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Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

Erstellt von dutlek, 05.11.2006, 22:32 Uhr · 53 Antworten · 5.435 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Ray stellt die Mönche nicht in ein schlechtes Licht, er weisst nach meinem Verständnis nur daraufhin, dass auch ein Mönch zunächst ein Mensch ist :-).

  2.  
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  3. #12
    ray
    Avatar von ray

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Servus,

    ...da sieht man es wieder, der Dieter interpretiert es richtig!

    Gruß Ray

  4. #13
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von ray",p="416803
    Ich halte es für eine Legende, dass Buddhismus und Alkohol nicht zusammenpassen.
    Hm, wenn ich diesen Satz in die Betrachtung einfliessen lasse sehe ich da schon ein anderes Bild.

    Buddhismus und Alkohol passen tatsaechlich nicht zusammen.
    Wenn ein Novize Alkohol trinkt ist das ein klarer Verstoss gegen die aufgestellten Regeln.

    Sioux

  5. #14
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Wie war das mit dem Auge des Betrachters ?

    Wenn ich einen Schweizer Käse ansehe, fixiere ich mich auch nicht unbedingt auf die Löcher

  6. #15
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Kommt darauf an, wie hoch der Anteil der Löcher ist. ;-D

  7. #16
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Monta",p="416814
    Ob man sich dann fragen könnte, was des Ganze denn bringt?
    Ganz einfach, es soll der Mutter des Kurzzeitmoenches Glueck bringen und hat somit eigentlich dann nichts mit DEM Buddhismus zu tun, der ja an sich wider jeglichen uebersinnlichen Hokuspokus und Vodoopraktiken ist.

    Der Mensch, egal zu welcher Religion er sich auch outet, kommt anscheinend leider nicht ohne sein "goldenes Kalb" aus und eine orangefarbene Robe ist letztendlich auch nichts als nur ein Bekleidungsstueck. Es macht weder "heilig" noch "erleuchtet" es.

    Buddhismus lehrt den Mittelweg, wider JEGLICHER Extreme (vermeindlich negativ genauso wie vermeindlich positiv). Es ist die Lehre der Toleranz.

    Absolute Enthaltsamtkeit ist auch ein Extrem.

    Die buddhistische Lehre vergibt sogar dem biertrinkende, rauchenden Moench, jedoch die Tempelregularien wohl weniger.

    Im Buddhismus darf man nicht, der Buddhismus verbietet oder verurteilt; antibuddhistischer kann es eigentlich gar nicht sein.

    "Suenden" werden nicht mit einem schwarzen Loch, Hoellenfeuer oder Himmelsblitzen bestraft, sondern kommen eher auf sehr irdische Weise als Echo wieder zurueck. Wer sich in Extremen verstrickt oder in Intoleranz uebt, nun der mag niemals Erleuchtung finden sondern bestenfalls eines Tages eine Beule im Frack.

    "Jeder ist seines Glueckes eigener Schmied". Eine Aussage, die die buddhistische Lehre sehr praegnant umschreibt. Wohl zu simpel und muss darum dann wohl zwangslaeufig verwaessert werden, damit alles einen mysthischeren Anstrich bekommt.

    Zwischen Ma(sz)en und Massen ist ein galaktischer Unterschied wie eben auch zwischen einer Flasche Bier und einem ganzen Brauereiwagen oder auch Buddhismus und Buddhismus.

    Viele Gruesse,
    Richard

  8. #17
    Avatar von Schwarzwasser

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Hallo,

    das Bild des biertrinkenden und rauchenden Mönchs würde ich gerne bei meinem Stammthai an die Kneipenwand hängen ;-D

    Nix für ungut, Mönch und Mönsch liegen nicht weit auseinander.

    Grüße

    Rainer

  9. #18
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Schwarzwasser",p="416844
    Nix für ungut, Mönch und Mönsch liegen nicht weit auseinander.
    Grüße Rainer
    Yep, sogar so nah, naeher geht es gar nicht. Denn jeder Moench ist ein Moensch, aber nicht jeder Moensch ein Moench, wo sich dann wieder die Kluft auftut, aber natuerlich nicht die des Exhibitionisten ;-D

    Viele Gruesse,
    Richard

  10. #19
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Im Buddhismus darf man nicht, der Buddhismus verbietet oder verurteilt; antibuddhistischer kann es eigentlich gar nicht sein.
    Ich denke mal, dass viele Buddhisten nicht aus dem Grund keinen Alkohol trinken, weil es verboten ist, sondern weil sie eben davon überzeugt sind, dass Alkohol (wie auch Nikotin) als Droge die Sinne benebelt, wonach man sich nicht mehr 100% unter Kontrolle hat.
    Das sehe ich schon als Unterschied zu einem Verbot an - ist eher eine innere Überzeugung, womit doch wieder ein Zusammenhang zum Buddhismus (ohne Verbote) zählt.

    Dass es Mönche gibt, die andere Überzeugungen haben, schadet zwar dem äußeren Bild, das man von Mönchen vielleicht hat, spielt aber für einzelne Thais oder Buddhisten in deren persönlicher Handlungweise keine Rolle.

  11. #20
    Avatar von Dieter1

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Dem Richard stimme ich hier voll zu. Der Buddhismus ist in seinem Kern als Volksreligion absolut ungeeignet, denn er kennt keine Heilsbringer und keine Rachegötter.

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