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Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

Erstellt von CNX, 03.02.2004, 14:25 Uhr · 109 Antworten · 5.778 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
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    Beiträge
    949

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    @khontingtong

    Pardon, wenn das jetzt falsch rübergekommen war. Das war keinesfalls ironisch gemeint, sondern respektvoll anerkennend für die 10 Jahre mit "überwiegend heiter".

    @sunnyboy

    Das kann ich nur bestätigen!! Schwager und Schwipp-Schwägerin sind sogar so "patriotisch", dass sie nicht mal aus ihrer Heimatstadt weggehen würden.

  2.  
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  3. #32
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Durch CNX inspiriert, habe ich mit meiner Mia zusammen die CH-THL und THL-CH Ehen unserer Bekannten analysiert:

    Kiau
    War 6 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. Eine Tochter.
    Scheidungsgrund:
    Der Mann hatte zu wenig 5ex mit ihr, da er 4x die Woche am Abend unterwegs war (Training, Jassabend, Kegelabend, Männerabend, ...)

    Daa
    War 4 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. Zum Glück keine Kinder.
    Scheidungsgrund:
    Hat einen Mann geheiratet, der bereits mit dem Alkohol verheiratet war. Daa konnte ihn nicht heilen.

    Nok (weiblich)
    War 7 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. 3 Kinder.
    Scheidungsgrund:
    Nok zockte wie wild. Die Kinder hatte sie total vernachlässigt (zum Glück war die Schwiegermutter im selben Quartier wohnhaft).

    Naam
    War 3 Jahre mit einem Italiener verheiratet. Einen Sohn.
    Scheidungsgrund:
    Naam nahm es mit der Treue nicht so genau. Ich kannte sie schon aus Patong. Es kam doch tatsächlich vor, dass sie zwei Boyfriends zur gleichen Zeit (in unterschiedlichen Hotels) zu Besuch hatte.

    Nok (männlich)
    War 2 Jahre mit einer Schweizerin verheiratet. Keine Kinder.
    Scheidungsgrund:
    Nok war nicht wirklich ein Arbeitstier. Seine Frau Silvia hatte dafür zwei Arbeitsstellen. Noch Fragen? Ja, ich frage mich wie Silvia es ganze zwei Jahre mit ihm ausgehalten hat.

    Nit
    War 8 Jahre mit einem Österreicher, der in der Schweiz wohnt, verheiratet. 2 Kinder
    Scheidungsgrund:
    Armin ist drogenabhängig und äusserst gewalttätig. Nit wurde drei X ins Spital eingeliefert. Leider haben die zwei grösseren Kinder die Misshandlungen mitbekommen.

    Sechs Ehen die vor dem 10 Ehejahr geschieden wurden.
    [highlight=yellow:6899c8c71e]Zehn Ehen die zwischen 3 und 20 Jahren sind - von Scheidung keine Spur.[/highlight:6899c8c71e]


    So die Detailanalyse überlasse ich gerne Euch.

    khontingtong

  4. #33
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Zitat Zitat von sunnyboy",p="110507
    Aber andererseits wenn jemand mit solchen Landes/Sprachkenntnissen auftaucht , könnte da eine Frau nein sagen .
    Ein grübelnder
    Sunnyboy :???:
    Hallo Sunnyboy,

    ja, sie kann. Oftmals wollen sie ja gar nicht das der Mann alles weiss, geschweige noch versteht. Oftmals tritt die "Bewunderung" für die tollen Sprachkünste in den Vordergrund. Hintergründig denkt man dann - blöd, der versteht ja alles. Zumindest ist dies in der Anfangsphase oftmals so.

    Gruss
    C N X

  5. #34
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
    Beiträge
    14.275

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Tja, eigentlich haben @AndyLao und @khontingtong imho die wesentlichen Gründe beschrieben, die für eine (schnelle/frühe) Scheidung prädestiniert sind. Nur liegen diese Gründe vielfach vor der eigentlichen Heirat offen oder sollten zumindest im Ansatz erkennbar sein. Unbestritten und außen vor bleibt, das niemand eine unterschiedliche Entwicklung vorhersehen und sich nach einiger Zeit herausstellten kann, das sich die Partner schlicht getäuscht haben. Letzteres ist imo unabhängig von der jeweiligen Nationalität der Partner.

    Wenn @Micha fragt, wie eine Beziehung richtig einzuordnen sei und im Gegenzug @MrLuk die Frage für wichtiger hält, wie eine Beziehung richtig gelebt wird, stellt es für mich keinen Gegensatz dar, sondern ist ergänzend zu sehen. Beiden Aussagen steht eine wie auch immer entstandene voran, die man um das warum erweitern sollte.

    Das Wie i.w.S. ist schnell abgehandelt und kann b.B. hier im Forum nachgelesen werden.
    BTW: @Micha und wenn dir noch nie eine Dame begegnet ist, die dir nicht nach Deutschland gefolgt wäre, bist du vielleicht nicht der, den du hier immer darstellst (Looser), sondern das ganze Gegenteil (Don Juan). Denk´ auch mal in diese Richtung.
    I.e.S. spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Oft bleibt nicht viel davon bzw. wird sie sich nicht genommen. Wer bitteschön heiratet nach drei Wochen oder drei Monaten, wenn er nicht muß? Ja, schon klar. Wenn jemand nach Entäuschungen oder einer langen (vielleicht auch erfolglosen) Suche meint, genau das Gefunden zu haben, was gesucht wurde, werden Nägel mit Köpfen gemacht, spricht es wird um jeden Preis festgehalten. Beste Ausgangssituation für @woma´s Sprungbrett.

    Entscheidender bleibt aber imo die Frage, Warum sich zwei Partner für einander entscheiden, also ihre persönlichen Motive. Stichwortartig fallen mir da Liebe, Versorgung, Chancen, Verlust, Resignation, Erotik, Unwissenheit und Macht ein.
    Die einzelnen Motive/Stichworte mögen durchaus Gegensätze darstellen, können deshalb aber durchaus für eine lange Beziehung von Vorteil sein, wie es auch bei gleichen Motiven der Fall ist. Voraussetzung ist allerdings immer, das es beiden Partnern bewußt ist, was sie da machen. Wissen sie es, haben sie die Besten Vorausetzungen für eine glückliche (und streitwerte), lange, dauerhafte, erfüllende, ergänzende, befriedigende, normale Beziehung. Wissen sie es nicht oder verheimlichen bewußt (oder auch unbewußt) iher wahren Motive, treiben sie letztendlich die Scheidungsstatistik in die Höhe.

    Doch das ist immer noch besser, als eine Ehe weiterzuführen, in der sich beide Partner unglücklich fühlen. Dann lieber allein, als gemeinsam einsam.

    Michael

  6. #35
    Mi Noi
    Avatar von Mi Noi

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Hallo,
    In einer Presseerklärung des Forums für binationale Paare und Familien in Deutschland vom 30.5.2000 (geänderte Fassung vom 3.6.2000) gibt es eine, fuer das Thema, interessante Passage, die ich euch nicht vorenthalten moechte:

    „Bereits 1997 war jede siebte in Deutschland geschlossene Ehe binational, in einigen Gegeneden, wie Berlin Kreuzberg, sogar schon jede zweite. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass in der amtlichen Statistik nur in Deutschland geschlossene Ehen binationaler Paare aufgeführt sind, aufgrund von teils kaum überwindbarer juristischer Hürden bei der Einreise des nicht- Deutschen Partners und der Heiratspapiere, jedoch viele binationale Ehen im Ausland geschlossen werden.
    Die oben genannte Tatsache, dass viele binationalen Ehen mit einem deutschen Ehepartner im Ausland geschlossen werden und daher nicht in der amtlichen Statistik erscheinen, täuscht außerdem auch in einer anderen Sache: Denn bei Scheidungen zählt der Wohnsitz der Eheleute, somit werden zwar die meisten Scheidungen binationaler Ehen mit einem deutschen Partner registriert, aber nicht die Eheschließungen. Diese Verzerrung führt zu dem Aberglauben, dass die Scheidungsrate bei Binationalen deutlich höher liegt als bei rein deutschen Ehen. Obwohl aufgrund der Gesetzeslage binationale Paare quasi zur Ehe genötigt werden, ohne die Chance zu bekommen, sich vorher richtig kennenzulernen, ist vermutlich das Gegenteil der Fall.“

    Quelle: www.binational-in.de/presseerklaerung.html

    Gruss
    Mi Noi
    -der keiner Statisik glaubt, die er nicht selbst gefälscht hat
    und der ungeschieden und im 9.Jahr glücklich und binational verheiratet ist.-

  7. #36
    Avatar von Micha

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    28.01.2003
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    15.276

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Zitat Zitat von phimax",p="110549
    BTW: @Micha und wenn dir noch nie eine Dame begegnet ist, die dir nicht nach Deutschland gefolgt wäre, bist du vielleicht nicht der, den du hier immer darstellst (Looser),
    phimax,

    wenn Du das vermutest, lässt Du die völlig konträhren Gegebenheiten zwischen Deutschland und Thailand ausser acht.

    Wenn ich beide Länder als Markt betrachte (Heiratsmarkt) dann sind in Deutschland nunmal die Frauen extrem im Vorteil und in Thailand sind es die Männer.

    Wer diesen extremen Kontrast ausser acht lässt, läuft Gefahr in Thailand gleich bei der ersten Frau hängen zu bleiben.

    Wäre das nicht eine Erklärung für die vielen sehr ungleich wirkenden Paare, die einem immer wieder begegnen ?

  8. #37
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Zitat Zitat von Micha",p="110556
    Wäre das nicht eine Erklärung für die vielen sehr ungleich wirkenden Paare, die einem immer wieder begegnen ?
    Eher eine Vermutung

  9. #38
    Avatar von MichaelNoi

    Registriert seit
    07.02.2002
    Beiträge
    3.844

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Statistik hin Statistik her,
    das Hauptproblem ist aus meiner Sicht,
    dass sich da 2 Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen in oft kürzester Zeit ehelichen.
    Das ist so als wenn ich Wasser mit Öl vermischen wollte -
    kann eigentlich gar nicht funktionieren.

    Manchmal funktioniert es eben doch, wenn jeder die Eigenheiten des anderen akzeptiert, aber das ist schwer, nicht war !?

  10. #39
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Khontingtong, deine Aufstellung bestätigt die eingangs von Andylao geäußerte These, wenn ich mir so ansehe was für Männer dabei waren (Alkoholiker, drogenabhängige Schläger...), andererseits bestätigt es aber auch meinen bisherigen Eindruck, dass die Ehen häufig von nur kurzer Dauer sind.

  11. #40
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

    Rein statistisch und sachlich betrachtet, weiß die Ausländerbehörde und die zuständigen Ministerien und Ämter (bei uns in Lux, sind die zuständigen Ämter gleichzeitig das Außenministrium und das Justitzministerium) bereits seit langem, daß bikulturelle Ehen leichter in die Brüche gehen als herkömliche "Ehen", ganz einfach, weil mehr Probleme auf die Ehepartner zukommen. Es ist sachlich gesehen einfach eine schwierigere Konstellation. Die Bürokratischen Hindernisse sind nicht zuletzt zu dem Zweck aufgestellt, daß sich bereits ein Teil der Spreu an dieser Hürde vom Weizen teilt. Man möge davon halten was man will...

    In Lux haben wir eine Scheidungsrate von rund 50% nach 4-5 Jahren - und wenn man dem "Schwierigkeitsgrad" der bikulturellen Ehen noch einmal pauschal 25% hinzufügt, dann kommt man auf erschreckende (theoretische) 75%. Und das ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

    Praktisch gesehen und von einer menschlicheren Warte aus betrachtet, sieht das natürlich ganz anders aus. Ähnlich wie bei Unfallstatistiken, könnte man z.B davon ausgehen, daß man wenn man 20 Jahre lang eine bestimmte Strecke mit dem Auto zur Arbeit fährt, eine 150% Chance hat, tötlich zu verunglücken! Was ja nicht heißt, daß man besser daran täte, seinen Job aufzugeben und die Strecke nie mehr zu fahren...

    Auch bei dieser Statistik schrauben "geistesgestörte" und agressive Fahrer, die Statistik genauso dramatisch nach oben, wie etwa absolute Heiratswütige und andere Ignoranten mit absolut falschen Vorstellungen die Scheidungsraten (allgemein) verfälschen. Und darüberhinaus sind in Luxemburg 80% der Frauen die heiraten schwanger! Was das im Klartext heißt, brauche ich ja sicherlich nicht näher zu erläutern. Und was die bikulturellen Ehen angeht, da will ich erst gar nicht auf die einzelnen Parameter eingehen, die die Statistiken verfälschen
    ;-D

    Schlußendlich sollte man bei einer Liebesheirat alle Statistiken, wie treffend und repräsentativ sie auch immer sein mögen, einfach in den Wind schlagen. Wer möchte schon ein Teil der Statistik sein???

    Also, ich nicht!

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