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Mönchsein- Mein Leben im Wat- Fragen hierzu werden gerne beantwortet

Erstellt von lucky2103, 26.04.2011, 04:46 Uhr · 124 Antworten · 9.529 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von benni

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    Alle Religionen, so auch der Buddhismus, wenn man ihn Religion nennen möchte, haben grundlegend eins gemeinsam. Und das ist der Glaube, daß es nach dem Tod weitergeht. Würde es nicht so sein, würde es keine Mönche und Pfarrer geben. Dann wäre wohl extremer Hedonismus der beste Weg.

    Wäre es nach unserem Leben ein für alle Mal zu Ende würde angesichts der Endlichkeit absolut Nichts eine Rolle spielen. Was hätten alle Errungenschaften und gute, wie auch böse Taten einen Wert, wenn es das Universum oder ein anderes und ein anderes Wasauchimmer eines Tages nicht mehr geben sollte?

  2.  
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  3. #102
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Wäre es nach unserem Leben ein für alle Mal zu Ende würde angesichts der Endlichkeit absolut Nichts eine Rolle spielen. Was hätten alle Errungenschaften und gute, wie auch böse Taten einen Wert, wenn es das Universum oder ein anderes und ein anderes Wasauchimmer eines Tages nicht mehr geben sollte?
    Was hat eine "Partie Tennis" oder auch "Mensch aegere Dich" nicht fuer einen Wert? Lediglich ein verschwindend kleiner Akt mit freundigen und leidvollen Momenten. Sehen wir es doch einfach nuechtern und rein objektiv. Ein Leben ist letztendlich nicht anderes. Schlimm? Nein, ich finde das eher beruhigend. Moechte in der Tat nicht bis in alle Ewigkeit Tennis oder Mensch aergere Dich nicht spielen. Muesste ich es, nun dann muesste ich es wohl. Muss ich es nicht, dann muss ich mich wohl auch damit abfinden.

    Wo ist denn jetzt eigentlich das Problem? Vor der Geburt war doch alles in Ordnung, warum soll es auf einmal nach dem Tod anders sein? Diese kurze Passage Leben unterbricht (stoert?) doch lediglich die Harmonie der nichtexistierenden Existenz und somit ist dann lediglich die Geburt die Mutter aller Probleme. Versuche Dich doch einmal darin gedanklich hineinzuversetzen, wie perfekt, harmonisch und sorgenfrei doch alles war, vor Deiner Geburt. Jetzt gruebelst Du auf einmal ueber etwas, was fuer Dich vor 100 Jahren ueberhaupt nicht von Relevanz war und es scheint Dich zu belasten, wenn es diese Gruebelei eines Tages nicht mehr geben sollte. Ist das nicht unlogisch, menschlich, fehlbar? Wo ist der Sinn? Verdammte Geburt, Geissel aller Lebewesen und nicht der Tod.

    Besteht Hoffnung? Natuerlich kann man sich die wildesten Irrglauben konstruieren um die Nerven zu beruhigen. Allmaechtige Macht, Weihnachtsmann, Zahnfee... doch ehrlich gesagt, macht das fuer einen intelligenten Menschen tatsaechlich Sinn? Der Initiator der buddhistischen Lehre hat sich vor ca. 2.500 Jahren genauso auch diese Fragen gestellt. Er hat gegruebelt und gegruebelt, nachgedacht und nachgedacht, dies und das ausprobiert und eines Tages kam er dann zu der simplen Erkenntnis, dass es einfach ist wie es ist und es ist perfekt wie es ist, wie immer es auch ist. Das Gruebeln hoerte auf und er fing zu leben an. Er holte aus dieser kurzen Partie "Mensch aergere Dich nicht" das meiste raus und nun ja, mehr ist nicht drin. Zumindest dann, wenn wir unseren Verstand gebrauchen und uns nicht fuer nichts und wieder nichts Traumschloesser als reine Nervennahrung bauen. Unmenschlich, herzlos, barbarisch? Vielleicht, aber das aendert doch trotzdem nichts. Wir koennen aus dem Kreislauf nicht ausbrechen. Scheinbar.

  4. #103
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wiedergeborener Buddha ist somit unbuddhistisch. Wiedergeburt, in welcher Form auch immer, ist somit unbuddhistisch
    Das hatten wir schon mal in ähnlicher Form an anderer Stelle und bei einigen Frage trete ich immer noch auf der Stelle. Das intellektuelle Dilemma beim Thema Anatta will nicht weichen.
    Und Gautama selbst beschreibt in einigen Rden seine Erinnerungen an seine früheren Leben.
    Ich bringe es einfach nicht zusammen...

  5. #104
    Avatar von Plenz

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Und Gautama selbst beschreibt in einigen Rden seine Erinnerungen an seine früheren Leben.
    Ich bringe es einfach nicht zusammen...
    Das verstehe ich so: Gautama hatte viele Leben wie jedes andere Wesen auch, aber dann hatte er die Erleuchtung und konnte so dem Wiedergeborenwerden ein Ende bereiten.

    Dafür gibt es aber andere Dinge, die ich nicht zusammenbringe.

    In der Wikipedia steht, Buddhisten versuchen, möglichst wenig Karma (gutes wie schlechtes) anzusammeln. Die Menschen, die Mönchen Essen geben, tun aber doch genau dieses.

    Extreme Gefühle wie Liebe sind schlecht. Aber jeder Mensch verdankt der Liebe seine Existenz.

    Ich grabe keine Löcher, damit ich kein Leiden unter den Würmern erzeuge. Ob andere das tun, ist egal. Man könnte meinen, buddhistische Mönche wären auf einem riesigen Egotrip.

  6. #105
    Avatar von benni

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    gemeint ist blinde Liebe. Mutterliebe hingegen sollte sogar gegenüber jedem anderen Wesen angewendet werden ...so hohe Mönche des Mahayanas, die es sich zum Ziel gemacht haben alle Wesen vom Leid zu erlösen.

    Und ob andere Leid verursachen oder nicht ist doch keinem Mönch egal. Wie man auf so eine dumme Annahme kommen kann ist erstaunlich. Natürlich rät ein Mönch nicht nur anderen Menschen ab Leid zu verursachen, sondern unterstützt sie dabei noch so gut es geht und machbar ist. Nur wird er niemanden eine Schaufel aus der Hand reissen

    Nächster Punkt: Menschen, die Mönchen Gaben reichen, machen das um sich um die Mönche in traditionneller Weise zu kümmern. Und können so gleichzeitig schlechtes Karma der Vergangenheit abbauen.

  7. #106
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Michael, und die Anwort dort und hier bleibt die gleiche. Sehe Wiedergeburt und Tod nicht nicht physisch sondern psychisch INNERHALB des Lebens. "Tod" durch ein schwerwiegendes Ereignis in Deinem bisherigen Leben und "Wiedergeburt" durch ein Dasein mit den geaenderten Umstaenden. Natuerlich erinnert sich Gautama an seine frueheren Leben, das tue ich ja auch. Ich weiss noch wie es war, als ich damals in Deutschland lebte, dort verheiratet war und arbeitete, ehe ich in Thailand "wiedergeboren" wurde. Ich weiss noch wie es war, als ich keinen Kreuzbandriss erlitten hatte.

    Tod und Wiedergeburt ist somit das Problem mit drastischen Veraenderungen im Leben umgehen zu muessen, was den meisten Leuten sehr schwerfaellt. Manch einer zerbricht an solch einer Veraenderung und kann und kann sich nicht von der Vergangenheit loesen. Gefangen im Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Der Erleuchtete bricht dadurch aus, dass er jegliche Veraenderung, wie drastisch sie auch sein mag, mit unerschuetterlichem Gleichmut hinnimmt. Er "stirbt" nicht durch die Veraenderung und wird nicht in veraenderten Umstaenden "wiedergeboren". Er lebt einfach in einem fort, da seine Harmonie kontinuierlich erhalten bleibt. Er ist aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt ausgebrochen und zwar bis zum seinen tatsaechlichen physischen Tod. Dann stribt er wirklich und wird nicht mehr wiedergeboren, weil eine Seele ja nicht existent ist und somit nirgendwo hin uebertragen werden kann.

    Physisch gesehen wird jeder nur einmal geboren und stirbt auch nur einmal. In einem normalen Leben werden aber unzaehligen Geburten und Tode erlitten, was die buddhistische Lehre zu korrigieren versucht. Bedauerlich, dass aus dieser rationellen hoch intelligenten Philosophie solch ein belangloser Hokuspokus aus Aberglauben gebastelt wird.

    Ein echtes ICH formt sich erst nach der Geburt aus und haengt von Genetik und den aeusseren Umstaenden ab. Dieses ICH ist nicht greifbar und wird waehrend des Daseins immer wieder verformt bis zum Augenblick der Erleuchtung bzw. dem physischen Tod. Mit einer physischen Geburt faengt immer erst ein ICH zu entstehen an, dass aus frueheren physischen Leben nicht vorbelastet sein kann, da ja eine Seele nicht existent ist.

    Du bringst es einfach nicht zusammen? Bist Du vielleicht zu ungeduldig oder in Deiner Denke nicht unbefangen genug? Selbst befasse ich mich intensiv mit der Materie durch EIGENE Denkarbeit seit ca. 10 Jahren. Anfaengliche Fragen hat mir ein authistischer Akademiker mit tibetanischen Wurzeln beantwortet. Weitere Antworten speziell auch zur Thematik der Wiedergeburt haben ich mir aus dem Internet geholt. Fuer mich waren nur die Informationen relevant die Sinn ergaben und sich in das bereits augelegte Puzzle einfuegten. Eine Kernfrage war z. B. auch fuer mich, wie kann es sein, dass der Dalaih Lahma ein reinkarnierter Buddha ist. Ist ein Buddha nicht der Erleuchtetet der aus dem Kreislauf von Leben und Tod ausbricht? Die Frage wurde dann von dem Betroffenen selbst beantwortet: "Ich bin nur ein einfacher Moench". Die sich einfuegende Antwort zu diesem Thema war da.

  8. #107
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Alles in Maßen ist der Schluessel. Dieses ist niemals ein Extrem. Uebermaß ist ein Extrem. Extreme weichen vom Mittelweg ab und meist kann ein Extrem nur duch ein antagonistisches Extrem kompensiert werden.

    Wie leicht kann innige tiefe Liebe sich in Hass umkehren? Z. B. wenn sie sich nicht beantwortet wird, enttaeuscht oder betrogen? Ein Moench verdammt grundsaetzlich ein Telefon ist ein Extrem. Was ist, wer eines dringend notwendig ist weil davon Leben und Tod abhaengt? Sorry, ich kann nicht helfen, weil es mir verboten ist ein Telefon anzufassen ist nicht buddhistisch, religioes oder so etwas sondern lediglich fanatisch idiotisch ohne jeglichen Nutzen. Ein Moench, der jedoch immer danach strebt telefonisch erreichbar zu sein oder gar das neuste Modell im Jutebeutel zu haben, liegt sicherlich absolut daneben.

    Meiner Meinung nach kann absolute Askese zu nichts Konstruktivem fuehren, weil es ein Extrem ist. Extreme laehmen, Extreme versklaven und federn schnell extrem zurueck. Es kommt immer auf die Situation an, ist sicherlich ein gutes Ruestzeug anstatt in Granit gemeisselte Doktrien.

    Noch einmal in das Gedaechtnis zurueckrufen, dass es kein grundsaetzliches richtig oder falsch in der buddhisischen Lehre gibt, weil richtig oder falsch relativ ist. Die indiviuelle Anschauung entscheidet, wobei das primaere Ziel ist, SICH SELBST vom Leiden zu befreien. Nein, keine Erloesung fuer die Wuermer, sondern nur fuer sich selbst, denn nur diese Zuegel hat ja jeder in der Hand. Wer Leid dadurch erleidet, dass er bei einem Loch graben einen Wurm verletzen koennte, der sollte keine Loecher graben. Ob nun Moench oder nicht ist dabei voellig egal. Ein Moench graebt grundsaetzlich keine Loecher ist wiederum ein Extrem. Was ist, wenn von diesem Loch Leben und Tod abhaengt?

  9. #108
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Physisch gesehen wird jeder nur einmal geboren und stirbt auch nur einmal.
    Du betonst das hin und wieder. Und es kann ja auch durchaus so sein. Aber was macht Dich so sicher, dass es nur und ausschließlich so sein muss?
    Wer hat dieses "nur einmal" fest gelegt? Wie kann man sicher sein, dass es nicht auch zwei- oder mehrere Male passiert?

  10. #109
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Der Verstand. Es gibt zwischenzeitlich mehr als 6 Milliarden Menschen. Alles einzelne Persoenlichkeiten. Angenommen, es gibt so etwas wie ein Seelentransfer. Trotzdem ist ja die Anzahl von Menschen kontinuierlich gestiegen. Woher kommen denn jetzt nun die neuen zusaetzlichen Seelen. Werden sie kreiiert und wenn ja, warum und nach welchem Massstab? Werden alle mehrmals geboren oder nur manche? Die Wenigsten werden ja zum Erleuchteten und koennen aus dem Kreislauf aus Leben und Tod ausbrechen. Macht definitv keinen Sinn.

    Auch ist ein Lebewesen nun mal etwas auf biologisch-chemischer Basis und nun ja, da sind dann auch noch elektrische Impulse, die ueber die Nerven das ganze in Betrieb halten. Ist die Hardware gestoert, dann scheint es mit der Seele auch nicht mehr zu klappen. Angeommen, dem Gehirn wird fuer zu lange Zeit der Sauerstoff entzogen, Gehirnstellen sterben ab und der aus dem Komma Erwachende ist nicht mehr der einstige intelligente Mensch sondern schwachsinnig. Wie ist das mit der Seelentheorie zu vereinigen. Ist dann eine gesunde Seele in einer defekten Hardware gefangen. Was macht die Seele aus? Fuehlen, was ja ohne Nerven ansich nicht moeglich ist? Intelligenz, Charakter, persoenliche Eigenschaften etc. etc. Okay, aber wie kann dieses verloren gehen wenn doch die Seele eigentlich unsterblich ist? Ist sie veraenderbar? Wird ein Schwachsinniger als Schachsinniger wiedergeboren? Einmal schwachsinnig immer schwachsinnig?

    Steigen wir noch tiefer in die Thematik Religion ein. Alles ist von einer uebermaechtigen Macht geschaffen worden. Was denn? Die Erde, die bereits von Milliarden Jahren existiert oder wurde diese goettliche Macht erst von ein paar Tausend Jahren auf einmal aktiv? Sind Goetter so jung? Warum wird auf einmal so etwas wie ein Mensch erschaffen? Aus einer reinen Bierlaune heraus? Erst wird Milliarden und Millionen Jahren mit allem moeglichen Viehzeug herumgekaspert und dann auf einmal den Zenith der Schoepfung. Warum passierte alles erst so kurzfristig? Hat Gott oder haben die Goetter die Erde nicht frueher gefunden?

    Auf rein rationeller und objektiver Basis gibt es nur eine logische Schlussfolgerung. Der Mensch wurde nicht von Gott geschaffen, sondern der Mensch hat Gott geschaffen und mit ihm die Seele als wichtiges Element, da sonst hahnebuechener Geschichten ueberhaupt nicht zu verkaufen waeren. Je mehr der Mensch sich entwickelt hat, je abstrakter wurden die Geschichten.

    Laut Google ist das Christentum ca. 2000 Jahre alt, der Islam ca. 1500, das Judentum ca. 3000, der Hinduismus ca. 4000 Jahre, der Buddhimsu ca. 2500 Jahre. Was faellt hierbei auf? Alles Entstehungen in einer sehr kurzen Zeitperioden in Anbetracht der langen Existenz des Planeten Erde. Auch der Homo Sapiens soll immerhin auf 200.000 Jahre Geschichte zurueckblicken. Wie ist das miteinander vereinbar? Es erscheint zumindest fuer mich, als haette es da vor ein paar Tausend Jahren eine Art religioese Rennaissance gegeben zu haben. Wurden da der Gott oder die Goetter erst geboren? Wie ist es mit den Seelen der 100.000 Jahre alten Homo Sapiens? Wurden die auch wiedergeboren bzw. werden die vielleicht immer noch wiedergeboren?

    Ist hier irgendein Sinn hereinzubekommen? Mehr als Religion ist Glaube, denn das Religion Aberglaube ist, ist hierbei viel wahrscheinlicher. Ehrlich gesagt, wuerden mich Unterredungen mit den Weisesten aller Religionen interessieren. Sind sie in der Lage auf objektiver Basis ihre Glauben zu manifestieren und darzulegen wie dieses mit Seele, Wiedergeburt, Paradies etc. rein rationell gesehen funktionieren soll.

    Auf welcher Grundlage sollte eine Seele existieren? Rein Hoffnung, Glaube oder was immer? Sorry, zu schwach, zumindest fuer mich. Ich bin in der Lage meine Philosophie jederzeit sachlich argumentativ zu unterlegen. Wie sieht es mit den Goetter und Seelenbefuerwortern aus? Koennen sie es auch? Wie kann man wissen? Nun ja, wenn der Verstand einsetzt, dann verpfufft einfach vieles und die einzige Rettung ist dann den Kopf in den Sand zu stecken und sich in die Aussage fluechten, kann man sicher sein, dass es keinen Gott und keine Seele gibt? Sagen wir es so, fuer mich sprechen die Aspekte dafuer, dass es zu 99,99% keinen Gott, keine Seele, keine Wiedergeburt gibt. Warum? Siehe oben. Ein Quentchen Moeglichkeit besteht natuerlich immer. Es soll ja auch Pferde geben, die sich genau vor einer Apotheke erbrechen, aber nun ja, in Sachen Wahrscheinlichkeit

    Hm, gegen die Existenz von Weihnachtsmann, Osterhasen, dem schwarzen Mann, Drachen, Wichteln, Elfen, Feen etc. wird doch vom modernen gebildeten Menschen vehemment gegendiskutiert. Zumindest meines Wissens nach. Kann man sich da wirklich ganz sicher sein? Sollte ich vielleicht doch einen Wunschzettel schreiben, adressiert an den Nordpol? Man weiss ja nie. Vielleicht kommt er ja an und am 25.12. steht dann auf einmal ein Ferrari bei mir vor der Tuer und die KFZ-Papiere auf meinem Namen und die Zuendschluessel liegen im Briefkasten.

  11. #110
    Avatar von lucky2103

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    Ich halte die Diskussion hier für sehr interessant.

    Ich möchte aber nicht verschweigen, was für positive Ideen diese 7 Tage im Wat für mich (unabhängig von deren Umsetzung) geboren haben:

    - Kein Alkohol mehr: Die ganzen Affekt- Handlungen im Rausch, bis hin zu Mord und Totschlag, welche jede Tag stattfinden, würden aufhören. Alkohol in Maßen mag spassig sein, aber zuviel bringt Elend.
    - Lüge nicht mehr in der Gegend herum: Wenn Du reich bist, so verhalte Dich entsprechend, wenn Du arm bist, verhalte Dich ebenfalls entsprechend. Keine Notwendigkeit, Luftschlösser zu verkaufen.
    - Bevor Du etwas tust, so denke darüber nach. Über die Folgen Deines Handeln für Andere und für Dich.
    - Wenn Du eine Situation beobachtest oder selbst erfährst, so vermeide eine unmittelbare Unterteilung in "Gut" und "schlecht". Plaziere Dich vielmehr dazwischen im neutralen Bereich.

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