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Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

Erstellt von Stefan42, 27.04.2004, 02:40 Uhr · 24 Antworten · 4.905 Aufrufe

  1. #11
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @Stefan42,

    Die Sache ist ganz klar: hast du nur 18.000, dann wirst du auch mit diesem Geld über die Runden kommen. Du würdest auch mit 10- oder 15 tausend klarkommen, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Hast du aber Reserven, und rechnest mit etwa 25.000+, dann brauchst du dich auch nicht groß anstrengen um dieses Budjet aufzuarbeiten.

    Meiner Erfahrung nach gibt man bei solchen Unternehmungen immer etwas mehr aus als geplant, oft sogar viel mehr. Es gibt immer was schönes zu kaufen, oder man lädt mal die neuen Freunde ein, und, und, und...

    Außer dem absoluten Kii Niau, der tägliche Buchhaltung betreibt und alles hart kalkuliert, kommt KEINER mit einem knapp kalkulierten Budjet in einer Stadt wie Bangkok aus!!! Die ganzen Spekulationen, was die Thais so verdienen und mit wieviel die klarkommen, sind Milchmädchenrechnungen die eh nicht aufgehen können. Wir sind keine Thais, sind nicht dort aufgewachsen und haben einen anderen Lebensstandard, das läßt sich einfach nicht vergleichen. Und alleine der Fakt daß wir "Reserven" haben, macht den ganz großen Unterschied.

    Auch ein "Otto" käme mit 18.000 Baht im Monat nicht einmal in der Pampa aus, wenn er seine Imobilien, "Spielsachen", Trips und seine anderen kleinen Bedürfnisse mit einrechnen und monatlich amortisieren müßte.

    Nach der Erfahrung ist man auch in dieser Hinsicht klüger. Erst nachher weiß man wieviel man tatsächlich gebraucht- und ausgegeben hat. Nämlich dann wenn man das verbratene Geld durch die Zeit teilt, die man dort verbracht hat...

  2.  
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  3. #12
    Stefan42
    Avatar von Stefan42

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @alle: Herzlichen Dank für Eure Antworten, das hat mich beim Entscheiden - ob oder nicht - ein gutes Stück weiter gebracht.

    Eine weitere Frage:

    Ist es Eurer Meinung unverschämt, einfach ein bisschen mehr zu verlangen (so 20-25.000? Macht man das in Thailand bei einem Gehaltsangebot sowieso oder überhaupt nicht? Sind die womöglich sogar beleidigt und ziehen das Angebot zurück?

    Hängt immer noch ein wenig in der Luft:
    Euer Stefan

  4. #13
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    Was für eine Art Firma ist denn das, Thais? Und was für eine Art Job?

  5. #14
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    Zitat Zitat von Stefan42",p="129853
    ..... einfach ein bisschen mehr zu verlangen (so 20-25.000? .....
    hallo stefan,

    wie dir einige vorposter bereits erläutert haben, ist die dir angebotene summe für thaiverhältnisse,
    schon ein gutes geld. würde versuchen mit dem über die runden zu kommen und nicht den bogen überspannen
    und damit die jobmöglichkeit als solche gefährden.

    gruss

  6. #15
    Stefan42
    Avatar von Stefan42

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @Chak:

    Das ist die Wright Company Asia http://www.wrightco-asia.com, welche ihren Ursprung sicher nicht in Thailand hat. Die suchen für Grossfirmen hochrangige Führungskräfte und vermitteln diese.

    Firmensitz: im Lang Suan Balcony 3 (Nähe Lumphini Park).

    Job-Beschreibung:

    ---snips aus der Email----
    ... And you will taking care of development our websites (now we got 20 websites registered).

    Basicly the main responsibility for internship would be
    1. Data Entry
    2. Program Testing
    3. General office work
    Other tasks will assigned after the first week when you learn more about our organisation.
    ----snips aus der Email---- Ende

    Ich bin diplomierter Volkswirt (guter Schnitt) und habe seit 5 Jahren nebenbei und seit 6 Monaten Vollzeit ein kleines Geschäft mit Programmierung und Webdesign am Laufen. Ich wollte einfach in Asien nochmal Erfahrung sammeln, bevor ich in die Geschäftswelt in Deutschland einsteige.

    Liebe Grüße
    Stefan

  7. #16
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @Stefan42

    Mein Tip: diskutiere das Angebot nicht. Arbeite gut, gib dein Bestes und informiere dich nebenbei diskret was die Kolegen so verdienen. Nach einem oder zwei Monaten (nach dem du dich eingearbeitet-, bewährt- und wirklich sehr gute Arbeit geleistet hast, kannst du ja mal um den Brei reden bei deinem Vorgesetzten. So in der Art: "mein Job gefällt mir sehr gut, ich verstehe mich ganz prima mit den Kolegen, ich möchte mich ehrlich gesagt voll in die Sache engagieren für die Zeit die ich hier bin....und dann ganz dezent eine kleine Bedrücktheit ausdrücken. Vielleicht eine Bemerkung über deine Familie die du im Ausland versorgen mußt, oder etwas ähnlich "sensibilisierendes". Aber nicht zuviel Körpersprache und kein ewig langes Gequatsche (Zwei Sätze plus eine kleine Verlegenheit, ein Zögern reicht vollkommen aus) zum Einsatz bringen. Dann wieder auf gefasst schalten (um ihn nicht noch unbedacht in Verlegenheit zu bringen) und dann seine Reaktion abwarten. Das wäre in ungefähr die asiatische Methode...

    Wenn der Vorgesetzte dann nicht versteht was du ausdrücken willst, dann wird's natürlich peinlich...

  8. #17
    Stefan42
    Avatar von Stefan42

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    Mein Chef dort wäre sowieso ein Amerikaner wie es aussieht...
    Mein Problem ist: Mache ich es überhaupt oder nicht?

    Viele Grüße
    Stefan

  9. #18
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @Stefan,

    lies dir bitte noch mal MrLuk's Posting durch. Satz für Satz.

    Mal abgesehen vom Gehalt ist dies nämlich keine schwarz/weiss Angelegenheit, sondern eine horizont-erweiternde Gelegenheit, die ungeahnte Früchte in der Zukunft tragen könnte.

  10. #19
    Stefan42
    Avatar von Stefan42

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    @MrLuk

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Entschuldigen Sie, ich war vorher ziemlich unter Zeitdruck.

    @iffi

    ich verstehe, was Du meinst. Du meinst es auch sicher gut mit mir. Ich weiss auch, was MrLuk mir sagen will.

    So würde ich es auch machen, wenn ich nicht ein Problem hätte:
    Mein angespartes "Vermögen" reicht nach jüngsten Rechnungen (wenn man die hohen Startkosten und die Wiedereintrittskosten ins normale Leben in Deutschland inklusive Arbeitssuche usw. mit einrechnet, was man meiner Meinung nach schon machen sollte) nicht aus, um mir das Ganze - auch beeinflusst durch die Meinungen, die mir hier und in den anderen Foren grosszügigerweisse zur Verfügung gestellt werden - mit diesem Gehalt leisten zu können.

    Deswegen auch der Satz mit dem amerikanischen Chef - bei einem Asiaten kann man sich nach MrLuk voll reinhängen und eigentlich damit rechnen, dass das Gehalt erhöht wird. Ich mag Arbeiten ziemlich gerne und könnte mich halbwegs darauf verlassen oder wenigstens berechtigt darauf hoffen. Bei einem Westler ist es - natürlich nur tendenziell - aber auch drin, dass das eher nicht passiert.

    Nur so zur Erklärung und

    vielen Dank nochmal an alle für die liebe Hilfe!!!

    Viele Grüße
    Stefan

  11. #20
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208

    Re: Leben in Bangkok für 18.000 Baht?

    Zitat Zitat von Stefan42",p="129861
    Ich bin diplomierter Volkswirt (guter Schnitt) und habe seit 5 Jahren nebenbei und seit 6 Monaten Vollzeit ein kleines Geschäft mit Programmierung und Webdesign am Laufen. Ich wollte einfach in Asien nochmal Erfahrung sammeln, bevor ich in die Geschäftswelt in Deutschland einsteige.
    Hallo Stefan,

    Mache es, es lohnt sich! Ich habe selbst ein (Neben-)Studium in Wirtschaftswissenschaften gemacht und ich habe nie so viel über Betriebswirtschaft gelernt wie in meinem ersten Jahr in Asien, obwohl meine erste Firma nach einem Jahr pleite war. Es ist wirklich eine empfehlenswerte Erfahrung. Bei einem Headhunter lernst du darüber hinaus verschiedene Industrien kennen. Du hast vielleicht sogar die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Kandidaten und kannst neue Kontakte in Asien knüpfen, die von grossem Wert sein können. Dafür lohnt es sich schon den persönlichen Luxus für eine begrenzte Zeit herunterzukurbeln.

    Was Verhandlungen mit Amerikanern angeht, da bist du am besten von vorne herein über deine Erwartungen und Qualifikationen völlig offen. Die sind ganz anders als die Thais und auch anders als Deutsche. Bei den Amerikanern ist wichtig: viel Reden, Kompetenz betonen, Entscheidungsdruck erzeugen, schnell handeln.

    Viel Erfolg!

    X-Pat

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