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len pai

Erstellt von talung, 17.06.2002, 16:56 Uhr · 135 Antworten · 7.410 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Kheldour

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    477

    Re: len pai

    @seven,

    absolut meine Meinung.

    Die Damen müssen wissen (oder erst lernen), daß wir schon für sie sorgen, aber daß wir keine Dukatenesel sind.
    Ich habe in meinem Leben schon eine ziemlich besch***** finanzielle Erfahrung gemacht an der ich noch heute heftig knabbere (war aber kein Spiel ). Daher wird meine Herzallerliebste auch schnell lernen müssen, daß ich keine Gelddruckmaschine im Keller habe. Aber so wie ich sie bisher kenne, ist ihr das ohnehin klar!

  2.  
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  3. #32
    Avatar von

    Re: len pai

    Bingo, Seven, wenn man helfen will, darf man nicht helfen. Der Leidensdruck muss nur groß genug sein, so groß, dass er einem erdrückt. Das ist dann der erste Schritt aus der Sucht.
    Giga

  4. #33
    Avatar von Peter65

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    Re: len pai

    @Giga

    das mit dem Leidensdruck ist meines Wissens nach in der Forschung schon lange wiederlegt.
    Es gilt da einen Kompromiss zu finden. Einen Süchtigen (egal ob Spiel-, Drogensucht oder Sonstiges) einfach fallen zu lassen hat noch niemandem aus der Sucht geholfen.
    Da wird die Verzweiflung nur noch größer und der Suchtdruck steigt!

    Peter,
    der in diesem Zusammenhang weiss wovon er spricht

  5. #34
    Avatar von Peter65

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    Re: len pai

    sorry,

    zweimal gepostet,
    Peter

    Letzte Änderung: Peter65 am 19.06.02, 11:29

  6. #35
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: len pai

    @jinjok,
    ...meine Schwägerin ist auch bedürftig !! Weil sie alles versäuft und verspielt.
    Aber ich weiß, wie Du's meinst...

  7. #36
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: len pai

    Da kann ich Peter65 nur rechtgeben.

    Was die Akoholkrankheit betrifft, wartet man heutzutage nicht mehr, bis der Abhängige im Dreck liegt und nur noch winselt.

    Das waren alte Therapieansätze, die wohl eher aus einer gewissen Hilflosigkeit der Therapeuten entstanden sind. Man meinte, dass die Therapiebereitschaft erst dann in ausreichendem Maß vorhanden wäre, wenn das Leid groß genug ist.

    Suchten, egal welche, sollten in einem frühen Stadium behandelt werden. Und dabei gibt es trotz wissenschaftlichen Fortschritts nur zwei Alternativen.

    1. Die sanfte Art, wenn der Süchtige sich von seiner Sucht trennen will.

    2. Die brutale Art, wenn der Süchtige nicht mitarbeiten will.

    Und letztendlich für Partner eines/einer Süchtigen:

    Wenn beide o. g. Methoden nicht erfolgreich sind: Dann muss man sich von dem Menschen trennen, um nicht selbst heftigste Schäden zu erleiden. Klingt grob, ist aber so!

    Gruß, Nelson

  8. #37
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: len pai

    @giga, nichts hinzu zu fügen...

    @peter65,
    es gibt viele Ansätze zur Behandlung von Sucht, wobei 'Sucht' nicht von 'Suchen' sondern von 'Siechen' kommt...also schlicht und einfach von Verrecken !.
    Es gibt viele Ansätze zur Behandlung. Der verhaltenstherapeutische geht sogar davon aus, daß süchtiges Verhalten 'erlernt' ist, also wieder 'verlernt' werden kann. Nur sind solche Experimente bis heute letztendlich immer in die Hose gegangen.
    Was den sogenannten Leidensdruck betrifft, so kann man da keine allgemeingültige Norm aufstellen. Für den Einen fängt er beim überzogenen Konto an - beim Anderen ändert selbst die Obdachlosigkeit oder Inhafierung nichts.
    Entscheidend sind die Selbsterkenntnis und die Bereitschaft, sich hefen zu lassen. Ich würde nie jemanden 'fallen' lassen, es bekommt aber auch kein Süchtiger - egal welcher 'Coleur' - einen müden Cent von mir...

  9. #38
    Avatar von seven

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    1.676

    Re: len pai

    @Peter65
    Sicher muss man nicht warten, bis der Mensch am Boden liegt, d. h. das Leiden so groß ist, dass er nicht mehr allein rauskommt. Aber diese Spielsucht ist für mich eine Krankheit, die ich nicht mit meinem Geld unterstützen würde. Auch wenn sie nur ihr Geld verspielt hätte ich was dagegen.
    Wenn man seiner Frau helfen will muss sie aber das Einsehen haben, das Spiele um Geld falsch sind und das man für diese weder Verständnis noch Geld übrig hat. Wenn diese Einsicht erst kommt, wenn sie vor ihren Spielfreundinnen das Gesicht verliert, dann muss sie da durch. Hilfe um aufzuhören kann sie immer erwarten, aber nicht um das Leiden erträglicher zu machen.

  10. #39
    EO
    Avatar von EO

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    09.07.2001
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    1.742

    Re: len pai

    Ich lebe in Dortmund-Hagen.Bei uns in der Nähe ist das Spielcasino Hohensyburg.
    Dorthin gehen auch Thais aus der Umgebung.
    Sie denken wahrscheinlich mit wenig Geld kann man mehr machen,um dann damit zu prahlen im Bekanntenkreis,oder um andere auch auf den Geschmack zu bringen.
    Jedenfalls wird dann auch schonmal das Haushaltsgeld verzockt.
    In der Angst ohne Geld nach Hause zu kommen und dann hat der Ehemann herausgefunden wo die Kohle geblieben ist,muss man sich also was einfallen lassen zu Geld zu kommen.
    Was glaubt ihr was passiert?.

    Sie suchen sich vor Ort Freier um die Kohle einzuvögeln.
    Kein Scherz.
    Das schlimmste ist jedoch das manche Ehemänner davon nichts wissen.


  11. #40
    Avatar von Jinjok

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    Re: len pai

    @ll
    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine man muß zwischen TH und EUR unterscheiden. Dort kann man sich den (illegalen) Spielhöllen entziehen, wenn man eben nicht des gewisse Gen an der falschen Stelle hat und einen Zwang zum Spiel (Verlieren) spührt.

    Was aber hier in EUR über die "Spielclubs" geschrieben wird scheint eher was mit Zwang/Erpressung zu tun zu haben. Wer dort hineingerät kann selbst wenn nicht spielsüchtig eventuell nicht mehr heraus, weil das gleichbedeutend mit Gesichtsverlust in der ganzen Thai-Community wäre.

    Gut für wen die Zugehörigkeit zur oder Karriere in der Community nicht das Ziel sind. Wer auf dem platten Land lebt und mit ein oder zwei besten TH-Freundinnen auskommt, hats wohl auch damit leichter. Wer aber in der Großstadt dazugehören möchte, wird vielleicht ein großes Problem haben, sich den Spielerkreisen entziehen zu wollen.

    Genau werden wir das eh nicht erfahren. Wir wissen nur was ausgestoßene bzw. Aussteiger berichten.
    Jinjok

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