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Ohne EFZ heiraten

Erstellt von markobkk, 11.05.2012, 06:04 Uhr · 74 Antworten · 5.248 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Leopard

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    Kann ich so nicht ganz bestätigen.

    Finanzamt wollte von uns den Auszug aus dem deutschen Eheregister haben. Die Meldebehörde macht da gar nichts. Steuernummer kommt vom Finanzamt.

    Krankenkasse (AOK) wollte nichts (außer einem Passbild). Hat alles der Arbeitgeber meiner Frau gemacht.


    Alles in Bayern. Vielleicht gibt es da ja regionale Unterschiede.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Kann ich so nicht ganz bestätigen.

    Finanzamt wollte von uns den Auszug aus dem deutschen Eheregister haben. Die Meldebehörde macht da gar nichts. Steuernummer kommt vom Finanzamt.

    Krankenkasse (AOK) wollte nichts (außer einem Passbild). Hat alles der Arbeitgeber meiner Frau gemacht.


    Alles in Bayern. Vielleicht gibt es da ja regionale Unterschiede.
    Nach der Heirat ohne EFZ macht man genau das gleiche wie nach der Heirat mit EFZ. Man geht mit der Heiratsurkunde auf die deutsche Botschaft und laesst die Urkunde legalisieren. Anschliessend laesst man die Heirat mit der legalisierten Heiratsurkunde in Deutschland nachbeurkunden und somit ist doch alles in bester Ordnung. Wenn man will kann man sich auch gleich noch eine internationale Heiratsurkunde in Deutschland ausstellen lassen. Mit der Nachbeurkundung steht man dann auch im Eheregister.

  4. #33
    Avatar von franky_23

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    zeige doch mal den Vorteil, insbesondere den finanziellen Vorteil auf.

    1. Viele sind schon mal geschieden, dann brauchst die Scheidungsurteile ohne kons. Bescheinigung. Mit nicht.
    2. Wenn ich Ban Rak heirate ist das Prozedere innerhalb von 2 Tagen nach Ankunft erledigt, incl. Antrag für ein nationales Visum.
    3. Wenn ich in D bin, dann habe ich einen gewissen Vorlauf und da läuft dann das EFZ nebenbei. Wo ist da ein Zeitverlust? In meinen Augen ein Zeitgewinn.
    4. Bei der Nachbeurkundung wird meist dann die Geburtsurkunde mit Legalisationsersatzbescheinigung verlangt. Ob ich es vor der Heirat oder nach der Heirat mache ist im Grunde sekundär. Wo ist dann für eine Vielzahl der Ehen ein Vorteil?

    @ Leopard,

    deine Frau war schon wielange in D bis sie das arbeiten anfing? Der Arbeitgeber hat ja in eurem Fall die AE geprüft und sicherlich eine Kopie des Passes gemacht.

    Hast du schon eine Steuererklärung hinter dir? Kann auch sein, dass im gleichen Bundesland unterschiedliche Ämter unterschiedlich reagieren.

  5. #34
    Avatar von markobkk

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    Scheidungsurteile der Frau braucht man auch fuer's EFZ. Im Fall meines Bekannten ist die Verlobte aber noch nie verheiratet gewesen. Es geht ausschliesslich um's finanzielle. Wenn er sich die ganzen Uebersetzungen welche fuer's EFZ benoetigt werden und die Konsularbescheinigung der Botschaft sparen kann, hilft das schon einiges. Die Unterlagen der Frau muessen nicht uebersetzt werden, denn Thai bleibt Thai. Lediglich er muesste seine Geburtsurkunde und Ledigkeitsbescheinigung uebersetzen lassen. Finanziell gesehen um einiges guenstiger. Die Uebersetzung der Heiratsurkunde und die Legalisierung durch die Botschaft kostet in beiden Faellen das gleiche Geld.

  6. #35
    Avatar von franky_23

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    Sicherlich gibt es Fälle. Doch wenn dein Bekannter nach D will und in D nachbeurkunden will dann sind die Thai Personenstandsurkunden ins Deutsche zu übersetzen und mit einer Legalisationsersatzbescheinigung zu versehen. Ob dies bei weiteren Urkunden noch verlangt wird ist von Fall zu Fall verschieden.

    Für das EFZ brauche ich normalerweise kein deutsches Scheidungsurteil des Deutschen. Wenn nicht, dann hat dies ja der Deutsche. Klar, wenn jemand für sich finanzielle Vorteile ausrechnet, dann soll er dies tun.

    Der Umstand, dass ein Kollege dann stundenlang recherchieren relativiert dies ebenfalls.

    Mir ist es egal wie jemand heiratet. Nur können wie oben beschrieben vermeintliche Vereinfachungen und Einsparungen sich wieder neutralisieren.

  7. #36
    Avatar von Leopard

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    @ franky_23

    Meine Frau war knapp 11 Monate in DEU nachdem sie zu arbeiten anfing.

    Steuernummer hat Sie unmittelbar nach der Anmeldung in DEU bekommen wegen der Eintragung Lohnsteuerklasse 3/5 (auf dem Finanzamt unter Vorlage des Auszugs aus dem Eheregister).

    Gemeinsame Steuererklärung jetzt dieses Jahr zum ersten Mal.

  8. #37
    Avatar von franky_23

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    Da Finanzamt wollte keine Heiratsurkunde?

    Steuernummer ist ja nicht das Problem. Für die Eintragung in Eheregister musstest du da die legalisierte HU vorlegen? Dann wäre es ja normal, da eine andere Behörde dies zwischenzeitlich kontrolliert hat. 11 Monate ist auch eine relativ lange Zeit.

  9. #38
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Sicherlich gibt es Fälle. Doch wenn dein Bekannter nach D will und in D nachbeurkunden will dann sind die Thai Personenstandsurkunden ins Deutsche zu übersetzen und mit einer Legalisationsersatzbescheinigung zu versehen. Ob dies bei weiteren Urkunden noch verlangt wird ist von Fall zu Fall verschieden.
    Kann ich nicht bestaetigen. Bei uns hat die uebersetzte und legalisierte Heiratsurkunde vollkommen ausgereicht. Damit und den Reisepaessen auf's Standesamt gegangen und eine deutsche sowie eine internationale Heiratsurkunde erhalten. Thailaendische Personenstandsurkunden wollte kein Mensch sehen. Noch nicht mal meine Frau musste mit auf's Standesamt. Ich habe das alles allein waehrend einer Geschaeftsreise erledigt.

  10. #39
    Avatar von Leopard

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    Wir haben in DEU auf dem Standesamt nachbeurkunden lassen. Gleich als erstes nachdem meine Frau in DEU war. Wir haben also auch eine deutsche Heiratsurkunde, nicht nur die Thailändische.

    Für die Nachbeurkundung wollte der Standesbeamte nur die von der deutschen Botschaft überbeglaubigte Heiratsurkunde aus Thailand sehen. Alle anderen nötigen Dokumente, auch die meiner Frau, lagen ihm ja sowieso schon kurz vorher wegen der Ausstellung des EFZ vor.

  11. #40
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen

    Für die Nachbeurkundung wollte der Standesbeamte nur die von der deutschen Botschaft überbeglaubigte Heiratsurkunde aus Thailand sehen. Alle anderen nötigen Dokumente, auch die meiner Frau, lagen ihm ja sowieso schon kurz vorher wegen der Ausstellung des EFZ vor.
    Bei euch passt dies, Leopard.

    Nur wenn jemand ohne EFZ bzw. kons. Bescheinigung heiratet, dann sollte diese Form nicht mehr funktionieren. Wenn doch, dann würde der Standesbeamte ein bisschen lax mit seinen Vorschriften umgehen. Bei Personenstandsurkunden - dazu gehört die Geburtsurkunde (Orginal und Zentralregister) - ist i.d.R. eine Übersetzung und eine Legalisationsersatzbescheinigung notwendig.

    @ marko
    du hast doch nach deinen Angaben auch mit EFZ geheiratet. Da gilt das gleiche wie für Leopard.

    Hier geht es um die Frage, wie verhält es sich bei Heirat ohne EFZ bzw. konsul. Bescheinigung.

    Wenn dein Kumpel biller kommt, so soll er so heiraten. Wegen mir können alle in Thailand ohne EFZ heiraten oder in DK und dann in D den Antrag auf AE stellen. Aus meiner Sicht eine Unfug, dass man jemanden zwingt 12 + x Flugstunden zurückzufliegen, dort dann die Zeit abzusitzen bis deutsche Behördenmühlen die Ehe als genehm einschätzen. Dann wieder mehr als 10 Flugstunden nach Europa fliegen. Bisher sind die dt. Verwaltungsgericht der Meinung, dass dies einem schonen Interessensausgleich staatlicher und privater Interessen entspricht. Dem stehen einige Erwägungsgründe entgegen, die die Verwaltungsgerichte nie berücksichtigten. Das ist hier nicht das Thema.

    Wie ich an anderer Stelle sagte, bin ich persönlich der Auffassung dass D da gegen EU Recht verstößt, denn es gibt keine rechtlich Handhabe, dass die EU Reisefreizügigkeit des Ehepaares eingeschränkt wird. Derzeit könnten beide einfach eine Reise quer durch Europa machen bis im Normalfall der AT ausgestellt wird.

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