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Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

Erstellt von dutlek, 05.11.2006, 22:32 Uhr · 53 Antworten · 5.431 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Jeder wie er mag. Ich bin schon aus geschichtlichen Gründen mit Leib und Seele Atheist.
    Gut, jeder soll ja glauben, was er will.
    Doch bei dieser Begründung würde mich eine genauere Erklärung mal interessieren.
    Denn gerade aus "geschichtlichen Gründen" macht es ja eigentlich keinen Sinn, Atheist zu sein.

    Denn geschichtlich ist es bei genauere Betrachtung doch höchstinteressant, dass es fast keine Kultur (und sei sie noch so exotisch wie von Südseeinseln, südamerikanischen Gebirgsvölkern, Indianerstämmen etc.) auf der Erde gibt, bzw. gab, die nicht an ein - nennen wir es mal - höheres Wesen geglaubt hat. Und zwar bevor diese Völker überhaupt mit "zivilisierten" Menschen und den Weltreligionen in Kontakt getreten sind.
    Woher kommt das? Nur menschliche Urinstinkte?
    Mich persönlich bestärken gerade diese gemeinsamen geschichtlichen Vergangenheiten dazu, dass es "irgendetwas da draußen" geben muss. Und seien es "nur" Außerirdische, die die Menschheit mal besucht haben und vielleicht sogar ausgesetzt haben. Aber selbst diese könnte man dann aj als höhere Wesen bezeichnen.

    Aber egal... mich interessiert nur die "geschichtliche Begründung", da ich bislang immer nur von wissenschaftlichen´oder biologischen Begründungen gehört habe.

  2.  
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  3. #32
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="416886
    ich meinte "in seinem Kern nicht als Volksreligion geeignet". Das schliesst ja nicht aus, dass die Dinge so hingebogen werden, dass sie schliesslich als Volksreligion taugen.
    Der Buddhismus ist die einzige Weltreligion, die nicht verlangt, dass man nur diesem Glauben angehoeren kann.
    Man kann neben dem Buddhismus ohne weiteres alles moegliche andere glauben.

    Der Geisterglauben in Thailand z.B. ist wesentlich aelter als der Buddhismus und hat mit diesem nicht das GEringste zu tun. Gerade weil bestehendes nicht aufgegeben werden muss taugt der Buddhismus sehr wohl als Volksreligion.

    Die Religion, die nie fuer die breite Masse angelegt war sondern nur fuer die Elite, ist der Islam. Auch daraus resultieren dort die bekannten Probleme.

    Sioux

  4. #33
    Avatar von mipooh

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Kali
    Als Religion wird er - denke ich - von denen, die ihn verstehen wollen, per sé nicht verstanden
    Wieso nicht? Also für mich gehört er zu den Religionen, sehe da kein Problem.

  5. #34
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von mipooh",p="416936
    [...]Also für mich gehört er zu den Religionen, sehe da kein Problem.
    Für mich steht er im Bereich der Philisophie, der Lebensschulung - sehe da auch kein Problem

  6. #35
    Avatar von mipooh

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Müssen wir ja auch keine Religion draus machen , ob es nun Heilslehren, Religionen, Weltanschuungen oder Philosophien sind... für mich passt das alles. Hauptsache es bringt einem was...

  7. #36
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von ReneZ",p="416913
    Für Bestrafung gibt es also noch Spielraum.
    Gruss, René
    Kuenstlerische Freiheit von Regisseuren und Drehbuchautoren, die eben auch jeder auf seiner eigenen Lebensbuehne hat. Eigene Entscheidungen, eigene Verantwortung; der "Makel", der mit der Volljaehrigkeit kommt.

    Ach wie war es einst warm unter Mutters Fluegel im heimischen Nest, doch ausserhalb weht auf einmal eine recht steife Brise, der manch einer anscheinend nur mit der verzweifelten Suche nach einem neuen schuetzenden Ueberfluegel entgegentreten kann.

    Negativ? Nein, nicht wenn es dem eigenen Seelenheil dient, doch negativ, wenn es reine deskonstruktive Auswirkungen hat.

    Wen die Furcht vor dem "Teufel" nicht schlafen laesst, sollte besser versuchen diesen zum selbigen zu schicken, ehe die Insomnia anfaengt ernsthaft an der Substanz zu nagen.

    Viele Gruesse,
    Richard

  8. #37
    karo5100
    Avatar von karo5100

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von ray",p="416825
    Servus,

    ...da sieht man es wieder, der Dieter interpretiert es richtig!

    Gruß Ray
    Nach Deinen Aussagen im Spendenthread unterstelle ich Dir hier genauso, daß Du absolut schlecht meinst und keinesfalls nur ein bischen schlecht....

  9. #38
    Avatar von Dieter1

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Kali",p="416939
    Für mich steht er im Bereich der Philisophie, der Lebensschulung - sehe da auch kein Problem
    Da wären wir uns dann einig .

  10. #39
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Na, na, Buddhismus ist natuerlich eine Religion.

    Hier mal eine Definition aus einem Standardwerk zum Thema Religion: "Religion ist die im Erkennen, Denken, Fuehlen, Wollen und Handeln betaetigte Ueberzeugung von der Wirksamkeit persoenlicher oder unpersoenlicher transzendenter Maechte.

    Die ethischen Hochreligionen verbinden diese Ueberzeugung mit dem Glauben an eine sittliche Ordnung der Welt; dieser Glaube findet jin der Vorstellung von einer sittlichen Verantwortung fuer das Handeln, von einer gerechten Vergeltung allen Tuns und von der Moeglichkeit eines Fortschritts zur hoechsten Vollkommenheit seinen Ausdruck."
    Quelle: Helmuth von Glasenapp - Die fuenf Weltreligionen
    Soll mir mal einer erklaeren, wieso Buddhismus keine Religion sein soll.

    Sioux

  11. #40
    Avatar von mipooh

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    In manchen Definitionen brauchts halt einen Gott dafür und der fehlt eben im Buddhismus. Finde aber solche Definitionen auch zu eng, da es so sehr viele Parallelen gibt, die für eine gemeinsame Bezeichnung sprechen.

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