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Mit Händen und Füssen

Erstellt von Rene, 17.04.2005, 22:03 Uhr · 47 Antworten · 2.648 Aufrufe

  1. #1
    Rene
    Avatar von Rene

    Mit Händen und Füssen

    Ich hatte ja bisher bei meinen Aufenthalten in THL immer eine persönliche Reiseleiterin und Dolmetscherin an meiner Seite zu haben. Das wird ja leider bei meinem nächsten Aufenthalt nun nicht mehr der Fall sein. Jetzt stellt sich mir als grösste Behinderung die Möglichkeit der Kommunikation dar.

    Meine Englischkenntnisse sind eher bescheiden, thailändische Sprachkenntnisse nur rudimentär vorhanden. Als weiteres Problem sehe ich auch die Interpretation der Körpersprache in THL. Hier im europäischen Raum ist das eher nicht der Fall die Körpersprache seines Gegenüber einigermaßen verstehen zu können. In THL finde ich, ist das sehr viel schwerer.

    Nun kann man in den Kaufhäusern oder auf den Märkten sich mit Hilfe seiner Hände und dem Taschenrechner verständigen. Was aber macht man wenn man einen Gesprächspartner hat und sich mit diesem unterhalten will.

    Der größte Teil der verbalen Kommunikation mit all seinen Rafinessen und gewollten Zweideutigkeiten oder Anspielungen wird wohl zum grössten Teil nicht möglich sein. Eine zum Teil mögliche Lösung ist, der Versuch mit Papier und Bleistift eine Verständigung zu finden.

    Wie aber kann ich mit mit meinem Gegenüber auf der nonverbalen Ebene unterhalten und auch verstanden werden.

    Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.

    Gruß René

  2.  
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  3. #2
    Avatar von phimax

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    Re: Mit Händen und Füssen

    Ein gutes Wörterbuch sollte immer dabei sein...
    ...auch wenn es manchmal als unpassend gesehen werden könnte

    Habe immer gute Erfahrungen damit gemacht, wenn ich meinem Gegenüber gesagt habe, stell dir vor ich wäre ein Kind von fünf Jahren. Und vor diesem Hintergrund erkläre mir, was du meinst.

    Auch die Sprache in Bildern bringt einem manchmal weiter.

  4. #3
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Mit Händen und Füssen

    Rene,

    wichtig ist, keine hochgeschraubten Englische Woerter verwenden, also einfach wie moeglich zu sprechen.

    Zum anderen wie phimax schon schrieb, einfach versuchen die Sache zu erklaeren.

    Die Koerpersprache, ist ueberall die selbe. Mach dir keinen Kopf darum. Du wirst verstanden. ;-D

  5. #4
    Avatar von Samuianer

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    17.303

    Re: Mit Händen und Füssen

    Heute gibt es schon elektronische Uebersetzer - auch fuer die Thai Sprache. Eingeben, ablesen....

  6. #5
    Avatar von alhash

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    4.824

    Re: Mit Händen und Füssen

    @Samuianer,

    gibt es so etwas in TH zu kaufen und wenn ja, wo und ca. Preis?

    Gruß
    AlHash

  7. #6
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
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    3.114

    Re: Mit Händen und Füssen

    @René.

    Mit Händen und Füssen
    1. Das wichtigste ist in Thailand wohl, dass man niemals mit den [s:cb09412ffe]Füssen[/s:cb09412ffe] reden soll. Normalerweise müsste man davon ausgehen dass das allen Thailandbesuchern bekannt sein dürfte. Ich selbst habe aber viele alteingesessene und Langzeitfarangs beobachtet, die diese wichtige Regel komplett missachtet haben. Handwerkern mit dem Fuss eine Linie in den Sand ziehen: "die Mauer soll bis hierhin reichen", kann bereits als grober Verstoss geahndet werden. Nicht selten haben die Handwerker dann bereits das Geschirr zusammengepackt. Der Fuss sollte nie als Element der Körpersprache eingesetzt werden, da es sich um den 'niedrigste' Körperteil handelt, mit dem man niemals komunikiert!

    In Thailand werden die Füsse nur dazu benutzt um zu gehen, Fussball zu spielen, und allernotfalls auch schon mal um einen nervenden Hunde zu bezichtigen. Was man alles nicht mit Füssen machen soll, darüber gibt es genug Informationen im Netz. Am Besten man benutzt sie so wenig wie möglich.

    2. Sprachlich etwas "disabled", also etwas behindert zu sein, kann man auch als eine gute Gelegenheit sehen, sich einmal selbst anders und in einer anderen Rolle kennen zu lernen und zu erleben. Durch die Umstände einmal "unterlegen", sprich kommunikativ benachteiligt zu sein, kann eine sehr interessante Erfahrung sein. Man ist dann vielleicht ehrlicher und direkter, als wenn man seine eingespielten und routinierten Kommunikationsmittel integral zur Verfügung hat.

    Ich habe es lange Zeit so erlebt und möchte diese Selbsterfahrung nicht missen. Einer (der eigenen) buddhistische Heirat, einer Hauseinweihung oder einer Einäscherung als Familienmitglied beizuwohnen, ohne grosse Ahnung über die Bräuche und Gepflogenheiten zu habe, ist eine echte Herausforderung die eine Erfahrung mit sich bringt, die man unter "normalen" Umständen nicht machen kann.

    Da bleibt einem sensiblen Menschen nicht viel anderes übrig als sich diskret und ganz sachte zu bewegen. Nur etwas zu sagen oder zu fragen, zu wollen (bzw. nicht zu wollen) wenn es wirklich wichtig und nötig ist. Man muss sich ganz auf sein Gefühl und seine Intuition verlassen und wenn man sich auf dieses "Spiel" einlässt, erlebt man sich quasi als ganz anderer Mensch.

    Es ist vorbei mit der einstudierten "Show", den grossen Reden und Camuflagen. Manchmal entdeckt man verkannte positiven Seiten in den unbekannten Gewässsern in die man sich als 'Süsswassermatrose' begiebt. Es kann aber auch sein dass der Schlamm, die Ängste, der Müll den man angesammelt hat daraus hervorkommt. Und was genauso interessant ist, die Personen die einem nahestehen sind ebenfalls herausgefordert, dem "behinderten" zur Seite zu stehen; und so sieht man diese Personen in der ungewohnten Situation auch eventuell in anderem Licht.

    Ohne Netz und doppelten Boden ist man plötzlich mit dem wahren- (oder zumindest mir einem anderen) Ich und dessen Spiegelbild und Feedback konfrontiert. Aber es ist ein Unterfangen auf das sich nicht jeder einlassen kann und will. Und so glauben Manche, mit Arroganz, Sturheit, Vorurteilen oder anderen überheblichen Hilfsmitteln dererlei Situationen aus dem Weg gehen zu können. Nun, jeder muss einfach wissen was er sich zumuten kann und auf was er sich einzulassen bereit ist

  8. #7
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
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    17.260

    Re: Mit Händen und Füssen

    moin samuianer,

    du meinst doch english - thai, odder.......... ;-D
    bezugsquelle interessiert mich auch.

    gruss

  9. #8
    Avatar von Gramol

    Registriert seit
    08.12.2004
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    252

    Re: Mit Händen und Füssen

    Hallo Rene,

    ich kann Deine Bedenken nachempfinden. Ich spreche zwar fließend Englisch, bin aber beruflich aktuell gerade viel in Frankreich unterwegs...und die Franzosen verweigern sich bekanntlich dem Englischen, wo es geht ;-D
    Für mich wäre es schon ein Problem, in ein Land zu reisen, wenn ich sehr wenig Möglichkeit zur Verständigung sehe. Hast Du keine Lust bzw. Muße, Dein Englisch aufzupolieren?

  10. #9
    Avatar von alhash

    Registriert seit
    17.12.2001
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    4.824

    Re: Mit Händen und Füssen

    @Gramol,

    sollte sich Rene nicht in den bekannten Touriecken aufhalten, fürchte ich, daß ihm sein englisch nur wenig helfen würde. Da ist der schon angesprochene Einsatz von Wörterbüchern sinnvoller.

    MrLuk,

    ich finde es nicht gut, wenn man an gewissen Zeremonien teilnimmt und von seinem sagen wir mal weiblichen Partner nicht im Vorfeld entsprechend aufgeklärt wird. Auch ich habe schon diese Buddhistische Hochzeit, Hauseinweihung und erst kürzlich zum Ende des Songkhran ehrten die Kinder die Mutter, hinter mir. Es war mir immer wieder peinlich, nicht entsprechend reagieren zu können, auch wenn die Thais wegen meines "Fehlverhaltens" lächelten. Man wurde zur Zeremonie geschleift, es war zu spät, bzw zu kurz, um zu fragen, was läuft ab. Hinterher ist es ja bekanntlich schon zu spät.

    Gruß
    AlHash

  11. #10
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Mit Händen und Füssen

    @alhash,
    die Talking Dics gibt es schon ab 3.900 Baht in jedem Lotus.

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