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neue Grundsteuern für Nicht-Thailändische Hauskäufer/Hausbesitzer?

Erstellt von walt., 22.10.2013, 14:34 Uhr · 206 Antworten · 12.121 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Eine Vereinbarung zwischen Antragstellern ist ein Vertrag. Aber man kann sich die angebliche Sicherheit, die einem von Anwaelten vorgegaukelt wird, ja durchaus schoenreden. Bis zum Ernstfall .
    Wahrscheinlich hat dies der Thaksin den Leuten eingeredet, daß sie für 60 Baht Einsatz sorgenlos schlafen koennten. Das sorgenlose Schlafen soll ja jetzt ausgerottet werden.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von MadMac

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    Was hat das mit Thaksin zu tun? Irgendwie wird hier mittlerweile alles versucht zu politisieren.

    Abgesehen davon hatten wir diese ganze Diskussion schonmal. Wer glaubt einen Anwalt zu brauchen, der kann das doch tun, wenn er danach ruhiger schlafen kann. Ich finde die Behoerdengaenge mittlerweile nicht kompliziert genug, um eine zusaetzliche Hilfe als einen Muttersprachler zu bemuehen. Gerade wieder die Umschreibung des Moppeds, alles easy. Weiss nicht, warum bei manchen Leuten unloesbare Probleme auftreten. Aber TiT.

  4. #123
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    weigern sich Land Departments in den Touristengebieten, diese Eintragung vorzunehmen.
    Was beweist, daß die Land-Offices sich durchweg als 3. Partei mit eigenen Interessen - z.B. der Verhinderung des Eigentums an thail. Scholle durch Foreigners via Nominees - verstehen.
    Dies entbindet jedoch keinen Alien von der Verpflichtung, im Binnenverhältnis zwischen ihm und thail. Frau als usufructus-Geberin klare, gerichtsfeste, Regelungen zu schaffen.

    Es ist ja atemberaubend, was hier Leute glauben aus einer amtlichen Stempelmarke für 60-70 Baht für Rechte ableiten zu koennen.

  5. #124
    Avatar von MadMac

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    Du hast das nicht wirklich verstanden, Wanja. Macht auch nichts. Hoffen wir, dass es nie zum Ernstfall kommen moege. Glueck auf!

  6. #125
    Avatar von MadMac

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    Hab mal kurz gegoogelt und hier ist der Vertrag, den man vor dem Landoffice schliesst mit Uebersetzung. Weiss nicht, was da ein Anwalt, ausser Klauseln zum spaeter teuer Rumeiern, an Wert zufuegen koennte.

    Korat Legal Law Office - Attorney or Solicitor in Isaan, Thailand - Property Rights: Usufruct

  7. #126
    Avatar von waanjai_2

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    Da steht doch extra:
    "The owner and the usufructuary make a contract". Schritt 1.
    Dann schreiten Sie im 2. Schritt zur oeffentlichen Eintragung "register their rights at the land office where the land located"
    Noch Fragen?

  8. #127
    Avatar von MadMac

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    Ja, Contract = Vertrag. Was ist an der Stelle unklar? Wofuer braucht es einen Schwurbelanwalt? Der Vertrag wird beim Landoffice hinterlegt. Und den Eintrag auf dem Chanod bekommt man mit.

  9. #128
    Avatar von waanjai_2

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    Man kann beim Landamt keine Papiere hinterlegen. Den Vertrag muß man privat abschließen. Und sofern gegen diesen Vertrag verstoßen werden würde - z.B. durch die Rückziehung des Eintragungsbegehrens im Chanot - muß man selbst die Gültigkeit des Vertrages beweisen. Was bei oeffentlichlich-rechtlicher Beglaubigung einfacher moeglich ist als durch die Nachbarn als Zeugen (Weg via RA).

    Diejenigen, für die RA o.ä. alles Schwurbelanwälte etc. sind, sollten überhaupt die Finger von Eheverträgen etc. lassen und sich anstatt "ewige Liebe" schwoeren. Ist auch billiger. Die müssen ja unter Formvorschriften und Vertretungszwang foermlich leiden. Oder Panik-Attacken haben.

  10. #129
    Avatar von MadMac

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    Ich sagte schon, dass Du es noch nicht komplett verstanden hast. Geh einfach mal aufs Landoffice mit Deiner besseren Haelfte und lasst es Euch erklaeren. Der Usufruct-Vertrag bleibt in einmaliger Ausfuehrung auf dem Landoffice und wird dort in den zugehoerigen Papierstapel eingelegt. Im Computer haben die das aber mittlerweile auch. Kann ja auch mal abbrennen, so ein *office ...

  11. #130
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Die Kernfrage lautet: Wie sicher sind die Rechtsinstitute Leasing-Vertrag und Usufruct?
    1. DisainaM hat schon geschrieben, warum Leasing-Verträge zwischen Eheleuten keine Absicherung bringen. Weil die entweder schon während der Ehe von der thail. Ehefrau einseitig gekündigt werden koennen oder gar noch 1 Jahr nach der Scheidung, wenn die Zerrüttung evident geworden ist.
    2. Usufruct-Vereinbarungen gelten über den Tod der usufruct-Geberin hinaus. Koennen also von den Erben der thail. Frau nicht mehr postmortal gekündigt werden.

    Was kann denn bei den Usufruct-Vereinbarungen vor dem Tod durch die usufruct-Geberin gekündigt werden?

    Die usufruct-Eintragung im Chanot durch das Land-Office. Die so ca. 60-70 Baht unter Eheleuten kostet. Klar, die kann natürlich jederzeit von der usufruct-Geberin gekündigt werden, sofern sie Bock darauf hat.
    Viele meinen ja, daß die usufruct-Eintragung ins Chanot der eigentliche Kern des usufructs wäre. Weit gefehlt. Es ist bloß der Wurmfortsatz, Dekor. Schoenwetter-Regelung. Falsch-Denke der Cheap Charlies.

    Das usufruct muß die Ehefrau dem Farang-Ehemann vorher in einem privatrechtlichen Vertrag (vor dem Notar, oder vor dem RA) zubilligen. So ein Vertrag kostet auch Geld, so ca. 5.000 Baht. Das ist ein gerichtsfester Vertrag, soll heißen, davon kann die Ehefrau nicht einfach zurücktreten. Durch den usufruct-Vertrag vor dem Public Notary wird Dir ein einklagbares Recht eingeräumt. Ein Recht, welches Dir über den Tod der usufruct-Geberin hinaus zusteht.

    Wenn also nach Abwicklung der beiden Vorgänge: Abschluß Privatvertrag zwischen A + B, sowie katasteramtlicher Eintrag von B in das Chanot von A, A durch irgendwelche Einflüsterungen versuchen sollte, B wieder aus dem Chanot austragen lassen zu wollen, würde B zum Gericht gehen, und bewirken, daß A von so Plänen Abschied nimmt.
    recht herzlichen Dank Waanjai.... JETZT glaube ich, dass ich Dich verstehe: in wenigen Worten ausgedrückt:

    Der Usufruct Vertrag vor dem Notar ist für den Farang eine rechtmässig einklagbare Forderung. Während das Usufruct auf dem Landoffice möglicherweise keine so deutliche Rechtssicherheit bietet...

    ist es so ?

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