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Liste der für Farangs erlaubten Berufe

Erstellt von Bajok Tower, 12.09.2011, 20:15 Uhr · 70 Antworten · 6.490 Aufrufe

  1. #61
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Emigration

    Unerlaubtes Verlassen des Landes wird als Straftat verfolgt. Eine reguläre Ausreise, egal ob zu touristischen Zwecken oder zur Auswanderung, ist nur nach einem aufwändigen Genehmigungsverfahren möglich. Bevorzugtes Auswanderungsziel sind die USA.
    Insgesamt sind in den Jahren nach dem Sieg der Revolution hunderttausende Kubaner in die USA geflohen. Dies waren in der ersten Welle bis ca. 1962 Familien der Oberschicht und oberen Mittelschicht Kubas. Danach folgen aber auch viele Angehörige der Mittelschicht und der Arbeiterklasse.


    Quelle: Kuba

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Chak

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    Insgesamt verließen über eine Million Kubaner seit der Revolution ihre Heimat.
    Die haben wohl das ständige Glück nicht mehr ertragen.

    Auch aufschlussreich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mensche...uation_in_Kuba

  4. #63
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Socrates, das sehen die aus politischen Gründen inhaftierten aber sicherlich ein wenig anders.
    Leider war es mir nicht möglich in den 3 Monaten in denen ich beruflich dort war in den Knast zu gehen. Die Menschen, mit denen ich tu tun hatte, würden für kein Geld der Welt ihr Land verlassen. Nicht weil sie so "erzogen" wurden, sondern weil sie sagen:" wenn wir alle weg laufen, wer soll dieses Land erneuern" und weil sie eine eigene Kultur haben, die sie vermissen würden.
    Ich habe selten..... Nein, nirgendwo anders... Menschen erlebt, die die Kargheit ihres Lebens mit so einem Stolz und einer ausgeprägten Lebensfreude getragen haben.

    Das ging bei der Putzfrau im Hotel los und hörte in den Bars oder bei den Menschen mit denen ich täglich zu tun hatte, auf. Man könnte es fast mit dem Lächeln der Thais vergleichen.

    Dass es vor 40 - 50 Jahren dort noch anders zu ging, ist unbestreitbar. Doch auch Kuba hat sich im Laufe dieser Zeit weiter entwickelt. So liegt die letzte Rüge der UN-Menschenrechtskommission mittlerweile 13 Jahre zurück und politische Häftlinge werden i.d.R abgeschoben.

    Klar liegt vieles im Argen. Doch wenn die Menschen innerlich zufrieden sind, ist es doch ok. Du wirst in jedem Land unzufriedene Menschen finden....

  5. #64
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Leider war es mir nicht möglich in den 3 Monaten in denen ich beruflich dort war in den Knast zu gehen. Die Menschen, mit denen ich tu tun hatte, würden für kein Geld der Welt ihr Land verlassen. Nicht weil sie so "erzogen" wurden, sondern weil sie sagen:" wenn wir alle weg laufen, wer soll dieses Land erneuern" und weil sie eine eigene Kultur haben, die sie vermissen würden.
    Ich habe selten..... Nein, nirgendwo anders... Menschen erlebt, die die Kargheit ihres Lebens mit so einem Stolz und einer ausgeprägten Lebensfreude getragen haben.

    Das ging bei der Putzfrau im Hotel los und hörte in den Bars oder bei den Menschen mit denen ich täglich zu tun hatte, auf. Man könnte es fast mit dem Lächeln der Thais vergleichen.

    Dass es vor 40 - 50 Jahren dort noch anders zu ging, ist unbestreitbar. Doch auch Kuba hat sich im Laufe dieser Zeit weiter entwickelt. So liegt die letzte Rüge der UN-Menschenrechtskommission mittlerweile 13 Jahre zurück und politische Häftlinge werden i.d.R abgeschoben.

    Klar liegt vieles im Argen. Doch wenn die Menschen innerlich zufrieden sind, ist es doch ok. Du wirst in jedem Land unzufriedene Menschen finden....
    Du meinst auf Freiheit in jeder Hinsicht kann man getrost verzichten?

  6. #65
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Deutsche in Asien: Mehr als nur ein Expatriat

    Deutsche in Asien: Mehr als nur ein Expatriat - karriere.de

    Die Firmen wie SAP sind leider keine thailändischen sondern Globalplayer.
    weiss ja nicht, ob Du den Link auch gelesen hast;

    Indien
    zwischen indischen Mitarbeitern und einem indischen Vorgesetzten", wie Straub es nennt, ist nicht immer angenehm. "Viel stärker als bei uns hat für die Inder ein rasch messbarer Karrierefortschritt sehr hohe Priorität - oft angeheizt durch den sozialen Druck von Eltern, Familie und Gleichaltrigen. Solche Erwartungen sind nicht immer leicht zu erfüllen."
    ...
    Ihr Haus ist Teil einer Anlage mit ein paar Hundert Wohneinheiten, die durch eine mannshohe Betonmauer abgeschottet ist
    China
    Nach einem langen Arbeitstag gehören ausgiebige Geschäftsessen und Karaoke-Abende mit Partnern zur Pflicht. "Da werden manchmal mehr Entscheidungen getroffen als in Meetings", sagt die Volkswirtin, ...
    Gewöhnen musste sich Ismene Grohmann zunächst an das hierarchische System ihrer neuen Heimat. Teamarbeit ist weniger üblich, Kritik gegenüber dem Vorgesetzen undenkbar. In China habe immer der Chef das erste und das letzte Wort. Zudem funktioniere die Kommunikation weniger direkt. "Vielen Dingen kommt man erst durch vorsichtiges Nachfragen auf den Grund."
    Japan
    "Das Bier nach Feierabend ist in Japan Teil des Relationship Managements.

    "Japaner sind konsensorientiert und vermeiden tagsüber Konfrontationen. Erst abends unter Alkoholeinfluss hört der Chef dann die Beschwerden." Um nicht als Spielverderber aufzufallen, helfen die örtlichen Sitten: Kneipenbesucher gießen sich pausenlos gegenseitig ein - leeren die Gläser aber nie.

    ...
    Ein befreundetes Ehepaar stellte Schmitz kürzlich einen Bekannten vor, dessen Verwandter Interesse daran zeigte, Hülsta-Möbel zu vertreiben. Letztlich aber durfte das Geschäft nicht zustande kommen. Der Verwandte war bei dem Bekannten in Ungnade gefallen, und das befreundete Ehepaar sagte verärgert eine Einladung bei Schmitz ab. Er hätte ihr Vertrauen missbraucht.
    Korea
    Wieland hat es sich angewöhnt, anderen Getränke mit zwei Händen einzuschenken, eine gängige Respektbezeugung Älteren gegenüber. Inzwischen ist ihm das in Fleisch und Blut übergegangen. Andererseits müsse er, anders als Koreaner, die Hierarchien nicht immer einhalten. Wenn er also eine Information benötigt und der Ansprechpartner gerade nicht da ist, setzt er sich über die Rangordnung hinweg. ...
    wenn Du aufmerksam gelesen hast, wirst Du verstehen, warum der Firmenpuff und die Firmenkaraoke im Grunde das Zentrum der Firma sind,
    weil hier nach Feierabend alle Entscheidungen getroffen werden.
    Egal, ob Korea, Japan, China oder Indien, erst wenn die Mitarbeiter angesoffen sind, entsteht überhaupt erst das Teamwork.

  7. #66
    Avatar von lucky2103

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    Das nenn' ich mal wieder sehr interessant.

    Obwohl ich über TH einigemassen Bescheid weiß (auch über das, was nach Feierabend geht), waren die Infos über die anderen asiatischen Länder sehr informativ.

  8. #67
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du meinst auf Freiheit in jeder Hinsicht kann man getrost verzichten?
    Nur weil wir unsere Freiheit als unverzichtbar ansehen, muss das nicht bei allen Menschen ebenso sein.... die südamerikanische Lebensfreude, die auch in Kuba durch die Musik zum Ausdruck kommt, übersteigt die deutsche Lebensfreude um ein Viefaches...

    Ob sie auf die Freiheit freiwillig verzichten würden, glaube ich nicht.... doch das was ich erlebte und in privaten Gesprächen erfahren habe, war Zufriedenheit und eben Lebensfreude...

  9. #68
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Es ist unzweifelhaft weise, das beste aus einer Situation zu machen, speziell wenn man keinerlei Alternativen hat.

    Ich hatte die Moeglichkeit in Deutschland wie die meisten Deutschen zu bleiben oder woanders hinzugehen. Haette ich als Kubaner, DDRler oder Nordkoreaner nicht gehabt. Die Moeglichkeit der freien Entscheidung, sein eigener Herr sein. Dagegen ist doch die vielgepriesene Meinungfreiheit nur ein nichtssagender Pups dagegen. So ein bisschen wie im Knast. "Hey, Waerter, Du bist ein ........." ist drin aber das war es dann auch schon. Ich gehe einfach dahin wo es mir gefaellt aber nicht. Die richtige Arschkarte hat man wohl dann gezogen, wenn man weder frei labern noch sich frei bewegen kann. Was bleibt? Die Musik einfach lauter stellen und das beste daraus machen. Klueger als am Groll zu verrecken.

    Seine Majestaet der Koenig von Thailand bezeichnet dieses Prinzip als por piang. Das beste aus einer Situation machen. Weise Worte, da dies sogar ein Leben im Kerker lebenswert machen kann, was aber nicht heissen muss, dass ein Leben im Kerker erstrebenswert sein muss.

    Fuer manchen heimlosen Tippelbruder mag Knast aber sogar die bessere Alternative sein, als ein Leben auf der Strasse. Speziell dann, wenn er auch noch in einem Land mit sehr rauhen Wetterbedingungen lebt. Alles ist realtiv. Ganz besonders im Leben.

  10. #69
    Avatar von DisainaM

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    also persönlich habe ich Achtung vor Menschen, wie unseren ehemaligen Forenmember Kali, der als beamteter Gefängniswärter beruflich ins Leben gestellt wurde, und getreu dem Motto, hier steh ich, und hier diene ich, das beste aus der Situation gemacht hat.

    Aber welche andere Situation sollte es geben, freiwillig ins Gefängnis zu gehen,
    aus dem Risiko von finanziellen Projekten ? Dann muss der Verstand falsch abgebrannt worden sein, das überalterte Europa hat mehr alte Leute, die eine grosse Erbschaft haben, aber keinen Erben, als anderswo;
    Frauen, wie die Eigentümerin von Lancome wissen einfach nicht, was sie mit ihren Milliarden Euro anfangen sollen, und verschenken mal eben so, 1 Milliarde an einen Bekannten, " weil er echt coole Sprüche drauf hat ".
    Es ist lohnender, als Altenpfleger und selbständiger Betreuer zu arbeiten, als eine Bank zu überfallen.

    Wer untätig bleibt, oder lieber als Pizza-Auslieferer in seinem Leben an der Stelle tritt, und seine Primetime-Lebenszeit wegwirft,
    ist selber schuld.

  11. #70
    ILSBangkok
    Avatar von ILSBangkok
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Im Prinzip ja. Das heist, sie kann Dir natuerlich keine geben, das kann nur das labour department, aber sie koennte dort eine fuer Dich beantragen.

    Sie muesste dafuer 3 Thais beschaeftigen und ueber ein festgesetztes Minimum an Firmenkapital verfuegen.

    Wie hoch weis ich nicht konkret, aber mehrere Millionen Baht.

    Das mit der Anzahl an Thais beschäftigen ist doch Provinz abhängig nicht? BKK müssten es 4 sein und es muss sich um einen qualifizierten (Farang) handeln, meines Wissens... kann mich auch irren oder die Gesetze haben geändert. Aber Dieter hat recht, einfach Labour Department anfragen, die sollten dies wissen.

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