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Looking Fee in Thailand angekommen

Erstellt von DisainaM, 19.01.2014, 08:11 Uhr · 40 Antworten · 3.494 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von lucky2103

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    Oke, ich muss mich auch outen: Ich stand schon öfter im Media Markt und habe mit dem Handy bei Amazon nach einem Poduktpreis geschaut.

    Immerhin hab ich Verkäufer wegen Beratung nur angesprochen, wenn ich auch wirklich kaufen wollte.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen

    In Deutschland begann es schon vor Jahren, als im Handwerk, der kostenlose Kostenvoranschlag zu einem kostenpflichtigen Kostenvoranschlag wurde.
    Stimmt. Ich bekomme öfters Anrufe von Auftraggeben, die gleich zu Anfang fragen, ob ein Angebot denn kostenlos sei.
    Meine Angebote sind immer kostenlos.

    Eine andere Unsitte im Handwerk ist die Angewohnheit, vor Arbeitsbeginn einen Vorschuss von ein paar Hundert € zu verlangen.
    Meine Kunden sind immer freundlich erleichtert, wenn sie hören, dass sie erst zahlen, wenn ich komplett fertig bin und das Gewerk abgenommen wurde.

  4. #13
    Avatar von JT29

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    Dissi, Du eierst wieder rum - wo ist der Trend in Australien bei einem Laden ? Nu erzähl mal.

  5. #14
    Avatar von Navita

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    Mit einer "Looking Fee" macht sich der Handel keinen Gefallen und drängt sich damit noch schneller aus dem Markt.

    Wenn jemand einen Laden betritt, hat er in der Regel bereits konkrete Kaufabsichten. Die Kaufberatung sollte vielmehr dahin gehen, dass der Verkäufer selber das Smartphone zückt und dem Interessenten gleich von sich aus zeigt, wo er das Gesuchte billiger bekommt. Und erst dann kann er in die eigentliche Beratung einsteigen. Ein Produkt definiert sich nicht ausschliesslich über den Preis - sondern immer wichtiger sind und waren Service, Dienst- und Garantieleistungen.

    Zudem fallen im Geschäft keine Versandkosten an.

  6. #15
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Zudem fallen im Geschäft keine Versandkosten an.
    Ich hab nebenher aus Spass eine Zeit lang ein ebay-Bussiness laufen gehabt.
    Preis war immer inkl. Versandkosten.

    Wenn mal eine Retoure kam, bestand der Kunde immer auf Erstattung des kompletten Kaufpreises. Da half es auch nix, wenn ich sagte, dass 4,10 € abzuziehen sind und der Versand an Ihn ja wirklich stattgefunden hat.

  7. #16
    Avatar von Navita

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Wenn mal eine Retoure kam, bestand der Kunde immer auf Erstattung des kompletten Kaufpreises. Da half es auch nix, wenn ich sagte, dass 4,10 € abzuziehen sind und der Versand an Ihn ja wirklich stattgefunden hat.
    Das gibt immer Diskussionen. Deshalb gerade im Online-Handel immer die Karten offenlegen - Preis zzgl. MwSt. und Versandkosten.

  8. #17
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Mit einer "Looking Fee" macht sich der Handel keinen Gefallen und drängt sich damit noch schneller aus dem Markt.
    Der Handel, so wie wir ihn heute kennen, wird in ein paar Jahrzehnten nicht mehr existieren. Das System wird sich früher oder später ganz auf online-Shopping umstellen, der Trend geht ja schon eindeutig in diese Richtung.

    Beispiel 1: Bücher kauft man heute schon eher bei Amazon als im klassischen Buchladen, selbst bei der Suche nach vergriffenen Buchausgaben ist man bei Amazon meist schneller bedient als im klassichen Handel. Darüberhinaus wird das gebundene Buch an sich auch einmal zu einem reinen Luxus- und Prestigeobekt verkommen, denn die Zukunft gehört dem e-book.

    Beispiel 2: Das Bankenwesen ist längst im Umbruch. Die klassische kleine Bankfiliale mit dem persönlichen Berater, den man seit Jahren kennt, die verschwindet. Wer auf dem Land wohnt muss heutzutage schon einige Kilometer fahren um ein Beratungsgespräch zu haben, denn mehr und mehr Filialen sperren zu. Geldabhebungen werden ja ohnedies fast nur noch am Bankautomat erledigt, Kontostandüberwachung und Überweisungen gehen online vom Wohnzimmer aus. Manche Banken haben gar keine Schalter mehr, sondern sind reine online-Banken (ing-Diba etwa).

    Was den Handel betrifft, so liegen ja in den Chefetagen schon Pläne für den Tag x vor. Wann der sein wird hängt noch von gesetzlichen Rahmenbedingungen ab und davon, dass sich die Handelsriesen einig sind. Das ganze ist kein Phantasie-Gespinst. Ich habe selbst 2007 als Datenbank-Administrator an 3 oder 4 Brainstorming-Sitzungen einer Arbeitsgruppe aus verschiedenen Handelsfirmen teilgenommen, in der mögliche Szenarien durchgespielt wurden. Dabei ging es nur um die technische Umsetzung des Plans. Andere Arbeits-Gruppen befassten sich mit Strategien, die Konsumenten 'unauffällig' entprechend in diese Richtung zu führen, sodass der Point-of-no-Return erreicht wird. So ähnlich, wie die Banken etwa zunächst kostenlos die Bankomatkarte einführten und nachdem mehr oder weniger alle Kunden daran gewöhnt waren, wurde es kostenpflichtig und ein Weg zurück war praktisch nicht mehr möglich.

    Das was damals 2007 konkret angedacht wurde, soweit ich es mitbekam, war ...

    1 ... Umstellung auf reines Online-Bestellsystem. Die wenigen Läden die bestehen bleiben, bieten nur Terminals an, an denen man bestellen kann. Das ist für Kunden gedacht, die keinen Internetzugang haben.

    2 ... Produkt-Beratung nur noch durch ausgelagerte Callcenter, bzw. durch ein ausgeklügeltes FAQ-System online. Diskutiert wurde auch über ein eigenes Internet-Callcenter-System von Großfirmen, das ähnlich wie Skype funktioniert und wo dem Kunden der Berater im Bild erscheint.

    3 ... Zustellung durch ein eigenes oder durch ein bestehendes Paketzustellungssystem (à la UPS).

    Diese Gedankenspiele sind 7 Jahre alt, heute ist man sicher schon viel weiter und hat weitere Ideen entwickelt.

  9. #18
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Stimmt. Ich bekomme öfters Anrufe von Auftraggeben, die gleich zu Anfang fragen, ob ein Angebot denn kostenlos sei.
    Meine Angebote sind immer kostenlos.

    Eine andere Unsitte im Handwerk ist die Angewohnheit, vor Arbeitsbeginn einen Vorschuss von ein paar Hundert € zu verlangen.
    Meine Kunden sind immer freundlich erleichtert, wenn sie hören, dass sie erst zahlen, wenn ich komplett fertig bin und das Gewerk abgenommen wurde.
    daran merkt man nur das Du Gottvertrauen hast, und bis jetzt noch nicht von den lieben Kunden verarscht wurdest.

    Allerdings traue ich dir auch zu so billig zu sein das der Kunde schon aus Mitleid zahlt.

  10. #19
    Avatar von lucky2103

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    Nochmal bitte, @rolf2, aber ohne negative Anspielungen und Beleidigungen.

    Danke.

  11. #20
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Nochmal bitte, @rolf2, aber ohne negative Anspielungen und Beleidigungen.

    Danke.
    das sind doch keine Beleidigungen wenn ich Dir unterstelle so billig zu sein, dasi ist einfach mein Eindruck.

    Nach Abzug von Wareneinsatz sollte Dein Stundenlohn im Handwerk bei über 40€ liegen, ist dem so?

    Wenn Du so kalkulierst finden sich immer wieder Leute die nicht rechnene können und sind billiger als Du es bist, mit anderen Worten Du fährst zum Kundentermin machst ein Angebot und produzierts damit verlorene
    Zeit sprich Kosten.

    mich wollen manchmal Kunden sehen dafür müsste ich 40 bis 50km fahren, ein zwei stunden Beratungsgespräche + Fahrtzeiten für lau ? das kann ich mir nicht leisten, so einfach ist das.

    Wenn du mit nem Rechtsanwalt, Steuerberater oder Arzt sprechen willst kostet das was, warum sollte ein Handwerker also für umsonst zu sprechen sein?

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