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Land und Haus im Isaan

Erstellt von bernd2011, 03.01.2011, 13:53 Uhr · 103 Antworten · 22.235 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von bernd2011 Beitrag anzeigen
    ....Die Tatsache dass in Thailand schwere sowie üblicherweise im Vergleich zum Holz sicherlich auch deutlich teurere Metall- Dachkonstruktionen verwendet werden erkläre ich mir aus der Angst der Leute vor „Termitenbefall“?......
    moin,

    .... denke hartholz dachkonstruktionen sind heutzutage wahrscheinlich net günstiger, weil vorgenanntes im los auch schon ein knappes gut iss.

    war schon vor jahren beim eigenen hausbau kein preisunterschied festzustellen.


  2.  
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  3. #72
    Avatar von juehoe

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    @Nokgeo
    Jegliche Tätigkeit, für die es Geld zur Entlohnung geben könnte, wird in TH als "Arbeit" definiert, egal ob einer diese Tätigkeit zu Hause oder auswärts ausführt.
    Es ist auch egal, ob ein Ausländer tatsächlich Geld für eine Tätigkeit bekommt oder nicht - massgebend ist, dass er für diese Tätigkeit Lohn bekommen KÖNNTE.
    Das gilt natürlich nicht für Arbeiten für den Eigengebrauch - sondern nur für Arbeiten zuhanden Dritter!

    Ansonsten dürfte ein Farang zu Hause weder selber kochen, noch putzen und selber Auto fahren, da es ja für aller auch thailändische Angestellte gibt. Meines Erachtens sollte es möglich sein, ein Haus für sich selber zu bauen.

  4. #73
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von juehoe Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens sollte es möglich sein, ein Haus für sich selber zu bauen.
    Aber genau darauf kommt es überhaupt nicht an. Auf irgendwelche Bauchgefühle eines Aliens.

    Zunächst sollte man, wenn man sich für solche Fragen interessiert, die gesetzlichen Grundlagen kennen. So ist es z.B. hilfreich zu wissen, dass es vor einigen Jahren ein neues Gesetz gegeben hat, welches den sehr einschlägigen Namen "Gesetz über das Arbeiten der Ausländer in Thailand" Alien Working Act, B.E.2551 (2008)

    Darin ist sowohl der Ausländer definiert als auch was Arbeiten bei dem heißt.

    Section 5
    In this Act:
    "Alien" means a non-Thai nationality natural person.

    "Working" means a working by physical strength or knowledge whether or not intended for wages or any other benefits.

    Kann jeder sich selbst anschauen, was da für Regeln gelten.

    http://thailaws.com/law/t_laws/tlaw0366.pdf

    Und jeder wird bemerken, dass alles so wunderschön breit und auslegungsfähig formuliert ist. Leider jedoch asymetrisch. Die thail. Behörden können alles was der Fremde macht - vielleicht außer seine eigene Zähne zu putzen - als genehmigungspflichtiges Arbeiten ansehen, so sie denn wollen.

    Hierin ist doch sowohl die Vorteilsnahme im Amt (Bestechung, Korruption) begründet als auch die Anwendung von "zweierlei Maß" durch die Eliten, wenn diese gegen oppositionelle Kräfte vorgehen wollen. Ein Wesensmerkmal der thail. Gesellschaft und ihrer inneren Verfaßtheit.

    Und wenn so eigentliche jede Arbeit - selbst die ehrenamtliche - als genehmigungspflichtige Arbeit für den Alien angesehen wird, dann kann sich jeder an seinen 10 Fingern abzählen, was das bedeutet und welche Tätigkeit sozusagen Entrüstung beim thail. Volk produzieren würde. Das sind dann natürlich ganz besonders die landwirtschaftlichen Berufe und der Wohnungsbau.

    Wer sich noch sehr viel intensiver mit der Thematik auseinandersetzen will - und zwar in Foren - schaue hier einmal hinein:

    What Constitutes Working In 'Thailand?' - Thailand Forum

    Und ist es nicht sogar ganz köstlich Thailändisch, wenn etwas, was erklärt werden soll, mit dem zu erklärenden erklärt wird?
    Arbeiten ist Arbeiten...............

  5. #74
    Avatar von lucky2103

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    Ich erinnere mich noch an die Zeit nach dem Tsunami, als jeder ausländische Helfer, der in TH Aufbauhilfe leistete, eine Arbeitsgenehmigung benötigte.

  6. #75
    Avatar von Dieter1

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    lucky, lass mal die Kirche im Dorf.

    Du hast doch selbst schon jede Menge Arbeit ohne Genehmigung in Thailand ausgeuebt und solltest wissen, dass der Unterschied zwischen Theorie und Praxis kaum groesser sein koennte.

  7. #76
    Avatar von Armin

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Aber genau darauf kommt es überhaupt nicht an. Auf irgendwelche Bauchgefühle eines Aliens.

    Zunächst sollte man, wenn man sich für solche Fragen interessiert, die gesetzlichen Grundlagen kennen. So ist es z.B. hilfreich zu wissen, dass es vor einigen Jahren ein neues Gesetz gegeben hat, welches den sehr einschlägigen Namen "Gesetz über das Arbeiten der Ausländer in Thailand" Alien Working Act, B.E.2551 (2008)

    Darin ist sowohl der Ausländer definiert als auch was Arbeiten bei dem heißt..
    Sicher hast du recht was das "Alien Working Act" für die Thais bedeutet, doch ist es in der Praxis sehr viel einfacher! Ich habe über Jahre eine Arbeitsgenehmigung gehabt. Die Thais machen viele Gesetze, doch auch viele Ausnahmen. Du wirst einfach gezwungen formalen Verordnungen zu folgen und ein klein wenig der offenen Hand zu folgen, dann bekommst du alles was du brauchst, aber nicht unbedingt immer was du denkst.
    Wenn allerdings ein Farang meint er könne das Gesetz besser interpretieren, wird er viele böse Überraschungen machen.
    Und überhaupt halte ich die Denkweise für verkehrt, dass man nur die deutsche Grenze wechseln müsse um dann wie gehabt weiter zu machen.

  8. #77
    Avatar von eyeQ

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    Na dann

    die zur Faulheit verdammten - Farang´s

    Bedeutet also, am besten immer mit den Nachbarn gutstellen, wo kein Kläger da kein Richter??
    Ich habe mir mal den Link von Wanjaai mal angesehen, immerhin sind die Thailaws sehr ähnlich den unseren, was die Auslegbarkeit betrifft.

    Sieht nicht gut aus.... für uns, die wir in Thailand bei den Preisen die dort herrschen selbst hand anlegen wollen, vor allem wenn man will das auch alles beisammen bleibt.
    Wenn ich sehe, was in dem Resort der Schwester meiner Frau zusammen gestümpert wurde, nach 2 regenzeiten schon bröselt....

    Aber gut zu wissen, das alles.
    Genau deswegen suche ich ja den Kontakt in diesem Forum....
    Die Naivität---- die geht immer mehr :-)
    Langsam sehe ich klarer..... das Paradise ist eben nur vermeindlich eines.

    Ich denke .... es wird besser sein, noch zu warten.....
    Eventuell gar kein land kaufen....und Haus drauf bauen, sondern alles nur mieten....
    Im endeffekt, wenn die mieten nicht zu sehr steigen in den nächsten jahren, istd as sogar billiger.....und wenn mir die hütte nicht mehr passt, raus und umziehen.

    klar, das eigene stück land, das kann man sich dann gestalten wie man mag und hatw as eigenes.
    aber ich sehe schon.....
    dazu bin ich nicht reich genug.....
    und frust mit behörden und bürokratie.....sind der grund, das ich gerne nach thailand möchte, wenn auch nur für 6 monate im jahr, als segellehrer verdient man in deutschland im sommer doch besser.
    aber ich begreife gerade
    die bürokratie in thailand ist nicht geringer....
    wenn man auch mit geldern unter der tischkante vieles erreichen kann, das einem in deutschland verschlossen bleibt.

    Na ja.... bin wirklich froh, ... nun schlauer zu sein.
    Bischen schade, weil ich mag Thailand sehr gerne, .... aber vieleicht ist das zu kompliziert dort.
    Diejenigen die dort schon leben, ihr Haus und alles haben.... sind ihre rzukunft sicher.

    aber Farangs werden ja nicht beliebter dort, so wie sich auch viele benehmen, denke die gesetze werden in thailand auch nicht vereinfacht sondern eher verschärft.
    vieleicht.... warte ich lieber noch.

    Laos ist auch recht nett....ich hoffe ja immer noch das Burma bald freier wird, sich die politische Situation dort klärt
    MAl sehen

  9. #78
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    .... dass der Unterschied zwischen Theorie und Praxis kaum groesser sein koennte.
    Diesen Unterschied gibt es in Thailand immer, offenkundig aber mehr als in länger industrialisierten Gesellschaften. Und dieses Spannungsverhältnis gilt nicht nur für das Arbeitsrecht, sondern u.a. auch für das Verkehrsrecht.
    So weiß man ja auch, dass es in Thailand auch eine StVO gibt und keiner hält sich dran. So ist das auch beim Arbeitsrecht. Also muß man, wenn man die Realität verstehen will, die sozialen Prozesse der Wirklichkeit verstehen und sich anschauen. Sowie zumeist der Farang, sofern am Unfallort vorgefunden, letztlich schuld ist unabhängig davon, ob er schuldhaft gehandelt hat. Der Unfall wäre ja nicht passiert, wäre der Alien nicht nach Thailand gekommen. Das wahre soziale Motiv ist zumeist die berechtigte Unterstellung, dass nur der Farang eine ausreichende Versicherung hat. Sozusagen ein sozialer Ausgleich auf dem kleinen Dienstweg.

    Und was determiniert dann wohl bitte schön, die Realitäten im Arbeitsleben. Klar gibt es Berufe, die können die Thais nicht ausüben. Mangels Ausbildung oder auch qua Definition, wenn es z.B. um den native speaker geht. Da werden dann gerne Erlaubnisse erteilt. Aber alles, was als Bedrohung der Jobs für Thais angesehen werden könnte, dass wird man ungern tolerieren wollen. Gut - unerkanntes Arbeiten soll es geben, gibt es zuhauf. Auch gegen Bestechung fürs Weggucken. Aber man glaube nie, dass man aufgrund der so wunderschön schwammig und vage gehaltenen rechtlichen Regelungen auf irgendetwas einen Anspruch habe. Wer das nicht durch seine diversen Behördengänge in Thailand gelernt hat, der muß ein entferntes Mitglied des Königshauses sein.

    Was die thail. Arbeitsverwaltung hier macht - erst recht durch die neueste gesetzliche Fassung aus 2008 - kennt man weniger scharf auch in den westlichen Ländern. Da umgeben sich öffentliche Institutionen auch gerne mit einer Vielzahl von gesetzlichen Regelungen, weil das für sie Machtsteigerung bedeutet. Sind aber gleichwohl in den Einzelfällen recht liberal im Umgang mit ihren Umwelten. In Thailand wird alles nur noch verschlimmert dadurch, dass die Regelungen so schwammig formuliert werden. Das ist z.B. in Europa doch anders, da sind die Normvorschriften sehr präzise formuliert und ihr Wachstum ist gerade dadurch vorprogrammiert. Aber in Thailand? Da gelten die Rechtsvorschriften nicht wie im Westen "ohne Rücksicht der Person", nein umgekehrt: "nach Ansicht der Person".

    Ich werde den Teufel tun in Thailand wegen unerlaubter Arbeit aufzufallen. Es gibt dann nämlich nie 'was zu gewinnen, nur zu verlieren.

  10. #79
    Avatar von Nordthai

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    Diesen Bericht hier habe ich verfolgt, auch die anderen Hausbauberichte. Gerade habe ich dann noch einen Bericht über Haiti im Fernsehen angeschaut. Die haben dort ein Haus vorgestellt welches mich total an die Häuser die in Thailand gebaut werden erinnert hat. Ein System aus Stützen wurde ausgemauert. Der Reporter sagte noch, dass das Haus zwar 2einhalb mal so teuer ist, aber halt Erdbebensicher und beständiger/langlebiger etc... Wie alle zumindest am Fernsehen miterlebt haben, ist Thailand nicht gerade Erdebebenfreies Gebiet. Ich glaube, dass die Thailänder sehr wohl Berechnungen angestellt haben um ein Haus zu bauen. Das was sich bewährt hat wird hundertfach nachgebaut. Die Dinger sind/sollen halt sicherer. So meine Theorie.... Ich glaube auch, dass die Thailänder nicht blöd sind, und sehr wohl wissen wie vernünftig gebaut wird. Von Bernd 2011 steht hier viel drin, und ich habe mir auch die Bilder angeschaut. Dann finde ich den Absatz 65 von ihm nicht glücklich.... Es heisst die Thailänder würden nicht effizient bauen, und vom normalen mauern keine Ahnung haben...oder so ähnlich zumindest... Im Gegensatz dazu glaube ich das nicht. Lieber Bernd, nimm es mir bitte nicht krumm, aber dein Haus ist für meinen Geschmack ziemlich daneben (hässlich). Ich hoffe du kannst negative Kritik ertragen. Das bezieht sich auf das Erscheinungsbild (nach meinen Geschmack) des Hauses nicht auf die Bauart. Ich find es im Vergleich zu den normalen Thaihäusern unschön. Ich frage mich dann auch noch, wie sich dein Haus bei einem mittleren Erdbeben verhält?! Bist du selbst vom Bau, dass du sowas berechnen kannst? Ich weiß es ist nicht dein Bericht hier, aber ich denke, es sollte nicht jemand deine Bauart übernehmen. Wie gesagt, alles meine persönliche Meinung/Geschmack, nimm es mir also bitte nicht krumm, wenn nicht alle hier im Chor singen... Grüsse vom Nordthai

  11. #80
    Avatar von Teddy

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    @ guten Morgen waanjai_2
    Du hast vollkommen recht, die Thais legen Gesetze vor, die man drehen und wenden kann.
    Ich bin immer sehr überrascht, wenn ich höre, die thail. Arbeiter können alles besser, wissen alles besser, obwohl der Farang eine entsprechende Schulbildung hat, danach eine Fachausbildung und was sehr wichtig ist eine ordentliche Berufserfahrung. Die Thais mit vier Jahren Hauptschule, woher sollen die ihr Wissen denn beziehen ??
    Ich staune immer wieder über den Murks, den ich in jeder Siedlung sehen kann. Wenn ich dann ein wenig länger verweile und zuschaue, dann kommt mir das Grauen, schade um das Geld das da verbaut und vermurkst wird.
    Es ist ja nicht nur beim bauen so, auch von einer Gartenanlage haben viele keine Ahnung, schaut euch doch die vielen Thaigärten an, eine Müllhalde sieht ähnlich aus. Für so etwas soll ich denn mein schwer verdientes Geld ausgeben ??
    Im Endeffekt ist es warscheinlich am besten, man mietet nur ein Haus, bewohnt dieses, so hat man keine weitere Kosten für die Sanierung.
    Das Eigenheim von einer Thaifirma hinstellen lassen, heißt im Klartext das Haus ist so teuer, dass der Unternehmer schon soviel Geld verdient, dass er ein weiteres bauen kann und du bezahlst es. Von Energiesparhäuser haben sehr viele thail. Unternehmer noch nichts gehört. An jedem Haus hängen die Aircons an den Wänden wie die Schnecken am Salat. Von Umweltschutz spricht hier keiner.
    Für sehr viele Thaiarbeiter ist es doch ein gutes Einkommen, wenn ein Farang in ihrem Dorf baut, so sind sie zu Hause bei der Familie und verdienen im Dorf ihren Lebensunterhalt. Wenn man jedoch wieder die öffentliche Kommunikation sieht, die wollen doch keine Infrastruktur auf dem Land. Es wird nicht in die Erweiterung der Kommunikation großen Wert gelegt.
    „Amanzing Thailand“

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