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Notstrom-Aggregat in Thailand

Erstellt von waanjai_2, 21.04.2010, 14:57 Uhr · 294 Antworten · 21.453 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von kager

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    90Ah*12V=1080VAh=1080Wh

    1080Wh/150W=7,2h

    Also rund 7 Stunden bei Dauerbetrieb was aber durchaus 24 Stunden Normalbetrieb sein kann.
    Du solltest aber mal feststellen wie oft und wie lange das Aggregat pro Tag läuft.
    Das ist abhängig davon wie gut das Teil isoliert ist, wie oft Jemand drin herumwurstelt und die Tür aufsperrt.
    Wenn alles schon eingefroren ist und die Tür zu bleibt schätze ich mal grob, daß die Batterieladung mindestens
    24 Stunden hält.
    Wenn du allerdings ein Schwein geschlachtet hast und das neu eingefüllt wird, wird das Ding erst mal 10 bis 15
    Stunden am Stück laufen bis alles gefroren ist.
    Wenn es nur zur Überbrückung bei Stromausfall benutzt werden soll kann man die Tür ja zu lassen und warten bis der Strom wiederkommt.
    So kann man sich dann im besten Fall 24-36 Stunden beruhigt auf das Wiederkommen des Stromes freuen.

  2.  
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  3. #162
    Avatar von kager

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    @andylao
    Bevor man an die Feinheiten und Millivolt geht sollte erst mal die ED bei Normalbedingungen ermittelt werden.
    So ein Teil läuft ja nur von Zeit zu Zeit.
    Abgesehen vom Einfrieren größerer Mengen, da läuft das Teil erst mal ein paar Stunden.
    Und eine Tiefentladung würde ich in Kauf nehmen wenn im anderen Fall mein ganzer zu kühlender Inhalt vergammelt.

  4. #163
    Avatar von wingman

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    1: ein akku ist eigentlich nie zu 100% geladen aus diversen technischen gründen. 2: ein inverter arbeitet nie mit einem wirkungsgrad von 100%. wäre zwar schön, gibt es aber nicht. realistisch sind zwischen 80 und 85%. somit sind 7,2 stunden nicht zu erreichen. 3: autobatterien mögen keine grosse kälte und auch keine grosse wärme, aus diesen grund sind in thailand batterien gern einmal einfach kaputt.
    eine tiefentladung nimmt die batterie sehr übel, mit pech erholt sie sich nie wieder davon.
    ich würde das ganze etwas kapazitiv vergrössern, evtl. mit 2 batterien etc., dann ist man auf der sicheren seite.

  5. #164
    Avatar von AndyLao

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    Millivolt? Wenn ich anfange mit Runden, kommen gleich wieder die Klugscheißer und machen mich fertig

    Wenn Ihr häufig Stromausfälle habt, solltet Ihr auch mal die thermische Isolation verbessern und mit zusätzlicher "Kälte"kapazität auffüllen.

  6. #165
    Avatar von kager

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    1: ein akku ist eigentlich nie zu 100% geladen aus diversen technischen gründen. 2: ein inverter arbeitet nie mit einem wirkungsgrad von 100%. wäre zwar schön, gibt es aber nicht. realistisch sind zwischen 80 und 85%. somit sind 7,2 stunden nicht zu erreichen. 3: autobatterien mögen keine grosse kälte und auch keine grosse wärme, aus diesen grund sind in thailand batterien gern einmal einfach kaputt.
    eine tiefentladung nimmt die batterie sehr übel, mit pech erholt sie sich nie wieder davon.
    ich würde das ganze etwas kapazitiv vergrössern, evtl. mit 2 batterien etc., dann ist man auf der sicheren seite.
    Alles richtig aber im aktuellen Fall Unsinn, da es wenig Sinn macht hinter dem Komma zu rechnen wenn man die Zehner und Hunderter davor nicht kennt.
    Batterien habe ich in Thailand schon in ungünstigeren Situationen gesehen als neben der Kühltruhe.
    Eine Ladung vergammeltes Fleisch z.B. kann für mich wertvoller sein als die eventuelle Möglichkeit der Tiefentladung.
    Die Gefahr besteht eh kaum, da sogar waanies recht günstiger Wechselrichter eine Unter und Überspannungsschutzschaltung hatte.
    Wenn ich mich recht erinnere lag die bei ca. 10V bis 16V.
    @wingmann, die Zeiten der schlechten Wirkungsgrade sind nicht mehr so wie zu deiner Lehrzeit.

  7. #166
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von AndyLao Beitrag anzeigen
    Von effektiv auf 90Ah geladenen Akkus kann man 72Ah (80%) ohne Tiefentladung entnehmen.

    Aus 150W wird bei 80% Wirkungsgrad auf der 12V-Seite ein Bedarf von 187,5W.
    187,5W ziehen dann aus dem Akku 15,625A für maximal 4:36h.

    Rechnet man mit 12,3V (lineare Entladung von 13,8V auf 10,8V) und einem
    sehr guten 150W-Inverter (93% Wirkungsgrad), werden möglicherweise 5:30h daraus.

    Im Zweifelsfall sollte man immer die Akkuspannung überwachen und bei 10,8V abschalten.
    Hi AndyLao,
    hast du gut erklärt.

    Möchte nicht Klugscheissern..lerne ja selbst jeden Tag evtl. was dazu !

    Im Winter bekommt meine Autobatterie ein Plätzchen im Klo bei mir..so ich das Auto nicht brauche.

    10.8 Volt...liesst sich für mich wie ein entladener Bleiaccu,darum gehts hier doch?

    Bedenken hätte ich ausserdem ..mit Entlade..Ladezyklen..Richtung Sulfatierung der Autobatterie.

    Soweit mir bekannt..sind Blei - Säure Accus für kurzeitige, hohe Entladeströme ausgelegt...

    Seh ich das soweit richtig..?

    Ist nur angelesenes " Wissen " meinerseits..bin kein studierter Mensch.
    ____________________

    Ps.interessant wäre für mich, wenn hier jemand schreibt..
    ..aus eigener Experience, seit x Jahren, läuft bei mir so ein "Notstromprogramm."

    benutze Autobatterie- seit x Jahren als Puffer gegen Stomausfälle.

  8. #167
    Avatar von wingman

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    zu meiner lehrzeit gab es keine inverter für diesen verwendungszweck. einen inverter mit 93 % wirkungsgrad, gerade im unterem preissegment habe ich noch nicht gesehen.
    wichtig ist auch die sinusform am ausgang, gerade hier gibt es unterschiede. manche geräte arbeiten nicht ohne einen sauber geformten sinus.
    gerade um einen evtl. zusammenbruch der 12 volt betriebsspannung zu vermeiden (tiefentladung) würde ich grösser dimensionieren. deine batterie lebt länger und deiner ladung fleisch gehts auch gut.

  9. #168
    Avatar von kager

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Hi AndyLao,
    hast du gut erklärt.

    Möchte nicht klugscheissern..lerne ja selbst jeden Tag evtl. was dazu !

    Im Winter bekommt meine Autobatterie ein Plätzchen im Klo bei mir..so ich das Auto nicht brauche.

    10.8 Volt...liesst sich für mich wie ein entladener Bleiaccu.
    Bedenken hätte ich ausserdem ..mit Entlade..Ladevorgängen..Richtung Sulfatierung.

    Soweit mir bekannt..sind Blei -Säure Accus für kurzeitige, hohe Entladeströme ausgelegt...

    Seh ich das soweit richtig..?
    @Nocgeo
    Also bist du auch der Meinung, daß es nicht so wichtig ist wieviel Stunden innerhalb von 24 Stunden der Motor läuft,
    sondern ob die Lade Entlade werweißwas Spannung ein paar hundert Millivolt mehr oder weniger ist.

    Du lernst eh nicht mehr viel dazu sonst hättest du nicht diese c-k Legasthenie.
    (Nicht böse gemeint, find ich ja irgendwie auch putzig).

  10. #169
    Avatar von kager

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    zu meiner lehrzeit gab es keine inverter für diesen verwendungszweck. einen inverter mit 93 % wirkungsgrad, gerade im unterem preissegment habe ich noch nicht gesehen.
    wichtig ist auch die sinusform am ausgang, gerade hier gibt es unterschiede. manche geräte arbeiten nicht ohne einen sauber geformten sinus.
    gerade um einen evtl. zusammenbruch der 12 volt betriebsspannung zu vermeiden (tiefentladung) würde ich grösser dimensionieren. deine batterie lebt länger und deiner ladung fleisch gehts auch gut.

    Klar ist eine größere oder 2 Batterien besser, das braucht man nicht zu diskutieren.
    Aber deine 80% stammen wohl noch von Röhrenwechselrichtern mit Trafo im Ausgang.
    Die modernen Teile mit 10KHz und mehr haben kaum Verluste wenn sie nicht im unteren Leistungsbereich vergewaltigt werden.
    In Zeiten der IGBTs und moderner PWM Steuer ICs sind Wirkungsgrade bis 99% schon möglich.
    Habe schon mal geschrieben, daß ich vor über 30 Jahren schon einfache Wechselrichter gebastelt habe.
    AMV und dahinter 4 mal 2N3055 und dann auf einen Trafo.
    Das reichte für einfache Anwendungen ohne jede Regelung.

  11. #170
    Avatar von wingman

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    Noch etwas zum Thema Sinusform. Diese ist besonders bei Motorgetriebenen Geräten wichtig, Kühlgeräte mit Komprossoragregat, Bohrmaschinen aber auch Druckern etc..
    Der wichtige Part dabei nennt sich modifizierte Sinuswelle.
    Dies ist kein richtiger Sinus, sondern ähnelt zwei überanderliegenden Rechteckimpulsen. Inverter mit richtigen Wechselspannungssinus sind erst im dreistelligem Eurobereich in Deutschland zu bekommen.
    Sollte es sich bei dem günstigen Inverter aus Thailand um einen mit modifzierter Sinuswelle handeln, könnte es sein, das das Kühlgerät nicht arbeitet.

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