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Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

Erstellt von dutlek, 05.11.2006, 22:32 Uhr · 53 Antworten · 5.434 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von dutlek

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    Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Hallo zusammen

    Es ist mit Sicherheit so, das sich die Gewohnheiten der thailaendischen Frauen an die jeweillige Lebensweise (= durch die Nationalitaet bedingt) des Ehemanns anpassen. Gerade das habe ich jetzt (wieder) am Wochenende bei der Veranstalltung in Bitburg erlebt. Da die Veranstalltung einen sehr hohen Anteil an amerikanischen Staatsbuerger hatte, hatten die Verkaufsstaende fast keinen Absatz. Jeder hatte sich beklagt, das nichts gekauft wurde. Auch das Buffet mit dem Essen war wenig besucht. Aber sehr viele Frauen (um mal bei den Frauen zu bleiben) sind mit einer Bierflasche in der Hand durch die Halle gelaufen und haben sich auch dementsprechend benommen. Dasselbe Bild war auch bei einigen Veranstalltungen in der Vergangenheit, die in oder um Kaiserslautern waren , da dort auch sehr viele Amerikaner vertreten sind. Der Verdacht bestaetigt sich, das viele thailaendiche Frauen die einen Amerikaner als Mann haben, dem Alkohol mehr zugeneigt sind, als vergleichsweisse TH - D Beziehungen.
    Auch dasselbe Verhalten bei thailaendischen Frauen, die aus dem bayrischen Raum kommen. Das ist jetzt kein Witz. Das meine ich durchaus ernst. Ich war schon bei mehreren Veranstalltungen in Nuernberg und Wuerzburg. Auch die dortigen Thailaenderinnen sind wohl sehr trinkfest, (das die Bayern das sind, ist ja allgemein bekannt) In Mittel- und Sueddeutschland dagegen bleibt der Alkoholspiegel eher im unteren Bereich.

    Meine Feststellung bezieht sich nur auf den Alkoholkonsum der thailaendischen Frauen bei den verschiedenen Veranstelltungen in Deutschland (ausser Norddeutschland), die ich besuche und/oder besucht habe.
    Das ganze kann man natuerlich auch noch ausweiten auf andere "Gewohnheiten" der jeweilligen Maenner verschiedener Nationalitaeten. Nur mal als Beispiel:
    Wenn sich eine Thailaenderin mit einem Mann aus dem Islam verbindet, haette der Mann Verstaendnis fuer den buddhistischen Weg der Frau, oder wuerde die Frau sich dem Mann absolut unterortnen?



    Gruss.....Rolf

  2.  
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  3. #2
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Wenn sich eine Thailaenderin mit einem Mann aus dem Islam verbindet, haette der Mann Verstaendnis fuer den buddhistischen Weg der Frau, oder wuerde die Frau sich dem Mann absolut unterortnen?
    Das muss ja nicht mal ein "Mann aus dem Islam" sein. So wie ich hier im Forum gelesen habe, werden auch viele Frauen dem Mann zuliebe Christen.

    Da wir vorwiegend in Thailand leben, nehme ich eher die Gebräuche meiner Frau an. Allerdings sieht sie sich nun mehr Fussballspiele an, was sie vorher wohl nicht gemacht hat. Aber solche Hobby-Verbindungen gibt es ja auch in einer rein nationalen Beziehung.

  4. #3
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    @Dutlek,
    ....Auch die dortigen Thailaenderinnen sind wohl sehr trinkfest, (das die Bayern das sind, ist ja allgemein bekannt)...
    Der von dir unterstellten Trinkfestigkeit der Bayern muss ich entscheiden wiedersprechen , das ist ein Gerücht.
    Trinkfestigkeit ist nicht nationalitätenbedingt, sondern individuell. Aber ansonsten beobachte ich schon ähnliches, dass sich (Frauen eigentlich Menschen, egal wo) den Gepflogenheiten des Kulturkreises anpassen, in dem sie in der Minderheit sind. Andersrum wird das auch funktionieren, also ein Deutscher in LOS wird sich als Individuum auch dortigen Lebensgewohnheiten anpassen und einen Teil davon annehmen.

  5. #4
    Avatar von ReneZ

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Dass Amerikaner mehr Bier trinken würden als Deutsche
    (und die Frauen dadurch auch) scheint mir nicht so
    klar, aber das von @Dutlek geschilderde Bild sagt
    mir etwas. Hier wird doch _eher_ sitzend und aus ein
    Glas getrunken, und das rumlaufen mit eine Flasche in
    der Hand sehe ich _eher_ unter den Amerikanern.

    Gruss, René

  6. #5
    Avatar von Jetset

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Kann ich bestaetigen.
    Meine Freundin hat anfangs auch, obwohl sie das vorher nie gemacht hat, nach ihrem einzug angefangen unter der Woche ab und zu mal n Bier zu trinken da ich auch des oefteren abends mal ne Flasche zum Essen trink.
    Hab ich ihr aber wieder abgewoehnt da sie es einfach nicht vertraegt und habs daher bei mir selbst dann auch eingeschraenkt.
    Bei vielen Maedels iss es aber auch ne kosten frage das sie es vorher eher selten getrunken haben...son Bier ist ja schon verhaeltnismaessig teuer fuer ne Thai.
    Was andere dinge angeht...wie Europaeisches essen etc. stellt die sich glaub ich nie um.

  7. #6
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Bei vielen Maedels iss es aber auch ne kosten frage das sie es vorher eher selten getrunken haben...son Bier ist ja schon verhaeltnismaessig teuer fuer ne Thai.
    In meinem Umfeld, in dem es fast keine Alkoholtrinker (auch keine männlichen) gibt, ist es eher eine "religiöse". Buddhismus und Drogen passen eben nicht zusammen.

  8. #7
    ray
    Avatar von ray

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Servus,

    Zitat kcwknarf: "religiöse". Buddhismus und Drogen passen eben nicht zusammen.

    Ich halte es für eine Legende, dass Buddhismus und Alkohol nicht zusammenpassen.

    Ich habe letztes Jahr einem Freund von mir den Wat Po, einen der ältesten und meiner Betrachtungsweise nach einer der schönsten Tempel in Bkk gezeigt. Mein Freund hat vom Budhismus und von buddhistischen Mönchen einen großen Respekt gehabt. Fast ein bißchen übertrieben. Er war dann sehr enttäuscht, als ich ihm dann hinter einem weit aufgemachten, reich verzierten Tempeltor einen Mönch gezeigt habe, der sehr andächtig, mit Zigarette und Bierflasche in seiner gesegneten Hand, einen für die geistige Erleuchtung überaus wichtigen Boxkampf im tragbaren Fernseher über sich kommen ließ!

    Mein Freund tat mir dann fast Leid, weil ich ihm seine hohe Meinung von den Mönchen etwas gedämpft habe, aber was sollte ich machen? Das Leben ist manchmal hart zu den seinen! Ich habe ihn dann auf ein Bier eingeladen und alles war wieder gut

    Gruß Ray

  9. #8
    karo5100
    Avatar von karo5100

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von ray",p="416803
    Er war dann sehr enttäuscht, als ich ihm dann hinter einem weit aufgemachten, reich verzierten Tempeltor einen Mönch gezeigt habe, der sehr andächtig, mit Zigarette und Bierflasche in seiner gesegneten Hand, einen für die geistige Erleuchtung überaus wichtigen Boxkampf im tragbaren Fernseher über sich kommen ließ!

    Mein Freund tat mir dann fast Leid, weil ich ihm seine hohe Meinung von den Mönchen etwas gedämpft habe, aber was sollte ich machen?
    Auch hier wieder der Hinweis, daß jeder Thai für eine Weile Mönch ist und davon manche
    einfach nicht bereit sind, dann ihre Gewohnheiten aufzugeben....

  10. #9
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    @karo5100 schreibt:
    "...daß jeder Thai für eine Weile Mönch ist und davon manche
    einfach nicht bereit sind, dann ihre Gewohnheiten aufzugeben."

    Ob man sich dann fragen könnte, was des Ganze denn bringt?

  11. #10
    karo5100
    Avatar von karo5100

    Re: Lebensgewohnheiten = Nationallitaetbedingt?

    Zitat Zitat von Monta",p="416814
    Ob man sich dann fragen könnte, was des Ganze denn bringt?
    Das ganze bringt dann nicht, das ist klar,
    es geht ja auch nur drum, daß @Ray die Mönche pauschalisiert als schlecht hinstellt,
    und dem möchte ich halt u.a. aus vorgenanntem Grund vehement widersprechen...

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