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Längerer Aufenthalt: Muss man sich bei der gesetzlicher Krankenkasse abmelden?

Erstellt von Walhai, 21.05.2012, 22:11 Uhr · 7 Antworten · 3.990 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Walhai

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    Längerer Aufenthalt: Muss man sich bei der gesetzlicher Krankenkasse abmelden?

    Hallo liebe Gemeinde.
    Wir möchten uns über einen längeren Zeitpunkt das Land anschauen und haben bei der Würzburger eine 365 Tage Auslandskrankenversicherung abgeschlossen.


    Müssen wir uns bei unserer gesetzlicher Krankenversicherung abmelden?


    (wir haben gehört, dass die Krankenkasse evtl. nachher Beiträge nachverlangen kann,
    oder wenn wir uns abmelden würden, uns nicht mehr aufnehmen muss, wenn wir wieder nach
    Deutschland zurückkommen)


    Wisst Ihr mehr darüber?
    Danke für Eure Hilfe.


    Lieben Gruß


    Walhai

  2.  
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  3. #2
    Avatar von catweazle

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    Zitat Zitat von Walhai Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Gemeinde.
    Wir möchten uns über einen längeren Zeitpunkt das Land anschauen und haben bei der Würzburger eine 365 Tage Auslandskrankenversicherung abgeschlossen.


    Müssen wir uns bei unserer gesetzlicher Krankenversicherung abmelden?


    (wir haben gehört, dass die Krankenkasse evtl. nachher Beiträge nachverlangen kann,
    oder wenn wir uns abmelden würden, uns nicht mehr aufnehmen muss, wenn wir wieder nach
    Deutschland zurückkommen)


    Wisst Ihr mehr darüber?
    Danke für Eure Hilfe.


    Lieben Gruß


    Walhai
    dazu muesste man wissen, welchen tarif du hast....

    ganz einfach bei deiner versicheung nachfragen....
    wahrscheinlich sind die eh sauer, weilde bei ner anderen versicherung die auslandsversicheung gemacht hast.

    ich haette mich da vorher bei denen beraten lassen...
    nun werden die dir sagen, dasde bei denen waehrend des auflansdsaufenhaltes eh keinen anspruch haben kannst.....

    ich werde auf alle faelle spaeter in einen anderen tarif wechseln... ikke bin bei DKV..... da wo ich 3 monate in deutschland... und den rest in thailand versichert bin.

  4. #3
    Avatar von tuxluchs

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    Hallo Walhai hilft Dir das ein wenig forum-krankenversicherung.de - Kndigung der GKV als Rentner wegen Aufenthalt im Ausland

    ansonsten bei der GKV nachfragen, als Pflichtversicherter können sie dir eh nicht böse sein wenn Du ein AKV buchst, weile se eh keine anbieten können/werden.

  5. #4
    Avatar von joachimroehl

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    Man hat drei Möglichkeiten a) zahlt wie viele aus Unwissen und Bequemlichkeit brav weiter, obwohl man in Thailand keine Leistungen bekommt b) weist der Kasse nach, daß man mindestens 3 Monate im außereuropäischen Ausland ist, führt dann die Versicherung als Anwartschaft (TK) zu nur noch 45€ monatlich weiter oder c) meldet sich beim Einwohnermeldeamt komplett ab, unterliegt damit nicht mehr der Pflicht zur Versicherung in Deutschland, zahlt null Beitrag und erhält als Rentner sogar den Beitragszuschuss der gesetzlichen Rentenversicherung zur GKV ausgezahlt.

    Spannende Frage, was passiert wenn man gesund oder krank zurück kommt? Bei a) und b) bekommt man ab Landung Flughafen sofort Leistungen, da die Mitgliedschaft nie aufgegeben wurde. Bei c) jedoch muß erst die bürokratische Wiederaufnahme nach §5 Abs.1 Punkt 13 SGB V -> http://www.vdek.com/versicherte/Mitg...erung_s1_2.pdf erfolgen, was im Regelfall nach 14 Tagen und dem Ausfüllen mehrerer Formulare erledigt ist.

    Wenn möglich empfehle ich immer Mittelweg b) weil hier zu einem fairen Preis alle Leistungen sofort zur Verfügung stehen und zwei Gefahren ausgeblendet werden: nicht versichert und stationär eingeliefert ist man auch in einer deutschen Klinik immer nur Selbstzahler und muß vor Behandlungsbeginn eine Kostenübernahme! unterschreiben. Sicher erstattet die Kasse nach Wiederaufmahme bereits bezahlte Leistungen zurück, aber diese zwei drei Wochen Warten auf die Versicherungsaufnahme werden von vielen als extrem belastend empfunden. Weiterhin besteht die Gefahr, daß die Politik die Aufnahme von Nichtversicherten aus dem Ausland zugereist wieder erschwert und auf den Stand von vor 2009 zurück setzt. Bei der Gesundheit und besonders im zunehmenden Alter bitte keine Experimente ..

  6. #5
    Avatar von chang di

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Man hat drei Möglichkeiten a) zahlt wie viele aus Unwissen und Bequemlichkeit brav weiter, obwohl man in Thailand keine Leistungen bekommt
    Ist mir grade passiert. Hatte monatelang versucht, von der Signal-Iduna (bei der ich über 30 Jahre lang privat versichert bin/war) zu erfahren, wie lange der Schutz im Ausland besteht. Es kam keine klare Auskunft - angeblich hätte sich grade etwas geändert und die neuen Regelungen seien noch nicht klar. Nach 8 Monaten im Ausland erfuhr ich, dass seit 2 Monaten kein Schutz mehr besteht. Jetzt weigern sie sich, die Beiträge der 2 Monate zurück zu zahlen bzw reagieren einfach nicht auf meine Aufforderungen.

    Dazu versuchen sie, mich zur Großen Anwartschaft zu drängen, was wenig Sinn macht, weil es eher unwahrscheinlich ist, dass ich irgendwann wieder in D leben möchte. Die kleine AW habe ich (für alle Fälle) beantragt, aber erst wollten sie eine Kopie meiner neuen Thai-Versicherung und jetzt soll ich auch noch eine Übersetzung machen lassen. Dürfen die das?

    Die Signal war sonst immer top - sie haben quasi alles anstandslos bezahlt. Ich sage DANKE für diese Kreuzband-OP beim besten Chirurgen Deutschlands Aber seit sie wissen, dass ich dauerhaft im Ausland bleibe, werden sie richtig zickig.

  7. #6
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von chang di Beitrag anzeigen
    Ist mir grade passiert. Hatte monatelang versucht, von der Signal-Iduna (bei der ich über 30 Jahre lang privat versichert bin/war) zu erfahren, wie lange der Schutz im Ausland besteht. Es kam keine klare Auskunft - angeblich hätte sich grade etwas geändert und die neuen Regelungen seien noch nicht klar. Nach 8 Monaten im Ausland erfuhr ich, dass seit 2 Monaten kein Schutz mehr besteht. Jetzt weigern sie sich, die Beiträge der 2 Monate zurück zu zahlen bzw reagieren einfach nicht auf meine Aufforderungen.
    typische Argumentationsstrategien bei Privaten wenn es Prämienrückerstattung oder Leistungen geht.


    Dazu versuchen sie, mich zur Großen Anwartschaft zu drängen, was wenig Sinn macht, weil es eher unwahrscheinlich ist, dass ich irgendwann wieder in D leben möchte. Die kleine AW habe ich (für alle Fälle) beantragt, aber erst wollten sie eine Kopie meiner neuen Thai-Versicherung und jetzt soll ich auch noch eine Übersetzung machen lassen. Dürfen die das?
    Es geht hier um Beiträge. Kannst du glaubhaft versichern, dass du auch im Falle des Falles später die erhöhten Beiträge auf Grund des forgeschrittenen Alters bezahlen kannst? Dann wäre dies ein Argument. Die große Anwartschaft beinhaltet ja die Beitragsrückstellungen.

  8. #7
    Avatar von chang di

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Es geht hier um Beiträge. Kannst du glaubhaft versichern, dass du auch im Falle des Falles später die erhöhten Beiträge auf Grund des forgeschrittenen Alters bezahlen kannst? Dann wäre dies ein Argument. Die große Anwartschaft beinhaltet ja die Beitragsrückstellungen.
    Es geht dabei nicht darum, nachzuweisen, dass ich in 10 oder 20 Jahren finanziell in der Lage sein werde, Beiträge zu bezahlen. Das wär ja noch schöner, wenn man ein Gutachten eines Hellsehers beibringen müsste

    Du hast natürlich recht, dass bei der kleinen AW die Altersrückstellungen verfallen (was eigentlich unfair ist). Der einzige Vorteil der 'kleinen' ist ja, dass man später ohne Gesundheitsprüfung wieder einsteigen kann. Was mich am Verhalten der Signal wundert, ist, dass sie zuerst die Police meiner neuen Thai-Versicherung wollten und jetzt auch noch eine Übersetzung verlangen. Es stellt sich die Frage, ob ich wirklich verpflichtet bin, den Aufwand zu treiben oder ob die Signal nicht verpflichtet ist, mir die kleine AW einfach zu geben.

    Hinsichtlich der Zeit, in der kein Versicherungsschutz bestand und die Signal mir dies verschwieg obwohl ich mehrfach nachgefragt hatte, gilt meiner juristischen Laien-Meinung nach das Prinzip: Keine Leistung - kein Geld. Jedenfalls gilt dieses Äquivalenzprinzip üblicherweise im kaufmännischen Bereich. (Im Versicherungsjargon meint 'Äquivalenzprinzip' allerdings etwas anders.) Da es hier um über 600 € geht, brauche ich fachmännischen Rat.

  9. #8
    Avatar von joachimroehl

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    Chang di, hast was durcheinander gebracht, wir sprachen von der Gesetzlichen Krankenkasse, Du hast aber ein Problem mit einer Privaten Krankenversicherung. In den Allgemeinen Versicherungebedingungen* §15 Punkt 3 ist auch bei Signal alles zur Anwartschaft geregelt. Da Du auch nicht mehr der Jüngste bist, ist eine Kleine Anwartschaft in Bezug auf Bildung von etwas weniger Anrechnungsbeiträgen nicht das Problem, auch verfallen bisher gebildete Alterungsrückstellungen nicht. Viel wichtiger ist jedoch verhindert zu haben, daß Du bei möglicher Wiedereinreise und eventueller schwerer Erkrankung, vom Versicherer in den heute schon 630€ teueren Basistarif abgeschoben wirst.

    Wie nun weiter? Da jede Versicherung einen katzenartigen Reflex hat, Geld was einmal im Maul ist nicht mehr rauszurücken, hat es keinen Sinn die aus Deiner Sicht "unversicherten" Monate zurück zu bekommen, denn Du warst ja durchweg im EU-Raum versichert wird Dir spätetens die Rechtsabteilung mitteilen .. also bittest Du um Einrichtung der Kleinen Anwartschaft ab nächstem Monatsersten, erklärst schriftlich, daß Du einen längerfristigen und vorübergehenden Auslandsaufenthalt in Thailand haben wirst, Deinen Wohnsitz in Deutschland aber nicht! aufgibst und legst kopierten Flugschein nebst Pass mit den Einreistempeln der Immigration vor, was die bereits vollzogene Ausreise dokumentiert. Falls Signal dann erneut Bauchschmerzen bekommen sollte, meldest Du Dich einfach nochmal.

    * http://www.sivp.de/dokumente/1300110...rsicherung.pdf Quelle: Maklerseite der Signal KV a.G.

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