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Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

Erstellt von waanjai_2, 28.11.2009, 10:01 Uhr · 207 Antworten · 15.527 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von woody",p="801126
    Da muss ich passen, weil ich mir darueber noch keine Gedanken gemacht habe.
    Klar verstehe ich.
    Finde deutsche Gartenzwerge auch irgendwie spiessig. Aber ihr Ursprung - z.B. bei Schneewitchen und den sieben Zwergen - oder beim Koelner Heinzelmaennchen-Brunnen ist schon spannend.
    Die Zwerge waren ja nie so etwas wie pua nois. Sondern immer irre fleissige Helfer fuer den Menschen - sei es Schneewitchen oder die dumme aber zu neugierige Koelnerin (aus dem Isaan). Bis sie halt von den Beguenstigten selbst vertrieben wurden. Irgendwie muss der deutsche Schrebergaertner geglaubt haben, wenn er auch nur einen Gartenzwerg in seinem Schrebergarten aufstellen wuerde, dieser die ganze Gartenarbeit ueber Nacht machen wuerde.

    Inzwischen sind wir ja alle klueger und wissen, dass dies die thailaendische Frau in den fruehen Morgenstunden, wenn es noch schoen kuehl ist, erledigt. :-)

  2.  
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  3. #32
    woody
    Avatar von woody

    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von waanjai_2
    ....Die Zwerge waren ja nie so etwas wie pua nois. Sondern immer irre fleissige Helfer fuer den Menschen - sei es Schneewitchen oder die dumme aber zu neugierige Koelnerin (aus dem Isaan). Bis sie halt von den Beguenstigten selbst vertrieben wurden...
    Ja, dass unsere Maerchen einen tieferen Sinn haben, ist schon klar.

    Aber ich weiss nicht, ob es in Thailand Parallelen zu unseren Heinzelmaenchen gibt, die meines Erachtens nach in den nordischen und oestliche Raum Europas und zu den dortigen Sagen gehoeren.

    Ich habe noch nichts aehnliches hier in Thailand gehoert, obwohl ich ein aufmerksamer Beobechter bin.

    Aber vielleicht weiss ja Jini etwas dazu, die ist ja schliesslich am studieren ;-D

    @Jini, du bist eine wunderbare junge Frau.

  4. #33
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="801080
    ...In
    Endstation der Sehnsüchte geht es um deutsche Männer, die mit Koreanerinnen verheiratet sind und als Rentner in das Heimatland der Frauen ausgewandert sind. So gibt es nun ein "deutsches Dorf" in Korea mit Gartenzwerg und allem was man so braucht um sich heimisch zu fühlen...

    Ist ja echt abgedreht!!!


    Sieht wirklich aus wie in so einem deutschen Vorzeigekurort, wo 19 mal am Tag die Bürgersteige gefegt werden, und man ohne Teller vom Boden essen könnte.
    Da dürften einige deutsche "Gartenzwerg-Gemeinden" in Thailand aber ganz schön neidisch werden, wenn sie die lückenlos gelungene Umsetzung deutscher Gründlichkeit in Korea sehen.
    Vielleicht neigen aber auch die Koreaner/Koreanerinnen dazu, so etwas eher zu unterstützen als die Thais... ;-D

    Für die ganz faulen Säcke hier im Forum hab ich den supercool gemachten Trailer einfach mal eingebunden.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mjnpq80PHQA[/youtube]

    1000 Dank an Ampudjini für den tollen Link.

  5. #34
    NAN
    Avatar von NAN

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Ob mit oder ohne Gartenzwerg würde ich es dort nicht
    lange aushalten. Das Dorf sieht aus wie die Modelleisenbahn
    von Hermann Schulze.

  6. #35
    Avatar von Samuianer

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    So habe ich mir das immer vorgestellt, ist der absolute Heuler!



    Koreanerinnen sind seit den 70zigern in Deutschland fast ausschliesslich als Krankenschwestern taetig gewesen!

    Da gingen die ersten, noch recht teuren Pauschalangebote nach Puket...

    Aber was noch ncht ist kann ja noch werden, koreanische Filem und Stars erfreuen sich schon groesster Beliebtheit und wenn ich mich so umschaue... was in Asien, Heute so Alles rumirrt, waere vor 20/30 Jahren undenkbar gewesen!

    Das solche Leute ausserhalb ihres gewohnten Kulturkreises sich nicht wohlfuehlen koennen ist durch ihre Lebensumstaende bedingt, nie was anders gemacht, gedacht, gelebt, als dieses Heinzelmaenchendasein, in steriler, Meister Proper Atmosphaere, von Otto beliefert, von AEG reguliert und von Volkswagen transportiert, Allianz versichert im "rundum-Sicherheitspaket", leicht uebergewichtige Hobbyalkoholiker, die Wuerstchengrillmeister in allen Klassen sind und dafuer sogar vom oertlichen Gartenzwersammlerverein einen Pokal haben!




    Nich' mein Ding.... aber Viele, Unzaehlige haben nicht mal ueber diesen Zaun drueber geschaut, hegen gar eine Abscheu davor und gut is'!

  7. #36
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Ich moechte mir garnicht erst vorstellen, was z.B. die deutschen Auswanderer nach Nordamerika oder Australien alles an "Brauchtum" mit rueber gebracht haben. Man kann noch heute in vielen us-amerikanischen Kleinstaedten mit grossem Anteil von Menschen, deren Vorfahren irgendwann einmal aus Deutschland herueberkamen, zu bestimmten Zeiten die besten Schuetzen-Umzuege etc. sehen. Symbolische Ortsbezogenheit oder Hochdeutsch: Heimatgefuehl ist das nicht mehr. Vielmehr nur noch ein Mittel der bewussten Identitaetsstiftung. Ein kleines bisschen anders sein als die Masse, muss irgendwie schoen sein.

    Denn diese Deutschstaemmigen sprechen die Sprache ihrer neuen Heimat und sind auch von daher gesehen integriert. Wie ganz anders sehen doch die "deutschen Kolonien" in Thailand aus. Sich ausgrenzende und ausgegrenzte (Frueh-)Rentner. Wenn die Thais nicht so strikt mit ihren Work Permits umgehen wuerden, dann gaebe es auch hier viel mehr Farangs, die in die normalen, allgemeinen Lebensablaeufe ihrer neuen Heimat, integriert waeren.

    Das "Laecherliche" an der Farang-Existenz ist deshalb nicht immer selbstgewollt, sondern auch gesellschaftlich organisiert.

  8. #37
    Avatar von Samuianer

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="801512
    Ich moechte mir garnicht erst vorstellen, was z.B. die deutschen Auswanderer nach Nordamerika oder Australien alles an "Brauchtum" mit rueber gebracht haben. Man kann noch heute in vielen us-amerikanischen Kleinstaedten mit grossem Anteil von Menschen, deren Vorfahren irgendwann einmal aus Deutschland herueberkamen, zu bestimmten Zeiten die besten Schuetzen-Umzuege etc. sehen. Symbolische Ortsbezogenheit oder Hochdeutsch: Heimatgefuehl ist das nicht mehr. Vielmehr nur noch ein Mittel der bewussten Identitaetsstiftung. [highlight=yellow:c6347ddb80]Ein kleines bisschen anders sein als die Masse, muss irgendwie schoen sein.
    [/highlight:c6347ddb80]
    Denn diese Deutschstaemmigen sprechen die Sprache ihrer neuen Heimat und sind auch von daher gesehen integriert. Wie ganz anders sehen doch die "deutschen Kolonien" in Thailand aus. Sich ausgrenzende und ausgegrenzte (Frueh-)Rentner. Wenn die Thais nicht so strikt mit ihren Work Permits umgehen wuerden, dann gaebe es auch hier viel mehr Farangs, die in die normalen, allgemeinen Lebensablaeufe ihrer neuen Heimat, integriert waeren.

    Das "Laecherliche" an der Farang-Existenz ist deshalb nicht immer selbstgewollt, sondern auch gesellschaftlich organisiert.


    Eine Ansicht die reines Opportunistentum ausdrueckt und die heutigen Ein-Zuwanderer-Integrationsprobleme missachtet!

    Wozu, sollte ich an der Goldcoast, in Belize, am Strand von PhiPhi, auf den Cook Islands, in den Vororten von Vancouver, in Goa, Teneriffa, die "Kultur von Gartenzwergen Lederhosen und Fleischkaes'" importieren?

    Aus welchen Grunde - "Ballermann-Kultur" auf Mallorca, als haetten die Balearen nichts an Kultur zu bieten?

    Das ist das gleiche Problem wie Minarette in Wintherthur, zwischen schweizer Chalets und Doener vs. Roeschti mit Zuer'cher G'schnetzleten!

    Es reicht wenn in Melbourne Stadtteile Coburg, Brunswick, heissen, es in Southern Australia ein "Hahndorf" gibt wo alljaherlich ein Weinfest stattfindet das von Schwarzwaldtrachten begleitet wird.

    Das hat mit Kulturerbe, wenig zu tun... spricht aber Baende ueber das grundlegende Ansinnen der Zuwanderung aus!

    Das muss dann weit jenseits einer Vorliebe fuer das jeweilige Ziel, dem Land, seine Menschen und der Kultur zu suchen sein, meist liegen dem ganz gewoehnliche menschliche Beduerfnisse oder eine gewisse Form des wohl nie aussterbenden "Kolonialherrentums" zu Grunde und sonst nichts!

  9. #38
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Gut, dass wir hier und auf Samui so viele Inhaber des hochstehenden deutschen Weltkulturerbes haben, die wissen, was Kultur und was nur Brauchtum ist.

    Schoen, dass sich so viele Expats in der Welt, nicht drum scheren und das tun, was ihnen gefaellt. Gerade in Thailand scheinen viele von denen recht zufrieden zu sein. Gartenzwerge habe ich in Udon noch nicht gesehen. Aber das liegt wahrscheinlich darin begruendet, dass hier nur Akademiker einen zweiten Wohnsitz haben. :-)

  10. #39
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="801520
    ...Schoen, dass sich so viele Expats in der Welt, nicht drum scheren und das tun, was ihnen gefaellt. [highlight=yellow:e2a40c49e1]Gerade in Thailand scheinen viele von denen recht zufrieden zu sein[/highlight:e2a40c49e1]....
    Stimmt...
    ...vor allem, wenn sie sich im drittgrößten Carrefour Thailands mit Baguette, Camenbert, Rotwein, Pflaumenmus, Weißwürsten und Rotkohl eindecken können.
    Ansonsten wäre die schöne Idylle wohl getrübt. ;-D

  11. #40
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Lebenszufriedenheit der Expats in Thailand

    Zitat Zitat von sleepwalker",p="801524
    ...vor allem, wenn sie sich ... mit Baguette, Camenbert, Rotwein, Pflaumenmus, Weißwürsten und Rotkohl eindecken können.
    Man unterschaetzt gemeinhin die Bedeutung von gutem Essen und Trinken fuer das menschliche Gluecksgefuehl. Manche scheinen da der Meinung zu sein, dass nur viel Hoeheres z.B. von Schiller oder Goete so etwas bewirken koennte. Und nicht vergessen: Guter 5ex ist ebenfalls sehr sehr wichtig in der Maslowschen Bedürfnispyramide.

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