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NASA Studie: Das Ende der Zivilisation ist nahe

Erstellt von x-pat, 22.05.2014, 05:16 Uhr · 154 Antworten · 8.525 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Nach deiner These der starken Gene in einer Natur, ja selbst in unser Umwelt allein nicht Überlebensfähig.
    stimmt nicht, der Mensch unterscheidet sich von der Struktur und Organisation her von einzeln lebenden Lebewesen, für ein Lebewesen das in organisierten Strukturen lebt kann auch ein körperlich schwacher Mensch entscheidende Vorteile haben, nämlich seine Intelligenz.

    Für einen Tiger oder einen Bären wäre ein solches Beispiel allerdings nicht mehr reproduktionsfähig.

  2.  
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  3. #122
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    der Kampf dient nur dazu das Schwache auszumerzen, bzw Anpassungen an veränderte Lebensumstände durch Genanpassung zu ermöglichen. Das Ergebnis solcher Kämpfe ist Genweitergabe, dadurch wird Anpassung auf dem besten Niveau hergestellt.

    Nichts anderes bedeutet Evolution
    Bleiben wir erst mal beim Menschen. Alle z.Zt. lebenden Menschen, bis auf paar Ausnahmen haben die gleichen Gene und diese Ausnahmen beschränken sich nicht auf eine Ethnie, sondern sind wahllos über den Globus verteilt.

    Erst durch erfolgreiche, sich durchsetzende Ausnahmen(Mutationen) kommt die Weiterentwicklung in gang, oder?

    Also nicht eine Gemeinschaft(Stamm) oder Ethnie(Volk) wird durch die Mutation verändert sondern immer nur ein Individuum.

  4. #123
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Ich hab dir das mal markiert, was die fiktiven außerirdische Lebensform den Unterschied erkennen läßt.
    tut mir leid, da kann ich Dir nicht folgen, versuchs mal bitte etwas ausführlicher.

  5. #124
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Tja Woody, was glaubst du denn warum wir überhaupt Kriege anzetteln, warum es Territorien gibt, nichts anderes ist es bei den Tieren. Die kloppen sich um Territorien, sprich Futter und Genübertragung, der Kampf dient nur dazu das Schwache auszumerzen, bzw Anpassungen an veränderte Lebensumstände durch Genanpassung zu ermöglichen. Das Ergebnis solcher Kämpfe ist Genweitergabe, dadurch wird Anpassung auf dem besten Niveau hergestellt.

    Nichts anderes bedeutet Evolution
    Dieses teilweise bei Tieren tatsächlich vorhandene Verhaltensmuster, wurde schon einmal in einer Ideologie als Begründung hergenommen, warum es eine Herrenrasse und unwürdiges Leben gibt (und warum letzteres auszumerzen sei).

    Wenn jemand das Verhalten des Menschen mit dem des Tieres gleichsetzt, dann tut er oft dem Tier Unrecht: Ein Hirsch oder Bulle, der den Zweikampf um ein Weibchen verliert, verzieht sich und akzeptiert seine Niederlage. Der Sieger kann davon ausgehen, dass der Verlierer ihn nie wieder belästigen wird. Beim Mensch ist das grundsätzlich anders, er akzeptiert in der Regel keine Niederlage und die Revierkämpfe gehen immer weiter, im Extremfall bis zum Tod eines Gegners. Das ist ein Verhalten, das die Natur so nicht kennt. Schon allein deswegen sollte man das Verhalten des Menschen nicht mit dem der natürlichen Evoltion gleichsetzen.

    Ganz abgesehen natürlich davon, dass der Mensch, im Gegensatz zum Tier, nicht nur einen instinktgesteuerten Lebensrhytmus hat, sondern auch einen sehr komplexen selbstgeschaffenen Verhaltenskodex entwickelt hat, um eben genau jene in der Natur herrschende Benachteiligung einzelner Individuen in unserer Gesellschaft abzufangen. Etwa, indem man Alte betreut und nicht einfach sterben lässt, indem man Krankheiten versucht zu heilen und nicht einfach den Patienten der natürlichen Auslese überlässt, indem man sich mit dem Nachbarn über den Grenzverlauf einigt und diesen nicht durch Gewalt oder einen Revierkampf festlegt, usw. ...

    Der Mensch ist zwar Produkt und Teil der Evolution, aber er hat sich insofern emanzipiert, als er imstande ist, sich den natürlichen Evolutionsregeln zu entziehen, wo es Sinn macht. Dass es oft Menschen gibt, die trotzdem wie Tiere handeln ist Tatsache, aber man darf sich in solchen Fällen auch fragen, ob sie dann noch menschlich sind.

  6. #125
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Bleiben wir erst mal beim Menschen. Alle z.Zt. lebenden Menschen, bis auf paar Ausnahmen haben die gleichen Gene und diese Ausnahmen beschränken sich nicht auf eine Ethnie, sondern sind wahllos über den Globus verteilt.

    Erst durch erfolgreiche, sich durchsetzende Ausnahmen(Mutationen) kommt die Weiterentwicklung in gang, oder?

    Also nicht eine Gemeinschaft(Stamm) oder Ethnie(Volk) wird durch die Mutation verändert sondern immer nur ein Individuum.
    soweit zunächst richtig, der Prozess des Kriegführens und der Verdrängung ist aber bereits Bestandteil der Entwicklung im Sinne der Evolution und natürlich nicht anhand von Genen über ein paar Generationen nachweisbar.
    Solche Entwicklungen dauern lange und sind teilweise auch wieder umkehrbar, z.B werden Europäer bedingt durch bessere Nahrung zur Zeit von Generation zu Generation größer, schlägt sich aber nicht meßbar in unseren Genen wieder.

    ich will also nicht behaupten das der Indianer aufgrund jetziger Gene aussterben wird, wohl aber durch seine Organisationsform und dadurch bedingt das die Evolution Aggressivität sprich Ausdehnung und Unterwerfung konkurrierender Geschöpfe belohnt. Das siehst du allein schon daran das unsere Zivilisation in diese Lebensräume einbricht und die dortigen Lebensformen verdrängt, einschließlich der Indianer.

  7. #126
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Dieses teilweise bei Tieren tatsächlich vorhandene Verhaltensmuster, wurde schon einmal in einer Ideologie als Begründung hergenommen, warum es eine Herrenrasse und unwürdiges Leben gibt (und warum letzteres auszumerzen sei).

    Wenn jemand das Verhalten des Menschen mit dem des Tieres gleichsetzt, dann tut er oft dem Tier Unrecht:
    Der Mensch hat sein Gehirn was ihn zu allerhand befähigt, er unterliegt trotz allem den gleichen Mechanismen der Natur. Aus dieser Erkenntnis haben die sogenannten Herrenmenschen ein Leitbild entwickelt mit allerdings unwissenschaftlichen Methoden. Grundsätzlich läuft der Hase allerdings so das sich eine Gemeinschaft auch als Staat identifizieren kann und andere Mitgeschöpfe und speziell Menschen daraufhin morden kann.

    Das ist in der Natur tatsächlich ein spezielles Phänomen was aber über Territorialansprüche und Bedürfnisse verständlich wird. Übrigens haben sich auch Indianer schon immer die Köppe eingeschlagen.

    Ratten sind z.B. außerordentlich gut organisiert mit einem sehr sozialen intelligentem Verhalten. Lässt man aber eine Rattenpopulation in einem gleichmäßig großen Revier sich vermehren kommt es zu sehr unsozialem Verhalten, Ver..gew..alti.gungen und Aggressionen bis zu gemeinschaftlich ausgefürhten Mord werden dann immer häufiger.

  8. #127
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen

    Der Mensch ist zwar Produkt und Teil der Evolution, aber er hat sich insofern emanzipiert, als er imstande ist, sich den natürlichen Evolutionsregeln zu entziehen, wo es Sinn macht. Dass es oft Menschen gibt, die trotzdem wie Tiere handeln ist Tatsache, aber man darf sich in solchen Fällen auch fragen, ob sie dann noch menschlich sind.
    Dem widerspreche ich , Beweis dafür ist die Welt wie sie heute ist und schon immer war, Mord, Intrige und Gewalt gegenüber allem Lebenden gehört für unsere Spezies zum Verhaltensmuster.

  9. #128
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Dem widerspreche ich , Beweis dafür ist die Welt wie sie heute ist und schon immer war, Mord, Intrige und Gewalt gegenüber allem Lebenden gehört für unsere Spezies zum Verhaltensmuster.
    ccc hat absolut recht; nicht die Zivilisation mordet (auch heute noch) die Indianer am Amazonas sondern Kriminelle, die an das Holz und/oder Bodenschätze wollen. Ist doch sattsam bekannt.

    Natürlich gibt es Mord, Intrige und Gewalt; aber das ist (und kann) nicht das Wesen unserer Zivilisation sein. Wenn dem so wäre würden wir in der kompletten Anarchie leben.

    Im übrigen habe ich schon auch Probleme mit Menschen, denen Völkermord am A.rsch vorbeigeht. Und da brauche ich garnicht den Amazonas oder Nordamerika oder Schwarzafrika oder, oder bemühen. Wir als Deutsche werden mit dem Thema ja auch immer wieder konfrontiert.

    Solltest mal nachdenken war für ein Blödsinn Du da durch die Gegend schwafelst!!

  10. #129
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ich will also nicht behaupten das der Indianer aufgrund jetziger Gene aussterben wird, wohl aber durch seine Organisationsform und dadurch bedingt das die Evolution Aggressivität sprich Ausdehnung und Unterwerfung konkurrierender Geschöpfe belohnt. Das siehst du allein schon daran das unsere Zivilisation in diese Lebensräume einbricht und die dortigen Lebensformen verdrängt, einschließlich der Indianer.
    Ich glaube wir scheitern an der Begriffsbestimmung.

    Du vermischst Begriffe der Evolutionlehre mit der Sozialkuturellen Evolution.

  11. #130
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ...Nehmen wir an eine außerirdiche Intelligenz schaut sich diesen Planeten an und entdeckt und bewertet zunächst völlig neutral die vorhandene Natur, der Mensch ist zunächst ein Zweibeiner der in großer Zahl vorkommt, so wie wir uns vielleicht eine ameisenkultur anschauen im Kontext zu anderen vorhandenen Lebewesen.

    Was unterscheidet dann die Ameise vom Käfer oder der Spinne ? Organisation, Anzahl, Staatenbildung, Reproduktionsrate usw, Ameisenbär frisst Ameise, Ameise frisst Raupe, mhhhhhh, so ähnlich betrachte ich den Menschen.
    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Ich hab dir das mal markiert, was die fiktiven außerirdische Lebensform den Unterschied erkennen läßt.
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    tut mir leid, da kann ich Dir nicht folgen, versuchs mal bitte etwas ausführlicher.
    Alles klar.
    Nun kann ich deine Ansichten und Anschauungen des Lebens verstehen.

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