportieren und dazu habe ich keine Lust, ich persönlich stehe liebe auf Hitze und evtl. bei Bedarf auch Klimaanlage als auf Kälte und Heizung

    Aber ich war zumindest sehr froh das ich diese Erfahrungen machen durfte was mir heute sehr hilft doch zwangsläufig über den Tellerrand zu blicken und Dinge versuchen zu sehen vor denen man sonst besser die Augen und Ohren verschliesst

  7. #26
    Avatar von selfmade01

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    ach ja,
    was mich natürlich brennend interessieren würde sind die Gewohnheiten bzw. Vorschriften in Bezug auf Landerschliessungskosten oder Pflichten.
    In Vietnam ist ja so und so, in manchen/meisten Gebieten bleibt das einem in der Selbstverantwortung und man muss die Straße, den Strom und falls vorhanden den Anschluss an Abwasser selber Sorge tragen und trotzdem zahlt man oftmals ein zigfaches des Grundstückpreises an Umwandlungskosten wenn es vom Ackerland ==> zu Waldland ===> zu Bauland gewandelt wird, ohne jeglichen Anspruch das man das Stromkabel bis zum Haus gelegt bekommt und man Anspruch auf eine befestigte Straße hat.

    Trotzdem ist es auch in Vietnam noch möglich günstige und ja auch gut gelegene Grundstücke zu bekommen, zumindest wenn man sich die Zeit nimmt diese zu erkunden und sich dabei nicht auf Hochglanz-Prospekte einiger Makler verlässt

    Wie das in Thailand ist versuche ich eben gerade heraus zu finden wobei mich wie gesagt auch die Modalitäten bei Grundstücksumwandlungen zu Bauland und der dann folgenden Erschliessung interessieren und wie diese gehandhabt werden

  8. #27
    Avatar von rolf2

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    laber laber rhabarber,

    wieviel kannst du investieren?

    scheinbar nicht viel, als was soll der Scheice?

  9. #28
    Avatar von selfmade01

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    gerade eben habe ich von einem bekannten erfahren der auch in Thailand lebt das es angeblich gar nicht mehr möglich ist, dass ein Ausländer ein Grundstück pachte und darauf ein kleines Resort baut. Angeblich sollen sich die Gestze in der letzten Zeit hier drastisch verändert haben zum Nachteil solcher Vorhaben.
    hat da jemand genauere Infos?

  10. #29
    Avatar von funnygirlx

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    mir faellt immer wieder auf, das hier alle "auch die sogenannten fachleute" immer wieder von "NOTARIAT" reden.

    FAKT IST
    1. IN THAILAND GIBT ES KEIN NOTARIAT ( es ist eine dummerfindung von farangbueros die meinen so mehr geld zu bekommen)
    2. JEGLICHER VERTRAG wird unter 2 zeugen geschlossen, meist fungiert ein RECHTSVERDREHER als Zeuge , diesen Vertrag kann
    jeder aufsetzen.
    3. Pachtvertraege etc KOENNEN BEIM LANDAMT HINTERLEGT WERDEN , und somit RECHTSGUELTIG gemacht werden ( STANDARD PACHTVERTRAEGE SIND GRATIS BEIM LANDAMT ZU HABEN, dafuer brauch man keinen Verdreher fuer 100k oder mehr baht
    4. DIE MEISTEN AUSLAENDER DIE SICH ALS ANWALT AUSGEBEN SIND IN THAILAND NICHTS WEITER ALS BERATER, alle offiziellen sachen,wird einem spaeter auffallen ,macht ein thaianwalt (unterschriften etc)
    5. ein auslaendischer rechtsverdreher, DARF KEINE FRISTEN oder sonstiges setzen ,er hat keine anwaltlichen BEfugnisse

    ..............ein gut gehuetetes geheimniss,damit dummfarnag hier auch schoen an ein Notariat und Legale Anwaelte glaubt

  11. #30
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von selfmade01 Beitrag anzeigen
    gerade eben habe ich von einem bekannten erfahren der auch in Thailand lebt das es angeblich gar nicht mehr möglich ist, dass ein Ausländer ein Grundstück pachte und darauf ein kleines Resort baut. Angeblich sollen sich die Gestze in der letzten Zeit hier drastisch verändert haben zum Nachteil solcher Vorhaben.
    hat da jemand genauere Infos?
    Da hat sich eigentlich nichts geändert. Land zu pachten ist selbstverständlich auch einem Ausländer gestattet. Darauf bauen darf er auch.

    Aber ein Beherbergungs- und Gastronomiegewerbe darf in Thailand nur eine thailändische natürliche oder juristische Person betreiben, und jeder beschäftigte Ausländer braucht eine Arbeitserlaubnis. Du wirst also mindestens einen thailändischen Partner brauchen mit dem zusammmen du das Resort betreibst.

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