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Mit Händen und Füssen

Erstellt von Rene, 17.04.2005, 22:03 Uhr · 47 Antworten · 2.650 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Mit Händen und Füssen

    @ Rene,

    Zitat:
    " Ich finde es für mich schon bedauerlich, das ich nach 9 Jahren nur rudimentäre thailändische Sprachkenntnisse habe. Werde da wohl etwas dran arbeiten müssen. Lautstärke ersetzt nicht den Inhalt und ausserdem bin ich eher der leise Typ. "

    Zitatende.
    -----------

    Falls es dich tröstet...du wirst nicht der Einzige sein, der sich in einem "Abhängigkeitsverhältnis" befindet..

    Die Mehrheit hier wird kaum in der Lage sein,ein verständliches Thai zu sprechen, da bin ich von überzeugt.

    Mir gehts genauso wie dir.

    Lange und länger wie du (9 Jahre), schaff ich nur ein paar zusammenhängene Sätze zu bilden, und hab nur wenige Thaiworte auf der Pfanne. Wenn die Antworten von Thais auf meine Frage/n nicht meinem Schema entsprechen, dann siehts noch düsterer aus...weil mir Wörter fehlen.

    Nun bist du ja in Berlin zuhause, und es sollte nicht soo schwer sein ,dort was passendes zu finden, um sich in der Sprache weiterzubilden.

    Die Notwendigkeit scheint ja dein Wille zu sein..

    Der Tip , englisch als Krücke zu benutzen, ist illusorisch.
    Wäre möglich in einem Land, wo die Bevölkerung durchgängig im Englischen fit ist, z.B. Phillipines oder Sri Lanka...um mal im asiatischen Raum zu bleiben....aber Thailand ??

    Meine Freundin hat 3 Kinder.
    Sind alle gut zur Schule gegangen und 2 haben studiert. Einigermassen in englisch kann ich mich nur mit einem Sohn unterhalten, weil er Extraunterricht in englisch wegen seines neuen Jobs im IT Bereich hatte.

    Ohne gute, ausreichende Thaisprachkenntnisse steht jeder, da bin ich mir recht sicher, wie ein Bübchen (geduldet) evtl. sogar belächelt.. in der Ecke...speziell wenn er z.B. längeren Urlaubskontact mit der Familie seiner Frau hat oder sogar mit Familie zusammen wohnt ( mein eigenes Empfinden).

    Und wer in Thailand sogar lebt, der stochert im Nebel, weiss wohl kaum was um ihn herum geschieht..ja wie auch( communication breakdown !!) speziell ausserhalb von Touriorten, wobei selbst ein "Expatstammtisch" nur ne Krücke sein wird.

    Nun stellst du Rene hier haufenweise Links und Infos ins Board,...sollte also für dich nicht soo schwer sein,in Berlin was passendes...

    ..Zitat Rene : " Werde da wohl etwas dran arbeiten müssen."

    ..Richtung thailändische Sprachkenntnisse, zu finden. Gruss.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Mit Händen und Füssen

    @René,

    Ich kann x-pat in Sachen Englisch nur beipflichten, dein Englisch erst einmal aufzufrischen. Das ist glaube ich wichtiger und davon hast du mehr als wenn du eventuell an Thai verzweifelst. Allerdings kannst du in Thailand "landeinwärts" nur bedingt davon profitieren.

    Ich hatte nur ein Jahr Englisch in der Schule, und danach eines über englische Literatur (was im Grunde Blödsin war). Ich habe nie ein Gymnasium oder eine Uni von innen gesehen, ausser am Tag der offenen Türen. Ich weiß nicht mehr wie es kam, aber ich hatte etwa 5 Jahre einen indischen (in Canada lebenden) Emailfreund, der als Bibliothekar einer Militärakademie (Sohn eines Gurkas) sehr gutes Englisch geschrieben hat. Nebenbei hat er mir einiges an Fachwissen über alle möglichen Themen vermittelt. Kein Wunder bei 3-4 recht langen emails am Tag. Er hat mich so einiges gelehrt, inklusive Fachausdrücken, Slang und den ganzen umgangsprachlichen Details. Ich habe dann über die Zeit zusätzlich einfach drauflosgequatscht mit jedem englischsprachigen der mir über den Weg gelaufen ist. Heute bekomme ich oft Komplimente für mein gutes Englisch und ich sehe mir die meisten Spielfilme am liebsten in der englisch-amerikanischen Originalversion an!

    PS: Deutsch ist übrigens nicht meine Muttersprache! Man kann also einiges nachholen und lernen, - man muss nur motiviert sein und nicht dumm sterben wollen! Dafür bin ich (in aller Bescheidenheit) sowas wie der lebende Beweis

  4. #23
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Mit Händen und Füssen

    Hallo René,
    denke ich weiss schon, was Du meinst.

    Also bei mir war das immer so:
    Irgendwo in einer Gegend, wo niemand -oder nur sehr wenige- englisch sprechen "ueber die Runden kommen" ging anfangs oft nur mit Mimik und Gestik (mein thai duerfte noch schlechter sein als Deines). Bekanntermassen bin ich Vegi, also musste ich allein deshalb zwangslaeufig anfangen, thai oder etwas lao zu lernen. Die farang-Aussprache machte das ganze zunaechst etwas zeitraubend, aber auch oft irre lustig. Fast ueberall fand sich aber schnell jemand, der/die als DolmetscherIn fungierte. Des oefteren waren es ein paar Goeren, die froh und stolz waren, ihr Wissen einbringen zu koennen.

    Habe mir neue Woerter so lange vorsagen lassen, bis ich die Aussprache raus hatte (thai lesen kann ich ueberhaupt nicht). Sobald ein Satz stand, habe ich ihn mir aufgeschrieben -Spickzettel- und den hatte ich immer bei mir. Zudem ein Pocket-Woerterbuch, "zuhause" auch noch ein grosses (das von Michael Veuskens). Das ich kein thai spreche war allen sehr schnell klar, tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch. Augenkontakt und viel improvisieren, gerne auch mal z.B. ein Tier nachahmen, dann ging es schon. Hatte auch immer einen Stift und Zettel dabei, und wenn nix klappte habe ich eben aufgemalt was ich meine.

    Oft ging aber auch kaum etwas, wie z.B. mit alten Thais. Dann habe ich einfach mitgemacht, und schon tat man es gemeinsam. Die Thais haben sich darauf eingestellt, und haben eben vorgemacht, was ich machen soll. Bei einer Zeremonie z.B. achte ich darauf, was mein maennliches Umfeld macht, und hinke dann halt eine halbe Sekunde hinterher. Mai pen arai, ich bin (hello_)farang.

    Wie meinte ein guter Freund von mir mal: "Immer laecheln, auch wenn Du nix verstehst". Das hat mich stets weitergebracht.
    In diesem Sinne: Lerne etwas mehr thai, auch wenn die Aussprache verquer ist. Kommt immer gut.

    Zum englisch: Klar ist das wichtig, und nicht zuletzt in Thailand hat es mir viele neue Tueren geoeffnet, denn ploetzlich sollte ich den Thais englisch beibringen.

    Vergleichend kann ich sagen, das thai sprechen ungefaehr so schwierig ist wie maltees. Bloss die Logik der Satzbildung ist einfacher als das euro-arabische. Beide -Thais wie Malteser- freuen sich jedoch riesig, wenn man sprachlich auf sie zu geht, und seien es auch nur wenige kleine Schritte.

    Chock dii, hello_farang

  5. #24
    Avatar von Ralf_aus_Do

    Registriert seit
    11.01.2005
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    3.787

    Re: Mit Händen und Füssen

    Ich konnte mich erinnern, vor einiger Zeit einen Vergleichstest 'Wörtebuch vs. Übersetzungscomputer" gelesen zu haben. Ich denke, das ist für das Thema (trotz unterschiedlichen Sprachbezugs) von Interesse:

    Quelle: faz.net

    Elektronische Übersetzer
    Suchendes Tippen hat es schwer gegen flottes Blättern
    Von Hans-Heinrich Pardey

    24. März 2005 "Das iste nicht so schnelle wie Buch führ mich." In einem leicht faßlichen Satz lautet so das Urteil am Ende eines unfairen Vergleichs: Die beiden elektronischen Übersetzer Hexaglot "Chatter Roma" und "Top Translator Multi" haben wir antreten lassen gegen das 2004 neu herausgekommene Langenscheidt-Collins "Aktiv-Wörterbuch Italienisch". Dieses ziert der Hinweis "Völlige Neuentwicklung", und in der Einleitung steht, was uns vorschwebte: "Sie möchten sich ganz einfach mit italienisch sprechenden Menschen unterhalten können." Genauer gesagt mit einem, und zwar einem Angehörigen der Buch-Generation. Und weil beide Seiten, die italienisch-schweizerische wie die deutsche, in der vorelektronischen Zeit sozialisiert wurden, mag der Versuch ein wenig unfair gewesen sein.

    Zunächst einmal ist Staunen angesagt: In dem Dingelchen namens "Chatter", das mit Maßen von 105x66x5 Millimeter (Gewicht 45 Gramm) wie eine hochschwangere Scheckkarte aussieht, stecken 58000 Einträge, bestehend aus 31000 Stichwörtern und 27000 grammatikalischen und semantischen Angaben, dazu etwa 600 Redewendungen aus zehn Kategorien. Das damit konkurrierende Wörterbuch war mit gutem Grund aus dem Haus Langenscheidt gewählt worden. Denn als Tochterunternehmen des Sprachenverlags läßt Hexaglot seine Sprachen-Datenbanken in Zusammenarbeit mit Langenscheidt erstellen.

    Zum Vergleich das Aktiv-Wörterbuch (rund 18 Euro) mit einem Gewicht von 777 Gramm und Maßen von 19x12,5x4,1 Zentimeter: 90 000 Stichwörter und Wendungen auf 982 Seiten Wörterbuch und über 60 Seiten Anhang "Italienisch Aktiv", der zum Beispiel beim Briefeschreiben oder Telefonieren mit typischen Prägungen weiterhilft. Dafür steckt in dem Chatter (rund 20 Euro) auch noch ein Taschenrechner samt Ein-Tasten-Währungsrechner. Was er rechnet und übersetzt, erscheint auf einem zweizeiligen LC-Display zu je nur 14 Zeichen. Die Tastatur und die Cursor-Steuerung "ergonomisch" zu nennen, wie es die Hexaglot-Werbung tut, erscheint reichlich übertrieben; die flachen Gummiknöpfchen im QWERTY-Format sind dazu einfach zu klein. Eine Lithiumbatterie ist gleich eingebaut, bei Untätigkeit wird der Strom automatisch abgeschaltet.

    20 Wörterbucher im Plastikgehäuse

    Noch beeindruckender sind die technischen Daten des Top Translator, bei dem wir uns allerdings auf die zwei im Chatter eingebauten Weltsprachen von den fünf, die das größere Gerät beherrscht, beschränkt haben. Glatt 20 Wörterbücher soll der Top Translator ersetzen mit mehr als 6,2 Millionen Einträgen in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch: 153620 Stichwörter mit 1386767 Übersetzungen sowie 2511903 grammatikalische und semantische Angaben sind es nach Angaben des Anbieters. 558186 Wortformen werden erkannt, 164288 Synonyme lassen sich finden und 1083751 Beugungsformen generieren. 4495 Redewendungen werden dem Benutzer angeboten, der sich zusätzlich ein privates Wörterbuch mit etwa 300 Einträgen in einem 12-Kilobyte-Speicher anlegen kann.

    Das rund 120 Euro kostende Gerät läßt sich selbstverständlich in allen fünf Sprachen bedienen, es berücksichtigt bei der Suche Wortformen und speichert die letzten 50 nachgeschlagenen Begriffe. Schon während des Eintippens beginnt die mitlaufende Suche, "Wildcards" (Platzhalter) sind möglich, und nicht nur ein gastronomischer Spezialwortschatz begleitet uns ins Restaurant, sondern auch drei Spiele. Ein Taschenrechner mit Speicherfunktion ist an Bord, der auch Längen-, Flächen-, Massen-, Volumen-, Druck-, Geschwindigkeits-, Temperatur-, Energie-, Kraft- und Winkeleinheiten sowie Konfektionsgrößen, Währungen und Zeitverschiebungen umrechnet. Das 128x84x13/21 Millimeter große, pultförmige (daher die zweifache Angabe der Dicke) und 114 Gramm schwere Gerät hat ein 78x24 Millimeter messendes fünfzeiliges LC-Display mit einer Statuszeile; die Darstellung in Proportionalschrift läßt sich vergrößern. Die QWERTY-Tastatur kennt sogar Umlaute an nicht einmal unüblichen Stellen. Der Top Translator benötigt zwei AAA-Batterien, eine zusätzliche Sicherungsbatterie schützt den Speicher.

    Nun ist Geschwindigkeit nicht alles, aber die Umständlichkeit der Tastatureingaben bei beiden Übersetzern frißt den Vorteil ihrer Kompaktheit. Nehmen wir etwa das Wort "umständlich": Nach Eingabe von "umständl" schlägt uns der Top Translator auf mehreren Seiten vor, ob wir es im Sinne von ausgedehnt, detailliert, langwierig, pedantisch, schwierig oder sperrig übersetzt haben möchten. Zur Wahl hin müssen wir uns mit vier Cursorrichtungstasten bewegen, über deren Anordnung und schwer unterscheidbare Symbolisierung man streiten kann. Über eine unbedachte Wahl wie "sperrig" gelangen wir zu "unpraktisch" und von da nur schwer über den Speicher des Abfragen-Verlaufs zu "umständlich" zurück, dieweil wir im Buch längst alle und die anderen Umstände überblickt haben und zu einem schlicht zutreffenden "(Methode, Mensch) complicato" gelangt sind. So geht immer wieder das Duell zwischen Elektronik und Buch beispielsweise am Telefon zugunsten des guten neuen Druckwerks aus. Nur eine andere Handtasche für die dicke Schwarte wird man sich kaufen müssen.

  6. #25
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: Mit Händen und Füssen

    Hi Rene, keine Reisebegleiterin?, Dolmetscherin? No English? Bezahl mir den Flug nach BKK, und noch 500 Euro Taschengeld , und ich besorg dir alles was du brauchst. Wie alt bist du?, ich kann auch Windeln wechseln. Up to You.

    Gruß

    Gerd

  7. #26
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
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    11.373

    Re: Mit Händen und Füssen

    Zitat Tana :

    "Wie alt bist du?, ich kann auch Windeln wechseln. Up to You. "

    ..Kicher.

    Zur Not auch mit einem english dictionary in der Hand, um daraus vorzulesen..?

  8. #27
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Mit Händen und Füssen

    @Tana,

    vielen Dank für Dein Angebot, das mit den Windeln wechseln, kann ich aber auch schon. Mein Alter, schau ins Profil. :P


    So nun mal zurück zum eigentlichen Thema "nonverbale Kommunikation". Oberer Smily, ist ein klassisches Beispiel dafür. Andere in D bekannte Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation sind das Führen des Zeigefinger an die Stirn, das einzelne Aufrichten des Mittelfingers einer Hand, das Formen eines Ringes mit Daumen und Zeigefinger. Diese Themen werden auch immer wieder gern von Robenträgern kommentiert.

    Andere Formen sind auch die Darstellung von Stimmungen mit Hilfe kleiner Bilder (Smilies).

    Es gibt also durchaus die Möglichkeit, sich bei mangelnden Sprachkenntnissen, einmal abgesehen sich mit Hilfe von Wörterbüchern o.ä., zu unterhalten. Oft reicht auch der berühmte Bierdeckel und ein Stift.

    Auch die Mimik, Artikulierung und Lautstärke der verbalen Kommunikation gehören zu nonverbalen Kommunikation.

    Gerade bei Besuchen in THL ist es wohl den Meisten schon passiert, das ein glutvoll geworfener Blick einer weiblichen Einwohnerin dieses Landes den Blutdruck etwas hat ansteigen lassen. Es sollen vereinzelt auch schon Fälle vorgekommen sein, wenn diese Blicke, gepaart mit einem gewissen schüchtern gewollten Auftreten und reizvoller Bekleidung Störungen in den normalen Denkvorgängen ausgelöst haben.

    Ich wünsch euch noch viel Spass beim Testen der "nonverbalen Kommunikation" und mit diesem Tread.


    Gruß René

  9. #28
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: Mit Händen und Füssen

    @ Nokgeo, ich war mal drei Tage in Oxford.
    Rene: Schade, ich hätte dich gern begleitet.

    Gruß

    Gerd

  10. #29
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: Mit Händen und Füssen

    Klar Rene, bevor irgendwas anschwillt an deinem Körper,muß vorher der Blutdruck steigen. Ist doch logisch. Was hat das mit deiner interaktiven Kommunikation zu tun?

    Ich geh über die Nana-Station, seh ein Zauberhühnchen, wir schauen uns in die Augen, heben die linke Hand und klatschen zusammen. Zwei Nächte zusammen verbracht. Tagsüber will ich meine Ruhe.
    Der Bluthochdruck kam bei mir erst im Hotel, Piepegal, hauptsache er kam.

    Gruß

    Gerd.

    [mod:d32156327f=""]Ich möchte Dich bitten, auf derart unpassende Kommentare zu verzichten.
    mrhuber[/mod:d32156327f]

  11. #30
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208

    Re: Mit Händen und Füssen

    Rene: Mir geht es aber hier hauptsächlich mal um Erfahrungen mit noverbaler Kommunikation und die Erfahrung, die andere Member damit haben.

    Meine Erfahrungen mit nonverbaler Kommunikation liegen mittlerweile 14 Jahre zurück, aber man kann diese in einem kurzen und prägnanten Satz zusammenfassen:

    Vergiss ess!

    Was heißt nonverbale Kommunikation? - Gestik? Pantomime? - Das mag zu einem gewissen Grad in einer familiären Umgebung funktionieren und am ersten Tag vielleicht noch ganz lustig sein, aber spätestens nach einigen Tagen wirst du feststellen, dass diese Art der Kommunikation nicht nur äußerst mühselig ist, sondern dass du dich auch zunehmend isolierst, denn niemand will auf Dauer mit dir Pantomime spielen. Die Thai Kultur hat ohnehin nicht viel übrig für betonte Gestik und Mimik; dies gilt als bäuerlich, grob, und unhöflich - erst recht mit den Füßen, wie Luc schon treffend bemerkte.

    Sicherlich machen die Thais gute Miene zum Pantomimespiel, denn man will den Farang nicht brüskieren oder man lächelt aus Verlegenheit. Dieses Lächeln wird auf der anderen Seite oft als positives Engagement interpretiert. Ich kann dir jedoch versichern, dass dem selten so ist. Es wäre einfacher und schmerzloser, einige Brocken Thai zu lernen. Wenn du dir jedoch nicht vorab ein Smalltalk Thai Vokabular zulegen möchtest oder kannst -vielleicht aus Zeitgründen-, dann ist es vermutlich besser, in Thailand einen temporären Dolmetscher einzuschalten.

    Gruß, X-Pat

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