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Nachbarschaftsprobleme in Thailand

Erstellt von DisainaM, 20.08.2006, 08:04 Uhr · 26 Antworten · 2.392 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Hi Otto,

    Stell dir mal vor,Luk,deine bessere Haelfte waere nicht so raffiniert und haette zu allem Ja und Amen gesagt.
    Wie haettest du dann reagiert?
    Wie soll ich das jetzt verstehen? Zu was hätte sie "ja und amen" gesagt...?
    Nun, ich sagte bereits dass das was sie vorgeschlagen hat, mir nicht komplett gegen den Strich gegangen ist - ich bin selber "moderat". Ich weiß nicht genau wie ich reagiert hätte wenn sie mich nicht "aufgeklärt"- bzw. ich ihrer Strategie nicht vertraut hätte.

    Ich wollte ihr in dieser Sache aber auch gerecht werden - und nicht behaupten ich wäre von alleine so raffiniert gewesen.

    Als Voraussetzung, dass sie zu allem "Ja und Amen" sagt, muß ja als erstes einer da sein der den Ton angibt, oder?

    Und das ist wohl auch der Punkt, dass viele Farangs den Ton (zuhause und auch im sozialen Umfeld) immer und um jeden Preis angeben wollen obwohl sie keinen blassen Schimmer von dem haben was sich gehört, bzw. was man im Interesse seiner eigenen Sicherheit besser unterlässt.

    Noch neulich meinte ich zu einem Farang-nachbarn (auf diskrete Art) dass man sein Geschrei (wohl hauptsächlich über die buramesischen Bauarbeiter) über das ganze Areal hören könnte und das ihm das keine guten "Ruf" (im wahrsten Sinne des Wortes) einbringen kann. Er meinte daraufhin dass es ihm schnurzegal wäre was die Thais sowie das ganze Dorf über ihn denkt!

    Ich meine seine Frau ist auch nicht gerade auf den Kopf gefallen, - aber er nimmt ihre Einwende und Ratschläge überhaupt nicht wahr- worüber sie sich übrigens regelmässig bei meiner Frau und so gar bei mir ständig beschwert!

    Hua Käng Mak-mak!

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Armin

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Lustige Geschichten, die hier so zusammengetragen werden.

    Aber Leute, darüber redet man doch nicht öffentlich!

    Ich habe auch schon etliche Male überlebt und habe dies als fundamentale Erfahrungen verbucht. Wahrscheinlich bin ich einfach ein Glückspilz und kann darum auch so glücklich hier leben. :-)
    Ich habe allerdings auch eine sehr aufmerksame Frau und scheinbar mögen mich viele Einheimische.
    Von den Touri- und Expatstammtischen habe ich mich schon immer ferngehalten, was Recht und Ordnung betrifft.
    Ansonsten bin ich durchaus ein Kämpfer, was mir bei Einheimischen hohe Achtung erbracht hat. Es ist halt alles eine Gradwanderung und Risikobereitschaft braucht man hier schon viel.

    Gruß Armin

  4. #23
    Avatar von Andreas_Ulm

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Aber Leute, darüber redet man doch nicht öffentlich!
    wieso? die nachbarn in thailand werden ja nichts davon erfahren. Und peinlich muss das doch niemand sein. :???:

    grüsse

    Andreas

  5. #24
    NAN
    Avatar von NAN

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Da wir schon beim Thema Nachbarn in LOS sind habe ich in der Richtung eine
    Frage an die Expats.
    Wie sollte man sich gegenüber seinen thailändischen Nachbarn im allgemeinen
    verhalten? Ich meine damit sollte der Kontakt mit den Nachbarn enger sein,
    oder ist von einer Freundschaft ehr abzuraten. Mir hat mal jemand gesagt das es
    am Besten sei freundlich zu Grüßen, ein wenig small Talk und wenn Hilfe benötigt
    wird diese auch zu gewähren, aber bloß keine dicke Freundschaft. Ich kann seine
    Haltung in dieser Hinsicht nicht verstehen, zumal er so wie die meisten von Euch
    mit einer Thailänderin verbandelt sind. Aber wie sieht es aus wenn beide, wie bei
    uns Farangs sind?
    @Mr_Luk oder ist bei Euch in der Nachbarschaft noch was frei??

    Gruß Wolfgang

  6. #25
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Ja,Luk,habe mich etwas undeutlich ausgedrueckt.
    Ich meinte,wenn man eine Frau hat die einem Farang nicht helfen will,oder (geistig )nicht kann und man muss immer nachgeben,dass macht mit der Zeit unzufrieden und krank.
    Ich habe mir in den Jahren auch einigen Aerger angefressen,besonders weil ich Krach ab 0 Uhr und Gestank nicht so vertrage.
    Frueher habe ich gekaempft,heute verziehe ich mich und warte ab.
    Bin ich meiner Gesundheit schuldig.
    Immer der Vernuenftige zu sein und auch bei versteckten Fusstritten nur laecheln,dass kann ich nicht.
    Findes es toll dass du deinen Weg gefunden hast,Luk,dann passt du auch 100 % zu Thailand!

    Gruss

    Otto

  7. #26
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    Nicht der Rede wert Otto, ich hatte dich auch fast verstanden, wollte nur sicher gehen

    Ich meinte,wenn man eine Frau hat die einem Farang nicht helfen will,oder (geistig )nicht kann und man muss immer nachgeben,dass macht mit der Zeit unzufrieden und krank.
    OK, ich würde jetzt nicht sagen dass das (eines der Beiden) der Regelfall ist - aber da hast du den Nerv schon getroffen. Aber es ist wie ich schon sagte, nicht immer das Nachgeben das Problem, sondern das Beharren des Farangs auf seinen (zumeist von Thais nicht verstandenen) Prinzipien. Was die Auswahl der besseren Hälfte anbelangt, will ich Niemandem zu nahe treten, aber ich denke dass dies ausschlaggebend für vieles ist. Wer ein blutjunges "Ding" als Partnerin hat, kann sich nicht erwarten dass sie zudem noch Imobilienmaklerin, Soziologin, diplomierte Psychologin, Anwältin oder wegen mir noch erfahrene Managerin ist... aber auch das ist nicht immer oder nur eine Frage des Alters

    immer der Vernuenftige zu sein und auch bei versteckten Fusstritten nur laecheln,dass kann ich nicht.
    Zu sagen "wie man sich bettet..." wäre hier wohl zu einfach, da man das Bett nicht immer im Vorfeld machen kann. Vieles wird einem wohl auch erst klar, wenn das Bettzeug bereits mehrfach gewechselt wurde...

    Mir passt auch einiges in Thailand nicht, und es gibt sicherlich ein paar Dinge an die ich mich nie gewöhnen werde - aber ich hatte nicht erhofft auf einen anderen Planet auszuwandern, auf dem alles besser und schöner ist. Aber um meine bessere Hälfte nochmal in´s Spiel zu bringen, - wir Beide regen uns meist über die selben Dinge auf, bzw. gefallen uns auch die gleichen Dinge. Das verbindet ungemein und man fühlt sich dadurch nicht so sehr als "Exot"

    Findes es toll dass du deinen Weg gefunden hast,Luk,dann passt du auch 100 % zu Thailand!
    Ich will jetzt keine falsche Bescheidenheit vorteuschen, aber ich sehe es fast schon umgekehrt - ich denke dass es leider zuviele Farangs gibt, die ihren Weg nur sehr schwer finden und das zudem mit zuvielen Kompromissen. Sie leben eine Art Existenz zwischen Kolonialist und gefangenem "Wolperdinger" im goldenen Käfig . Auch wenn die Frau mit ihrem Taschengeld zufrieden ist, die Luuk Krüngs auf eine gute Schule gehen, und der 3er BMW, ein Shopper und drei Mopeds vor der Tür stehen. Sie bleiben stets "Aliens" mit dem Niemand von den Thais wirklich etwas zu tun haben will. Was sie falsch (oder etwa doch richtig) machen? Ich weiß es nicht genau!

  8. #27
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Nachbarschaftsprobleme in Thailand

    @NAN,

    Wie sollte man sich gegenüber seinen thailändischen Nachbarn im allgemeinen verhalten? Ich meine damit sollte der Kontakt mit den Nachbarn enger sein, oder ist von einer Freundschaft ehr abzuraten.
    Je nach Gegend, "lokaler Vorgeschichte" und anderen Faktoren, ist das Misstrauen gegnüber Farangs auch mehr oder weniger gross. Ich denke sogar dass man im Allgemeinen eher zurückhaltend mit den Bleichgesichtern ist, mit Ausnahme von Geschäftsleuten und solchen die professionell mit ihnen umgehen.

    Am Anfang einer Bekanntschaft und auch beim "Zuziehen" ist auf jedenfall Zurückhaltung und Diskretion angebracht. Eine gewisse Scheu ist übrigens auch ein normales Verhalten, wenn man in einem ungewohnten Umfeld und unter fremden Menschen ist. Wenn man diese Scheu mit Überheblichkeit verdeckt, so fällt das in Thailands mit Sicherheit noch mehr auf als anderswo.

    aber bloß keine dicke Freundschaft. Ich kann seine
    Haltung in dieser Hinsicht nicht verstehen,
    Also ich sehe das Problem nicht beim "soll oder nicht soll" bei einer eventuellen Freundschaft, sondern viel eher bei der Gelegenheit, der Möglichkeit, die sich nicht immer, überall und sofort bietet. Sprachbarriere, gemeinsame Interessen, - und es braucht wohl auch beiderseitige Unbefangenheit...

    zumal er so wie die meisten von Euch mit einer Thailänderin verbandelt sind.
    Die Ehefrau oder Partnerin kann anfangs (auf ungeahnte Weise) sehr mitbestimmend sein, ob Freundschaften entstehen oder nicht. Sie ist es die einen "einführt" oder nicht - und auch zulässt oder auch schon mal verhindert dass es dazu kommt. Es hängt davon ab wie gut sie sich (gegebenenfalls) in einer neuen Umbebung integriert. Ihre "Herkunft" und ihr "Stil" um nicht zu sagen ihre "Klasse" spielt dabei auch eine Rolle. Was dann natürlich die Grundlage für den "Fremden" und Eheman ist. Das hat nichts mit Abhängigkeit oder Unabhängikeit von der Frau zu tun, Thais schliessen von sich aus von der Frau auf den Mann, wie sie von deinen Bekanntschaften auf dich schließen. Wenn bei dir zuhause permannent komische Vögel und sonderbare Gestalten vorfahren, schliessen die Leute daraus automatisch dass du der "Goldfasan" sein musst

    Bei manchen Frarangs besteht aber kein grosses Interesse (männliche) Thais kennenzulernen, sie beschränken sich nicht selten 'freiwillig' auf andere Farangs und scheren sich zumeist auch nicht darum wie sie gesehen werden!

    Aber wie sieht es aus wenn beide, wie bei uns Farangs sind?
    Dann hängt es wohl am Anfang davon ab ob man Kontakt zu Farangs hat, die wiederum mit Thais Kontakt haben. Eigeninitiative (bzw. das Entstehen von Freundschaften), so denke ich braucht bei einem "F/F" Paar auch seine Zeit. Ist wohl auch ein wenig Glückssache, und es hängt dann wohl auch davon ab wer einem über die Zeit so über den Weg läuft

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