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Erstellt von Tschaang-Frank, 19.09.2012, 18:52 Uhr · 44 Antworten · 3.476 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Tschaang-Frank

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.213
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Es ist in der Tat einfacher tot zu sein als lebendig. Ist es nicht erfreulich, dass der Tag mit Sicherheit kommen wird, wenn alles viel, viel einfacher ist? Warum also mit dem Augenblick und dem Dasein hadern? Khun Tukta tut es nicht mehr. Khun Tukta hat Dir einiges voraus. Es ist also nicht notwendig fuer Dich sie zu bedauern oder zu betrauen. Ergo, kuemmere Dich um die Lebenden und lasse die Toten einfach ruhen. Die Toten sind gluecklicher als die Lebenden. Denke HIERUEBER doch einfach mal nach.
    Das mach ich ja auch aber ich merke das ich mich die letzten 3-4 Jahre nicht mehr mit dem Gedanken "Tod" auseinandergesetzt habe. Das habe ich bis zum Jahre 2008 getan, ist ja nichts schlimmes, der Tod gehoert ja zum Leben.
    Der Tod meiner Tante (49 Jahre) 2004 udn meiner Grossmutter 2006 - damit konnte ich gut umgehen. Damals habe ich noch regelmaessig und viel uber Siddarta und seine Lehrreden gelesen. Ich habe mich bis dahon immer aus Siddartas Sicht mit dem Tod mehr oder weniger regelmaessig beschaeftigt und es ( Tod, Krankheit..) hatte absolut nichts "ueberraschendes; schreckliches oder trauriges" mehr fuer mich.
    Ich stelle seit Gestern wieder fest das ich das Thema seit 4 Jahren nicht mehr im Kopf habe, also die moeglichkeit schwerer Krankheit oder Tod nicht wirklich im Denken existent ist ! Umsomehr hat es mich jetzt wieder "ueberraschend erwischt"

    Ich habe ja schon die Erfahrung gemacht das es sehr hilfreich ist wenn man im alltaeglichen sich oefters Gedanken ueber Tod und Krankheit macht - im positiven Sinn - also das es normal ist, das es dazugehoert.
    Ich bin damit besser klargekommen als ich noch regelmaessig das Thema fuer mich im Alltag hatte.
    Das regelmaesige lesen Siddartas Lehrreden - und da geht es ja sehr viel um Tod und Krankheit - hat mich ja nicht "runtergebracht" im taeglichen Leben - genau im gegenteil, es hat ( MIR !!) geholfen, genau damit umzugehen "ohne Schrecken" !!

    Ich muss mal wieder oefters ueber die "vergaenglichkeit" in der Welt nachdenken, dann stehe ich nicht so ueberrascht da ( wie jetzt ) wenn es mal wieder soweit ist. Man verdraengt es halt sehr oft im Wahnsinn des Alltagsstresses !!

  2.  
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  3. #12
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von paulsson Beitrag anzeigen
    Ohh Gott die Toten sind Glücklicher als die lebenden.
    So'n Teita.Um das zu wissen musste erst mal beweisen das du tot warst.
    Zeige mir einen ungluecklichen Toten, aber ich zeige Dir Millionen ungluecklicher Lebender. Menschen, tz, tz, tz. Gut im Empoeren, schlecht im Denken. Aber fuer wen Leid natuerlich Glueck bedeutet, fuer den trifft meine Aussage nicht zu.

    Frank, der Threadstarter ist derzeit bedrueckt wie sein Post zeigt. (Fakt). Ist er erst einmal tot, dann wird es keine bedrueckten Posts mehr von ihm geben. Ergo, er ist dann gluecklicher als jetzt. Das steht zwar nicht im Einklang zur menschlichen Fehlerhaftigkeit, ist aber logisch.

    Ich habe jetzt belegt, dass ein Lebender ungluecklich ist. Nun musst Du belegen, dass Khun Tukta ebenfalls ungluecklich ist. Viel Erfolg.

  4. #13
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Tschaang-Frank Beitrag anzeigen
    Ich stelle seit Gestern wieder fest das ich das Thema seit 4 Jahren nicht mehr im Kopf habe, also die moeglichkeit schwerer Krankheit oder Tod nicht wirklich im Denken existent ist ! Umsomehr hat es mich jetzt wieder "ueberraschend erwischt"
    Gut, dass Du Gedanken an schwere Krankheit und Tod ueber 4 Jahre verdraengt hast. Ein guter Weg, da solche Gedanken unnoetig sind wie die Sorge um ungelegte Eier, da es hierdurch lediglich zur Bedrueckung kommt.

    Du siehst, das Leben ist voller Ecken und Kanten. Leid, schwere Krankheit und Tod. Der Tod befreit aber davon. Somit ist der Tod nicht der Feind des Lebenden sondern der Freund. Siehe ihn also als einen guten, vertrauten Kumpel. Leben ist lediglich der Zustand, der kurzzeitig die Harmonie durcheinanderbringt. Jemand der dem Leben anhaftet und es hochstilisiert tut sich keinerlei Gefallen sondern er erreicht nur eins. Er vergroessert lediglich sein Leid. Wo ist hier also der Nutzen?

    Nehmen wir einmal an, es waere genau umgekehrt, also nicht Khun Tukta haette das Zeitliche gesegnet sondern Du. Meinst Du, dass Du dann ungluecklicher waerst als jetzt und sie gluecklicher? Wenn ja warum sollte dies so sein? Wer den Tod als ein Problem sieht, der hat tatsaechlich ein erhebliches Problem. Wie kann der sein kurzes Dasein als Lebender ueberhaupt wirklich voll auskosten, wenn da Sorge um schwere Krankheit und Tod existent ist? Ein Dasein in Ketten. Je aelter ich werde, je weniger verstehe ich die Menschen und umso leichter wird es fuer mich Lebewohl zu sagen.

    Rat: Korrigiere und zwar nicht dahingehend, dass Du nicht ueber schwere Krankheit und Tod nachdenkst sondern realisiere, dass Du derzeit (noch) nicht davon betroffen bist. Ergo, geniesse also den Augenblick, denn er ist ja sehr schnell vergaenglich. Alles andere ist kontraproduktiv.

    Do you see the light, Frank, do you see it?!!!!!!!


  5. #14
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
    05.11.2002
    Beiträge
    12.292
    Nach dem buddhistischen Glauben ist der Tot die Erloesung,besonders wenn das Buch mit den Rabattmaerkchen gefuellt wurde.

    Also kann dann jeder mit ruhigem Gewissen sterben,es ist ja im Schlaraffenland fuer einem gesorgt und dort soll das Leben besser sein als im real live.

    Wichtig ist nur das es schnell geht,denn ich habe schon Menschen auf den Strassen in ihren eigenen Morast dahinvegetieren sehen,da will man wirklich nicht tauschen und die im Gefaengniss auf ihren Tod warten,diese Menschen sind auch nicht zu beneiden!!

  6. #15
    redwood
    Avatar von redwood
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Gut, dass Du Gedanken an schwere Krankheit und Tod ueber 4 Jahre verdraengt hast. Ein guter Weg, da solche Gedanken unnoetig sind wie die Sorge um ungelegte Eier, da es hierdurch lediglich zur Bedrueckung kommt.
    Das ist deine persoenliche Ansicht und dagegen ist nichts einzuwenden. Aber viele denken da halt anders und dagegen ist auch nichts einzuwenden.

    redwood

  7. #16
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Schrieb ja schon oft, dass ich den Eindruck habe, dass viele Menschen tatsaechlich nur Freude aus Leid, Zetern und Sorgen zu ziehen scheinen und dass ich auch viele deshalb fuer nicht sonderlich intelligent halte. Da aber jeder letztendlich seines Glueck Schmied ist, belastet mich die Absurditaeten meiner Mitmenschen natuerlich nicht. Damit wuerde ich mir ebenfalls den selben Baerendienst erweisen.

    Somit ist meiner Ansicht auch nichts dagegen einzuwenden, wie Du schon sagst, wenn sich 99,99% der Menschen jeden Morgen nach dem Aufstehen mit einem Hammer selbst vor den Kopf hauen wuerden. Solange es Ihnen Freude macht. Nur zu.

    Da der Tschaang-Frank aber anscheinend ein Problem hat und somit diesen Thread eroeffnete, gab ich ihm eine Empfehlung wie er damit umgehen koennte. Ob er sich letztendlich daran haelt oder nicht, ist fuer mich persoenlich ohne jegliche Relevanz.

    Was raetst Du ihm denn in seiner Situation?

  8. #17
    Avatar von klaustal

    Registriert seit
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    1.096
    hallo erst einmal

    wer sich vor dem tod erschreckt und darüber nachdenkt,hat meines erachtens nicht wirklich gelebt und denkt an dinge die er unbedingt noch machen möchte oder muß.

    habe seit 32 jahren ständig den tod vor augen und sehe das der tod nur unheil bringt. er bringt trauer,verzweilung und auch hoffnungslosigkeit. viele stürzen sich selbst in den tod und verursachen noch mehr leid und trauer,aber das merken sie ja vielleicht nicht.

    der leitspruch meiner tante war und sie ist 106 jahre alt geworden:

    liebe den tag und geniese ihn, es könnte der letzte sein.

    gruß klaustal

  9. #18
    Thaigirl
    Avatar von Thaigirl
    Deine Tante hatte ja ein biblisches Alter. Fast so alt wie Juppi.

  10. #19
    redwood
    Avatar von redwood
    Zitat Zitat von klaustal Beitrag anzeigen
    liebe den tag und geniese ihn, es könnte der letzte sein.
    gruß klaustal
    Das heisst dann, jeden Tag den Tod in den Augen.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Schrieb ja schon oft, dass ich den Eindruck habe, dass viele Menschen tatsaechlich nur Freude aus Leid, Zetern und Sorgen zu ziehen scheinen und dass ich auch viele deshalb fuer nicht sonderlich intelligent halte. Da aber jeder letztendlich seines Glueck Schmied ist, belastet mich die Absurditaeten meiner Mitmenschen natuerlich nicht. Damit wuerde ich mir ebenfalls den selben Baerendienst erweisen.
    Ziemlich arrogant.
    Aber da ich ja auch zu jenen gehoere, wird meine Meinung nicht als intelligent klassiert werden.
    Was solls, ein Frosch kann die Sonne nicht beleidigen, sagte mal eine bekannte deutsche Person.

    redwood

  11. #20
    Avatar von klaustal

    Registriert seit
    10.06.2009
    Beiträge
    1.096
    hallo erst einmal
    moin redwood, man kann natürlich lesen wie man möchte. natürlich habe ich ihn weiterhin vor augen,da ich beruflich(feuerwehr/rettungsdienst,notarzt)damit konfrontiert bin. das heist aber nicht das ich den tag nicht geniessen kann. das ganze war auch nur darauf bezogen,das der tod nichts schönes mit sich bringt.....vielleicht wenn einer viel geld zu vererben hat.

    gruß klaustal

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